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Auch hinter Nikons neuem Video RAW Codec verbirgt sich TICO RAW



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Frage von pillepalle:


Das belgische Unternehmen intoPIX gab heute in einer Pressemitteilung bekannt, das Nikon in der Z9 auch für den eigenen komprimierten Video-RAW Codec TICO RAW verwendet.
A smart strategic move that will allow camera professionals to benefit from higher resolution with still & movie RAW format, while significantly reducing storage


zum Bild


Mont-Saint-Guibert, Belgium, December 7, 2021 – intoPIX is pleased to announce today the successful integration of the TicoRAW technology into the new generation of Nikon cameras, including the latest flagship Z 9 mirrorless camera.

Nikon made the bold strategic move to select the intoPIX TicoRAW technology: leapfrogging existing camera limitations to meet all advanced and upcoming requirements of imaging professionals, whether in live sports, film, wildlife documentaries or other challenging environments. Thanks to this addition, the new Z 9 camera offers High-Efficiency RAW recording up to 8K and 60fps (available through the 2022 firmware update), preserving all the benefits of the RAW format, while ensuring very low power processing and very fast transfer speed.

With TicoRAW, the full quality of the captured sensor data is preserved while reducing the bandwidth and the storage needs. It can be used for both Still pictures and RAW movies. This patented technology offers high image quality, and the capability to manage very high resolutions, high frame rates and high dynamic range workflows. TicoRAW is the world’s first RAW codec that can offer compression efficiency with such low complexity. It also has the advantage of retaining this very fast format for editing, regardless of resolution and/or frame rates used.

"intoPIX is really proud to work with Nikon. Together we share the same ideals and passion: offer ever more beautiful images and videos, at anytime, anywhere in the world. Experience image-making like never before." explained Gael Rouvroy, CEO at intoPIX.


With this latest revolution, intoPIX and Nikon invite all camera enthusiasts to enter this fantastic world of limitless imaging.

The two companies welcome everybody to contact their respective teams to sample the intoPIX TicoRAW technology solutions and the new Nikon cameras.
Einige Vorteile von TIco RAW sollen folgende sein:

- Reduce power consumption and reduce video bandwidth to process more pixels from the sensor.
- Handle higher image and video resolution, high frame rate and high dynamic range easily : to capture to record, to transmit, to edit, to analyze.
- Reduce the bandwidth of memory during the ISP process and RAW data analysis.
- Get the lowest latency ("pixel-line") to transmit RAW data over your wired / wireless network, infrastructures, interfaces.
- Efficiently decrease the stored RAW image data on the storage media , and extend camera battery duration
- Increase the editing, rendering, analytics speed and while retaining the sensor data needed for a complete control of the RAW processing pipeline.

Mehr Infos zum RAW Format finden sich auf der Webseite von intoPIX

https://www.intopix.com/tico-raw

VG



Antwort von cantsin:

Die Bandbreiten bzw. Kompressionsraten liegen praktisch auf demselben Niveau wie Blackmagic Raw und ProRes Raw (und selbst komprimiertes CinemaDNG), insofern sehe ich da noch keine weltbewegenden Dinge...

Und Nikon braucht hierfür definitiv eine Lizenz von RED.



Antwort von pillepalle:

@ cantsin

Die werden sich das schon überlegt und durchgerechnet haben. Internes ProRes bekommt man vermutlich auch nicht umsonst. Bei Tico RAW muss man mal schauen wie gut es tatsächlich sein wird. Von den Stills in Tico RAW hört man bis jetzt nur gutes.

VG








Antwort von iasi:

cantsin hat geschrieben:
Die Bandbreiten bzw. Kompressionsraten liegen praktisch auf demselben Niveau wie Blackmagic Raw und ProRes Raw (und selbst komprimiertes CinemaDNG), insofern sehe ich da noch keine weltbewegenden Dinge...

Und Nikon braucht hierfür definitiv eine Lizenz von RED.
Es scheint flexibel zu sein, wie RedRaw.

Viel hängt von der Unterstützung durch Soft- und Hardware ab.

Und dann eben auch von der ColorSience.

8k/60p in 12bit-Raw sind jedenfalls schon mal eine sehr ordentlich Nummer.



Antwort von pillepalle:

Ich denke um die Color Science braucht man sich wenig Sorgen zu machen. Die wird sich durch das Format nicht ändern. Eine Eigenschaft soll ja gerade die sein, keinen visuellen Unterschied zu unkomprimierten Formaten wahr nehmen zu können. Das Unternehmen ist ja auch sehr breit aufgestellt, wenn man sich die Kooperationspartner und Kunden anschaut. Sony Digital Cinema, Blackmagic und Panasonic (letztere mit TICO lightweight compression für Broadcast over IP) gehören übrigens auch dazu.

VG



Antwort von roki100:

egal, Hauptsache ist Highlight Recovery dabei, dann passt alles.



Antwort von pillepalle:

HaHa... es wird sich schon noch irgendwas finden, was einem an der Kamera nicht passt. Die Farbe des Akkus, oder so... ;)

VG



Antwort von roki100:

pillepalle hat geschrieben:
HaHa... es wird sich schon noch irgendwas finden, was einem an der Kamera nicht passt. Die Farbe des Akkus, oder so... ;)
...oder Preis für die Kamera findet man sofort, da spricht man innerlich zu sich selbst "Ooooo, da bleibe ich lieber bei Z6(II)..." und öffentlich "Ich bin mit der Z6II zufrieden. Ich bin mit der Z6II zufrieden. Ich bin mit der Z6II zufrieden..." ;) TICO RAW ist aber schwer zu Wiederstehen, das lässt einen gar nicht in ruhe...ich weiß.



Antwort von pillepalle:

roki100 hat geschrieben:
...oder Preis für die Kamera findet man sofort, da spricht man innerlich zu sich selbst "Ooooo, da bleibe ich lieber bei Z6(II)..." ;)
Na ja, welche Kamera mit 8K/60 RAW ist denn billiger? :) Der Preis ist, für das was die Kamera kann, eigentlich verboten niedrig. Warte mal ab was die Canon R1 kosten wird.

VG



Antwort von roki100:

pillepalle hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
...oder Preis für die Kamera findet man sofort, da spricht man innerlich zu sich selbst "Ooooo, da bleibe ich lieber bei Z6(II)..." ;)
Na ja, welche Kamera mit 8K/60 RAW ist denn billiger? :)
Kein Fotoapparat aber Cine Ursula 12K kostet ungefähr das selbe, jedoch mit Super35 sensor.



Antwort von pillepalle:

roki100 hat geschrieben:
Ursula 12K kostet ungefähr das selbe, jedoch mit Super35 sensor.
Die Ursula ist für Film schon besser, macht aber nicht so schöne Fotos und passt nicht ins Handschuhfach. Schon komme ich wieder ins Grübeln... :)

VG



Antwort von Darth Schneider:

@Pille
Kauf dir einen hinten offenen Hummer. So wie der hier.

https://www.tuningblog.eu/kategorien/au ... ec-197147/

Dann kannst du die Ursula jeweils nach dem Dreh, Kaugummi kauend mit verspiegelter Pilotenbrille, ganz einfach ganz lässig hinten auf die Ladefläche werfen….
Und die Nikon hast du dann natürlich vorne immer bereit im Handschuhfach.;)

Spass beiseite, eine Ursi kann nie eine Nikon ersetzen und eine Nikon wird auch nie eine Ursi ersetzen…
Gruss Boris








Antwort von pillepalle:

:)



VG



Antwort von Darth Schneider:

Er hat recht…
Für mich war die alte Sony Rx10 eigentlich schon zu gut…;)
Von der 4K Pocket fange ich diesbezüglich gar nicht erst an zu schreiben.
Ich kratze bei dem was die Cam kann immer noch an der Oberfläche und beim Thema Licht habe ich erst grad angefangen nur mal die Basics endlich wirklich zu verstehen…
Gruss Boris



Antwort von prime:

cantsin hat geschrieben:
Die Bandbreiten bzw. Kompressionsraten liegen praktisch auf demselben Niveau wie Blackmagic Raw und ProRes Raw (und selbst komprimiertes CinemaDNG), insofern sehe ich da noch keine weltbewegenden Dinge...
ASIC Implementation im Gegensatz zu den ganzen BRAW Implementationen möglich.
IMPLEMENTATION
?IP-cores
Libraries ?Low power in ASIC & FPGA, multiple architecture available, silicon proven IP-cores
Optimized software libraries for x86-64 & GPU.
Ansonsten klingt TicoRAW wie auch TICO (JPEG-XS) ganz nett, wie immer eine Frage der Unterstützung in weiterer Hardware/Software. BMD nutzt ja TICO in SDI-IP Konvertern.

Das Lizenzproblem bleibt natürlich, da bin ich auch gespannt ob man darüber noch mehr erfährt. Gut möglich das RED eines Tages nur noch von Lizenzgebühren am Leben gehalten wird ;-D



Antwort von cantsin:

prime hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Die Bandbreiten bzw. Kompressionsraten liegen praktisch auf demselben Niveau wie Blackmagic Raw und ProRes Raw (und selbst komprimiertes CinemaDNG), insofern sehe ich da noch keine weltbewegenden Dinge...
ASIC Implementation im Gegensatz zu den ganzen BRAW Implementationen möglich.
Danke! Das ist natürlich ein extrem wichtiges Detail. (Aber wie implementiert DJI seine interne ProRes Raw-Aufzeichnung bei der Zenmuse X7 und dem Ronin 4D? Ist die nicht auch in ASICs gegossen?)

- Was wohl auch bedeutet, dass TICO Raw zumindest auf die jeweilige Kamera bezogen ein 100% stabiles Format ist und nicht durch diverse Versionsupdates gejagt wird.



Antwort von mash_gh4:

wenn ich es recht versteh, ist TicoRaw ja mehr ein markenname, der stark an die lizenz- bzw. rechteverwertung geknüpft ist, während die technik dahinter bzw. tlw. schon als JPEG XS (ISO/IEC 21122) standardisierten teile des kompressionsformats gar nicht so aufregend neu od. ungewöhnlich originell wirken.

https://ieeexplore.ieee.org/ielx7/83/92 ... 488288.pdf

ganz ähnliche zugänge würden in den letzten jahren im akademischen umfeld immer wieder beschrieben.

hier ist es halt, nach ein paar vorangegengenen aufbereitungsschritten, wieder eine wavelet basierende bilddatenkompression, was sicher für die verlustbehafteteten eine gute basis darstellt, aber für verlustfreie verwendung u.u. gar nicht die optimalste lösung dastellen muss.

aufällig ist, dass dieser standard offenbar von einer relativ kleinen interessensgruppe durchgepeitscht worden sein dürfte, und deshalb auch leider praktisch keine alternativen implementierungen zu finden sind, obwohl in manchen standardisierungsdrafts zumindest die rede davon war, das wenigstens die basisfunktionalität abgabenfrei nutzbar sein sollte...

naja -- in summe würde ich es durchaus begrüßen, wenn sich derartige sauber standardisierte ansätze gegenüber dem völlig undurchsichtigen propritären wildwuchs durchsetzten könnten, nur bin ich mir nicht ganz sicher, ob das im gegenständlichen fall wirklich konsequent genug geschieht od. eben nicht doch ganz ähnlich problemtische züge aufweist.



Antwort von TheBubble:

Interessant. Ich beschäftige mich viel mit Datenkompression, habe den Namen noch nie gehört. Klingt irgendwie sehr nach Marketing. Sicherlich irgendeine Variation bereits bekannter Dinge.

Aber das ist an sich nichts ungewöhnliches.



Antwort von vertrider:

pillepalle hat geschrieben:
Das belgische Unternehmen intoPIX gab heute in einer Pressemitteilung bekannt, das Nikon in der Z9 auch für den eigenen komprimierten Video-RAW Codec TICO RAW verwendet.
Bedeutet das eigentlich dass man dann wie bei CinemaDNG den Film und Fotoworkflow kombinieren kann, also aus dem Videomaterial hochwertige RAW Einzelbilder extrahieren kann, die man dann in Adobe ACR, PS oder Lightroom bearbeiten kann?

Die Möglichkeit zB aus 6.2K CinemaDNG mit minimalem Aufwand Standbilder DNGs zu extrahieren, die sich perfekt mit Adobe ACR, Lightroom oder Photoshop bearbeiten lassen ist eines der am meisten übersehenen Features von CinemaDNG. Für mich als Filmer und Fotograf bietet es die Möglichkeit dem Kunden für begleitendes Social Media, Web, Print oder Special Interest ausgezeichnete Standbilder aus dem Film oder den einzelnen Clips bereitzustellen.

Hier wird das ganz gut anhand des CinemaDNG Materials einer DJI X7 gezeigt:https://vimeo.com/651153777

Die Sigma FP kann das ja auch. Wäre doch sinnvoll wenn die Z9 das mit dem neuen Tico RAW Codec auch bieten würde?

LG



Antwort von iasi:

Hochwertige Standbilder kannst du doch auch aus anderen Raw-Format erzeugen.

CDNG ist eine Reihe unkomprimierter Einzelbilder, daher geht es damit eben am einfachsten, wenn man die Einzelbilder in Fotosoftware bearbeiten möchte. Wobei Resolve ja z.B. auch reichlich Möglichkeiten bietet und beim NR sogar bessere Ergebnisse liefern kann.

Tico Raw arbeitet mit Komprimierung, was dann z.B. RedRaw ziemlich nahe kommen wird, wenn es um Einzelbilder geht.

Und natürlich kommt es dann natürlich auch darauf an, ob die Aufnahmen nun in 10bit, 12bit etc. vorliegen.

Die Z9 wird letztlich 60fps im 16:9-Format bieten, was dann Reihenaufnahmen möglich macht, die beachtlich sind. Dies geht auch mit einer Red, aber deren Format ist eben für Fotografen nicht so ideal.



Antwort von vertrider:

Hoi,

danke für die Antwort. Ich will aber keine Standbilder bzw eigentlich Screenshots von RAW Material bearbeiten, sondern wie eben mit CDNG möglich die ganze Power von ACR nutzen.

Mit 8K RedRAW haben wir schon verschiedentlich gearbeitet, und ganz ehrlich, es kommt an die Qualität von gutem CinemaDNG einfach nicht heran, genauso wenig BRAW.

Einer unserer Kameramänner im Team hat noch eine der ersten BMPCC4K die noch CinemaDNG konnte, und das was diese kleine M4/3 Kamera hier mit diesem Codec abliefert, kann BRAW heute noch nicht (als Host natürlich mit Davinci Resolve). Insofern erwarte ich mir von einem "RED-artigen" RAW der Z9 zunächst nicht zuviel, ausser die Nikon typische wunderbare Farbwiedergabe.

Standbild aus RAW wie Du schreibst mit Resolve muss ich mir mal ansehen.

Wäre natürlich ein Traum gewesen könnte man aus dem Z9 Nikon Film RAW Einzelbilder extrahieren.
LG








Antwort von cantsin:

iasi hat geschrieben:
Hochwertige Standbilder kannst du doch auch aus anderen Raw-Format erzeugen.
Tico Raw arbeitet mit Komprimierung, was dann z.B. RedRaw ziemlich nahe kommen wird, wenn es um Einzelbilder geht.
Auch CinemaDNG gibt es in verlustfrei und verlustbehaftet komprimierten Varianten, früher bei Blackmagic (und heute noch bei der SlimRaw-Software) mit bis zu 12:1-Kompression. Ähnlich sieht es bei REDcode, ProRes Raw und Blackmagic Raw aus (wobei letzteres allerdings kein echtes Bayer-Raw ist). In dieser Hinsicht bringt Tico Raw nichts neues.

Wenn man auf der Website des Herstellers herumliest, lernt man, dass "Tico" für "tiny compression" steht bzw. dafür, dass die Kompressionsalgorithmen auch in Echtzeit sehr wenig Rechenaufwand und Speicher brauchen, daher keine Spezialchips mit eigenem RAM erfordern und eben in ASICs gegossen werden können. Das scheint der einzige relevante Unterschied zu den bisher bekannten Raw-Videoformaten zu sein.

Man kann mit praktisch 100%iger Sicherheit davon ausgehen, dass das Tico-Raw-Videoformat als zusammenhängende Videodatei geschrieben wird und (wie auch REDs, Blackmagics und Apples Raw-Formate) nicht in Fotosoftware bzw. ACR geöffnet werden kann.



Antwort von iasi:

vertrider hat geschrieben:
Hoi,

danke für die Antwort. Ich will aber keine Standbilder bzw eigentlich Screenshots von RAW Material bearbeiten, sondern wie eben mit CDNG möglich die ganze Power von ACR nutzen.

Mit 8K RedRAW haben wir schon verschiedentlich gearbeitet, und ganz ehrlich, es kommt an die Qualität von gutem CinemaDNG einfach nicht heran, genauso wenig BRAW.

Einer unserer Kameramänner im Team hat noch eine der ersten BMPCC4K die noch CinemaDNG konnte, und das was diese kleine M4/3 Kamera hier mit diesem Codec abliefert, kann BRAW heute noch nicht (als Host natürlich mit Davinci Resolve). Insofern erwarte ich mir von einem "RED-artigen" RAW der Z9 zunächst nicht zuviel, ausser die Nikon typische wunderbare Farbwiedergabe.

Standbild aus RAW wie Du schreibst mit Resolve muss ich mir mal ansehen.

Wäre natürlich ein Traum gewesen könnte man aus dem Z9 Nikon Film RAW Einzelbilder extrahieren.
LG
Ich verstehe was du meinst.
Es gibt ja auch bei den spiegellosen Fotokameras oft 2 verschiedene Raw-Versionen, um hohe Serienspeed erzielen zu können.

Wobei es keine Screenshots sind, wenn du RedRaw-Einzelbilder abspeicherst.
In ACR kannst du sie dann (glaube ich) dann leider nicht öffnen. (Ich muss das mal testen.)

Ich hab auch noch eine BMCC 2,5k, deren DNGs man in ACR öffnen kann - das hat schon was.
Aber man muss dann eben auch entsprechend aufnehmen und sollte nicht bei 180°bleiben.



Antwort von iasi:

cantsin hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Hochwertige Standbilder kannst du doch auch aus anderen Raw-Format erzeugen.
Tico Raw arbeitet mit Komprimierung, was dann z.B. RedRaw ziemlich nahe kommen wird, wenn es um Einzelbilder geht.
Auch CinemaDNG gibt es in verlustfrei und verlustbehaftet komprimierten Varianten, früher bei Blackmagic (und heute noch bei der SlimRaw-Software) mit bis zu 12:1-Kompression. Ähnlich sieht es bei REDcode, ProRes Raw und Blackmagic Raw aus (wobei letzteres allerdings kein echtes Bayer-Raw ist). In dieser Hinsicht bringt Tico Raw nichts neues.

Wenn man auf der Website des Herstellers herumliest, lernt man, dass "Tico" für "tiny compression" steht bzw. dafür, dass die Kompressionsalgorithmen auch in Echtzeit sehr wenig Rechenaufwand und Speicher brauchen, daher keine Spezialchips mit eigenem RAM erfordern und eben in ASICs gegossen werden können. Das scheint der einzige relevante Unterschied zu den bisher bekannten Raw-Videoformaten zu sein.

Man kann mit praktisch 100%iger Sicherheit davon ausgehen, dass das Tico-Raw-Videoformat als zusammenhängende Videodatei geschrieben wird und (wie auch REDs, Blackmagics und Apples Raw-Formate) nicht in Fotosoftware bzw. ACR geöffnet werden kann.
RedcineX erlaubt z.B. auch das Exportieren/Speichern einzelner Bilder in RedRaw.

Tico-Raw soll - so wie ich es verstanden habe - auch für Einzelbildaufnahmen genutzt werden.

Eigentlich hängt es nur von der Fotosoftware-Herstellern ab, ob die Einzelbilder geöffnet werden können.



Antwort von pillepalle:

Der Zusammenhang zwischen Kompression und Delay war mir bisher auch nicht so wirklich klar. D.h. je stärker man Dateien komprimiert, desto mehr Zeit nimmt das auch in Anspruch. Deshalb sind RAW Codecs auch immer 'lightweight' Codecs, mit eher geringen Kompressionsraten (1:2 bis 1:16).

Im Grunde macht jeder Videocodec ja das gleiche, er komprimiert die vorhandene Datenströme, um sie mit der vorhandenen Hardware überhaupt managen zu können. Und das ist vermutlich auch der Grund warum in der Z9 8K/60 möglich werden, ohne das die Kamera zum Backofen wird. Die Entscheidung, für das eigene RAW Format TICO als Kompressionsmethode zu wählen, spart natürlich Zeit und Entwicklungkosten. Und da es zusätzlich, zu anderen etablierten Codecs angeboten wird, macht es das System eigentlich nur interessanter. Klar wird es, ähnlich wie bei jedem RAW Codec, eine Weile dauern bis es in den gängigen Software-Applikationen integriert wird. Aber es gibt wenig Gründe, warum es nicht geschehen sollte. Der Zwist zwischen ProRes RAW und Blackmagic RAW wird so jedenfalls umgangen.

VG



Antwort von iasi:

pillepalle hat geschrieben:
Der Zusammenhang zwischen Kompression und Delay war mir bisher auch nicht so wirklich klar. D.h. je stärker man Dateien komprimiert, desto mehr Zeit nimmt das auch in Anspruch. Deshalb sind RAW Codecs auch immer 'lightweight' Codecs, mit eher geringen Kompressionsraten (1:2 bis 1:16).

Im Grunde macht jeder Videocodec ja das gleiche, er komprimiert die vorhandene Datenströme, um sie mit der vorhandenen Hardware überhaupt managen zu können. Und das ist vermutlich auch der Grund warum in der Z9 8K/60 möglich werden, ohne das die Kamera zum Backofen wird. Die Entscheidung, für das eigene RAW Format TICO als Kompressionsmethode zu wählen, spart natürlich Zeit und Entwicklungkosten. Und da es zusätzlich, zu anderen etablierten Codecs angeboten wird, macht es das System eigentlich nur interessanter. Klar wird es, ähnlich wie bei jedem RAW Codec, eine Weile dauern bis es in den gängigen Software-Applikationen integriert wird. Aber es gibt wenig Gründe, warum es nicht geschehen sollte. Der Zwist zwischen ProRes RAW und Blackmagic RAW wird so jedenfalls umgangen.

VG
Die höhere Kompressionsrate erfordert aufwendigere Algorithmen, um brauchbare Ergebnisse zu erhalten.
Andererseits kann eine speziell darauf ausgerichtete Hardware eine hohe Rechenleistung für diese Berechnungen zur Verfügung stellen.

Red hat sich z.B. immer bemüht, die Hardware-Unterstützung zu optimieren.
TICO scheint hier ebenfalls einiges zu bieten.

ProRes HQ ist im Vergleich zu H265 ja auch ein Codec, der eine weniger rechenaufwendigere Komprimierung nutzt, was zu höherer Geschwindigkeit, aber eben auch zu höheren Datenmengen führt.



Antwort von Frank Glencairn:

vertrider hat geschrieben:

...und ganz ehrlich, es kommt an die Qualität von gutem CinemaDNG einfach nicht heran, genauso wenig BRAW.

Einer unserer Kameramänner im Team hat noch eine der ersten BMPCC4K die noch CinemaDNG konnte, und das was diese kleine M4/3 Kamera hier mit diesem Codec abliefert, kann BRAW heute noch nicht
Ich denke nicht, daß du tatsächlich in der Lage bist einen Unterschied zu sehen,
wenn du nicht 500% in ein Standbild zoomst.


all-1.jpg https://frankglencairn.wordpress.com/20 ... #more-3812



Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
vertrider hat geschrieben:

...und ganz ehrlich, es kommt an die Qualität von gutem CinemaDNG einfach nicht heran, genauso wenig BRAW.

Einer unserer Kameramänner im Team hat noch eine der ersten BMPCC4K die noch CinemaDNG konnte, und das was diese kleine M4/3 Kamera hier mit diesem Codec abliefert, kann BRAW heute noch nicht
Ich denke nicht, daß du tatsächlich in der Lage bist einen Unterschied zu sehen,
wenn du nicht 500% in ein Standbild zoomst.



all-1.jpg

https://frankglencairn.wordpress.com/20 ... #more-3812
Es geht nicht um einen Bildvergleich, sondern darum, wie sich ein Raw-Format z.B. in ACR gestalten lässt.
Die Fotografen sehen dabei offensichtlich einen Unterschied, denn viele Kameras bieten zwei Raw-Formate: Eines für schnelle Reihenaufnahmen und eines für Einzelbilder bzw. geringere fps.



Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Also ich sehe absolut keinen relevanten Unterschied zwischen BRaw und CDng, auch nicht mal bei einer 8:1 Kompression…
Das zeigt doch ganz klar auf wie effizient BRaw doch ist. Der Codec braucht viel weniger Platz als CDng und ProRes und bietet aber so gut wie die selbe Qualität.
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:

Es geht nicht um einen Bildvergleich,
Doch, genau darum (BRAW vs. CDNG) ging's in dem Post, auf den ich geantwortet hatte.








Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Es geht nicht um einen Bildvergleich,
Doch, genau darum (BRAW vs. CDNG) ging's in dem Post, auf den ich geantwortet hatte.
Dieses ständige Vergleichen von Bildern, die aus der Kamera kommen, blendet gerade die Vorteile aus, die Raw eigentlich bietet.
Mit einem guten Raw-Format kann man eben ein Bild auch noch ausgestalten.

Messerschmidt hatte z.B. die DJI 4D nicht im Studioeinsatz getestet, sondern der Kamera schmalbandiges Lichtspektrum zugemutet, um zu sehen was das Material bietet.

Wer nur ein LUT drüberhaut, kann die Einstellungen auch gleich in der Kamera vornehmen und sich den Raw-Aufwand sparen.



Antwort von mash_gh4:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Ich denke nicht, daß du tatsächlich in der Lage bist einen Unterschied zu sehen,
100% reichen hier völlig aus, um den unterschied bzw. die schwächen von BRAW ausgesprochen deutlich und mit freiem auge erkennen zu können -- auch wenn's vielleicht in der praxis oft keine rolle spielt.

im übrigen können sich auch qualitätseinbußen, die man nicht so einfach und auf den ernsten blick entdeckt, sondern besser an hand von messungen klar beziffert, in der weiteren verarbeitung durchaus auch recht ungut bemerkbar machen bzw. auf umwegen letztlich doch wieder recht störend zu tage treten...

das wirkliche problem sehe ich aber eher darin, dass einfach um BRAW und ProResRAW viel zu viel geheimnistuerei betrieben wird, um ihre tatsächlichen vor- und nachteile bzw. implementationsspezifischen details sauber beurteilen und diskutieren zu können.

grundsätzlich ist jedenfalls BRAW eher ein recht einfacher klassischer DCT basierter codec, während das hier zur debatte stehende Raw Format -- das vermutlich mit JPEG XS (ISO/IEC 21122) gleichzusetzen sein dürfte -- im kern wavelet kompression nutzt. so gesehen hat es mehr ähnlichkeit mit cineform bzw. gopros gpr raw format. beides hat seine vor- und nachteile bzw. ganz charakteristischen begleiterscheinungen.



Antwort von Darth Schneider:

Ich denke solange man keinen Unterschied im Film sieht der gerade in Echtzeit abgespielt wird, sind solche minimalen Unterschiede ausschliesslich für Pixelpeeper relevant.
Weil absolut niemand vom Publikum schaut sich ein Herein gezoomtes Standbild an.
Warum macht ihr das dann, was erhofft ihr dort zu finden ?
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

mash_gh4 hat geschrieben:

im übrigen können sich auch qualitätseinbußen, die man nicht so einfach und auf den ernsten blick entdeckt, sondern besser an hand von messungen klar beziffert
Wenn du ne Messung brauchst um irgendwelche minimalsten Unterschiede zu entdecken, weil es mit dem Auge nicht zu sehen ist,
können wir offenkundig aufhören zu diskutieren, weil es dann - wie du selbst ganz richtig sagst - in der Praxis keine Rolle spielt.
mash_gh4 hat geschrieben:

das wirkliche problem sehe ich aber eher darin, dass einfach um BRAW und ProResRAW viel zu viel geheimnistuerei betrieben wird, um ihre tatsächlichen vor- und nachteile bzw. implementationsspezifischen details sauber beurteilen und diskutieren zu können.
Auch hier gilt das oben gesagte. Wenn du die Unterschiede nicht beurteilen kannst, weil sie unsichtbar sind, spielen sie keine Rolle.



Antwort von Frank Glencairn:

mash_gh4 hat geschrieben:

100% reichen hier völlig aus, um den unterschied bzw. die schwächen von BRAW ausgesprochen deutlich und mit freiem auge erkennen zu können
Glaub ich nicht - ich gehe mit dir jede Wette ein, daß du völlig außer Stande bist, bei einem laufenden Film, bei normalem Betrachtungsabstand irgendeinen Unterschied zu erkennen - nicht am Schnittplatz, und schon gleich gar nicht nach der Delivery Komprimierung.



Antwort von Funless:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
mash_gh4 hat geschrieben:

100% reichen hier völlig aus, um den unterschied bzw. die schwächen von BRAW ausgesprochen deutlich und mit freiem auge erkennen zu können
Glaub ich nicht - ich gehe mit dir jede Wette ein, daß du völlig außer Stande bist, bei einem laufenden Film, bei normalem Betrachtungsabstand irgendeinen Unterschied zu erkennen - nicht am Schnittplatz, und schon gleich gar nicht nach der Delivery Komprimierung.
Genauso ist es. Und gilt übrigens für 99,999% aller Konsumenten von AV Content auf diesem Planeten, egal ob sie den Content auf einem Handy Display oder auf der großen Leinwand konsumieren. Die restlichen 0,001% sind (no offense) Pixelporn Fetischisten, also im Vergleich zur Masse absolut vernachlässigbar.



Antwort von cantsin:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
mash_gh4 hat geschrieben:

100% reichen hier völlig aus, um den unterschied bzw. die schwächen von BRAW ausgesprochen deutlich und mit freiem auge erkennen zu können
Glaub ich nicht - ich gehe mit dir jede Wette ein, daß du völlig außer Stande bist, bei einem laufenden Film, bei normalem Betrachtungsabstand irgendeinen Unterschied zu erkennen - nicht am Schnittplatz, und schon gleich gar nicht nach der Delivery Komprimierung.
Man kann den Unterschied ziemlich klar sehen, wenn man mit einer BM Kamera wie der Pocket 4K oder 6K eine Szene erst in BRaw (auch Q0) aufnimmt und dann den Still-Fotoknopf drückt, um ein DNG-Einzelbild abzuspeichern. Der visuelle Hauptunterschied liegt in der (temporalen) Rauschfilterung von BRaw - auf Pixelebene ist das Bild dadurch sichtbar weicher als das härtere und auf Pixelebene schärfere DNG (es sei denn natürlich, man prozessiert das DNG noch weiter und wendet einen Rauschfilter an).

Sobald man ins Zielformat rausrendert, und dieses Zielformat nicht gerade DCP für eine 4K-Kinoprojektion ist, dürfte allerdings auch der visuelle Unterschied zu minimal prozessiertem DNG unsichtbar sein.



Antwort von Darth Schneider:

Was passiert eigentlich wenn man den Fotoknopf gedrückt hält ? hm…Wäre jetzt zu witzig wenn sie plötzlich nach einem Update so mit 24FPS CDng aufzeichnet.
Red würde das doch gar nicht merken…;)
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

cantsin hat geschrieben:

Man kann den Unterschied ziemlich klar sehen, wenn man mit einer BM Kamera wie der Pocket 4K oder 6K eine Szene erst in BRaw (auch Q0) aufnimmt und dann den Still-Fotoknopf drückt, um ein DNG-Einzelbild abzuspeichern.
Ich sag ja nicht, daß da kein Unterschied ist, sondern nur, daß er im Endprodukt unsichtbar und damit irrelevant ist.








Antwort von Darth Schneider:

Genau, und wenn jetzt das Standbild im Arri RAW oder Red RAW, oder ProRes RAW wäre würde es womöglich wieder ein wenig anders aussehen…Mit der Lupe…
So wo ist der Punkt ?
Das Dng der Nikon sieht auch anders aus wie das dng der Canon..;)
Unterschiede sind zwar da, aber es spielt am Schluss kaum keine Rolle.
Hingegen Objektive spielen da dann schon doch eine grössere Rolle, oder ?
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Unterschiede sind da, aber es spielt am Schluss kaum keine Rolle.
genau, es spielt am Schluss kaum keine Rolle. ;)

Hoffentlich nimmt BMD TicoRAW in DaVinci Resolve auf.



Antwort von mash_gh4:

roki100 hat geschrieben:
Hoffentlich nimmt BMD TicoRAW in DaVinci Resolve auf.
ich bin mir ziemlich sicher, dass sie das nicht machen werden, weil die betreffenden lizenzkosten ja doch eher auf ein relativ "professionelles" zielpublikum hin zugeschnitten sind:

https://www.jpegxs.com/Brief/JPEGXS% ... ing_v2.pdf



Antwort von roki100:

das wäre wirklich schade. Wenn man TicoRAW auch noch vorher umwandeln muss - in ProRes oder was auch immer - dann hat TicoRAW soviel Zukunft wie ZRAW.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Nun gut es gibt ja nicht nur Da Vinci Resolve.
Willst du dir denn eine Nikon kaufen ?
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@roki
Willst du dir denn eine Nikon kaufen ?
Gruss Boris
Nikon Kameras habe ich schon länger in blick (z.B. Z6/II) bzw. gefallen mir sehr - mehr aber für Fotos. Vielleicht in Zukunft ja, BMD Kamera wird es auf jeden Fall nicht mehr sein, entweder Panasonic oder Nikon.



Antwort von Darth Schneider:

Ich denke nicht wirklich soweit aber kann mir sehr gut vorstellen das die nächste Cam zum filmen wieder eine BMD sein wird.
Ich wüsste nicht warum nicht.;)

Und zum fotografieren ?
Eine Nikon wäre toll, aber auch ein Overkill für mich, auch Canon oder Sony bauen tolle Kameras mit Linsen und sind gefühlt ein wenig günstiger..
Auch Fuji, macht interessante Cams, aber die verschlafen im Moment leider ein wenig und ruhen sich zu fest auf der XT4 aus…
Also diesbezüglich gibt es für mich sehr viele Optionen.
PS:
Die G9 habe ich auch sehr stark im Auge, bin mir aber immer noch nicht sicher ob noch ins MFT System Geld investieren will…
( eine G10 mit anständigem Autofokus wäre mir dann schon lieber)
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Die G9 habe ich auch sehr stark im Auge, bin mir aber immer noch nicht sicher ob noch ins MFT System Geld investieren will…
( eine G10 mit anständigem Autofokus wäre mir dann schon lieber)
Gruss Boris
Eigentlich ist G9 der Grund warum ich momentan keine andere Kamera kaufen möchte. Denn, bei normale Lichtverhältnissen (also wenn LowLight keine große rolle spielt) ist der unterschied zu FF (z.B. S5, S1), kaum zu sehen - auf jeden Fall ist FF nicht etwas, was mich heißer macht.
Wenn es um neuere MFT System geht, dann muss das m.M. etwas besonderes sein....Mehr Bits (also statt 10Bit dann 12 oder 14,16 etc.) ist auch nicht etwas was mich heiß macht.
RAW bzw. nicht eingebackenes WB, ISO etc. und auch mehr dynamicrange, das schon eher.



Antwort von cantsin:

mash_gh4 hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
Hoffentlich nimmt BMD TicoRAW in DaVinci Resolve auf.
ich bin mir ziemlich sicher, dass sie das nicht machen werden, weil die betreffenden lizenzkosten ja doch eher auf ein relativ "professionelles" zielpublikum hin zugeschnitten sind:

https://www.jpegxs.com/Brief/JPEGXS% ... ing_v2.pdf
Und das sind nur die Lizenzkosten für diese spezielle Raw-Video-Technologie. Die Lizenzkosten für das RED-Patent kommen noch obendrauf.








Antwort von roki100:

sollte also der Preis für DaVinci Resolve um ca. 20 Euro steigen, dann wisst ihr bescheid, TicoRAW ist schuld...



Antwort von mash_gh4:

cantsin hat geschrieben:
Und das sind nur die Lizenzkosten für diese spezielle Raw-Video-Technologie. Die Lizenzkosten für das RED-Patent kommen noch obendrauf.
ja -- jeder versucht natürlich auf diese weise mitzuschneiden, da es doch die anderen genauso machen! da kommt letztlich schon einiges zusammmen...

resolve hat jedenfalls in diesen dingen immer eine ausgesprochen zurückhaltende linie verfolgt, also praktisch nur das unterstützt, was auf systemebene bereits zur verfügungs steht bzw. durch irgendwelche absprachen zw. den ganz großen mitspielern abgefangen wird und BMD vermutlich nichts mehr kostet.

ich persönlich finde es ziemlich ärgerlich, dass dieser unfug immer wildere blüten treibt.

obwohl es ohnehin auch anzeichen gibt, dass da nicht mehr alle mitspielen wollen bzw. immer wieder auch gute und offene alternativen jenseits dieses raubritterformate entwickelt werden.



Antwort von Darth Schneider:

Das hat für mich null und nix mit Raubrittertum zu tun.
Das ist einfach halt ein Geschäft, etwas was man kaufen kann wenn man dann möchte, oder nicht.
Raubritter ziehen mordend durchs Land und zwingen die Leute zu Dinge mit Waffen….
Gruss Boris



Antwort von prime:

mash_gh4 hat geschrieben:
... weil die betreffenden lizenzkosten ja doch eher auf ein relativ "professionelles" zielpublikum hin zugeschnitten sind
Hahaha, wenn man das über die Lizenzkosten definiert, dann müsste man Linux ja in die Kategorie Bastler-/Amateursoftware packen, nicht wahr? ;-)



Antwort von roki100:

Ziel von Linux (eigentlich der Kernel) war doch von Anfang an nicht Money, sondern Freedom... Und was Professionalität betrifft, ja, das mit NLEs samt RAWs & Co. dauert halt etwas länger, als wie z.B. im Bereich Netzwerkdienste....



Antwort von mash_gh4:

prime hat geschrieben:
Hahaha, wenn man das über die Lizenzkosten definiert, dann müsste man Linux ja in die Kategorie Bastler-/Amateursoftware packen, nicht wahr? ;-)
linux ist in dem sinn "unbezahlbar", weil du dich selbst durch irgendwelche großzügigen spenden und bestechungsgelder nicht von den tatsächlichen verpflichtungen, die in der GPL festgeschrieben sind, freikaufen kannst. ;)

aber was JPEG XS angeht, ist doch deutlich erkennbar, dass man wirklich nur diesen relativ kleinen aber zahlungskräftigen markt der produktionseinrichtungen, rundfunkanstalten, telekom- und netzwerkbetreiber, etc. vor augen hat, nicht aber das consumerumfeld. das hat schon bei JPEG2000 die praktische verbreitung und durchsetzung jenseits von einigen spezialanwendungen stark gebremst.



Antwort von pillepalle:

Video over IP ist im Broadcastbereich schon die Zukunft. Vermutlich auch für Remote-Film-Produktionen. Immer höhere Auflösungen und Frameraten werden auch in Zukunft sehr effiziente Komprimierungsmethoden brauchen. In Japan hatte man zur Einführung des 8K Broadcastings bereits Tico genutzt. Sonst hätten sie für die größeren Datenmengen eine neue Infrastruktur schaffen müssen.

Mir ist auch nicht ganz klar was Red mit einer Implementierung eines fremden Codecs in eine fremde Software wie Resolve am Hut haben sollte? Die könnten, ähnlich wie Assimilate, so ziemlich jedes Format unterstützen, wenn sie denn wollten.

Wo wir gerade heute vom Interview der CEO von Atomos gelernt haben, das ProRes z.B. gar nichts kostet. Es ist also sicher keine finanzielle Hürde, warum es so wenig Kameras intern aufnehmen können. Die Z9 wird jedenfalls die DSLM mit den meisten Codec-Optionen werden und das ist sicher eine begrüßenswerte Entwicklung. So kann der Nutzer selber entscheiden für welche Projekte er welche Formate nutzen möchte.

VG



Antwort von roki100:

pillepalle hat geschrieben:
Mir ist auch nicht ganz klar was Red mit einer Implementierung eines fremden Codecs in eine fremde Software wie Resolve am Hut haben sollte?
Eigentlich nichts, denn da geht es nur um Lesen und nicht um komprimiertes schreiben (RED Patent). Und ChicoRAW SDK steht den NLE Entwicklern bereits zur Verfügung. Es hängt also nur von BMD selbst, ob sie das in DaVinci Resolve aufnehmen wollen oder nicht.



Antwort von cantsin:

pillepalle hat geschrieben:
Mir ist auch nicht ganz klar was Red mit einer Implementierung eines fremden Codecs in eine fremde Software wie Resolve am Hut haben sollte?
Nicht, behauptet auch keiner. Es ging darum, dass die Implementierung von Tico Raw in Kameras und andere Videoaufnahmegeräte doppelte Lizenzkosten und mehrfache Lizenzverträge mit sich bringt: die JPEG XS/Tico-Lizenz plus die RED-komprimiertes-Video-Raw-Patentlizenzierung. Insofern bleibt die Frage, ob Tico Raw, obwohl es in Kamera-übliche ASICs gegossen werden kann, unterhalb der Preisklasse der Z9 bezahlbar implementierbar ist. Wahrscheinlich nur durch bezahlte (und nicht ganz billige) Firmware-Upgrades.








Antwort von pillepalle:

@ cantsin

Ob und was Tico kostet ist ja auch nur wenigen bekannt. Auch werden bei einem Lizenzsystem die Lizenzgebühren kaum so hoch sein, das sich die Implementierung nicht lohnen würde. Bei der Z9 wird das RAW-Upgrade jedenfalls kostenlos sein. Ich denke schon das Nikon plant es auch in andere Modelle zu implementieren. Gerade weil sie ja auch im Fotobereich schon Tico verwenden. Ob das dann immer umsonst sein wird, bleibt abzuwarten. Aber die Möglichkeit zu haben ist der springende Punkt. Wer kein RAW Video braucht, holt sich das Upgrade dann eben nicht.

VG



Antwort von mash_gh4:

roki100 hat geschrieben:
Eigentlich nichts, denn da geht es nur um Lesen und nicht um komprimiertes schreiben (RED Patent). Und icoRAW SDK steht den NLE Entwicklern bereits zur Verfügung. Es hängt also nur von BMD selbst, ob sie das in DaVinci Resolve aufnehmen wollen oder nicht.
nein, so einfach ist das nicht -- sonst gäb's ja nicht bekannten konflikte rund um die h.264 u. h.265 verwertungsrechte, od. die irgendwann plötzlich eingeforderten GIF-verwertungszahlungen, die dann zu schaffung der PNG-alternative geführt haben...

auch bei TicoRaw bzw. JPEG XS geht's eigentlich wider nur um geradezu triviale details, die hier eingeführt worden sind und auf diese weise geschützt bzw. vermarktet werden. die könnte man jederzeit durch kleine änderungen umgehen, ohne dadurch gleich mit massiven techn. nachteilen konfrontiert zu sein. da es aber teil des betreffenden standardisierung ist, steht dieses ausweichen nicht mehr offen, und man ist mehr oder weniger gezwungen, diesen weg zu gehen bzw. maut zu löhnen, wenn man kompatibel bleiben will.

im netz versucht man solche entwicklungen mittlerweile nach möglichkeit zu vermeiden, deshalb wundert es mich fast ein wenig, das es von der IETF als RFC 9134 akzeptiert wurde, obwohl es offenbar noch keine freie referenzimplementierung gibt.



Antwort von pillepalle:

@ Mash

Tico XS ist quasi identisch mit JPEG XS. Hier ist das ganz gut erklärt



VG



Antwort von mash_gh4:

pillepalle hat geschrieben:
@ Mash
Tico XS ist quasi identisch mit JPEG XS.
genau davon rede ich hier eh schon seit zwei tagen! :)

aber auf slashcam ziehen halt markennamen immer besser als die einfachsten einsichten in techn. zusammenhänge.



Antwort von pillepalle:

Ja, es gibt aber verschiedene Arten der Tico Kompriemierung. Tico XS ist nur eine davon.

VG



Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ich denke solange man keinen Unterschied im Film sieht der gerade in Echtzeit abgespielt wird, sind solche minimalen Unterschiede ausschliesslich für Pixelpeeper relevant.
Weil absolut niemand vom Publikum schaut sich ein Herein gezoomtes Standbild an.
Warum macht ihr das dann, was erhofft ihr dort zu finden ?
Gruss Boris
Jedem fällt sofort auf, ob ein Film ordentlich gegradet wurde oder nicht.

Warum wohl sehen deutsche Produktionen so deutsch aus? ;)

Das Material muss für ordentliches Grading eben auch ordentlichen Gestaltungsspielraum bieten.



Antwort von roki100:

iasi hat geschrieben:
Jedem fällt sofort auf, ob ein Film ordentlich gegradet wurde oder nicht.

Warum wohl sehen deutsche Produktionen so deutsch aus? ;)
eines ist ganz klar, an weniger Ks liegt es doch auch nicht.



Antwort von iasi:

roki100 hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Jedem fällt sofort auf, ob ein Film ordentlich gegradet wurde oder nicht.

Warum wohl sehen deutsche Produktionen so deutsch aus? ;)
eines ist ganz klar, an weniger Ks liegt es doch auch nicht.
Oh doch, denn 720p auf UHD-TVs ist ja auch so eine typisch deutsche Entwicklungsschnecke.



Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Wem fällt auf ob ein Film wirklich anständig gegradet wurde ?
Ich denke genau mal fast niemandem ausserhalb der Filmindustrie.
Und hier auf SlashCAM auch nur ein paar ganz wenigen Spezialisten mit Jahrzehntelanger Erfahrungen…
Es gibt viele Leute hier die das glauben zu wissen…;)))
Ich zähle mich jedenfalls nicht dazu, zu den Leuten die beurteilen können wie das Grading bei einem Kinofilm wirklich ist.
Ich kann nur sagen ob es mir gefällt oder nicht, was überhaupt nichts über die technische und handwerkliche Qualität des Gradings aussagt.
Gruss Boris








Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi
Wem fällt auf ob ein Film wirklich anständig gegradet wurde ?
Jedem fällt dies auf.
Denn dies macht einen Teil des Unterschieds aus, der einen deutschen Film von einer internationalen Produktion unterscheidet.

Das Bild zu gestalten, ist heute nun einmal auch zu einem großen Teil in die Post verlagert worden.
Nur hat man dies im 720p-Land eben noch nicht so richtig mitbekommen, weshalb auch die - vergleichsweise günstige - Post-Zeit zu gering ausfällt.
Und das ist dann eben auch der Grund, weshalb man in D mit ProRes HQ auskommt, denn die Raw-Möglichkeiten bleiben eh ungenutzt.



Antwort von vertrider:

Hallo zusammen,

es ist ja so, dass DJI zB beim Ronin 4D Gebühren an RED zahlt, um ProresRAW verwenden zu können. Das Patent von RED bezieht sich immer auf komprimiertes RAW.

Auf einer DJI X7 oder X5s der Inspire 2 kann man nur unkomprimiertes CinemaDNG aufnehmen (wie das bei der Sigma FP ist weiss ich nicht, aber sie kann auch CinemanDNG).

Mit einer Inspire 2 und 6 Akku Sets fliegst und filmst Du in etwa 2 Stunden dann sind zwei 480 GB CineSSDs mit CinemaDNG gefüllt, mal so in etwa.

Aber um den ursprünglichen Post nochmals zu zitieren: "Die Möglichkeit zB aus 6.2K CinemaDNG mit minimalem Aufwand Standbilder DNGs zu extrahieren, die sich perfekt mit Adobe ACR, Lightroom oder Photoshop bearbeiten lassen ist eines der am meisten übersehenen Features von CinemaDNG. Für mich als Filmer und Fotograf bietet es die Möglichkeit dem Kunden für begleitendes Social Media, Web, Print oder Special Interest ausgezeichnete Standbilder aus dem Film oder den einzelnen Clips bereitzustellen". Das wäre ja für Fotografen die mit der Z9 filmen durchaus interessant.

Wenn man hier zusieht wie sich einfach und schnell mit unkomprimiertem CinemaDNG echt sehr gute Einzelbilder oder Panoramas extrahieren/erstellen lassen, anhand des CinemaDNG Materials einer DJI X7, dann ist das schon ein sehr mächtiges Feature das vor allem für Fotografen sehr interessant ist:
https://vimeo.com/651153777

Schaut man sich dann hier an, wie der Blackmagic CEO gegen CinemaDNG argumentiert als er es herzeigt, dann sieht man dass er das Potenzial dieses Workflows wie im obigen Tutorial gezeigt, nie verstanden hat bzw es ihm egal war oder sein musste, aber er verschweigt dass das RED Patent auf komprimiertes RAW abzielt, also hätte er unkomprimiertes CDNG in der BMPCC4K/6K/Ursa belassen können:

https://youtu.be/HnB3jaSLezc

Was den Unterschied zwischen der Footage einer BMPCC4K die noch CDNG konnte und BRAW betrifft, geht es gar nicht mal so um das was man in der Vergrösserung sieht, sondern das was Davinci Resolve daraus machen kann. Und hier hat unkomprimierte CinemaDNG Footage im vergleich zu BRAW schlicht und einfach die sichtbar bessere Gesamtqualität, Dynamic Range, Potenzial in Lichtern und Schatten sowie in der Farbkorrektur. Man sieht das wirklich im Gesamtbild, in der Anmutung der Clips.

Das gleiche gilt zB für CinemaDNG Footage einer DJI X7 vs Prores RAW derselben Kamera. Beides ist hervorragendes Material, doch in der Postpro liegt CinemaDNG in der nutzbaren Qualität im Grading nochmal deutlich über Prores RAW, es hat hier eine nochmals sichtbar bessere Qualität. Plus eben der Möglichkeit im Bedarfsfall daraus mit all der Power von ACR, Photoshop oder Lightroom daraus fantastische Einzelbilder zu ziehen oder gar Panoramen zu ziehen.

Da könnte Nikon ja vielleicht mal drüber nachdenken.

LG



Antwort von Frank Glencairn:

vertrider hat geschrieben:


Schaut man sich dann hier an, wie der Blackmagic CEO gegen CinemaDNG argumentiert als er es herzeigt, dann sieht man dass er das Potenzial dieses Workflows wie im obigen Tutorial gezeigt, nie verstanden hat bzw es ihm egal war oder sein musste, aber er verschweigt dass das RED Patent auf komprimiertes RAW abzielt, also hätte er unkomprimiertes CDNG in der BMPCC4K/6K/Ursa belassen können:
Das ist so falsch auf so vielen Leveln, ich weiß kaum wo ich anfangen soll.

Die Ursas hatten nie unkomprimiertes CDNG. Das war schon seit Jahren aus dem Fenster, bevor die ersten Ursas auf den Markt gekommen sind.

Außerdem möchte ich mal die Medien sehen mit denen du unkomprimierte CDNGs bei 4K (aufwärts) und 120 FPS (aufwärts) aufzeichnen willst, ohne wieder auf irgendwelche proprietäre Speicherlösungen zurückgreifen zu müssen.
vertrider hat geschrieben:

Und hier hat unkomprimierte CinemaDNG Footage im vergleich zu BRAW schlicht und einfach die sichtbar bessere Gesamtqualität, Dynamic Range, Potenzial in Lichtern und Schatten sowie in der Farbkorrektur. Man sieht das wirklich im Gesamtbild, in der Anmutung der Clips.
Kannst du uns das bitte mal zeigen?



Antwort von Darth Schneider:

Festgefahrene Fanboys….!
Aber was soll’s, ich sehe ja nicht mal einen Unterschied zwischen BRaw 12:1/8:1 zu 3:1 oder von Q1 zu Q5….;)))
Gruss Boris



Antwort von pillepalle:

Zumal man in der Z9 noch nicht mals mehr unkomprimierte Stills aufnehmen kann, nur noch verlustfrei komprimierte :) Da sollen die jetzt wieder mit unkomprimiertem Video anfangen? Bis auf wenige Ausnahmen (Drohnenshots und ähnliches) macht das auch überhaupt keinen Sinn. Schon alleine die Einschränkungen in der Belichtungszeit sind für Stills unpraktisch.

VG



Antwort von Darth Schneider:

Unkomprimiertes 6 oder 8K, oder 20K RAW Video am besten noch….
Aber schon mit 4K ist das doch viel zu deftig.
Die Frage ist, worauf dann aufnehmen so mit der armen Nikon ? ;))
Gruss Boris



Antwort von soulbrother:

pillepalle hat geschrieben:
Zumal man in der Z9 noch nicht mals mehr unkomprimierte Stills aufnehmen kann, nur noch verlustfrei komprimierte...
Ich hab mit all meinen Nikons (D600, D800, D810, Z6) noch nie (ausser einen kurzen Test, ob es visuelle Unterschiede gibt) unkomprimierte RAWs ausgenommen, sondern immer nur die verlustfrei Größenreduzierten, alles andere ist für meine Zwecke sinnfrei.



Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
vertrider hat geschrieben:

Und hier hat unkomprimierte CinemaDNG Footage im vergleich zu BRAW schlicht und einfach die sichtbar bessere Gesamtqualität, Dynamic Range, Potenzial in Lichtern und Schatten sowie in der Farbkorrektur. Man sieht das wirklich im Gesamtbild, in der Anmutung der Clips.
Kannst du uns das bitte mal zeigen?
Nimm mal CDNG und Braw beim Grading richtig in die Mangel, dann siehst du, wer zuerst aufgibt.
Da muss dir auch niemand etwas zeigen.

RedRaw ist hier noch die beste verfügbare Alternative, wenn man die Datenflut von CDNG nicht vermeiden möchte.
Arri spielt auch nur deshalb beim Auflösungsrennen nicht mit, weil Arri-Raw dann nicht mehr weggeschrieben werden könnte. Arri setzt eben auf unkomprimiertes Raw.

Und wenn du es selbst nicht versuchen willst, dann frag dich doch einfach mal, weshalb die Fotografen es als Nachteil sehen, wenn ihre Kamera bei schnellen Reihenbildaufnahmen ein "abgespecktes" Raw nutzen.



Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Unkomprimiertes 6 oder 8K, oder 20K RAW Video am besten noch….
Aber schon mit 4K ist das doch viel zu deftig.
Die Frage ist, worauf dann aufnehmen so mit der armen Nikon ? ;))
Gruss Boris
In einem anderen Threat geht es um Smartphones, die unkomprimiertes Raw wegschreiben.
Arri schafft nun schon sei Jahren 4,5k und gar 6k (Breitbild) unkomprimiert zu handeln.








Antwort von Darth Schneider:

Es geht ja nicht darum das es nicht möglich wäre oder ist. Es geht darum das man am Schluss bei Bewegtbilder keinen massgeblichen Unterschied sieht.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

iasi hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:


eines ist ganz klar, an weniger Ks liegt es doch auch nicht.
Oh doch, denn 720p auf UHD-TVs ist ja auch so eine typisch deutsche Entwicklungsschnecke.
solange das kein PAL ist, ist alles gut :)



Antwort von mash_gh4:

vertrider hat geschrieben:
"Die Möglichkeit zB aus 6.2K CinemaDNG mit minimalem Aufwand Standbilder DNGs zu extrahieren, die sich perfekt mit Adobe ACR, Lightroom oder Photoshop bearbeiten lassen ist eines der am meisten übersehenen Features von CinemaDNG. ...".
ja -- grundsätzlich seh ich das natürlich ähnlich, trotzdem ist es vermutlich nicht der springende punkt.

ob man nun die nun die frame-sequenzen in ISOBMFF- od. MXF container zusammenfasst, oder mit stapeln von einzelbildern (DPX/OpenEXR/cDNG) arbeitet, macht im grunde keinen großen unterschied.

im amteurumfeld wird natürlich eher ersteres erwartet und als viel praktischer empfunden, während bei high-end produktionen weiterhin durchwegs einzbildsequenzen genutzt werden, weil das im zusammenhang mit renderfarmen und möglichst optimierten zugriffen und speicherlösungen in weitestgehend verlustfrei arbeitenden verarbeitungspipelines noch immer die effizientere lösung darstellt.

da man aber ohnehin -- z.b. mit ffmpeg -- frames jederzeit völlig verlustfrei aus einem sequentiellen container heruausgreifen und als einzelbild abspeichern kann und umgekehrt, ist dieser äußere rahmen bzw. unterschied eher vernachlässigbar.

weit wichtiger ist die frage, was sich in den einzelnen formaten tatsächlich unterbringen lässt bzw. wie flexibel sie im hinblick auf erweiterungen sind?

das ist einer der punkte, wo DNG, obwohl es sonst eine recht vorbildliche, gut dokumentierte und weitestgehend offene lösung darstellt, leider einige probleme birgt.

einerseits ist es internen bzw. als referenz für entsprechende korrekturangaben am ProPhoto-farbraum orientiert, was heute in mancherlei hinsicht nicht mehr unbedingt als optimal erscheint, aber auch von den verwendbaren kompressionsvarianten, ist es auf 3-4 möglichkeiten beschränkt, die mittlerweile als stark überholt gelten.

da sich letzteres leider nicht so einfach ändern bzw. frei erweitern lässt, weil dafür in den im dateiformat eben nur diese wenigen auswahlmöglichkeiten von adobe fix festgelegt wurden, sind dann von einzelnen herstellen so dinge wie GPR eingeführt worden, die praktisch in fast allem identisch mit DNG sind, nur eben eine andere kompressionsvariante nutzen, womit das ganze dann aber natürlich wieder mit dem rest der welt inkompatibel ist.

aber natürlich hat's in puncto komprimierung in den letzten jahren wieder große fortschritte gegeben, so dass eben mittlerweile wieder deutlich verbesserte varianten der verlustfreien aufzeichnung zur verfügung stehen, die man früher nicht voraussehen konnte.

gerade die frage der komprimierung ist aber in diesem zusammenhang wirklich extrem bedeutsam!

wenn RAW-aufzeichnung nämlich tatsächlich sinn machen soll, dann hat sie im wesentlichen nur eine ganz konkrete aufgabe zu erfüllen, nämlich die sensordaten in einer weise festzuhalten und zu übergeben, die eine nachbearbeitung auf leistungsfähigeren maschinen in einer weise erlauben, wie es in echtzeit und im hinblick auf die begrenzenten rechenleistungen in den kameras nicht möglich wäre! -- ansonsten ist es weit sinnvoller das processing auf der kamera durchzuführen und platzsparende übergabe- und aufzeichnungsformate zu nutzen.

verlustbehaftete varianten braucht man in diesem zusammenhang gar nicht weiter ernsthaft diskutieren, weil sie eben diesem genannten zentralen anspruch in der praxis nicht ausreichend gerecht werden.

dinge wie RAW-denoising, FPN-korrktur, avanciertere debayer techniken, präzises highlight recovery lassen sich einfach nur mit rückgriff auf die unveränderten ausgangswerten wirklich sauber umsetzten. wenn z.b. durch primitives denoising od. unzureichende verlustbehaftete komprimierung einmal unschärfen eingeflossen sind, lassen sich diese aufgaben nicht mehr präzise lösen.

es geht hier also nicht nicht einfach nur darum, ob man entsprechende unschärfe mit freiem auge erkennt, sondern dass bildverarbeitungsoperationen, die tatsächlich auf der ebene einzelner benachbarter pixel arbeiten, und dabei so dinge wie aliasingartefakte od. moire gezielt zu minimieren versuchen, in der aufbereitung der daten tatsächlich sinnvoll eingesetzt werden können.

dort wo diese voraussetzung nicht gegeben ist, braucht man von RAW im engeren sinne ohnehin nicht mehr zu sprechen. es mag dann zwar in machen programmen durchaus noch einzelne bedienelemente geben, die an entsprechende operationen erinnern -- so wie man halt im photoshop auch für JPEGs eine nachträgliche farbtemperaturkorrektur findet --, aber im grunde sind diese möglichkeiten bereits weitestgehend vertan, wo man nicht mehr auf derartige verlusfrei erhaltene ausgangsdaten zugreifen kann.

die zentrale zielsetzung bei TicoRaw bzw. JPEG XS ist es also, derartige unverfälschte ausgangsdaten mit möglichst geringem rechenaufwand und ausreichend hoher kompression für eine weiterverabeitung auf leistungsfähigerer hardware festzuhalten bzw. sie zu übertragen -- das ist wirklich etwas völlig anderes als untauglichen pseudo-RAW-scherze an ein anspruchsloses und unkritisches publikum zu verkaufen, wie es gegenwärtig einige hersteller praktizieren.



Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Es geht ja nicht darum das es nicht möglich wäre oder ist. Es geht darum das man am Schluss bei Bewegtbilder keinen massgeblichen Unterschied sieht.
Gruss Boris
Warum sollte man diesen Unterschied bei Bewegtbildern denn nicht sehen?

Wenn die Farbübergänge zerreissen oder Falschfarben im Gesicht erscheinen, sieht man dies auch bei Bewegtbildern.



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Festgefahrene Fanboys….!
Aber was soll’s, ich sehe ja nicht mal einen Unterschied zwischen BRaw 12:1/8:1 zu 3:1 oder von Q1 zu Q5….;)))
Gruss Boris
Kompression Artefakte z.B. Blauer Himmel und etwas Blockartiges. Ich nehme mal an dass das der Grund ist, warum es bei manche mit Green-oder-Bluescreen nicht wie gewünscht funktioniert. Es scheint da unterschiede zwischen P4K/6K+BRAW und Ursula+BRAW zu geben, bin mir aber nicht sicher.

Auf jeden Fall wird das Problem öfter angesprochen, wie hier z.B. https://forum.blackmagicdesign.com/view ... =2&t=87365

Bin gespannt wie es mit TicoRAW ausschaut.



Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:

Nimm mal CDNG und Braw beim Grading richtig in die Mangel, dann siehst du, wer zuerst aufgibt.
Da muss dir auch niemand etwas zeigen.
Ich hab eigentlich nicht nach der Wiederholung diese Behauptung gefragt, sondern nach einen Anschauungsbeispiel für die Behauptung.



Antwort von prime:

roki100 hat geschrieben:
Auf jeden Fall wird das Problem öfter angesprochen, wie hier z.B. https://forum.blackmagicdesign.com/view ... =2&t=87365
Uff... wenn ich mir den gesamten Thread durchlese, komme ich auch zu der gleichen Schlussfolgerung wie bis jetzt. Es gibt keinen praxis-relevanten Unterschied beim Keying zwischen BRAW und cDNG. Ansonsten wer meint cDNG ist unschlagbar besser, der kann ja einfach cDNG nehmen oder nicht? Ah ja stimmt böses BMD hat es aus der FW geschmisses, sorry Leute aber die ganze Diskussion haben wir doch gefühlt schon 100x durch. Komprimiertes cDNG hatte keine Zukunft bei BMD (Hauptgrund: RED Patent) und unkomprimiertes cDNG könnte/hätte weiterleben können, ist aber auch raus. Sollte man jetzt in jeden Thread das nochmal durchkauen?
mash_gh4 hat geschrieben:
das ist wirklich etwas völlig anderes als untauglichen pseudo-RAW-scherze an ein anspruchsloses und unkritisches publikum zu verkaufen, wie es gegenwärtig einige hersteller praktizieren.
Haha - es wird wirklich von Tag zu Tag besser ;-D



Antwort von roki100:

Gut das es wenigstens RAW gibt, ob BRAW oder CDNG oder ChikoRAW... Hauptsache WB wird nicht eingebacken... und Highlight Recovery funktioniert.:)



Antwort von pillepalle:

War ja eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis es in beiden Threads zu Tico Raw nur noch um BRAW geht. Gibt's denn was neues zu dem BRAW Codec? :)

VG








Antwort von prime:

roki100 hat geschrieben:
... ChikoRAW...
Du musst deine Autokorrektur abschalten oder das Wort TicoRAW hinzufügen.



Antwort von Funless:

pillepalle hat geschrieben:
War ja eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis es in beiden Threads zu Tico Raw nur noch um BRAW geht. Gibt's denn was neues zu dem BRAW Codec? :)

VG
Also ich weiß z.B. immer noch nicht ob BRAW als "Brooaaahh" ausgesprochen wird oder als "Biiirooaaahh". Die Informationen hierzu sind doch recht vage.



Antwort von roki100:

Funless hat geschrieben:
pillepalle hat geschrieben:
War ja eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis es in beiden Threads zu Tico Raw nur noch um BRAW geht. Gibt's denn was neues zu dem BRAW Codec? :)

VG
Also ich weiß z.B. immer noch nicht ob BRAW als "Brooaaahh" ausgesprochen wird oder als "Biiirooaaahh". Die Informationen hierzu sind doch recht vage.
BÄRAW. Das "Ä" aber nicht lang gezogen, sondern "Ä" auf die schnelle aus dem Rachen...



Antwort von roki100:

prime hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
... ChikoRAW...
Du musst deine Autokorrektur abschalten oder das Wort TicoRAW hinzufügen.
T ist eigentlich "CH", hier der Beweis:

https://www.youtube.com/watch?time_cont ... =emb_title



Antwort von Darth Schneider:

@Funnless
Einfach ein Knurren das mit B anfängt…
Gruss Boris



Antwort von Darth Schneider:

Hab jetzt gerade ganz sorgfältig die Sachen vorbereitet für Morgen:
Kamera Zeugs, Speicher, Linse, Stative, Monitor, Akku, Ton, Netzteile, Kabelrolle Kabel…natürlich Gaffa Tape und Taschenlampe…
Es ist eine XMas Kindertanz Aufführung. Premiere !
Fast hätte ich aber das allerwichtigste vergessen.

Ich habe aber dran gedacht. Gott sei Dank !!!,
und die Wollmütze noch ganz oben in die Kiste gelegt.
Gruss Boris



Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:

Nimm mal CDNG und Braw beim Grading richtig in die Mangel, dann siehst du, wer zuerst aufgibt.
Da muss dir auch niemand etwas zeigen.
Ich hab eigentlich nicht nach der Wiederholung diese Behauptung gefragt, sondern nach einen Anschauungsbeispiel für die Behauptung.
Nimm einen Film, der mit ProRes gedreht und (deutsch) gegradet wurde.
Dann nimm einen Film der mit Arri Raw gedreht und wirklich ordentlich gegradet wurde.
Und schon hast du genügend Anschauungsmaterial.

Oder hör dir mal aufmerksam an, was Messerschmidt im DJI 4D-Vorstellungsvideo zu sagen hat. Dann bedenke, dass er zuvor RedRaw benutze.



Antwort von prime:

iasi hat geschrieben:
Nimm einen Film, der mit ProRes gedreht und (deutsch) gegradet wurde.
Dann nimm einen Film der mit Arri Raw gedreht und wirklich ordentlich gegradet wurde.
Und schon hast du genügend Anschauungsmaterial.
Ein Beitrag für die Sammlung. Einfach nur unglaublich :D



Antwort von iasi:

prime hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Nimm einen Film, der mit ProRes gedreht und (deutsch) gegradet wurde.
Dann nimm einen Film der mit Arri Raw gedreht und wirklich ordentlich gegradet wurde.
Und schon hast du genügend Anschauungsmaterial.
Ein Beitrag für die Sammlung. Einfach nur unglaublich :D
Tja - dann nimm dir mal ein Beispiel daran und versuch dich mal selbst an einem Beitrag mit (auch nur irgendeinem) Inhalt.

Unglaublich ist eigentlich vor allem, dass jemand derart viele Beiträge schreiben kann ohne etwas auszusagen.
Beachtlich. :D



Antwort von iasi:

prime hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
Auf jeden Fall wird das Problem öfter angesprochen, wie hier z.B. https://forum.blackmagicdesign.com/view ... =2&t=87365
Uff... wenn ich mir den gesamten Thread durchlese, komme ich auch zu der gleichen Schlussfolgerung wie bis jetzt. Es gibt keinen praxis-relevanten Unterschied .... BLABLABLA
Tja - wie immer kommst du mal wieder auch nichts. :D



Antwort von Funless:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Funnless
Einfach ein Knurren das mit B anfängt…
Gruss Boris
Das hast du dir doch nur ausgedacht ..



Antwort von prime:

Ich überlasse dir das Spielfeld, scheinst ja schlimm genug getriggert worden zu sein.
Kannst ja noch meine restlichen Beiträge zitieren und blabla dazupacken. Bravo, ganz große Leistung ;-P

PS: Natürlich alles in einzelnen Beiträgen, so 3-4 hintereinander am Stück, iasi-Style...



Antwort von iasi:

prime hat geschrieben:
Ich überlasse dir das Spielfeld, scheinst ja schlimm genug getriggert worden zu sein.
Kannst ja noch meine restlichen Beiträge zitieren und blabla dazupacken. Bravo, ganz große Leistung ;-P

PS: Natürlich alles in einzelnen Beiträgen, so 3-4 hintereinander am Stück, iasi-Style...
Das letzte Wort willst du aber dennoch haben. ;)
Bin mal gespannt, ob mir das Spielfeld nun wirklich überlassen wird und mir in Zukunft deine Kommentare zu meinen Beiträgen erspart bleiben.
Sehen wir mal, wie lange es dauert, bis ich wieder iasi bei dir lesen muss.



Antwort von prime:

Für diesen Thread... Und jetzt weiter, komm da geht noch mehr.



Antwort von iasi:

prime hat geschrieben:
Für diesen Thread... Und jetzt weiter, komm da geht noch mehr.
Wußte ich"s doch. :D



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Hab jetzt gerade ganz sorgfältig die Sachen vorbereitet für Morgen:
Kamera Zeugs, Speicher, Linse, Stative, Monitor, Akku, Ton, Netzteile, Kabelrolle Kabel…natürlich Gaffa Tape und Taschenlampe…
Für Gimbal hat dir wahrscheinlich das hier noch gefehlt:

https://youtu.be/rUGfxllWjl8?t=73



Antwort von Darth Schneider:

Also erstens brauche ich im Theater überhaupt keinen Gimbal sondern ein sehr stabiles Stativ und zweitens kann ich meine Kamera durchaus wenn ich möchte, auch auf dem Gimbal ganz bequem über den Touchscreen bedienen.
Der Dji RS2 verzeiht einem das..;)
Dafür brauch ich bestimmt kein schwarzes Extra Kästchen….
Und wenn ich wollte könnte ich die 4K Pocket auch ganz einfach übers iPhone oder das iPad steuern. Die Funktion brauch ich aber so gut wie gar nie.

Eigentlich wäre mir so eine Fernbedienung nützlich für den Audiorecorder, der sitzt nämlich seit neustem gerne mal auf gut zweieinhalb Meter, aufm Licht Stativ….;)
Meine nächste Anschaffung, ein kleiner Audiorekorder mit anständigem Stereo Mik und einer Fernbedienung mit der man den Ton bequemer pegeln kann..;)
Der kleine Zoom H1 hat nach vielen Jahren, denke ich verdient ausgedient…

Du hast doch den grösseren Zoomrekorder, welcher war das nochmal ?
Bist du zufrieden damit und warum ? ;)
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:

Nimm einen Film, der mit ProRes gedreht und (deutsch) gegradet wurde.
Dann nimm einen Film der mit Arri Raw gedreht und wirklich ordentlich gegradet wurde.
Und schon hast du genügend Anschauungsmaterial.
Erstens reden wir hier von CDNG vs. BRAW und nicht von ArriRAW vs. Prores, und zweitens heißt das wohl, daß du auch nix zu zeigen hast.



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Eigentlich wäre mir so eine Fernbedienung nützlich für den Audiorecorder, der sitzt nämlich seit neustem gerne mal auf gut zweieinhalb Meter, aufm Licht Stativ….;)
Meine nächste Anschaffung, ein kleiner Audiorekorder mit anständigem Stereo Mik und einer Fernbedienung mit der man den Ton bequemer pegeln kann..;)
Der kleine Zoom H1 hat nach vielen Jahren, denke ich verdient ausgedient…

Du hast doch den grösseren Zoomrekorder, welcher war das nochmal ?
Bist du zufrieden damit und warum ? ;)
Gruss Boris
ZOOM H2N + ZOOM APH-2n Zubehörpaket, hat auch ne Fernbedienung.



Antwort von Darth Schneider:

@roki
Der würde mir wahrscheinlich reichen.
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

So, kann mir jetzt einer erklären, an welcher Stelle er durch BRAW (gegenüber CDNG) irgendwie eingeschränkt ist?

Untitled_1.2.4.jpg Untitled_1.2.3.jpg Untitled_1.2.2.jpg Untitled_1.2.1.jpg Untitled_1.1.4.jpg Untitled_1.1.3.jpg Untitled_1.1.2.jpg Untitled_1.1.1.jpg



Antwort von Darth Schneider:

Das ist doch alles nur Kopfsache. BRaw schränkt nicht mehr ein als CDng.
Gruss Boris



Antwort von roki100:

wie sieht es aus mit Rote oder Farbige bunte Lichter (LED oder Glühbirne egal)... ? ;)



Antwort von Frank Glencairn:

Macht ebenfalls keinen Unterschied.

2_1.3.1.jpg 2_1.4.1.jpg



Antwort von roki100:

Erste Bild ist BRAW.



Antwort von Frank Glencairn:

Weil?



Antwort von roki100:

"Weil?" geht nicht - Es geht nur "Ja" oder "Nein" ;)) Danach kommt ein weil...



Antwort von Darth Schneider:

Das obere Bild sieht im unscharfen HGrund ein klitze klein wenig softer aus…?
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

roki100 hat geschrieben:
"Weil?" geht nicht - Es geht nur "Ja" oder "Nein" ;)) Danach kommt ein weil...
Ja, und weil?



Antwort von roki100:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
"Weil?" geht nicht - Es geht nur "Ja" oder "Nein" ;)) Danach kommt ein weil...
Ja, und weil?
Weil Clipping bei Farblichter, besonders bei Rot...? Bei so kleine Lämpchen ist das nicht so sichtbar, aber z.B. bei schönen Sonnenuntergang, oder im dunkeln Autos von Hinten....Ampel usw.



Antwort von Frank Glencairn:

Umstellen auf Gen5 und Compression anklicken im RAW Tab, und fertig.



Antwort von roki100:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Umstellen auf Gen5 und Compression anklicken im RAW Tab, und fertig.
es sei denn, Boris hat aus versehen falsche ISO Wert eingestellt....gefährliche Sache! :)



Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
So, kann mir jetzt einer erklären, an welcher Stelle er durch BRAW (gegenüber CDNG) irgendwie eingeschränkt ist?


Untitled_1.2.4.jpg

Untitled_1.2.3.jpg

Untitled_1.2.2.jpg

Untitled_1.2.1.jpg

Untitled_1.1.4.jpg

Untitled_1.1.3.jpg

Untitled_1.1.2.jpg

Untitled_1.1.1.jpg
Dann zieh eben auch mal im Vordergrund die Figur wieder hoch und lass sie nicht im Dunkel versumpfen.
Also gestalte mal ein Bild so, wie es am Ende aussehen soll.



Antwort von Frank Glencairn:

iasi hat geschrieben:

Dann zieh eben auch mal im Vordergrund die Figur wieder hoch und lass sie nicht im Dunkel versumpfen.
Also gestalte mal ein Bild so, wie es am Ende aussehen soll.

zum Bild




Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Ich denke es ging doch dabei um einen CDng/ BRaw RAW Vergleich, also ungekocht, roh…;)
Gruss Boris




Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Nikon Z6 (II) / Z7 (II) / D850 / D750 / D500 / ...-Forum

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