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Test : Sony Vegas Pro 10 - Multitalent auf Speed

von Sa, 21.Mai 2011 | 6 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Oberfläche
  Scripting
  Performance
  Vorschauoptionen
  Stabilisator
  Neue OFX Plugin-Schnittstelle
  3D
  Nvidia Quadro 4000
  Was fehlt?
  Fazit

Sony Vegas Pro war schon in der letzten Version ein universeller Tausendsassa, der wenig Wünsche offen ließ. Im Fazit wünschten wir uns noch Unterstützung für Panasonic Pro Formate, einen Motion Tracker, sowie eine detailliertere Keyframe-Verwaltung. Nichts von alledem wurde erhört, und dennoch konnte uns die neue Version begeistern...




Oberfläche



Die Oberfläche des Programms ist gegenüber den Vorgängerversionen kaum verändert worden. Erfahrene Nutzer müssen nicht umlernen, Neulinge aber vor allem Wechsler reiben sich dagegen an der vielleicht etwas zu Windows-konformen Oberfläche. Diese erinnert dazu mehr an Audio- denn an Videobearbeitung, was zugleich Stärke und Schäche des Programms ist. Stärke, weil das Programm tatsächlich aus einer Audio-Schnittsoftware hervorgegangen ist und im Audiobereich mehr Features bietet als sämtliche Konkurrenten. Und Schwäche, weil für viele Anwender die Quasi-Gleichbehandlung von Audio- und Video-Clips etwas ungewöhnlich vorkommt. Wer jedoch eine kleine Einarbeitungszeit nicht scheut findet auch unter Vegas viele altbekannte Schnittkonzepte und Tastatur-Kommandos die das Zusammensetzen von von Videoclips schnell und effektiv ermöglichen.




Scripting



Ziemlich einzigartig und in unseren bisherigen Tests immer wenig erwähnt ist die Script-Unterstützung des Programms. So lassen sich fast alle Vegas-Funktionen über eigene Scripte fernsteuern, was die Anpassung an persönliche Bedürfnisse gerade in einem heterogenen Produktionumfeld sehr effektiv macht. Vor allem wiederkehrende Abläufe lassen sich hiermit bequem automatisieren. Ähnliches gehört in Compositing-Programmen zum guten Ton, bei den Schnittprogrammen der Konkurrenz ist Vergleichbares jedoch bisher nicht zu finden. In diesem Zusammenhang ist es auch nicht verwunderlich, dass Vegas besonders viele Compositing-Funktionen mitbringt. In der neuen Version lassen sich Clips noch leichter zu Gruppen zusammenfassen, und können nun auch als ganzes solo geschaltet oder gemutet werden.


Performance


6 Seiten:
Einleitung / Oberfläche / Scripting
Performance
Vorschauoptionen / Stabilisator
Neue OFX Plugin-Schnittstelle / 3D
Nvidia Quadro 4000
Was fehlt? / Fazit
    

[2 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
DOGFILM    14:05 am 30.5.2011
Mich würde folgendes interessieren: wie kann ich aus der Vegas Timeline heraus direkt in die aktuellen "freien" Web-Formate wie OGG THEORA oder WEBM rendern? Bisher muss ich...weiterlesen
Marco    10:48 am 21.5.2011
"Bequemes Tagging von Clips zum Sortieren und Suchen wurde scheinbar nicht implementiert." Das geschieht in Vegas Pro über den Media Manager. Das ist mittlerweile eine separate...weiterlesen
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