1394b ist eine signifikante Verbesserung der 1394-Spezifikationen, welche Geschwindigkeiten von bis zu 3.2 Gigabit/s und Strecken von über 100 Meter unterstützt und dabei vollkommen kompatibel zum alten 1394-Standard bleibt. Bis auf Nieschenmärkte hat sich 1394b allerdings bis heute nirgendwo durchgesetzt.
Darunter versteht man einen Effekt, der ein Video beliebig im 3D-Raum drehen, skalieren und beschneiden kann. Im Fachjargon werden Skalierungen und das Drehen von Videos als DVEs bezeichnet und finden im Editing hauptsächlich bei PiP-(Picture-in-Picture)-Effekten Anwendung. Mit einer guten 3D-DVE lässt sich das Videobild beliebig im 3D-Raum platzieren und animieren.
Dient zum Pegeln. Er besteht aus einer Abfolge von 3 Sinustönen mit 1kHz. Verbreitet ist folgende Reihenfolge: kein Signal, -20dB, -9dB, 0dB. Er wird häufig zusammen mit einem rechts-links Test gekoppelt: kein Signal, -20dB, -9dB, 0dB links, 0dB rechts.
Das Luminanzsignal wird mit 13,5 MHz abgetastet. Bei der Abtastung der Farbdifferenzsignale macht man sich zu nutze, dass das menschliche Auge in vertikaler Richtung eine erheblich geringeres Auflösungsvermögen besitzt als in der Horizontalen. Abwechselnd wird eine Bildzeile im Verhältnis 4:2:2 und die darauffolgende Zeile im Verhältnis 4:0:0 digitalisiert. Zeilen, für die keine Farbinformation aufgezeichnet wurde, übernehmen das Farbsignal der darüberliegenden Zeile.
Oder mal wieder einfacher ausgedrückt: Hierbei wird das Farbsignal in jeder zweiten Zeile überhaupt nicht abgetastet, und in jeder ersten nur halb so oft wie das Luminanzsignal, was die Datenrate im Vergleich zur 4:2:2-Abtastung nocheinmal deutlich reduziert. Die 4:2:0 Abtastung wird im PAL-DV Standard verwendet. Daher benötigt Digital Video trotz einer 5:1 Kompression weniger Speicherplatz (ca.3,5 MB/sec) als das ähnliche MJPEG-Verfahren. Dieses benötigt bei gleicher Kompression mit 4:2:2 Abtastung ca. 4,4 MB/sec bei PAL-Vollbild (786 x 576 Pixel).
Das Luminanzsignal wird mit 13,5 MHz (4 • 3,375 MHz) abgetastet, die beiden Farbdifferenzsignale jeweils mit 6,75 MHz (2 • 3,375 MHz). Dieses Abtastverhältnis entspricht der Norm CCIR-601.
Vereinfacht sieht die Angelegenheit so aus:
Das Helligskeits-Signal wird für jeden Pixel erfasst. Auf horizontaler Ebene wird nur jeder zweite Pixel aufgezeichnet. Da das menschliche Auge Farbveränderungen nicht so stark wahrnimmt wie Helligkeitsunterschiede, entsteht durch eine Reduktion des orginalen 4:4:4 Signals auf 4:2:2 meist keine sichtbare Qualitätseinbuße. Jedoch reduziert sich die Datenmenge, die bei der Aufnahme entstehen würde schon beträchtlich. Beinahe jede analoge Schnittkarte verwendet diese Abtastmethode. Außerdem stellt dies die erste Stufe im Prozess der MJPEG-Komprimierung dar.
Das AAF (Advanced Authoring Format) ist ein Multimedia File Format das von Microsoft 1998 eingeführt wurde, und es ermöglicht zwischen verschiedenen Multimedia Applikationen auf unterschieldichen Plattformen Daten (Images, Grafik, Sound und Metadaten) auszutauschen - unterstütz wird es u.a. von Microsoft, Adobe und Avid.
Ein Format um stereoskopische Bilder in traditionellen Videoformaten zu kodieren, sei es zum Transport oder zur Bearbeitung: dabei werden die beiden stereoskopischen Bilder vertikal gestaucht und untereinander in einem Bild platziert. Ein 3D-fähiges Endgerät (Projektor, Monitor) extrahiert daraus die beiden Einzelbilder, entstaucht sie und stellt sie dann (abwechselnd bzw unterschiedlich polarisiert - je nach s3D-Darstellungtechnik) dar. Ein s3D fähiges Schnittprogramm verfährt zum Bearbeiten des Videos ähnlich. Ein Nachteil dieses Verfahrens ist der vertikale Auflösungsverlust, da ja nur pro Bild die Hälfte aller Zeilen dargestellt wird.
Die Abtastfrequenz beschreibt die Haüfigkeit, mit welcher Farbwerte einer Videozeile ausgelesen werden. Da die meisten Systeme mittlerweile durchgehend digital arbeiten, werden meist nicht die genauen Abtastfrequenzen, sondern nur das Verhältnis der Frequenzen untereinander angegeben. Die Abtastfrequenzen für die einzelnen Signalkomponenten unterscheiden sich dabei je nach Videosystem. Folgende Beispiele zeigen typische Videoformate mit ihren Abtastverhältnissen. Die erste Ziffer steht für die Luminanz (Y), die zweite und dritte Ziffer für die Farbdifferenzsignale U und V.
(Sampling-Verhältnisse) Format Verhältnis
Betacam SX 4:2:2 Digital Betacam 4:2:2 D-1 4:2:2 D-5 4:2:2 DCT 4:2:2 DV (PAL) 4:2:0 DV (NTSC) 4:1:1 DVC Pro 25 4:1:1 DVC Pro 50 4:2:2 DV Cam 4:2:0 Digital-S 4:2:2
Unter Abtastung versteht man die Umwandlung eines Bilds in digitale oder analoge Daten. Um die Details einer Abtastung näher zu beschreiben, wird meist die Auflösung und/oder die Abtastungsart eines Videofilmes angegeben.
Ein Achsensprung entsteht, wenn beim Drehen aus unterschiedlichen Kamerapositionen die sogenannte 180° Achse überschritten wird. Dabei handelt es sich um eine gedachte Grenze zwischen der Kamera und der abgebildeten Szene, beispielsweise einem Gespräch zweier sich gegenüberstehenden Personen. In einer solchen Situation werden die Personen gerne abwechselnd über die Schulter der anderen gefilmt (Schuß/Gegenschuß). Bleibt die Kamera hier nicht auf der gleichen Seite der Achse, so schauen beide Personen plötzlich in dieselbe Richtung, scheinen sich also nicht miteinander zu unterhalten, wenn man die Aufnahmen später zusammenschneidet.
Action-Safe nennt man den Bereich des Videobildes (etwa die zentralen 90%), der bei der Darstellung auf Fernsehern sicher zu sehen ist – alles darüber hinaus kann modellbedingt abgeschnitten werden und ist somit nicht sicher auf jedem Fernseher zu sehen.
(Camcorder:) AE-Shift ermöglicht eine fixe Verschiebung der automatischen Camcorder-Einstellungen, z.B. dass die Blende immer eine Stufe kleiner sein soll, als sie die Automatik einstellen würde.
Anpassung der Schärfeeinstellung der Augen auf ein Objekt mit einer anderen Entfernung. Beim normalen räumlichen Sehen geht diese Anpassung des Fokus einher mit einer Änderung der Konvergenz bzw Divergenz, also des Blickwinkels der Augen auf das Objekt. Beim stereoskopischen Sehen allerdings muss das Auge lernen, die Koppelung dieser beiden Vorgänge, auch genannt Akkomodation-Konvergenz Beziehung, zu lösen: die Schärfeebene bei stereoskopischen Filmen liegt immer gleichbleibend auf der Leinwand, auch wenn ein Objekt nah erscheint, die Konvergenz aber des durch die beiden stereoskopischen Bilder implizierten räumlichen Bildes aber ändert sich und ist in der Produktion sowie der Postproduktion von s3D Material ein wichtiger Faktor um den räumlichen Eindruck gezielt zu manipulieren.
Der Alpha-Kanal ist ein zusätzlicher Kanal zu den normalerweise verwendeten RGB (Rot/Grün/Blau)-Kanälen. Er definiert (üblicherweise mit 8 Bits) die Transparenz innerhalb des RBG-Bildes, in dem so definiert ist, welche Bildanteile transparent oder teil-transparent sind.
Eine Technik um beide Stereo-Bilder in einem Bild zu zeigen. Die beiden Bilder für das rechte bzw das linke Auge werden jeweils in einer Farbe eingefärbt (z.B. rot und grün oder rot und blaugrün) und in einem Bild übereinandergelegt. Mittels einer entsprechenden analog eingefärbten Filter-Brille ist dann jedes dieser Bild genau einem Auge sichtbar und beide zusammen ergeben dann einen räumlichen Eindruck. Aufgrund der Einfärbung fehlen dem resultierenden Bild dann allerdings die vollen Farben. Dies ist die einfachste Technik, um ohne weitere technische Hilfsmittel (außer der speziellen Brille) s3D Bilder auf Papier oder normalen Sichtgeräten darzustellen.
Der Winkel der Sichtachsen der Kameras bzw. der Augen. Bei der stereoskopischen Aufnahme mit zwei Kameras beeinflusst dieser Winkel wo die Objekte wahrgenommen werden (ob vor, auf, hinter auf der Leinwand bzw dem Bildschirm und wie weit entfernt).
Sprünge in der Logik zwischen verschiedenen Bildeinstellungen einer Szene werden Anschlussfehler genannt. Der Klassiker: ein Glas, das vorher leer war, ist plötzlich voll, ohne daß man sieht, wie es aufgefüllt wird.
Artefakte (=Blöcke) sind sichtbare Abweichungen gegenüber eines Orginalbilds. Diese treten immer dann auf, wenn bei der Kompression für das menschliche Auge relevante Daten verloren gegangen sind. Gründe hierfür können einerseits eine zu niedrige Datenrate oder ein ungeeigneter Kompressionsalgorithmus sein. Auch bei der Dekompression können Artefakte auftreten, wenn der Rechner nicht stark genug ist, den komprimierten Datenstrom in bester Qualität in Echtzeit zu entpacken.
Beim Überspielen von Videomaterial auf den Computer ("Capturing"). Bei der automatischen Szenenerkennung wird für jede Szene auf dem DV-Tape auf der Festplatte eine eigene Datei abgelegt. Wenn das Material von einer DV-Kamera kommt und die Übertragung über Firewire geschieht, erkennt der Rechner die einzelnen Szenen am so genannten Date-Stamp (Datumsstempel). Dieser Datestamp wird bei der Aufzeichnung vom Camcorder mit aufgenommen und enthält das Datum und die Uhrzeit, wann die Szene gedreht wurde. Besteht zwischen zwei Bildern ein Bruch im Datestamp muss es sich um eine neue Szene auf dem Band handeln. Das überspielte Video wird also in Form einzelner Szenen auf dem Computer gespeichert und nicht als ein grosses Video-File.
Wird analog aufgezeichnet, dann ist es praktisch, wenn das Schnittprogramm mit dem gecaptured wird auch eine optische Szenentrennung beherrscht (analoges Video besitzt keinen Datumsstempel). Dabei wird das Bildmaterial analysiert und immer wenn die Unterschiede zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bildern zu groß werden, schreibt das Capture-Programm eine neue Datei. Dies ist zwar nicht so zuverlässig, wie ein digitale Szenentrennung, aber dennoch oft sehr hilfreich.
Eine automatische Schnittfunktion ist beinahe schon Standard bei modernen Schnittprogrammen. Dabei übernimmt der Rechner die eigentliche Schnittarbeit und reiht die gewählten Clips meist zum Takt einer unterlegten Musik- mehr oder minder zufällig aneinander. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass man den erzeugten Schnitt nachträglich noch bearbeiten kann. Denn auch wenn die Ergebnisse teilweise erstaunlich gut gelingen, ein letzter Feinschliff ist fast immer vonnöten.
Räumlich wirkendes Bild, das keiner weiteren Hilfsmittel (wie einer Brille) bedarf. Erreicht wird dieser Effekt zum Beispiel durch die Lentikularlinsen-Technik – die verschiedenen Techniken sind aber noch nicht marktreif.
AVCHD ist ein von Panasonic und Sony entwickeltes High Definition-Format für digitale Camcorder, das mittels MPEG-4-AVC/H.264-Kodierung die Aufzeichnung von 1080i- und 720p-Signalen auf den kleinen 8cm-DVDs erlaubt. Als Speichermedium sind des weiteren Festplatten und SD-Speicherkarten vorgesehen. Auf eine DVD passen bei mittlerer Komprimierung rund 20 Minuten Material. Die maximale Datenrate beträgt 24 Mbps und die maximale Auflösung 1920 x 1080 Pixel (1080/60i, 1080/50i, 1080/24p). 720P Modi mit 24, 50 und 60 Frames sind ebenfalls vorgesehen. Da gegenüber HDV eine potentere MPEG-4 AVC/H.264-Kompressionsmethode bei ähnlicher Datenrate zum Einsatz kommt, könnte die mit AVCHD erzielbare Bildqualität sogar über HDV liegen. Zur Audio-Kompression wird Dolby Digital AC-3 oder Linear PCM eingesetzt. Unterstützt wird AVCHD von Adobe, Canon, Cyberlink, Intervideo/Ulead, Nero, Pioneer, Samsung, Sharp und Sonic Solutions.
Steht für "Audio Video Interleave" -- und ist ein Video-Dateiformat für Windows. Die Dateiendung *.AVI sagt dabei noch nichts über die Kompressionsmethode des Videos (siehe auch CoDec) aus. Es gibt zwei Versionen:
-Standard AVI-Files (auch AVI 1.0): Maximal sind in diesem Format 4GB adressierbar. Früher hatten AVI-Files erst ein 1 GB Limit, das durch die verwendete Software und ihre Verarbeitung von AVIs bedingt war (MCI-basierte Software), dann ein 2 GB (Video-for-Windows basierte Software) und heute ist das theoretische Maximum 4 GB für Standard AVIs bei Verwendung von DirectShow-basierter Software, bei spezieller Software die Video-for-Windows benutzt oder Software die ihren eigenen Routinen zum Lesen und Schreiben von AVIs hat. Nebenbei bemerkt: die Versionsnummer eines AVIs (1.0 oder 2.0) hat keine Verbindung mit dem Typ eines DV AVI-Files (siehe www.slashcam.de/multi/Firewire_FAQ/Index_Grundlagen.html#109 )
-OpenDML 1.02 konforme AVI-Files (auch AVI 2.0 - die heutzutage von allen auf DirectShow aufsetzenden Programmen genutzt werden): sind eine Erweiterung des AVI-Standards. Man kann sie sich vorstellen als eine Reihe von Standard-AVI-Files die nacheinander in Kette im gleichen File gespeichert sind. Ihr Limit ist dann nur noch das Limit des Betriebssystems für Filegrössen bzw. das OpenDML-Limit ca 12TB.
Hier wird in einem ersten Durchgang das Band nur gesichtet. Der Cutter setzt dabei sogenannte In- und Out-Points, mit denen er kennzeichnet, welche Szenen er später im Schnittprogramm bearbeiten will. In einem zweiten Durchgang werden diese Szenen dann bildgenau auf die Festplatte geschrieben. Da der Camcorder dabei jedoch oft Spulen und Stoppen muss, ist diese Methode für Consumer-DV-Geräte unnötig belastend. Nur bei sehr großen Projekten ist diese Vorgehensweise sinnvoll, wenn knapper Speicherplatz auf der Festplatte ein Problem darstellt. In diesem Zusammenhang wird dann auch eine Tape-Verwaltung wichtig. Dabei merkt sich das Capturing-Programm, von welchem Tape die jeweilige Szene stammt.
(Stapelverarbeitung von Encodings): Die Möglichkeit, den Computer das zeitraubende Enkodieren von Videos mit verschiedenen Komprimierungs-Einstellungen nacheinander automatisch abarbeiten zu lassen.
Digitales 1/2" Aufnahmeformat in 4:2:2 Komponente auf Beta Metall-Kassetten bei halber Bandgeschwindigkeit (bis 184 Minuten) mit 10:1 Videokompression (basierend auf dem MPEG2 4:2:2Profile@ML). Beta SX nutzt neben SDI1 die neue SDDI-Schnittstelle für schnellen Datenaustausch von Bild- und Audiodaten in vierfacher Geschwindigkeit, Beta SX Recorder können analoge BETA SP Bänder in Komponente wiedergeben und codieren, sowie digitale NTSC Signale in Composite abspielen.
(engl. Framerate/ Masseinheit "Fps" = "Frames per second§) Wieviele Bilder pro Sekunde gezeigt werden. Üblicherweise wird die Bildwiederholrate der Vollbilder angegeben, bei PAL z.B. 25 Bilder pro Sekunde. Bei interlaced Verfahren ist die Bildwiederholrate der Halbbilder doppelt so gross wie die der Vollbilder.
Kleinste definierbare, digitale Datenmenge. Acht Bit ergeben ein Byte. Wird als Maßeinheit z.B. bei Datenraten verwendet (Kilobit / Kb oder Megabit / Mb)
(Camcorder:) Mit der Black Stretch-Funktion lassen sich dunkle Bildbereiche mit stärkerer Durchzeichnung abbilden, indem die Gradationskurve entsprechend gedehnt wird.
Prominenteste Variante des Chroma Key-Verfahrens. Wie der Name schon sagt, wird hier ein uniform blauer Hintergrund verwendet, vor dem gefilmt wird und der dann sozusagen als "Platzhalter" für beliebige andere, im Nachhinein einzufügende Hintergrundszenen (Filme oder Bilder) dient.
Ein Filter, der durch Vermischen der Farben benachbarter Pixel in zu definierendem Radius einen Effekt erzeugt, den man als "Weichzeichnen" bezeichnen kann.
Bezeichnet den Abstand vom Mittelpunkt einer Linse zu dem Punkt, in dem sich parallel auf die Linse treffende Strahlen nach der Brechnung schneiden. In der Praxis bezeichnet Brennweite den Aufnahmewinkel von Objektiven, zum Beispiel Weitwinkel oder Tele.
Bedeutet das Digitalisieren von Videosignalen und das Speichern der Daten auf der Festplatte eines nicht-linearen Schnittsystems. Eigentlich ist dieser Begriff bezogen auf das Digitalisieren analoger Videodaten - beim digitalen Videoschnitt (z.B. DV) ist das Ganze eigentlich ein Kopiervorgang.
Das s3D Bild scheint aus einzelnen Flächenebenen zu bestehen und die Objekte wirken wie ausgeschnitten – ihnen fehlt Tiefe. Der Effekt zeigt eine inadäquate Tiefenauflösung auf und kann durch eine fehlerhafte Anpassung des Kamerafokus oder der interokularen Entfernung verursacht werden.
(eng. Charge Coupled Device) Ein aus Sensoren bestehendes Element (im Camcorder hinter dem Objektiv), das Licht in elektrische Impulse umwandelt. Camcorder haben entweder 1 oder 3 davon (3 ist natürlich besser).
Internationale Videonorm um Videosignale zu digitalisieren. Sie schreibt eine 4:2:2 Abtastung mit 8 oder 10 Bit Tiefe vor, wobei 720 Luminanzwerte pro Videozeile ausgelesen werden. Neuerdings heißt diese Norm ITU-R 601 Sie ist den meisten jedoch unter dem Begriff D1 geläufig.
Bei diesem Verfahren wird ein Gegenstand oder Darsteller vor einer einfarbigen Fläche aufgenommen. In der Nachbearbeitung kann diese Fläche aufgrund ihrer eindeutigen Farbe herausgerechnet werden. Dann kann das gefilmte Objekt in einen anderen Hintergrund "gestanzt" werden. Mit diesem Trick wird beispielsweise der Tagesschaumoderator vor die aktuellen Hintergrundbilder montiert.
Damit Blue-Box-Effekte mit DV gelingen, sollte der eingebaute Keyer des Schnitt- oder Compositingprogrammes eine integrierte DV-Kantenglättung besitzen. Ist dies nicht der Fall, sieht man beim Ausstanzen des Bildes unschöne Klötzchen an den Kanten des Bildes.
(Camcorder:) Filmmaterial weist eine andere Farbbelichtungskurve als Video auf. Um dem Filmlook etwas näher zu kommen, lässt sich über die Option Cinegamma eine Zelluloid-ähnlichere Gamma-Korrektur zuweisen.
CMOS steht für Complementary Metal Oxide Semiconductor und bezeichnet im Videobereich eine neue Art von Bildwandlern (als Alternative zu CCD). Sie wirken noch etwas "flacher" in der Bildqualität und rauschen gelegentlich etwas mehr. CCDs haben meist einen etwas höheren Kontrast, sind aber teurer herzustellen, langsamer auszulesen und neigen zu Smear-Effekten. CMOS scheint sich allerdings auf breiter Front aus Kostenaspekten durchzusetzen und wird von Generation zu Generation besser. Aktuelle CMOS-Chips können heute qualitativ an CCDs heranreichen.
(aus COmpressor - DECompressor bzw. COdieren - DECodieren) Unter einem Codec versteht man das Prinzip, einen unkomprimierten Video- und/oder Audiostrom nach einem definierten Algorithmus zu komprimieren und wieder entschlüsseln zu können. Beispiele verschiedener Codecs: Sorensen, MPEG, DivX ;-) etc.. Bei der Komprimierung wird festgelegt, in welches Dateiformat das fertige Material umgewandelt werden soll (AVI, QuickTime ..) - das bedeutet, daß Dateien gleichen Formats nicht unbedingt mit dem gleichen Codec komprimiert sein müssen.
Dient zum Pegeln. Er besteht aus den Balken (in der Reihenfolge) Weiß, Gelb, Cyan, Grün, Magenta, Rot, Blau und Schwarz. Dabei gibt es mehrere Varianten, die sich in der Amplitude der Farbhelligkeit und des Weißpegels unterscheiden. Das Verhältnis von Weißpegel und Farbhelligkeit wird dabei in Prozent angeben und vorangestellt: 100/75 - Farbbalken, 100/100 - Farbbalken und 75/75 - Farbbalken
Im Broadcastbereich ist der 100/75 Farbbalken üblich. 75/75 und 100/100 - Farbbalken sind eher in der Consumertechnik zu finden. Einige Kameras, wie die VX1000 oder die ADJ200 zeichnen intern so was auf. Der Grund liegt in der technisch einfacheren Erzeugung, nicht in der besseren Benutzbarkeit.
Dient zum Pegeln vom MAZ-Maschinen, die ein Videobild mit verschiedenen Köpfen aufzeichnen (z.B. 1Zoll). Der normale Farbbalken wird im unteren Drittel um eine Rotfläche ergänzt.
Ein Aufzeichnungssystem, was die Helligkeits - und Farbinformationen zusammen aufzeichnet. Analoge Composite-Formate sind z.B. 1-Zoll, U-Matic, Video8, Betamax und VHS. Digitale Composite-Formate sind z.B. D2 und D3.
Ein Videosignal, was Helligkeits- und Farbinformation mit Hilfe von Modulation (Codierung) auf nur einer Leitung überträgt. Da sich diese beiden Signale dabei stören ist die Übertragungsqualität schlechter als bei Verbinungen, die Luminanz und Chrominanz getrennt übertragen (S-Video, Hoside) oder sogar alle drei Signale seperat weitergeben (YUV). Die Art der Farbcodierung wird durch die verwendete Fernsehnorm (PAL, NTSC, SECAM) bestimmt. Zur nachträglichen genauen Trennung von Farbe und Helligkeit ist ein sog. Kammfilter notwendig. Wird dieser eingespart kommt es zu Übertragungsfehlern (z.B. CrossColor). Im Konsumerbereich ist FBAS das gebräuchlichste Videosignal und i.d.R an der gelben Cinchbuchse zu erkennen.
Der Crop Faktor (oder auch Formatfaktor) ist wichtig, um für nicht-35mm-Sensor plus Objektive Kombinationen zu bestimmen, wie sehr sich das eingefangene Bild vom Standardbild unterscheidet. Dazu wird der von der Sensorgröße abhängige Crop Factor (der errechnet wird aus dem Verhältnis des verwendeten Sensors zu einem 35mm Full Frame Sensor) mit der Brennweite multipliziert - heraus kommt die Brennweitenverlägerung.
Unter Cropping verteht man das Beschneiden der Bildränder mithilfe von Videokameras, Bildspeichern, DVEs oder Software. Cropping wird aus den unterschiedlichsten Gründen eingesetzt: 1. Direkt bei der Videoaufnahme um Speicherplatz zu sparen (eine Option vieler MJPEG-Karten) oder weil es das Format (z.B. DV hat von 720 nur 704 akitve Bildpunkte) schon vorsieht. 2. Um bei nicht vollformatiger Wiedergabe (z.B. auf einem Copmutermonitor oder als verkleinertes Bild innerhalb eines Effekts) keine störenden schwarzen Ränder zu haben. 3. Um Bilder, die nicht im korrekten 4:3 oder 16:9 Format vorliegen (z.B. Fotos), trotzdem unverzerrt senden zu können.
Digitales 3/4" Aufnahmeformat nach CCIR/ITU-R 601 mit 4:2:2 Komponenten Auslösung und 8 bit Quantisierung (unkomprimiert). Hohe Chrominanzbandbreite für exzellente Farbwiedergabe, ideal für hochwertige Postproduktion. Minimale Generationsverluste bei Kopie und Effektprocessing. D1 Ausstattung kann ohne Formatwandlung zu den meisten digitalen Effektsystemen, Paintboxen, Harddiskrecordern etc. Daten übertragen (175 Mbit/sec). D1 wird von D-1, D-2, Digital Betacam und anderen professionellen Videosystemen genutzt.
Digitales 1/2" Aufnahmeformat nach CCIR/ITU-R 601 mit 4:2:2 Komponenten-Auflösung und 10 Bit Quantisierung (unkomprimiert). D5 besitzt alle Leistungsvorteile von D1 für die high-end Postproduktionen. D5 MAZen können auch D3 Kassetten in Komponente wiedergeben. Das D5 Format bietet zudem die Möglichkeit einer (ca. 5:1 komprimierten) HDTV-Aufzeichnung.
Menge Daten pro Zeiteinheit, beispielsweise eines Videostromes (oft auch mit Bitrate bezeichnet), üblicherweise in Kbit/s, KB/s, Mbit/s oder MB/s - je nach Dimension.
Masseinheiten: KB/s MB/s Kbit/s Mbit/s GB/s Gbit/s Angaben zur Datenrate – je nach Größenordnung der Menge an digitalen Information pro Zeiteinheit spricht man hier von: - Kbit/s oder Kbps (Kilobit pro Sekunde) - KB/s (KiloByte pro Sekunde) - Mbit/s oder Mbps (Megabit pro Sekunde) - MB/s (MegaByte pro Sekunde) - Gbit/s oder Gbps /Gigabit per Sekunde) - GB/s (GigaByte pro Sekunde) wobei ein Byte immer 8 Bit entspricht, also z.B. 1 KiloByte = 8 Kilobit und jede Potenz, dem Binärsystem entsprechend, um den Faktor 1024 grösser ist, also 1 GigaByte = 1024 MegaByte = 1048576 KiloByte, ebenso 1 Mbit = 1024 Kbit (so entspricht 1 MB = 8 Mbit = 1024 KB = 8192 Kbit)
Unter Datenstrom (gemessen in Megabit pro Sekunde) versteht man die Datenmenge, die bei der Digitalisierung eines Videobildes innerhalb einer bestimmten Zeiteinheit entsteht und damit vom System verarbeitet werden muss. Der Gesamtdatenstrom einer Komponentenaufzeichnung setzt sich zusammen aus den Einzeldatenströmen für das Luminanzsignal und der beiden Farbdifferenzsignale.
Diese Einzeldatenströme wiederum sind in ihrem Volumen abhängig von der Abtastfrequenz und der Quantisierung.
Für ein nach CCIR-601 (4:2:2) digitalisiertes Video ergibt sich demnach folgende Rechnung:
Datenstrom Y: 13,5 MHz • 8 bit = 108 Mbit/s Datenstrom U: 6,75 MHz • 8 bit = 54 Mbit/s Datenstrom V: 6,75 MHz • 8 bit = 54 Mbit/s
Unter Umständen findet man in der Literatur, trotz identischer Werte für Abtastfrequenz, Abtastverhältnis und Quantisierung, unterschiedlich hohe Gesamtdatenströme angegeben. Dies resultiert meist aus Ungenauigkeiten bei der Rundung oder aus Abweichungen in der Gesamtpixelzahl des zugrunde liegenden Bildes.
In den meisten Fällen erfolgt vor der Aufzeichnung auf Videoband eine Komprimierung oder Datenreduktion. Diese ist abhängig von der Art des zum Einsatz kommenden Aufzeichnungsstandards.
Die Datentransferrate ist eine Maßzahl, die beschreibt, wieviel Megabyte Daten pro Sekunde kontinuierlich von einer Festplatte gelesen bzw. geschrieben werden können. Ist die Datentransferrate einer Festplatte zu niedrig, so kommt es zu Bildrucklern oder Tonaussetzern bei der Aufnahme bzw. Wiedergabe einer Videodatei. In solchen Fällen muß die Kompressionsrate der Videoschnittkarte erhöht werden, was auch eine Verschlechterung der Bildqualität nach sich zieht. Bei der Festplattenauswahl ist vor allem die minimale Dauertransferrate von Bedeutung. Sie bildet die Obergrenze für die niedrigste Kompressionsrate.
Ein auf der Fourier Transformation beruhendes Kompressionsverfahren vor allem für Bilder, das es mittels des Quantisierungsfaktor erlaubt, stufenweise die Bildkomplexität herunterzusetzen, um die zur Beschreibung nötige Datenmenge zu verringern.
Die Umwandlung von interlaced-Material (Halbbilder) in den progressive scan-Modus (Vollbilder). Videofiles, die für die Wiedergabe an Computermonitoren enkodiert werden (z.B. Web-Video), sollten immer deinterlaced sein.
Wenn Objekte mit positiver Parallaxe, die vor dem Bildschirm zu sein scheinen angeschnitten sind. Problematisch für den Zuschauer, weil sich zwei widersprechende Informationen gegeben werden: das Objekt ist vor dem Schirm (positive Parallaxe) – das Objekt ist hinter dem Schirm (er verdeckt es).
Um diese Irritation zu vermeiden wird entweder eine halbtransparente Maske über solche Objekte am Bildschirmrand gelegt oder der Fokus der Aufmerksamkeit des Zuschauers auf ein anderes Objekt versucht zu lenken.
Ein zusätzlicher bei s3D Material notwendiger Arbeitsgang in der Postproduktion, in dessen Verlauf die negative und positive Parallaxe bzw Konvergenz manipuliert wird, um die Verteilung der Objekte im Raum und damit die Tiefenwirkung einer Szene zu steuern. Das ist auch notwendig, um s3D Material an eine bestimmte Bildschirmgröße anzupassen: wird s3D Filmmaterial z.B. auf einer großen Leinwand gezeigt, ist die Parallaxe größer als auf einem Bildschirm.
Beim Depth-Grading der Aspekt, dass darauf geachtet wird bei der Manipulation des tiefeneindrucks dass Objekte von Szene zu Szene ihren scheinbaren Abstand behalten und nicht „springen“.
Neu entwickeltes Videoaufzeicnungssystem von Sony (1999). Ermöglicht die digitale Bild- und Tonaufzeichnung auf handelsüblichen Video8 / Hi8 Cassetten. Abwärtkompatibel - vorhandene analoge Video8 / Hi8 Aufnahmen lassen sich problemlos wiedergeben. Digital 8 zeichnet sich durch seine hohe Schwarzweiß- und Farbauflösung aus.
Weiterentwicklung des analogen Beta SP zum digitalen 1/2" Aufnahmeformat auf spezieller Betakassette (bis 124 Minuten) in 4:2:2 Komponente bei 10 Bit Quantisierung. Benutzt eine einfache Zwischenfeldkompression, um die nach CCIR/ITU-R 601 gesampelten Daten auf etwa 2:1 zu reduzieren (Videodatenrate 127,6 Mbit/sec). Einige Modelle können auch analoge Beta SP Kassetten abspielen. Der Datentransfer erfolgt meist über die digitale SDI Schnittstelle.
Digitales 1/2" Aufnahmeformat in 4:2:2 Komponente in 8 Bit Quantisierung auf spezielle S-VHS Kassette. Geringe Kompressionsrate bei 3.3:1 (Datenrate 50 Mbit/sec). Gutes Preis/Leistungsverhältnis für internen Studiostandard als Zwischen- oder Massenspeicher (Archivierung). S-VHS abwärtskompatibel.
Multimedia-Schnitstelle (API) von Microsoft. Diese ermöglicht es beispielsweise hardwarenahe Ton- oder Bildausgabe zu programmieren, ohne auf spezielle Hardware Rücksicht zu nehmen. Direct X-Funktionen sollten auf jeder Direct X-kompatiblen Hardware laufen.
Ist eine von Microsoft entwickelter Grafikkartenstandard, der es erlaubt direkt in den Grafikspeicher der Grafikkarte Daten zu schreiben. Dadurch wird auch unter Windows eine schnelle Grafikwiedergabe ermöglicht. Anwendungsgebiete sind z.B. ruckelfreie Videodarstellung auf der Arbeitsoberfläche, schnelle Spiele oder softwaremäßiges Overlay.
Unter Dithering versteht man das "Herunterrechnen" einer höheren Quantisierungstufe in eine niedrigere. Gedithert wird z.B. bei der Wandlung von professionellem Video (10bit) auf DVD oder DVB-Video (8bit) oder bei der Wandlung von hochwertigen Audiosignalen (20 oder 24bit) auf CD-Qualität (16bit). Eigentlich muß nur der am besten passende neue Wert zugewiesen werden, doch man hat festgestellt, das einige Ditheralgorithmen besser klingen oder aussehen als andere, z.B. verwenden Hersteller verschiedene Statistiken bei der Zuweisung der neuen Werten.
Bei Bildern wird versucht trotz stark reduzierter Farbpalette (meist 16 oder 256 Farben) durch Erzeugung eines Rasters mehr Farbabstufungen für das menschliche Auge zu simulieren.
Besonders verbreitet ist DivX als Format, in dem DVDs platzsparend auf CD-Größe transkodiert werden – aufgrund dieser Verbreitung gibt es im Internet eine Vielzahl kostenloser Tools und Tutorials. Genausogut können damit aber auch selbstgedrehte Filme komprimiert werden. Da der DivX-Player, bzw. die verschiedensten Player, die DivX-Videos abspielen können, sofern der DivX-Codec auf dem System installiert ist, für viele verschiedene Betriebssysteme kostenlos erhältlich sind, bietet DivX eine gute Möglichkeit, um ein breites Publikum zu erreichen, und um Videos hochwertig zu komprimieren. Zudem erscheinen immer mehr Standalone DVD-Player, die nicht nur DVDs abspielen können, sondern auch CDs mit DivX-Video.
DivX hat ursprünglich in der Form von „DivX ;-)“ als gehackter Microsoft Codec angefangen, um Windows Media MS MPEG-4 V3 auch im AVI Format zu ermöglichen und nicht nur im vorgegebenen .ASF Format, wurde dann aber von der Firma DivX Networks neu programmiert und basiert jetzt auf MPEG-4, wobei allerdings ein anderes Fileformat benutzt wird. Die DivX Encodingeinstellungen entsprechen aufgrund seiner Herkunft ziemlich genau denen von MPEG-4 – es gibt sogar eine Option, die MPEG-4 kompatible Ausgabe erlaubt.
DivX Networks bietet auf seinem Website eine kostenlose, um einige Optionen beschnittene Variante des DivX-Codecs an, und eine kostenpflichtige bzw. Werbeunterstützte Vollversion. Aktuell ist die Version DivX 5 – sie ist für Windows, Mac OS und Linux verfügbar (Januar –04). Der Player ist kostenlos. Eine extra Encoderapplikation, Dr DivX, ist für 50 $ erhältlich.
Da DivX selbst keinen eigenständigen Encoder mitbringt, muss der DivX-Codec über ein externes Programm genutzt werden, dass das DivX Codec Interface anspricht. Dies kann aus jedem Videoschnittprogramm erfolgen, indem man das Video beim exportieren als AVI-File mit DivX als Codec einstellt, und dann im Dialog des DivX Codecs die speziellen Einstellungen der einzelnen Parameter vornimmt. DivX war übrigens der erste AVI Codec, der (auf exotische Art und Weise) 2-Pass VBR implementierte.
Beim Kodieren von Filmen, die auch auf Standalone DivX-DVD Playern abspielbar sein sollen, ist darauf zu achten, dass einige der avancierteren Kodier-Optionen nicht verwendet werden, da manche Player die Videos dann nicht darstellen können.
Die Optionen Quarter Pixel und Bidirectional Encoding kosten nicht viel zusätzliche Prozessorpower und verbessern das Bild sichtbar. Allerdings haben einige Player Probleme beim Decodieren von mit Bi-directional enkodierten Videos. Benutzt das mögliche Zielpublikum solche Player, dann sollte diese Option also besser nicht verwendet werden. Von GMC (Global Motions Compensation) ist eher abzuraten, da es viel Rechenleistung kostet, die Bildqualität jedoch kaum verbessert. Die Psychovisual Enhancements verteilen nach einem psychovisuellen, auf die menschliche Wahrnehmung abgestellten Modell, vorkommende Artefakte, sodass sie gehäuft an Stellen im Bild auftreten die weniger wahrgenommen werden und vermindert an auffälligen Stellen – die Verwendung dieser Option ist immer zu empfehlen.
DNxHD ist ein speziell für die Postproduktion von Avid entwickelter sog. intermediate Codec, der auf bestmögliche Bildqualität bei moderater Datenrate über mehrere Videogenerationen für HD-Video ausgelegt wurde. Unkomprimiertes Video (aber auch komprimiertes) lässt sich bsp. mit DNxHD in unterschiedliche Qualitäten für Bandbreiten zwischen 36 und 220 Mbit/s wandeln und somit ohne RAID-System auf Windows und Mac-Rechnern verarbeiten. DNxHD unterstützt 8 und 10 Bit Farbtiefen, 1920- und 720-HD-Videogrößen und einen Alpha-Kanal und steht zur freien Distribution zur Verfügung. DNxHD kann für Windows und Mac Systeme installiert werden und ist mit der SMTPE nach dem Standard VC3 gemäß. (Avids DNxHD findet sich häufig im Zusammenhang mit Apples entsprechendem Codec diskutiert: Apple ProRes 422).
System um die Verbreitung von Digitalen Daten (Audio/Video/Text/...) zu kontrollieren. Dazu gehört ein verschlüsseltes Format in das die Daten gebracht werden und welches Informationen darüber enthält wer/wie oft/wann diese Daten anschauen oder kopieren darf, sowie ein entsprechender Player bzw Dekodierapplikation der die Daten entschlüsselt, falls er feststellt das der Anwender das Recht dazu hat. Internet-gestützte DRM-Systeme basieren auf einem DRM-Server der die Rechte über die Daten verwaltet - über ihn kann z.B. bei Video-on-Demand Anwendungen ein Video per Bezahlung für eine gewisse Zeit zum Anschauen freigeschaltet werden. Der Player prüft vor jedem Abspielen ob der User eine entsprechende Lizenz erworben hat. Für die grossen Hollywood Vertriebe ist ein Schutz ihrer Filme eine Hauptbedingung bevor ein Film für ein neues Medium lizensiert wird. Allerdings ist es oft nur eine Frage der Zeit bis die Verschlüsselung eines bestimmten Systems geknackt ist.
Hierunter versteht man das Fehlen von Bildern in einem Videostrom. Dies ist meistens auf mangelnde Systemperformance zurückzuführen. Dropped Frames können durch zu langsame Festplatten und/oder Prozessoren (beim Packen oder Entpacken) auftreten.
Ist die Abkürzung für Digital Video und beschreibt einerseits den Standard für ein neues Bandsystem (wie HI 8 oder VHS) als auch eine neue Komprimierungs und Dekomprimierungsmethode für Videodaten mit Ton (wie MJPEG oder MPEG) Es gibt dabei zwei Kasettenformate: Das im Consumerbereich angesiedelte MiniDV mit Spielzeiten bis zu 1 Stunde und das für den Profibereich gedachte DV Format mit Bandlängen bis zu (momentan) 3 Stunden. Die beiden Formate sind untereinander kompatibel. Zusätzlich sehen einige Consumergeräte einen Longplaymode vor. Das von den CCD-Wandlern gelieferte Pal-RGB-Signal wird durch eine 4:2:0 Abtastung in den YUV-Farbraum übertragen (bei NTSC findet eine 4:1:1 Abtastung statt). Durch eine MJPEG-ähnliche Kompression wird das Signal dann mit einer festen Kompression von 5:1 auf eine Datenrate von 3,125 MB/sec komprimiert. Durch den zusätzlichen übertragenen Ton (entweder eine Stereospur mit 16 Bit-Auflösung oder zwei Stereospuren mit 12 Bit) und weitere Steuerinformationen (Timecode) ensteht eine Datenrate von ca. 3,5 MB/sec, welche selbst aktuelle EIDE Festplatten problemlos bewältigen können. Dadurch wird sich dieses Format in der PC-gestützten Videonachbearbeitung mit großer Wahrscheinlichkeit als Standard durchsetzen. Die Bildqualität des Verfahrens wird auch von vielen Profis als "Betacamähnlich" eingestuft, und so ist es nicht verwunderlich, daß mittlerweile viele Fernsehreportagen auf DV produziert werden.
Microsoft definiert zwei Methoden um DV Videodaten in AVIs zu speichern, Typ-1 und Typ-2. Obwohl ein AVI-File theoretisch eine beliebige Anzahl von Datenströmen beinhalten kann, ist der Standard für Video-für-Windows ist jedoch ein Videostrom oder ein Audiostrom oder beides. Im ursprünglichen DV-Datenstrom jedoch sind die Audio- und Videodaten wechselweise in einem einzigen Datenstrom zusammengefasst. Die Wahl der Methode um DV in einem AVI-File unterzubringen, entscheidet über die Programme, mit denen dann das Videofile weiterverarbeitet werden kann:
Typ-1: Der ursprüngliche DV-Datenstrom wird so wie er ist (Audio- und Videodaten in einem Datenstrom) in ein AVI-File eingebettet. Dieses File ist zwar nicht kompatibel mit Video-für-Windows, ist aber kein Problem für DirectShow: dort wird der eine DV-Datenstrom in einen Videodatenstrom und einen oder mehrere Audioströme aufgeteilt und kann dann abgespielt oder weiterverarbeitet werden.
Typ-2: Der DV-Datenstrom wird schon im AVI-File als getrennter Video-/Audiodatenstrom abgespeichert und kann so auch von Video-für-Windows abgespielt werden. Der kleine Nachteil: Der Audioanteil wird einmal im Videostrom gespeichert (wie im Orginal-DV) und dann nocheinmal ,aus Gründen der Kompatibilität, als seperater Audiostrom - allerdings fällt der zusätzliche Platzbedarf von 192KB/s im Verhältnis zu den 3,7 MB/s des DV-Datenstrom kaum ins Gewicht. Beachtenswert ist, dass Typ-2 etwas mehr Rechenzeit benötigt als Typ-1 weil der DV-Strom der von oder zu DV-Geräten über Firewire gesendet wird erst noch umgewandelt werden muss (Trennung von Audio- und Videostrom).
Das grundsätzliche Problem besteht darin, dass viele Videobearbeitungsprogramme noch das veraltete Video-für-Windows-Interface benützen und deshalb nur DV-AVIs vom Typ2 verabeiten können (wie zB Premiere 5.1) - alle neueren Versionen setzen auf Microsofts DirectShow auf, welches beide Typen lesen und schreiben kann und arbeiten mit dem neueren Typ-2 (so zB auch Premiere 6).
Es gibt zwei unterschiedliche Typen von DV - je nachdem mit welchem Programm gecapturet wird, zB: -Ulead VideoStudio 3.0 or 4.0 (Typ-1) -Ulead MediaStudio Pro 6.0 (Typ-1) -Pinnacle StudioDV (Typ-2) -VideoWave III (Typ-2) -VegasVideo (Typ-1) -DVIO (Typ-2 und Typ-1) -MainActor (Typ-2) -Premiere 5.1 (Typ-2) -Adaptec (Typ-2)
Jeder DV/D8-Camcorder besitzt einen DV-Ausgang (DV-OUT) um das aufgenommene digitale Videomaterial auf den Computer überspielen zu können - dieser Anschluß entspricht der IEEE 1394 Norm, bekannt ist er auch als FireWire. Er ermöglicht es, DV mit Wiedergabegeschwindigkeit des Rekorders entsprechend zu überspielen (3,6 MB/s). Dem Standard nach ist dieser Anschluß bidirektional, d.h. eine FireWire-Buchse dient als gleichzeitiger Ein- und Ausgang - anders als analoge Anschlüsse, bei denen Ein- und Ausgang immer getrennt sein muss.
Theoretisch ist es also möglich, geschnittenes Material über den FireWire-Anschluss wieder auf den Camcorder zurück auf Band zu spielen - wozu also braucht man einen DV-IN/DV-Eingang?
Aus zollrechtlichen (und produktpolitischen) Gründen sind in Europa die Mehrzahl der verkauften Camcorder künstlich um die Fähigkeit, DV vom PC aus auf Band auszuspielen, beraubt. Nach Definition des Zolls nämlich sind Camcorder die das können, der Kategorie "DV-Rekorder" zugeordnet, die um 10% höher verzollt werden: deswegen sind Camcordermodelle mit dieser Fähigkeit bei sonstiger technischer Gleichheit um einige hundert Mark teurer und in aussereuropäischen Ländern alle Camcorder immer schon rückspielfähig.
Bei den meisten Camcordern jedoch ist diese Einschränkung rein in deren on-board Software verankert (denn die Hardware ist, wie schon oben gesagt, eh für den Dv-Input vorgesehen) und kann deswegen mithilfe einiger Tricks "freigeschaltet" werden und besitzt dann einen DV-Eingang/DV-IN.
DVC Pro von Panasonic ist ebenso DVCAM vom DV-Format abgeleitet. Es arbeitet mit einer Spurbreite von 18 um und einer gegenüber DV um rund 80 Prozent erhöhten Bandgeschwindigkeit (33,8mm/sec). Die Reduzierung der Chromabandbreite des Komponentensignals erfolgt hier in 4:1:1 auch für PAL. Die äußeren Kassettenabmessungen sind wie bei DV. Es wird allerdings dickeres Bandmaterial verwendet. Das Spurbild enthält zudem eine CTL- und eine Cue-Audiospur. DVC Pro Recorder können DV Kassetten in 4:2:0 abspielen. Eine DVC Pro 4:2:2 Version ist in Vorbereitung.
DVCAM von Sony ist eine Variante des Consumer DV-Formats. Die Spurbreite ist auf 15 um vergrößert, die Bandgeschwindigkeit gegenüber DV um 50% auf 28,2mm/sec erhöht. Alle anderen Systemparameter sind identisch mit DV, die Signale kompatibel. DVCam Recorder geben DV Signale wieder und können mit QSDI, SDDI und SDI Schnittstellen ausgerüstet werden.
Verbesserte Variante des DVCPro-Formates welches mit einer höheren Datenrate (50 MBps) und damit einer geringeren Kompressionsrate und bei einer Farbaufzeichnung von 4:2:2 arbeitet.
Dabei können Effekte ohne zeitaufwändiges Rendern direkt als Vorschau betrachtet werden. Allerdings erfordert dies oft einen starken Rechner, wenn die Effekte in voller Qualität gezeigt werden sollen.
Damit lassen sich einzelne Bilder in eine Datei schreiben z.B. um ganz überraschende Tricksaufnahmen, sogenannte Stop-Motion Animationen zu erzeugen, also aus einzelnen Bildern erstellte animierte Filme.
Auch Elektronische Nachrichtenberichterstattung - Audio/Video fürs Fernsehen werden digital aufgenommen in unterschiedlichen Videoformaten - das gebräuchlichste ist momentan noch Digital Betacam, neuere professionelle HD Formate verbreiten sich aber zusehends. Im einsatz in der kleinsten einheit ist ein Reporter mit Schulterkamera, sonst größere sogenannte EB-Teams.
Der Equalizer ist ein essentieller Audiofilter mit dem sich das Klangbild einer Tonspur verändern lässt indem verschiedene Frequenzbereiche des Sounds gezielt verstärkt oder geschwächt werden.
(Camcorder:) Über Expanded Focus wird ein Bildausschnitt vergrößert im Sucher oder Display dargestellt. Dies soll bei hochauflösenden Camcordern das Scharfstellen erleichtern, weil die Auflösung des Displays meistens weit unter der gefilmten Auflösung liegt.
Sie dient in erster Linie dazu ein durchgehendes Stimmungsbild im Projekt zu erhalten, wenn angrenzende Szenen farblich nicht zueinander passen. Die universellste Farbkorrektur kann mit Graduationskurven erfolgen. Alle anderen Farbkorrekturen sind nur vereinfachte Ableitungen dieser Funktion, um die Bedienung für den Benutzer leichter zu gestalten. Farbräder gelten in der Branche als besonders professionell. Bei diesen hat der Benutzer meistens drei Bereiche zur Verfügung (Schatten, Mitten und Lichter), in denen er getrennt Farbkorrekturen vornehmen kann. Dadurch lassen sich beispielsweise gezielt die dunklen Stellen eines Bildes bearbeiten. Günstige Schnittprogramme stellen meistens nur einfache Farbkorrekturen zur Verfügung (RGB, Helligkeit, Sättigung etc.). Damit lässt sich nur der gesamte Bildeindruck verändern und gegebenenfalls ein Farbstich entfernen.
Videokameras zeichnen das Bild in drei Farbauszügen Rot, Grün und Blau (RGB) auf. Da das menschliche Auge empfindlicher auf die Helligkeit ist als auf die Farbe, wird das Signal umgerechnet in einen Helligkeitsanteil (Luminanz, Y) und einen Farbanteil (Chrominanz) mit zwei Farbdifferenzkanälen (Cb, Cr). Digitales Video mit 8 bit Auflösung, erlaubt die Werte 16-235 für Luminanz und 0-224 für Chrominanz. Von der Luminanz wird jedes Pixel aufgezeichnet, von der Chrominanz nur jedes zweite (bei D1 und Digibeta) oder gar nur jedes vierte (bei DV).
Auch "Tape to Film Transfer": Übertragung von Videomaterial auf Film (16 oder 35mm). Dadurch erhält das Materia automatisch einen gewissen "Filmllook".
Videoübertragungsform, in welcher alle Signale (Luminanz, Chrominanz, Sync) über ein einziges Kabel übertragen werden. Schlechteste Form aller analogen Videoverbindungen. s
(dt. Felddominanz) Beschreibt bei Verwendung des Halbbildverfahrens, welches Halbbild zuerst übertragen wird – entweder „upper/top/odd oder auch regular field first“ also, einfach gesagt, die erste und jede weitere ungradzahlige Zeile des Bildes oder "lower/bottom/even/reverse field first“, also angefangen mit der zweiten Zeile jede gradzahlige. DV zum Beispiel ist immer „lower field first“. Wie man sehen kann gibt es leider eine Vielzahl von verschiedenen Bezeichnungen für die jeweilige Felddominanz, die je nach Programm verwendet werden.
Ein Format um stereoskopische Bilder in traditionellen Videoformaten zu kodieren, sei es zum Transport oder zur Bearbeitung: dabei werden die beiden stereoskopischen Bilder abwechselnd Zeile für Zeile dargestellt. Ein 3D-fähiges Endgerät (Projektor, Monitor) extrahiert dann daraus die beiden Einzelbilder, entstaucht sie und stellt sie dann (abwechselnd bzw unterschiedlich polarisiert - je nach s3D-Darstellungtechnik) dar. Ein s3D fähiges Schnittprogramm verfährt zum Bearbeiten des Videos ähnlich. Ein Nachteil dieses Verfahrens ist der vertikale Auflösungsverlust, da ja nur pro Bild die Hälfte aller Zeilen dargestellt wird.
Ist ein ursprünglich von Apple entwickeltes universales Bussystem zur Übertragung digitaler Daten. Es ist für bis zu 16 physikalische Geräte definiert, die durch jeweils bis zu 4,5 m lange Kabel voneinander getrennt sein dürfen. Dabei sind Übertragungsraten von bis zu 400 Mbit/sec möglich. Da es jedoch keine Spezifikation gibt, in welchem Format die Daten über diesen Bus geschickt werden, fehlte bisher ein einheitlicher Standard für Videodaten. Sony hat diese Lücke mit der "normativen Kraft des Faktischen" geschlossen, indem es Firewirebuchsen in die eigenen Digitalrecorder einbaute und ein eigenes Protokoll verwendete. Durch Firewire und das Sonyprotokoll wurde endlich der Traum von der verlustfreien Videobearbeitung wahr.
Formate, oder auch Dateiformate, sind Mediencontainer. Ein Videofile liegt immer in einem Format vor, zum Beispiel als Quicktime- oder AVI-File. Die Dateiendung verrät, um welches Format es sich handelt (.mov für Quicktime, .avi für AVI). Mit welchem Codec ein Videofile enkodiert ist, läßt sich so leider nicht erkennen, denn jedem Format stehen eine gewisse Auswahl an möglichen Codecs zu Verfügung.
Da AVIs mit den verschiedensten Codecs komprimierte Inhalte enthalten können, identifizert sich jeder in einem AVI einsetzbare Codec individuell durch den sogenannten FourCC-Code, ein vier Buchstaben langes Kürzel. Im Internet kann man sich z.B. unter www.fourcc.org/codecs.php eine Liste dieser Kürzel ansehen.
"Freischalten" bedeutet, den Wert im dauerhaften Speicher/BIOS eines Camcorders zu verändern, der bestimmt, ob der Camcorder den Input von DV über die FireWirebuchse zulässt oder nicht.
Der Front Side Bus ist die Hauptdatenleitung eines PCs: er verbindet Prozessor, RAM, Chipsatz, PCI-Slots und den AGP-Sockel. Der FSB wird beschrieben in Bezug auf seine Breite in Bit und seine Geschwindigkeit in MHz. Je breiter und je schneller desto schneller ist das Gesamtsystem.
FullHD ist Synonym für die volle High Definition Auflösung von 1920×1080 Bildpunkten im GHegensatz zu niedrigeren, auch mit HD bezeichneten auflösungen wie 720p. FullHD/1080p wird von als Standard von diversen Geräten wie HD-Fernsehern und HD-Camcordern unterstützt.
Die Gammakurve bezeichnet die Farbverteilung aller Mitteltöne zwischen dem Schwarz- und dem Weißpunkt eines Bildes. Monitore, Filme, Camcorder etc. haben in der Regel eigene Gamma-Kurven, die durch eine sogeannate Gamma-Korrektur aneinander (zumindest näherungsweise) angepasst werden können.
Angabe zur Datenrate – je nach Größenordnung der Menge an digitalen Information pro Zeiteinheit spricht man hier von: - Kbit/s oder Kbps (Kilobit pro Sekunde) - KB/s (KiloByte pro Sekunde) - Mbit/s oder Mbps (Megabit pro Sekunde) - MB/s (MegaByte pro Sekunde) - Gbit/s oder Gbps /Gigabit per Sekunde) - GB/s (GigaByte pro Sekunde) wobei ein Byte immer 8 Bit entspricht, also z.B. 1 KiloByte = 8 Kilobit und jede Potenz, dem Binärsystem entsprechend, um den Faktor 1024 grösser ist, also 1 GigaByte = 1024 MegaByte = 1048576 KiloByte, ebenso 1 Mbit = 1024 Kbit (so entspricht 1 MB = 8 Mbit = 1024 KB = 8192 Kbit)
Angabe zur Datenrate – je nach Größenordnung der Menge an digitalen Information pro Zeiteinheit spricht man hier von: - Kbit/s oder Kbps (Kilobit pro Sekunde) - KB/s (KiloByte pro Sekunde) - Mbit/s oder Mbps (Megabit pro Sekunde) - MB/s (MegaByte pro Sekunde) - Gbit/s oder Gbps /Gigabit per Sekunde) - GB/s (GigaByte pro Sekunde) wobei ein Byte immer 8 Bit entspricht, also z.B. 1 KiloByte = 8 Kilobit und jede Potenz, dem Binärsystem entsprechend, um den Faktor 1024 grösser ist, also 1 GigaByte = 1024 MegaByte = 1048576 KiloByte, ebenso 1 Mbit = 1024 Kbit (so entspricht 1 MB = 8 Mbit = 1024 KB = 8192 Kbit)
Ein Genlock ist meistens ein separates Zusatzgerät, welches ähnlich dem Keying-Verfahren ein zweites Videobild über ein Videosignal legt. Dabei können in diesem zweiten Bild transparente Bereiche definiert werden, unter denen das ursprüngliche Video sichtbar wird. Dieses Verfaheren wurde häufig zum Betiteln von Videos eingesetzt, verschwindet aber zunehmends durch das leichter zu generierende und qualitativ bessere Keying in der Nachbearbeitung. Der Comodore Amiga war mittels einer relativ einfachen Zusatzschaltung Genlock-fähig, weshalb er auch vor den Zeiten des nonlinearen Editings häufig zur Videobearbeitung eingesetzt wurde.
Scheinbare “Geisterbilder” beim Anschauen von s3D Bildern: wenn ein zweites “geisterhaftes” Bild neben dem eigentlichen Bild entsteht. Dieses Problem kann mehrere Ursachen haben und an Fehlern beim Dreh, der Postproduktion oder beim Darstellen der Bilder liegen. Ein Grund kann zu hoher Kontrast zwischen dem Objekt und dem Hintergrund sein, der dazu führt das das eine s3D Einzelbild auch vom anderen Auge wahrgenommen wird und dann als schwaches zweites Bild auftaucht.
Ein Objekt scheint übergroß – dieser Effekt wird verursacht, wenn der interokulare Abstand (also der Abstand zwischen den beiden Sichtachsen) kleiner als der Abstand der Augen eines Erwachsenen ( zueinander ist, dadurch wird die Größe von Objekte verzerrt.
Die Gummiband-Funktion wird beim Mixen von audio eingesetzt. Mit dieser kann der Lautstärkeverlauf einer Tonspur visuell auf die Tonspur gemalt werden.
Wie man auch im Kino gut erkennen kann, reichen 25 Bilder pro Sekunde völlig aus, um dem menschlichen Auge die Illusion einer fließenden Bewegung zu vermitteln. Da eine Fernsehröhre jedoch häufiger beschrieben werden muß, um nicht zu flimmern, wurde das Zeilensprungverfahren ("Interlaced"-Darstellung) erfunden. Dazu wird jedes der 25 Vollbilder in zwei Halbbilder zerlegt, wobei das erste Halbbild alle Zeilen mit ungeraden Zeilennummern besitzt und das zweite Halbbild alle geraden Zeilen. Diese Halbbilder werden nun mit der doppelten Frequenz (50HZ) hintereinander und dabei ineinander verschachtelt übertragen.
High Definition Multimedia Interface oder kurz HDMI ist eine Digitalschnittstelle, die selbst hochauflösende Videodaten unkomprimiert übertragen kann. Über HDMI lassen sich z.B. HDV-Camcoder und Bildschirm praktisch verlustfrei verkoppeln. Auch der Ton wird dabei digital mit übertragen.
HDV (Consumer High-Definition Digital Video) ist ein von Canon, Sharp, Sony und JVC entwickeltes Format, das es ermöglicht, hochauflösendes HD-Video auf DV Tapes zu speichern. Dabei wird in einem anderen Format, nämlich MPEG-2 HD in 1080i (1440 X 1080 Pixel interlaced bei 50 bzw 60 Fps bzw. 720p, also 1280 X 720 Pixel Auflösung bei 60/50/30/25 Vollbildern pro Sekunde) Video und 48kHz/16-bit MPEG-1 Audio Layer II mit 384 Kbit/s auf DV Kassetten (mit maximal 25 Mbit/s) aufgezeichnet, dabei kann praktischer- und kostensparenderweise dieselbe Mechanik wie bei DV Laufwerken verwendet werden.
Headroom bezeichnet im weitesten Sinne eine Aussteuerungsreserve zwischen Nennpegel und Maximalpegel. Da im digitalen Bereich Übersteuerungen direkt zu hör- oder sichtbaren Fehlern führen (Clipping), wird die mögliche Aufzeichnungsbandbreite meistens nicht voll ausgenützt. Stattdessen steuert man mit einer Sicherheitsreserve aus. Kommt dann ein unerwartet stärkeres Signal an, so wird dieses noch korrekt im Headroom erfasst, ohne dass es zum Clipping kommt.
Videoaufzeichnungsformat im Video 8-System mit besseren Eigenschaften, da Farbe und Helligkeit als Komponentensignale getrennt übertragen werden (Y/C).
Eine Alternative zur Echtzeitberechnung der Vorschau ist die sogenannte Hintergrund-Berechnung (Backgroundrendering). Dabei versucht der Computer einzelne Effekte im Hintergrund zu berechnen, während der Benutzer an einer anderen Stelle im Projekt weiterarbeitet.
Das Histogramm stellt Häufigkeitsverteilung der Helligkeitswerte des Bildmotivs grafisch dar. Hier lässt sich z.B. auf einen Blick sehen, ob das Bild aus vielen Schwarztönen besteht.
Aufnahme von Stereo-Bildern mit Kameras die einen Abstand von mehr als dem interokularen Abstand von etwa 70mm (dem Augenabstand eines Erwachsenen) haben. Kann Bilder mit Miniaturismus verursachen. Wird bei Aufnahmen von entfernten Objekten (Panoramaaufnahmen) eingesetzt, die weit weg von der Kamera sind um eine räumliche Wirkung zu erzielen.
Aufnahme von Stereo-Bildern mit Kameras die einen Abstand von weniger als dem interokularen Abstand von etwa 50mm (dem Augenabstand eines Erwachsenen) haben. Kann Bilder mit Gigantismus verursachen. Wird bei Makro-Aufnahmen von Objekten eingesetzt, die sehr nah an der Kamera sind um eine räumliche Wirkung zu erzielen.
Die Entfernung zwischen den Sichtachsen der Kameras (Objektive) bzw. Augen. Bei der stereoskopischen Aufnahme mit zwei Kameras beeinflusst dieser Abstand die Räumliche Wirkung des resultierenden Bildes. Je weiter die Objektive voneinander entfernt sind, desto tiefer wirkt das Bild
Kompressionsverfahren, die mehrere aufeinanderfolgende Bilder eines Videostroms bei der Berechnung berücksichtigen. Statt jedes Bild als Ganzes abzuspeichern, werden großteils nur Unterschiede zwischen Bildern gespeichert.
Wie man im Kino gut erkennen kann, reichen 24 Bilder pro Sekunde völlig aus, um dem menschlichen Auge die Illusion einer fließenden Bewegung zu vermitteln. Auch die 25 Bilder pro Sekunde bei Video sind also theoretisch genug. Da eine Fernsehröhre jedoch häufiger beschrieben werden muß, um nicht zu flimmern, wurde das Zeilensprungverfahren ("Interlaced"-Darstellung) erfunden. Dazu wird jedes der 25 Vollbilder in zwei Halbbilder zerlegt, wobei das erste Halbbild alle Zeilen mit ungeraden Zeilennummern besitzt und das zweite Halbbild alle geraden Zeilen. Diese Halbbilder werden nun mit der doppelten Frequenz (50HZ) hintereinander und dabei ineinander verschachtelt übertragen.
Intermediate Codecs ist ein Oberbegriff, der all jene Codecs bezeichnet, die im Produktionsworkflow zwischen Aufzeichnung und Ausspielung angewandt werden - also vor allem in der Postproduktion. Diese sind meistens speziell auf die Bedürfnisse der Postproduktion angepasst: z.B. Farbtreue über mehrere Videogenerationen, wenig Prozessorlast bei moderater Datenrate etc. Zu den bekanntesten Intermediate Codecs gehören: Apple ProRes 422, Apple Intermediate Codec, Avid DNxHD.
Ein Kompressionsverfahren, bei dem jedes Bild als Keyframe gesetzt wird – es werden sämtliche Daten, die zur Beschreibung des Bildes nötig sind, abgespeichert. Die Komprimierung erfolgt, indem innerhalb eines Bildes Daten zusammengefasst oder weggelassen werden.
Internationale Videonorm um Videosignale zu digitalisieren. Sie schreibt eine 4:2:2 Abtastung mit 8 oder 10 Bit Tiefe vor, wobei 720 Luminanzwerte pro Videozeile ausgelesen werden.
Angabe zur Datenrate – je nach Größenordnung der Menge an digitalen Information pro Zeiteinheit spricht man hier von: - Kbit/s oder Kbps (Kilobit pro Sekunde) - KB/s (KiloByte pro Sekunde) - Mbit/s oder Mbps (Megabit pro Sekunde) - MB/s (MegaByte pro Sekunde) - Gbit/s oder Gbps /Gigabit per Sekunde) - GB/s (GigaByte pro Sekunde) wobei ein Byte immer 8 Bit entspricht, also z.B. 1 KiloByte = 8 Kilobit und jede Potenz, dem Binärsystem entsprechend, um den Faktor 1024 grösser ist, also 1 GigaByte = 1024 MegaByte = 1048576 KiloByte, ebenso 1 Mbit = 1024 Kbit (so entspricht 1 MB = 8 Mbit = 1024 KB = 8192 Kbit)
Angabe zur Datenrate – je nach Größenordnung der Menge an digitalen Information pro Zeiteinheit spricht man hier von: - Kbit/s oder Kbps (Kilobit pro Sekunde) - KB/s (KiloByte pro Sekunde) - Mbit/s oder Mbps (Megabit pro Sekunde) - MB/s (MegaByte pro Sekunde) - Gbit/s oder Gbps /Gigabit per Sekunde) - GB/s (GigaByte pro Sekunde) wobei ein Byte immer 8 Bit entspricht, also z.B. 1 KiloByte = 8 Kilobit und jede Potenz, dem Binärsystem entsprechend, um den Faktor 1024 grösser ist, also 1 GigaByte = 1024 MegaByte = 1048576 KiloByte, ebenso 1 Mbit = 1024 Kbit (so entspricht 1 MB = 8 Mbit = 1024 KB = 8192 Kbit)
Der Kell-Faktor beschreibt einen physiologischen Effekt beim Betrachter, der eine durch das Zeilensprungverfahren und die Endlichkeit des Elektronenstrahls bedingte vertikale Unschärfe wahrnimmt. Dieser Faktor in der Größenordnung von 0.7 (daraus ergibt sich eine Zeilenzahl von 576x0.7=403 Zeilen, entsprechend etwa 5.04MHz) ist nur bei der Wiedergabe auf Röhrengeräten anzuwenden. Für Berechnungen innerhalb von Aufzeichnungs-oder Übertragunswegen ist er uninteressant.
Keyframe ist ein Frame/Bild das, wie der Name schon sagt, Schlüsselinformationen enthält. Keyframe wird in verschiedenen Bereichen in ähnlicher Bedeutung gebraucht:
Im Compositingbereich: Hier lassen sich mit dem KeyframeParameter eines Effekts oder einer Bewegung über die Zeit verändern. Will man beispielsweise ein Video über den Bildschirm gleiten lassen, genügt es einen Start- und einen Endpunkt mit den zugehörigen Koordinaten des Videos zu definieren. Das Programm berechnet dann alle nötigen Zwischenwerte zwischen diesen Keyframes und erzeugt dadurch eine flüssige Bewegung.
Bei der Kompression: Bei der Kompression ist ein Keyframe (auch I-Frame) ein Bild, das maximale viele Informationen enthält. Im Gegensatz dazu sind die B- und P-Frames, die nur Differenzinformationen zu den Keyframes enthalten, qualitativ schlechter sind, dafür aber weniger Speicherplatz brauchen.
Um Videos effektvoll gestalten zu können sollte das Programm Keyframes unterstützen. Hiermit lassen sich Parameter eines Effekts oder einer Bewegung über die Zeit verändern. Will man beispielsweise ein Video über den Bildschirm gleiten lassen, genügt es einen Start- und einen Endpunkt mit den zugehörigen Koordinaten des Videos zu definieren. Das Programm berechnet dann alle nötigen Zwischenwerte zwischen diesen Keyframes und erzeugt dadurch eine flüssige Bewegung. Manche Programme bieten nur bei speziellen Effekten Keyframes an, andere können wirklich jeden Effektparameter über die Zeit verändern (durchgehende Keyframe-Unterstützung).
Die Möglichkeit eine Information eines Bildes (einen Farbbereich oder ein Differenzbild) durch eine andere zu ersetzten - z.B. sitzt der Tagesschausprecher vor einem sog. Bluescreen (einem leuchtend uniform blauen Hintergrund) der dann im ausgestrahlten Fernsehbild durch andere Bilder (etwa Grafiken, Photos, Karten) ersetzt wird. Ähnlich ist es oft bei Spielfilm-Szenen in denen der Haupdarsteller z.B. fliegt.
Eine Trapezförmige Bildverzerrung die entsteht, wenn die Filmfläche in einer Kamera oder einem Projektor nicht parallel zum Bildschirm ist. Kann entstehen wenn die beiden Kameras angewinkelt werden, dann sind die resultierenden Einzelbilder nicht geometrisch deckunggsgleich, sie müssen aneinander angepasst werden.
(Camcorder:) Mit einer einstellbaren Kneeschaltung erhält die Kamerakennlinie ab einem bestimmten Punkt einen Knick, der eine Gradationsverflachung bewirkt. Hiermit lassen sich zum Beispiel überbelichtete Bereiche so "zusammenstauchen", dass diese wieder Zeichnung bekommen.
Ein Aufzeichnungssystem, was die Helligkeits (Y) - und die beiden Farbdifferenzsignale (U, V) getrennt aufzeichnet. Analoge Komponentenformate sind z.B.: Betacam, Betacam SP, MII. Im Konsumerbereich gibt es noch S/VHS und HI8, die das modulierte Farbsignal (C) getrennt vom Helligkeitssignal (Y) aufzeichnen. Digitale Komponentenformate sind z.B. DigitalBetacam, BetacamSX, D1, D5, DVCam, DVCPro, DV und Professional-S.
Ein Videosignal, was über eine eigene Leitung für die Helligkeits (Y) - und die beiden Farbdifferenzsignale (U, V) übertragen wird. Als Anschluss kommen meist 3 BNC-Buchsen vor. Im Konsumerbereich hat sich die Zwischenlösung Y/C etabliert. Dabei steht jeweils eine Leitung für das Helligkeitssignal (Y) und eine für das Farbsignal (C) zur Verfügung. Als Anschluß ist der Hosidenstecker üblich.
Kompression ist die Kunst der möglichst unsichtbaren Datenreduktion. Bei der Beschreibung von digitalen Bildern fallen enorme Mengen von Daten an, die ohne Kompression nur schwer bearbeitet oder gar übertragen werden können. Die Schwierigkeit besteht darin, die Datenrate eines Videos so effektiv wie möglich zu verringern, ohne dass die Bild- und Audioqualität zu sehr darunter leidet. Beim Komprimieren werden, so weit möglich, redundante Daten zusammenfasst, aber auch manche Informationen schlicht ausgelassen. Dabei machen sich viele Verfahren zunutze, dass das menschliche Sehen kleinere Unterschiede z.B. zwischen Farbwerten nicht wahrnimmt.
Ein Kompressionstandard gibt sozusagen als kleinster gemeinsamer Nenner Vorgaben zum Verfahrens der Komprimierung/Dekomprimierung z.B. von Bildern. Diese Vorgaben werden von unterschiedlichen Codec-Herstellern verschieden umgesetzt. Standards sind dazu da, um ein Mindestmaß an Kompabilität zu garantieren – beispielsweise muß jeder MPEG-2 Codec diese Richtlinien beachten, damit DVD-Player die Files als DVD-kompatibel erkennen können. Auch gibt es eine Menge unterschiedlicher DV-Codecs von diversen Herstellern, die jedoch alle standardkonform arbeiten. Da jedoch z.B bei MPEG nur die Dekodier-Methode vorgeschrieben ist, gibt es qualitativ sehr unterschiedliche Lösungen wie enkodiert wird.
Faktor, um den die Datenmenge des Videosignals nach der Kompression verringert wurde. 3:1 bedeutet so z.B. eine Komprimierung auf ein Drittel der ursprünglichen Datenmenge.
Faktor, um den die Datenmenge des Videosignals nach der Kompression verringert wurde. 3:1 bedeutet so z.B. eine Komprimierung auf ein Drittel der ursprünglichen Datenmenge.
Fokussieren der Augen auf einen näheren Blickpunkt und dabei miteingehende Anwinkelung der Sichtachsen der Augen nach innen. Ermöglicht es, dass beide Augen auf den gleichen Punkt fokussieren. Bei der stereoskopischen Aufnahme mit zwei Kameras wird die Konvergenz durch eine Anwinkelung der Kameras zueinander simuliert. Der Konvergenzpunkt ist der Punkt an dem sich die beiden Kameraachsen schneiden. In der Postproduktion kann die Konvergenz nachträglich durch eine horizontale Verschiebung der beiden Bilder zueinander geändert werden.
Nur bei s3D Aufnahmen, deren positive Parallaxe (also der Abstand der beiden Bilder auf der Sichtebene) größer ist als der Augenabstand, müssen die Augen divergieren, also sich nach aussen winkeln, etwas was sie in normal nicht machen.
(engl. Schicht) Hauptsächlich im Compositing werden die Bildinhalte auf verschiedene Layer verteilt, die dann übereinander dargestellt werden können und einzeln ansprech- und manipulierbar sind.
Durch winzige Linsen werden die einzelnen Bildpunkte eines Bildes die jeweils aus verschiedenen Winkeln aufgenommen wurden nur für verschiedene Blickrichtungen sichtbar gemacht, Dadurch entsteht ein perspektivischer Eindruck, der sich allerdings bei Kopfbewegungen abrupt ändert, wenn ein Auge das Bild eines anderen Linsenbereichs gezeigt bekommt. Eine Technik für autostereoskopische Bilder.
Ein Objekt scheint überklein – dieser Effekt wird verursacht, wenn der interokulare Abstand (also der Abstand zwischen den beiden Sichtachsen) etwas größer als der Abstand der Augen eines Erwachsenen zueinander ist, dadurch wird die Größe von Objekte verzerrt.
Bei diesem Verfahren ist die zeitliche Reihenfolge der Szenen beim Rohmaterial und dem geschnittenen Video gleich. So ist z.B: bei einer Hochzeit die zeitliche Abfolge der Einstellungen vom Ereingnis vorgegeben, eine Umsortierung der Szenen ist meist nicht nötig. Es werden nur Szenen verworfen, oder gekürzt. Daher ist der lineare Videoschnitt schon mit einem Zuspieler und einem Recorder ohne größeren Aufand möglich. Möchte man jedoch eine schon eingeschnittene Szene im fertigen Video nachträglich verändern, so muß man ab dieser Szene (linear) alle darauffolgenden Szenen neu schneiden. Um dies zu umgehen, bedient man sich des nonlinearen Videoschnitts.
Bei diesem Verfahren ist die zeitliche Reihenfolge der Szenen beim Rohmaterial und dem geschnittenen Video gleich. So ist z.B: bei einer Hochzeit die zeitliche Abfolge der Einstellungen vom Ereingnis vorgegeben, eine Umsortierung der Szenen ist meist nicht nötig. Es werden nur Szenen verworfen, oder gekürzt. Daher ist der lineare Videoschnitt schon mit einem Zuspieler und einem Recorder ohne größeren Aufand möglich. Möchte man jedoch eine schon eingeschnittene Szene im fertigen Video nachträglich verändern, so muß man ab dieser Szene (linear) alle darauffolgenden Szenen neu schneiden. Um dies zu umgehen, bedient man sich des nonlinearen Videoschnitts.
(dt. verlustfrei) Man spricht von verlustfreier Kompression, wenn alle Originaldaten aus einer komprimierten Kopie exakt wieder hergestellt werden können. Das Gegenteil ist die verlustbehaftete (engl. lossy) Kompression – hier werden Informationen beim Komprimierungsvorgang unwiederruflich veroren.
Bei diesem Verfahren werden die Bildteile eines Videos transparent, die einer bestimmten Helligkeit entsprechen. An diesen Stellen wird ein darunter gelegtes zweites Video sichtbar. Dieses Verfahren ist eher für Effekte interressant. Um einen Effekt wie bei der Wettervorhersage zu erzielen, ist das Chromakey-Verfahren besser geeignet.
Angabe zur Datenrate – je nach Größenordnung der Menge an digitalen Information pro Zeiteinheit spricht man hier von: - Kbit/s oder Kbps (Kilobit pro Sekunde) - KB/s (KiloByte pro Sekunde) - Mbit/s oder Mbps (Megabit pro Sekunde) - MB/s (MegaByte pro Sekunde) - Gbit/s oder Gbps /Gigabit per Sekunde) - GB/s (GigaByte pro Sekunde) wobei ein Byte immer 8 Bit entspricht, also z.B. 1 KiloByte = 8 Kilobit und jede Potenz, dem Binärsystem entsprechend, um den Faktor 1024 grösser ist, also 1 GigaByte = 1024 MegaByte = 1048576 KiloByte, ebenso 1 Mbit = 1024 Kbit (so entspricht 1 MB = 8 Mbit = 1024 KB = 8192 Kbit)
Angabe zur Datenrate – je nach Größenordnung der Menge an digitalen Information pro Zeiteinheit spricht man hier von: - Kbit/s oder Kbps (Kilobit pro Sekunde) - KB/s (KiloByte pro Sekunde) - Mbit/s oder Mbps (Megabit pro Sekunde) - MB/s (MegaByte pro Sekunde) - Gbit/s oder Gbps /Gigabit per Sekunde) - GB/s (GigaByte pro Sekunde) wobei ein Byte immer 8 Bit entspricht, also z.B. 1 KiloByte = 8 Kilobit und jede Potenz, dem Binärsystem entsprechend, um den Faktor 1024 grösser ist, also 1 GigaByte = 1024 MegaByte = 1048576 KiloByte, ebenso 1 Mbit = 1024 Kbit (so entspricht 1 MB = 8 Mbit = 1024 KB = 8192 Kbit)
Eine Vorrichtung, die es ermöglicht zwei Kameras im rechten Winkel zueinander anzubringen und über einen halbtransparenten Spiegel den Abstand der beiden Sichtachsen variieren kann. Da der Abstand auch so kleiner sein kann als es beim Side-by-Side Rig möglich ist, da die Annäherung auch näher als es die Kameragehäuse erlauben erfolgen kann, werden Mirror Rigs bei professionellen Aufnahmen verwendet um maximale Kontrolle über den interaxialen Abstand zu haben.
auch Motion-JPEG, Abkürzung für "Motion-Joint Picture Expert Group": ist ein Dateiformat und hardwareabhängiges Kompressionsverfahren das im analogen Vidfeoschnitt eingesetzt wird und Einzelbilder, unabhängig voneinander, im von der Grafik her bekannten JPEG-Verfahren komprimiert. Die Qualität hängt von der gewählten Datenrate ab: 3 MB/s entsprechen S-VHA-Qualität. Der Vorteil dieses Verfahrens war lange Zeit gegenüber MPEG-Varianten die Möglichkeit des bildgenauen Schnitts, da praktisch jeder Frame ein Keyframe ist (ebenso wie bei DV). Der Nachteil ist jedoch, das viele Hersteller zueinander inkompatible Versionen dieses Formats entwickelt haben.
(Motion Picture Experts Group) Diese Gruppe entwickelt internationale Kompressionsstandards, die auch den Namen dieser Gruppe tragen (MPEG, MPEG-2, MPEG-4 etc.) Je höher die Zahl hinter dem MPEG-Kürzel, desto neuer ist der Standard.
Codec, der sowohl mit Intra- als auch Interframekompression arbeitet, d.h. nicht nur werden die Daten für ein Bild aus dem Frame selber berechnet, sondern auch durch die Unterschiede zwischen den Frames. MPEG2 ist der Codec, der für DVD-Komprimierung benützt wird (relativ große Datenrate).
Kompressionsprogramme, die für mehrere Exportformate komprimieren können (z.B- Canopus Procoder, Discreet Cleaner). Mit sogenannten Single-Encodern dagegen kann nur in ein Format exportiert werden.
Dient zur schnellen Frequenzgangmessung. Er besteht aus mehreren Paketen mit sinusförmigen Hell-Dunkel-Streifen, die jeweils eine Frequenz darstellen: 1MHz, 2Mhz, 3MHz, 4MHz, 5MHz, 5.5MHz, 6MHz.
Abkürzung für MaterialeXchangeFormat. Professionelles Austauschformat zwischen Videoschnittplätzen und Servern, wird neuerdings auch in Camcordern (z.B. P2 MXF-Atom) verwendet.
Im Vergleich zum linearen Videoschnitt, erlaubt diese Methode auch Szenen am Anfang eines Videos nachzubearbeiten, ohne daß dies Einfluß auf die folgenden Szenen hat. Man kann also problemlos eine Szene aus der Mitte des Schnittprojektes herausnehmen, ohne wie beim linearen Videoschnitt alle darauffolgenden Szenen neu schneiden zu müssen. Diese Methode wurde erst durch die Speicherung und Bearbeitung von Videoclips am Computer effizient ermöglicht.
Im Vergleich zum linearen Videoschnitt, erlaubt diese Methode auch Szenen am Anfang eines Videos nachzubearbeiten, ohne daß dies Einfluß auf die folgenden Szenen hat. Man kann also problemlos eine Szene aus der Mitte des Schnittprojektes herausnehmen, ohne wie beim linearen Videoschnitt alle darauffolgenden Szenen neu schneiden zu müssen. Diese Methode wurde erst durch die Speicherung und Bearbeitung von Videoclips am Computer effizient ermöglicht.
Diese unter anderem in den USA gültige Fernsehnorm unterscheidet sich von der bei uns gängigen PAL-Norm hauptsächlich durch folgende Eigenschaften: 525 Fernsehzeilen, davon 480 sichtbar. 60 Halbbilder pro Sekunde. Die Farbdarstellung erfolgt mittels YIQ.
Diese unter anderem in den USA gültige Fernsehnorm unterscheidet sich von der bei uns gängigen PAL-Norm hauptsächlich durch folgende Eigenschaften: 525 Fernsehzeilen, davon 480 sichtbar. 60 Halbbilder pro Sekunde. Die Farbdarstellung erfolgt mittels YIQ.
OHCI (Open Host Controller Interface) ist eine offene Implementierung des Link Layer Protokolls des 1394-Standards, d.h. es stellt standadisierte Schnittstellen zur Kommunikation über FireWire bereit. Über dieses Interface kann jedes Programm auf den FireWire-Bus zugreifen (zB Videoschnittprogramme, um DV-Daten zu capturen).
Abkürzung für OpenMediaFramework. Professionelles Austauschformat zwischen Videoschnittplätzen und Tonstudios. Wurde Anfangs auch als OpenMusicFormat bezeichnet.
Es wird versucht die s3D Aufnahmen dem menschlichen Seheindruck so weit wie möglich anzupassen indem mit parallelen Kameras aufgenommen wird deren Bildachsen ungefähr im Abstand der menschlichen Augen entfernt sind und einem Weit Winkel Objektiv dass dem Blick des Zuschauers auf die Leinwand entspricht.
Unter Overlay versteht man die Darstellung eines Video- oder Fernsehbildes innerhalb eines Fensters auf der Arbeitsoberfläche eines Computers. Früher wurde das Bild dabei auf analoger Basis in das Fenster eingestanzt. Heute erfolgt das Overlay meistens über eine "direkt draw"-fähige Grafikkarte, die die Bildinformation in digitaler Form über den PCI-Bus erhält.
Die von Panasonic eingeführten P2-Speicherkarten für Camcorder sind in ihrer Funktion und Größe ähnlich wie Flash- oder SD-Karten. Da sie keine beweglichen Teile besitzen (kein Laufwerk) sondern in einen Festspeicher schreiben, der bis zu 100,000 mal wiederbeschreibbar ist, sind sie extrem unempfindlich gegen mechanische Schocks und Temperatureinwirkungen. Momentan ist ihre maximale Größe noch 32 GB, geplant aber sind weit höhere Speicherkapazitäten bis zu 128 GB. P2 Karten können direkt in den PCMCIA-Slot von Notebooks gesteckt werden und sind dann als eigenes Laufwerk ansprechbar. "Gecaptured" werden kann so (oder per FireWire/USB 2.0 über den Camcorder) in mehrfacher Echtzeit-Geschwindigkeit. Aufgezeichnet werden kann in den verschiedensten Formate wie DV, DVCPRO, DVCPRO50 oder auch DVCPRO HD.
PAL steht für "Phase Alternating Line" und ist die in Deutschland gültige Fernsehnorm. Sie definiert 625 Zeilen, wovon 576 Bildinformation in sich tragen. Auf normalen Fernsehern sind allerdings meist noch weniger Zeilen sichtbar, was beim Videoschnitt Cropping ermöglicht. Die Bildwiederholrate beträgt 50 Halbbilder pro Sekunde. Die Farben werden im YUV Farbraum übertragen.
PAL steht für "Phase Alternating Line" und ist die in Deutschland gültige Fernsehnorm. Sie definiert 625 Zeilen, wovon 576 Bildinformation in sich tragen. Auf normalen Fernsehern sind allerdings meist noch weniger Zeilen sichtbar, was beim Videoschnitt Cropping ermöglicht. Die Bildwiederholrate beträgt 50 Halbbilder pro Sekunde. Die Farben werden im YUV Farbraum übertragen.
Der scheinbare Positionswechsel eines Objekts, wenn es aus verschiedenen Standpunkten aus betrachtet wird. Bei der stereoskopischen Aufnahme mit zwei Kameras bezeichnet Parallaxe Winkel der beiden stereoskopischen Bilder auf der Leinwand bzw. dem Bildschirm und wird auch als Deviation bezeichnet.
(Von Picture Element) Ein Bildpunkt, die kleinste darstellbare Farbeinheit eines digitalen Bildes. Viele Pixel machen ein Zeile aus. Noch mehr Pixel (in Zeilen) ein komplettes Bild ;).
Die Pixel Ascpect Ratio (PAR) gibt das Verhältnis von Breite zu Höhe eines Pixels in einem Bild an. Die Frame Aspect Ratio (FAR) gibt dieses Verhältnis für ein ganzes Bild an. So hat z.B. DV NTSC eine Pixel Ascpect Ratio von 0.89 (d.h. das Pixel ist nur rund 9/10tel so breit wie hoch) und eine Frame Aspect Ratio von 4:3.
Dient zur Monitoreinstellung von Helligkeit(Schwarzwert) und Kontrast(Pegel). Es besteht aus mehreren Feldern von dunklem Grau bis Superschwarz (-2.5% bis 2.5%) und einer Grautreppe.
Software, die über eine definierte Schnittstelle auf die Architektur einer Applikation aufsetzt und deren Möglichkeiten erweitert. Beispiele hierfür sind Filter für Photoshop, Effekte für Premiere oder Flash für Browser. Im Rahmen und unter der Oberfläche des Gastprogramms können so neue Funktionen angesprochen werden.
Begriff aus dem linearen Videoschnitt, für die Zeit, die ein Videogerät benötigt, um aufnahme- oder abspielbereit zu sein. Im nichtlinearen Schnitt steht Pre-Roll auch für Reservebereiche am Anfang einer aufgenommenen Szene.
Ein Preview eines Schnitt- oder Compositingprogrammes ermöglicht es eine Vorschau zu sehen, wie das Video mit den eigesetzen Effekten und Schnitten am Ende ausschauen wird, nachdem es fertig gerendert wird - optimal ist eine Vorschau in Echtzeit und voller Auflösung, da aber oft (besonders bei aufwändigeren Effekten) etwas länger gerechnet werden muss, erfolgen manche Previews in geringerer Auflösung oder Bildwiederholungsrate.
Die Übertragung von Video im Internet ohne Einsatz eines Streaming-Servers. Die Videodaten werden wie alle andere Art Daten von einem normalen Webserver abgerufen, und auf dem System abgelegt – die Bezeichnung „progressive“ rührt daher, daß die Wiedergabe des Videoclips startet, sobald genügend Daten übertragen wurden. So muß der Zuschauer nicht warten, bis das gesamte File heruntergeladen wurde.
ProHD ist ein von JVC eingeführter, zu HDV kompatibler Videostandard. ProHD erweitert HDV um Features wie Timecode, 720p24 HD, 720p30 HD, 480p60 SD und Direktaufnahme auf NLE-Festplatten mit gleichzeitiger Aufzeichnung auf Band.
ProRes 422 ist ein speziell für die Postproduktion von Apple entwickelter sog. intermediate Codec, der auf bestmögliche Bildqualität bei moderater Datenrate über mehrere Videogenerationen ausgelegt wurde. Unkomprimiertes Video (aber auch komprimiertes) lässt sich bsp. mit ProRes 422 in unterschiedliche Qualitäten für Bandbreiten zwischen 42 und 220 Mbit/s wandeln und somit ohne RAID-System auf Mac-Rechnern verarbeiten. Der Codec unterstützt 4:2:2 Chroma Sampling, 8 und 10 Bit Farbtiefen, HD- und SD-Videogrößen. ProRes 422 unterstützt jedoch bis Dato (3/2008) noch keinen Alpha-Kanal und steht nicht zur freien Distribution zur Verfügung. ProRes 422 ist an Final Cut Studio gekoppelt und wird mit diesem als QuickTime Codec installiert. Damit ist ProRes 422 auf Mac OS X-Systeme limitiert. (Apple ProRes 422 findet sich häufig im Zusammenhang mit Avids entsprechendem Codec diskutiert: Avid DNxHD).
Die messtechnische Ermittlung und die Speicherung der ermittelten Zahlenwerte kann nicht mit absoluter Genauigkeit erfolgen. Vielmehr erfolgt die Umwandlung im Rahmen genau definierter Abstufungen. Je feiner diese Abstufungen gewählt sind, desto genauer kann das Analogsignal digitalisiert werden. Die Genauigkeit der Quantisierung wird in Bit angegeben. Mit einem Quantisierungswert von 1 Bit ließe sich lediglich feststellen, ob ein Analogsignal anliegt oder nicht, da nur zwei Stufen ( 0 und 1) zur Verfügung stehen.
Die meisten digitalen Videosysteme arbeiten bei der Bildaufzeichnung mit einer Quantisierung von 8 Bit, was einer Abtastgenauigkeit von 256 Helligkeitsstufen (2 Hoch 8) entspricht. Beispiele hierfür sind D-1, D-2 und DVC Pro. Digital Betacam und D-5 arbeiten mit einer Quantisierungsrate von 10 Bit. Dies entspricht einer Auflösung von 1024 Helligkeitsstufen (2 Hoch 10).
Im Audiobereich wird meist mit wesentlich höheren Quantisierungen gearbeitet. Üblich sind hier 16 Bit (DVC-Pro, Betacam SX) oder sogar 20 Bit (Digital Betacam, DCT).
Quantisierungsraten Format Video Audio Betacam SX 8 Bit 16 Bit Digital Betacam 10 Bit 20 Bit D-1 8 Bit 16 Bit D-2 8 Bit 16 Bit D-3 8 Bit 16 Bit D-5 10 Bit 16 Bit DCT 8 Bit 16 Bit DV 8 Bit 12/16 Bit DVC Pro 25 8 Bit 16 Bit DVC Pro 50 8 Bit 16 Bit DV Cam 8 Bit 12/16 Bit
Abkürzung für "Redundant Array of Independent Disks" oder "Redundant Array of Inexpensive Disks". Systeme, welche Festplatten zum Zwecke der Schnelligkeit und/oder Sicherheit miteinander koppeln. so können z.B. zwei Festplatten beim sogenannten RAID Level 0 alle anfallenden Daten gleichzeitig im Wechsel abspeichern, was die Gesamtgeschwindigkeit des Vorgang deutlich erhöht im Vergleich zu einer einzelnen Festplatte. Für den Computer erscheint so ein System auch als eine Festplatte. Höhere RAID-Level haben verschiedene Stufen von Datensicherheit, indem die Daten doppelt abgespeichert werden oder zusätzlich daten zur Fehlerkorrektur abgespeichert werden.
Als Rendern wird das Berechnen von Daten bezeichnet, z.B. die Berechnung von Videoeffekten. Oftmals werden beim Videoschnitt auf der Timeline Effekte gesetzt, die aber erst endgültig auf das Videomaterial angewendet werden wenn "rausgerendert" wird, d.h. das gesamte Quellmaterial nach den den auf der Timeline gegebenen Anweisungen vom Programm neu zusammengestellt und berechnet wird.
Im RGB Farbraum setzt sich jedes sichtbare Pixel aus den drei Komponenten R(ot), G(rün) und B(lau) zusammen. Will man eine naturgetreue Farbwiedergabe am Computer erreichen, so muß jede dieser Komponeneten mindestens 256 Ausprägungen haben. Dies entspricht genau einem Byte Speicherplatz pro Farbkomponente. Für ein einziges vollständiges Videobild benötigt man daher 768 Pixel x 576 Pixel x 3 Byte = 1327104 Byte. Dies entspricht ungefähr 1,2 MB pro Bild !!. Will man also eine Sekunde Video im RGB Farbraum darstellen, benötigt man ca 31,6 MB Speicherplatz. Eine 2 Gigabyte Festplatte hätte bei diesem Verfahren eine Videokapazität von ungefähr einer Minute. Abgesehen davon, daß es (noch) keine Festplatte gibt, die diese Datenmengen in Echtzeit übertragen könnte, gibt es Möglichkeiten, die Datenmenge des Videosignals durch Transformation in einen anderen Farbraum (meist YUV) und durch Komprimierung (meist MJPEG) stark zu reduzieren.
Ein Mikrofontyp, der vor allem Geräusche, die frontal auf den Mikrofonkörper treffen, aufnimmt. Geräusche aus anderen Richtungen werden gedämpft aufgenommen.
Nachbearbeitung von einzelnen Bildern eines Videos bzw Films um gezielte Veränderungen vorzunehmen, z.B. um Gegenstände aus einer Szene zu entfernen/zu retuschieren.
Stereoskopisches 3D: die räumliche Wirkung entsteht durch zwei unterschiedliche, versetzt aufgenommene Bilder, die je einem Auge gezeigt werden. Dadurch entsteht ein räumlicher Eindruck, der jedoch ganz auf die Aufnahmeperspektive zugeschnitten ist - im Gegensatz zu holographischem 3D, das es ermöglicht ein dargestelltes Objekt von allen Seiten perspektivisch zu betrachten.
Die Samplingrate beschreibt die Frequenz, also die Häufigkeit, mit der pro Zeiteinheit beim Sampling ein analoges Signal gemessen wird, also bedeutet z.B. eine Sampling Rate von 48KHz , dass 48.000 mal pro Sekunde gemessen wird.
Im Prozess der Digitalisierung ist Sampling der erste Schritt: In gleichen Zeitabständen wird ein analoges Signal gemessen und der ermittelte Messwert digital abgespeichert. In der Musik bedeutet Sampling das digitale Kopieren/Zitieren = Samplen von Sounds bzw Teilen von Songs.
Die "Edit Decision List" ist eine Art Schnitt-Protokoll, das während des Offline - Schneidens entsteht und für den Online-Schnitt exportiert werden kann. Es enthält die Time-Code-Daten der Ein- und Ausstiegspunkte während des Schnitts und die Art der Schnitte (weich, hart). Diese Daten können zwischen kompatiblen Systemen ausgetauscht werden.
Ein standardisiertes Interface für digitales Video im Bereich semi-professioneller und professioneller Videoproduktion/Fernsehen. SD (Standard Definition) Video- und eingebettete Audiodaten werden unkomprimiert und unverschlüsselt über kurze Strecken mit Geschwindigkeiten von maximal 360 Mbit/s übertragen. Für HD benötigte grössere Bandbreite wird von HD-SDI bereitgestellt.
(Camcorder:) Die Funktion Shot Transition ermöglicht eine vorprogrammierte Schärfeverlagerung im Bild. Hierbei bestimmt man, welcher Punkt zu Beginn einer Aufnahme scharf sein und welcher Punkt zum Ende scharf sein soll. Die Kamera justiert dann die Schärfe automatisch und erzeugt somit eine "Schärfe-Fahrt" durch das Bild. Allerdings besitzen Videobilder in der Regel eine sehr große Schärfentiefe, wodurch sich eine Schärfeverlagerung oft erübrigt.
Ein Format um stereoskopische Bilder in traditionellen Videoformaten zu kodieren, sei es zum Transport oder zur Bearbeitung: dabei werden die beiden stereoskopischen Bilder horizontal gestaucht, nebeneinander in einem Bild dargestellt. Ein 3D-fähiges Endgerät (Projektor, Monitor) extrahiert dann daraus die beiden Einzelbilder, entstaucht sie und stellt sie dann (abwechselnd bzw. unterschiedlich polarisiert - je nach s3D-Darstellungtechnik) dar. Ein s3D fähiges Schnittprogramm verfährt zum Bearbeiten des Videos ähnlich. Ein Nachteil dieses Verfahrens ist der horizontale Auflösungsverlust, da ja nur pro Bild die Hälfte aller Spalten dargestellt wird.
Ein Stativ, das es erlaubt zwei Kameras horizontal versetzt für stereoskopische Aufnahmen zu befestigen. Nachteil: der interaxiale Abstand kann nicht kleiner werden als es die Kameragehäuse erlauben.
Die Möglichkeit, den Computer eine gewisse Aufgabe wie z.B. das zeitraubende Enkodieren von Videos mit verschiedenen Komprimierungs-Einstellungen, nacheinander automatisch abarbeiten zu lassen. Dafür wird vom User zuerst eine "Stapel-Liste" von Aufgaben das Batchverarbeitungs-fähige Programm erstellt.
Der Prozess mit zwei Augen räumlich wahrzunehmen, indem die Abstände zu Objekten aus der Konvergenz der Augen und dem Unterschieden der Bilder der beiden Augen intuitiv erschlossen werden.
Ein Storyboard ist eine Art Comicstrip in dem jede Szene eines Drehbuchs skizzenhaft aufgezeichnet ist, um die Kameraeinstellungen und Positionen der Schauspieler zu verdeutlichen. Moderne Storyboards können auch als 3-D Animationen realisiert werden.
Mit einer Storyboard-Funktion im Schnittprogramm lassen sich die einzelnen Clips schon in der Clipverwaltung grob sortieren und anordnen. Mit einem Klick lassen sich die Clips anschließend zur Feinarbeit hintereinander in die Timeline importieren.
Die Übertragung von Video im Internet in Echtzeit. Es wird im Gegensatz zur „progressiv Download“-Übertragung ein Streamingserver benötigt, der auf Anfrage Datenpakete versendet. Gestreamte Videos werden nicht als ganze Dateien auf den empfangenden Systemen abgelegt, sondern nur kurzzeitig im RAM-Speicher in Einzelpaketen gebuffered. So kann innerhalb eines Videoclips gesprungen werden, ohne dass die dazwischenliegenden Daten heruntergeladen werden müssen.
Ein Audio-Filter zur Störgeräuschentfernung kann praktisch sein, wenn das verwendete Tonmaterial stark rauscht oder sonstige Störgeräusche eingefangen wurden.
steht für Super Video Compact Disc. Eine CD, die zwischen 35 und 80 Minuten in MPEG-2 komprimiertes Video enthält. Die Qualität hängt von der Komprimierungsrate ab, und ist bei der höchsten zulässigen Datenrate etwas schlechter als eine DVD, aber besser als die von VCDs oder VHS.
PAL Video: maximal 2600 bit/s MPEG-2 480 x 576 Pixel 25 Bilder mit bis zu 4 Subtiteln
Audio: von 32 bis 384 kbit/s MPEG-1 layer2 oder MPEG-2 mit bis zu 2 Audio Spuren
NTSC Video: maximal 2600 kbit/s MPEG-2 480 x 480 Pixel 29,97 Bilder/s mit bis zu 4 Subtitlen
Audio: von 32 bis 384 kbit/s MPEG-1 layer2 oder MPEG-2 mit bis zu 2 Audio Spuren
Videotest: Dient zur Frequenzgangmessung. Er besteht aus einem linearem Frequenzverlauf von 1MHz bis 6Mhz. Audiotest: Dient zur Frequenzgangmeßung. Ein kontinuierlicher Frequenzverlauf von 20Hz bis 20kHz bei gleichem Pegel (meist 0dB).
Der Timecode wird automatisch als Zusatzinformation während der Aufnahme auf das Videoband aufgezeichnet, damit jedes Einzelbild beim Editing exakt ansprechbar ist.
Dabei unterscheidet man in der Regel zwischen zwei Arten:
Der VITC (VerticalInsertedTimeCode) wird als Teil des Bildes mit aufgezeichnet (siehe auch Schrägspuraufzeichnung), der LTC (LongitudinalTimeCode) als eigene (Ton-)Spur.
Besonderheiten:
LTC:
- nachträglich editierbar - bleibt auch beim schnellen Spulen erhalten - ist auch auf Tonband (analog oder digital) einsetzbar
VITC:
- exakt zum Bild passend - auch im Standbild lesbar
Der Teil der Arbeitsoberfläche von Videoschnittprogrammen, der eine stilisierte Zeitleiste darstellt, auf der die Clips (Audio, Video, Effekte) angeordnet werden.
Die meisten Videoschnitt-/Compositingprogramme bringen einen Titelgenerator (Titeler) mit. Mit diesem lassen sich einfache Schriftzüge erstellen und über die Videospuren des Projektes legen. Die grafischen Möglichkeiten dieser Titelgeneratoren reichen meistens nicht an die Funktionen guter Bildbearbeitungsprogramme heran, dafür erlauben sie auch Fließ- oder Kriechtexte. Darunter versteht man Texte die sich wie auf einem Laufband durch das Bild bewegen.
Dient zur Messung des Impulsverhaltens. Sie bestehen aus Weißimpulsen auf schwarzem Grund. Die Länge des Impulses gibt auch seinen Namen: 2T-Impuls, 20T-Impuls.
Transcoding bedeutet, von einem komprimierten Format in ein anders zu komprimieren (sollte möglichst vermieden werden, denn Bildfehler, die nach der ersten Kompression im Material erscheinen, werden bei weiteren Enkodierungen verstärkt).
Unter Trimming versteht man, dass man die jeweiligen Szenen auf die gewünschte Länge bringt und die entsprechenden Ein- und Ausstiegspunkte (In- and Out-Points) setzt. In der Regel arbeiten heutige Programme dabei nondestruktiv, d.h. wenn man im Quellenfenster die Szene kürzt, ändert dies nichts an der Orginaldatei auf der Festplatte.
Bessere Programme stellen hierfür diverse Trim-Modi zur Verfügung: Beim einseitigen Trimmen verschiebt man den In- oder Out-Point einer Szene. Dadurch verkürzt oder verlängert sich diese. Angrenzende Clips werden dabei nicht verändert. Das gesamte Projekt verlängert oder verkürzt sich durch diese Prozedur.
Im sogenannten Slip-Mode können die In- und Out-Points eines Clips verschoben werden, ohne dass sich die restlichen Szenen des Projekts ändern. Die bearbeitete Szene behält im Projekt dabei ebenfalls immer die gleiche Länge, nur der Ein- und Ausstiegspunkt ändert sich.
Beim zweiseitigen Trimmen verändert sich ebenfalls die Gesamtlänge des Projekts nicht. Nur der Schnittpunkt zwischen zwei Clips wird verschoben. Was dabei dem einen Clip an Bildern weggenommen wird, erhält der andere Clip dazu.
UDMA (ultra direct memory access) definiert ein Protokoll für den Datentransfer zwischen Computer und Festplatte. Es verbessert die Datentransferrate des ATAPI/EIDE Standards, indem es sie auf 33MB/s verdoppelt. Neuere UDMA Versionen haben diese Rate noch erhöht: UDMA 66, UDMA 100 und UDMA 133.
Beim Enkodieren mit variabler Bitrate (VBR) bekommt ein Videofile nicht eine durchgehende Datenrate, sondern die zu Verfügung stehende Datenmenge wird je nach Komplexität des Ausgangsmaterials unterschiedlich über die Zeit verteilt – manche Passagen, in denen das Bild relativ statisch ist, werden mit einer niedrigeren Bitrate enkodiert als andere, wo viele Daten gebraucht werden, um das Bild ausreichend beschreiben zu können. So wird der Speicherplatz optimal ausgenützt. Die Parameter mit denen die VBR Bitrate beschrieben wird, sind die maximale, die minimale und die durchschnittliche Bitrate. (Siehe auch CBR.)
steht für "Video Compact Disc": eine CD die bis zu 74/80 min. MPEG-1 komprimiertes Videomaterial und Sound enthält. sie kann auf beinahe allen DVD-Spielern wiedergegeben werden und auf allen Computern mit DVD oder CD-Laufwerk. Die Qualität ist ungefähr so gut wie die von VHS.
PAL Video: 1150 kbit/s MPEG-1, 352 x 288 Pixel, 25 Bilder/s Audio: 224 kbit/s MPEG-1 Layer2
Eine Waveformdarstellung von Audiodaten in der Timeline kann visuell sehr hilfreich sein, um Bild und Ton genau aneinander anzupassen. Über die Waveform-Darstellung erkennt man sofort die leisen und lauten Stellen in der Musik. Über ein Rubberband lässt sich mittels Keyframes der Lautstärkeverlauf beeinflussen.
Ein Waveformmonitor ist ein modifiziertes Oszilloskop, das in der professionellen Videotechnik zum Messen von Videopegeln benutzt wird. Mit einem Waveformmonitor, der in der professionellen Videotechnik der Standard zum Messen von Videosignalen ist, kann oft wesentlich besser als auf einem Monitor oder Fernseher die Qualität eines Videosignals beurteilt werden. Denn im Gegensatz zum eigentlichen Fernsehbild, das ja Monitor und Fernseher zeigen, stellt ein Waveformmonitor die elektrische Spannung des Signals, angegeben in mV, dar. Für die Arbeitsweise soll hier vereinfacht einmal gelten: Je heller das Videosignal, desto höher die Anzeige.
Per analogem WDM-Capturing können Videosignale auch direkt über einfache TV-Karten aufgezeichnet werden, sofern diese den -mittlerweile gängigen- WDM-Standard beherrschen.
Camcorder lernen erst per Weissabgleich welcher Farbton in einer bestimmten Beleuchtungssituation vom Menschen als "weiss" angesehen wird und regeln daraufhin die Farbbalance ihrer Bilder - andernfalls kommt es, je nach Beleuchtung (Kunst- und Tageslicht) zu einem Farbstich.
Die Fileendung ".wmv" steht für "Windows Media Video" - Videos die mit dem Windows Media Codec encodiert wurden. Windows Media wurde von Microsoft entwickelt und umfasst mehrere Audio- und Video-Codecs (die aktuelle Codec Generation ist Windows Media 9) für verschiedene Anwendungszwecke (u.a. Streaming, Screencapturing, HD, 5.1 Audio), einen Streaming Server, Encoder, Player und ein DRM (Digital Rights Managment) System. Player und Encoder sind kostenlos bei Microsoft runterzuladen www.microsoft.com/windows/windowsmedia
Der Video Codec der neuesten Generation wird auch als VC-9 bezeichnet.
Der YIQ Farbraum ist prinzipiell mit dem YUV Farbraum identisch. Er verwendet nur die zwei anderen Farbkomponenten I (Cyan-Orange Balance) und Q (Magenta-Grün Balance). Der YIQ Farbraum findet hauptsächlich in der amerikanischen Fernsehnorm NTSC Anwendung.
Der YUV Farbraum verwendet im Gegensatz zum RGB Farbraum eine Helligkeitskomponente (Luminanz, Y) und die zwei Farbkomponenten U und V. Die Darstellung in diesem Farbraum hat einen Vorteil, der sich bei der Komprimierung und Übertragung von Videoinformationen gewinnbringend einsetzen läßt. Das Menschliche Auge ist gegenüber Helligkeitsinformationen (Y) viel sensibler als gegenüber Farbinformationen (U,V). Dadurch fällt es nicht auf wenn nur die halbe Farbinformation (4:2:2 Abtastung) oder sogar noch weniger (4:2:0 Abtastung) zur vollen Luminanzinformation übertragen werden. Dadurch läßt sich in einem ersten Schritt die Datenmenge einer Videoübertragung ohne sichtbare Qualitätsveränderungen um gut ein drittel reduzieren.
Grundsätzlich dient der Zebra-Modus dazu, im Sucher des Camcorders alle Stellen zu kennzeichnen, die bei einer Aufnahme überbelichtet werden würden. Diese Stellen (Hot Spots) erscheinen bei der späteren Wiedergabe als reines Weiß, welches keinerlei Kontur oder Zeichnung mehr besitzt. Bei dieser Funktionsweise spricht man von dem klassischen 100%-Zebra-Modus.
Professionellere Modelle bieten einen zusätzlichen 70%-Zebra-Modus, der in erster Linie für Portrait-Aufnahmen gedacht ist. Filmt man das Gesicht eines Menschen, so sollten die hellen Stellen der Haut gerade von dem Muster des 70%-Zebra-Modus abgedeckt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass genügend Zeichnung im Gesicht des Objekts vorhanden ist und auch feine Details korrekt wiedergegeben werden. Semiprofessionelle Camcorder neigen übrigens dazu, eine Überbelichtung des Bildes etwas zu früh anzuzeigen. Deshalb verschenkt man oft ungewollt etwas Kontrastraum. Es lohnt sich daher immer den eigenen Camcorder auf dieses Verhalten hin zu prüfen, um in lichtkritischen Situationen zu wissen, ob noch "etwas mehr" drin ist.
Wie man auch im Kino gut erkennen kann, reichen 25 Bilder pro Sekunde völlig aus, um dem menschlichen Auge die Illusion einer fließenden Bewegung zu vermitteln. Da eine Fernsehröhre jedoch häufiger beschrieben werden muß, um nicht zu flimmern, wurde das Zeilensprungverfahren ("Interlaced"-Darstellung) erfunden. Dazu wird jedes der 25 Vollbilder in zwei Halbbilder zerlegt, wobei das erste Halbbild alle Zeilen mit ungeraden Zeilennummern besitzt und das zweite Halbbild alle geraden Zeilen. Diese Halbbilder werden nun mit der doppelten Frequenz (50HZ) hintereinander und dabei ineinander verschachtelt übertragen.
Damit lassen sich, wie der Name schon vermuten lässt, einzelne Bilder in eine Datei schreiben. Beim Zeitraffer-Capturing kann man beispielsweise nur jedes zehnte Bild aufzeichnen. Das funktioniert auf live, ohne auf Band aufzunehmen -so können gaz beeindruckende Zeitrafferaufnahmen gemacht werden in denen z.B. 10 Stunden auf wenige Minute komprimiert werden können und langsam dahinziehene Wolken zu rasen scheinen oder der Sonne beim über den Himmel wandern zugeschaut werden kann. Allerdings lassen sich diese Funktionen auch später im Schnitt erzielen. Nur benötigen dann die Dateien zunächst eine Menge Speicher auf der Festplatte.
Unter einem Zuspieler versteht man ein Videogerät, welches beim Videoschnitt das zu bearbeitende Rohmaterial zur Verfügung stellt. Der Zuspieler sollte über Timecode framegenau fernsteuerbar sein. Beim klassischen (linearen) Videoschnittplatz wurden mindestens ein Zuspieler und ein Recorder benötigt. Bei der in diesem Buch favorisierten Methode des non-linearen Editing kann der Zuspieler entfallen, da Recorder und Zuspieler nie gleichzeitig im Einsatz sind und Recorder meistens auch als Zuspieler fungieren können.
Im Vergleich zum harten Schnitt, werden zwei aufeinanderfolgende Filmteile weich ineinander übergeführt. Während das eine Signal langsam ausgeblendet wird, wird das neue langsam eingeblendet.
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