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Die Todeskarten des Dr. Schreck
Arte in der Nacht zum Freitag 13 April 2007 um 00:30
Der am 11. März dieses Jahres verstorbene Regisseur Freddie Francis war einer der Heroen im Bereich des kostengünstig produzierten Gänsehautkinos. Wir verdanken ihm Blutkonserven-Klassiker wie „Draculas Rückkehr“ (Dracula has risen from the Grave, 1968) oder „Auferstehung des Grauens“ (The Creeping Flesh, 1973). Wahren Ruhm erntete Francis jedoch als Kameramann. Als solcher gewann er zweimal den „Oscar“, 1960 für „Sons and Lovers“ von Jack Cardiff und 1989 für „Glory“ von Edward Zwick. Ebenson stand Francis für David Lynchs „Der Elefantenmensch“ (The Elephant Man, 1980) und „The Straight Story“ (1999) und für Martin Scorsese Remake von „Cape Fear“ (1991) hinter der Kamera.
Der heute gezeiget Episoden-Grusel ist der erste Film der damals frisch gegründeten Amicus Productions. Da die in eine Rahmenhandlung eingebetteten Geschichten gut beim Publikum ankamen, wurde diese Erzählweise auch bei den weiteren Horror-Produktionen aus den Amicus Studios beibehalten. Die Nebelschwaden durchzogene Schauermär beginnt diesmal in einem Zugabteil, in dem der sinistre Dr. Schreck (Peter Cushing) seinen Mitfahrer per Tarot-Karten die Zukunft voraussagt. Unheimlich unangenehm wird es im weiteren Verlauf u.a. für Christopher Lee und Donald Sutherland. (Dr. Terror's House of Horrors, Großbritannien 1965)
/jpr