Logo
///  >

Test : Sony Vegas Pro 10 - Multitalent auf Speed

von Sa, 21.Mai 2011 | 6 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Oberfläche
  Scripting
  Performance
  Vorschauoptionen
  Stabilisator
  Neue OFX Plugin-Schnittstelle
  3D
  Nvidia Quadro 4000
  Was fehlt?
  Fazit



Performance



Die größte Überraschung erwartete uns jedoch beim Import von AVCHD-Material. Denn bisher war einer unserer größten Kritikpunkte an Vegas, dass eine Vorschau in voller Qualität niemals so flüssig gelang, wie bei den meisten Konkurrenten. Auf unserem neuen Testsystem (i7-2600K) ist Vegas Pro nicht mehr wiederzuerkennen. So konnten wir problemlos eine 3 Wheel-Farbkorrekur in voller Auflösung inklusive Vektorskop mit 24P-Material einer GH2 durchführen. Auch 50p-AVCHD-Material lies sich mit nur äußerst seltenen Rucklern sehr bequem in voller Auflösung bearbeiten. Zum Vergleich installierten wir das Programm auch noch einmal auf unserem alten, schon recht betagten Testsystem mit Intel Q6700. Uns selbst dort konnten im Gegensatz zur stotterigen Wiedergabe der alten Vegas Pro 9 Version nun auf einem AVCHD-Videoclip diverse Effekte stacken, die allesamt bei bester Qualität im Vollbild praktisch ruckelfrei angezeigt wurden. Wie es aussieht hat Sony bei der neuen Decoding-Engine also ganze Arbeit geleistet, was das Programm in eine komplett neue Liga hebt. Denn gegenüber Adobes Mercury Engine fühlt sich Vegas auf dem selben System kaum weniger responsiv an, nur dem Performance-Helden Edius 6 muss sich Vegas beim Schnittgefühl geschlagen geben. Adobe kann aber immerhin noch echte 32 Bit Verarbeitung für seine Mercury Engine in die Waagschaale werfen, was Vegas zwar ebenfalls beherrscht, jedoch nur mit deutlich Perfomance-Einbußen.

Sollte die Echtzeit-Leistung einmal in die Knie gehen, lässt sich die Vorschau in mehreren Qualitätsstufen reduzieren, was auch deutlich besser funktioniert (und auch mehr bringt), als z.B. bei Premiere. Zusätzlich kann man im Zwei-Monitor-Betrieb gleichzeitig die Videovorschau innerhalb das Programmfensters abschalten, was die Performance bei uns ebenfalls etwas erhöhte. Dabei wollen wir auch nicht unerwähnt lassen, dass die Bildkontroll-Funktionen wie RGB-Parade, Vektorskop oder Waveformmonitor ebenfalls sehr flink berechnet werden. Diese können im Vorschaufenster angezeigt werden, während die Preview auf dem zweiten Monitor läuft. Gekoppelt mit der flüssigen Wiedergabe von Vegas fühlt man sich so schnell wie an einem Sende-Schnittplatz mit permanent laufenden Kontroll-Gerätschaften...


Einleitung / Oberfläche / Scripting
Vorschauoptionen / Stabilisator


6 Seiten:
Einleitung / Oberfläche / Scripting
Performance
Vorschauoptionen / Stabilisator
Neue OFX Plugin-Schnittstelle / 3D
Nvidia Quadro 4000
Was fehlt? / Fazit
  

[2 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
DOGFILM    14:05 am 30.5.2011
Mich würde folgendes interessieren: wie kann ich aus der Vegas Timeline heraus direkt in die aktuellen "freien" Web-Formate wie OGG THEORA oder WEBM rendern? Bisher muss ich...weiterlesen
Marco    10:48 am 21.5.2011
"Bequemes Tagging von Clips zum Sortieren und Suchen wurde scheinbar nicht implementiert." Das geschieht in Vegas Pro über den Media Manager. Das ist mittlerweile eine separate...weiterlesen
[Kommentare ganz lesen]

Weitere Artikel:


Test: Videovorschau in 4K - Blackmagic DeckLink 4K Extreme 12G Mo, 2.Dezember 2019
Was kann eine Videoschnittkarte wie die DeckLink 4K Extreme 12G, was eine Grafikkarte nicht kann? Wir haben einmal versucht genau hinzusehen...
Test: Loupedeck+ Steuerpult u.a. für Premiere Pro CC - flexibel und ungezähmt Di, 30.April 2019
Loupedeck verspricht mit seinem externen Controller einen deutlichen Produktivitätsschub in diversen Applikationen. Wir haben uns das aktuelle Steuerpult einmal näher unter Premiere Pro angesehen...
Test: Osee LCM156-E - 10-Bit-Field-Monitor mit Rec.2020 Mi, 8.Februar 2017
Ein 15,4-Zoll IPS-Fieldmonitor mit FullHD-Auflösung, SDI sowie 10 Bit Rec2020-Unterstützung für rund 1.700 Euro? Da wollten wir mal genauer hinsehen...
Test: Gemischte Gefühle - Nvidia GeForce GTX 1070 Mi, 28.September 2016
Die GTX 1070 von Nvidia verspricht mit einer Leistung von über 6 TFlops und einem Preis von rund 400 Euro einen gesunden Mix aus Leistung und akzeptablen Preis für Videoschnittapplikationen. Doch noch läuft mit den neuen Pascal-Chips nicht alles rund...
Test: Ein aktueller Blick auf Premiere Pro CC 2015 - Lumetri und Co. Do, 30.Juli 2015
Test: 7toX XML-Konvertierungstool für Final Cut Pro 7 nach Final Cut Pro X Mi, 22.Februar 2012
Test: Final Cut Pro X vs Final Cut Pro 7 Rendertests und Grafikkarten Di, 4.Oktober 2011
Test: Final Cut Pro X Mo, 11.Juli 2011
Test: LG 3D-Monitor W2363D Di, 7.Juni 2011
Test: Edius 6 - Das Performance-Wunder Mi, 11.Mai 2011
Test: CS5 Files, Teil 3 – Vergleich GPU/CPU-Effekte unter Premiere Pro So, 22.August 2010
Test: CS5 Files, Teil 2 – Decklink Intensity unter Premiere Pro Do, 22.Juli 2010


[nach oben]


[nach oben]
















passende Forenbeiträge zum Thema
Magix Vegas Pro:
sony vegas pro 15 - zwei tonspuren synchronisieren.
CES 2019 -Consumer Electronics Show (Las Vegas - 8. Jan. 2019 – 11. Jan. 2019)
Vegas 15 Pro Edit für 22 €
mehr Beiträge zum Thema Magix Vegas Pro

Videoschnitt:
GROSSES PROBLEM: Eingescannte Fotos in der Timeline!
Gh5, HC-X1 Weißabgleich, unterschiedliche Kameraprozesse?
Video Editor sucht Projekte
GPU-Auslastung 4K - Resolve vs. Premiere
DV-AVI nicht mehr Unterstütze Formate FCPX
Fujifilm X-T3 Firmware 3.0 im April: Verbesserungen bei AF-Tracking, Gesichts- und Augenerkennung u.a.
Heute: Adobe Live @Berlinale Talents -- Editing Special kostenlos im Netz zu sehen
mehr Beiträge zum Thema Videoschnitt


Specialsschraeg
20. Februar - 1. März / Berlin
Berlinale
22-27. Februar /
Berlinale Talents
11-18. März / Regensburg
Internationale Kurzfilmwoche Regensburg
18-22. März / Hofheim
Naturfilmfestival im Taunus
alle Termine und Einreichfristen


update am 22.Februar 2020 - 08:02
ist ein Projekt der channelunit GmbH
*Datenschutzhinweis*