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Test : Panasonic LUMIX DMC-G81 - Vorbote der GH5?

von Di, 6.Dezember 2016 | 5 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Der Markt und die GH5
  Unterschiede zur GH4
  Gehäuse, Ausstattung und Haptik
  Stabilisierung
  Aus dem Messlabor
  Low Light
  Sonstiges
  Fazit:

Mit der LUMIX DMC-G81 stellt Panasonic ein neues Modell seiner Micro-Four-Thirds G-Serie vor, die als Allround Kamera für Familien und sonstige "Jedermanns" gedacht ist. Sozusagen ein Allrounder, dem in der Firmware ein paar Premium-Funktionen der Top-Modelle fehlen. Auch die Hardware wurde gegenüber den Flaggschiffen etwas eingeschränkt, was sich einerseits in wenigen Anschlüssen (z.B. kein Kopfhörerausgang) und andererseits in etwas weniger wertigen Gehäusematerialien spiegelt.



Der Markt und die GH5



Als Stepup-Modell darf man die G81 als Nachfolger der Panasonic DMC-G70 betrachten, die als abgespeckte GH4 für Preisfüchse gehandelt wird. Die G70 bleibt jedoch noch bis auf weiteres im Programm. Interessant ist die DMC-G81 aber auch, weil man in ihr auch schon einige Technik der kommenden GH5 vermutet. So besitzt die G81 einen beweglichen Sensor, der zur Bildstabilisierung in 4K genutzt werden kann. Ein Feature, das man auch in der GH5 erwartet. Gerüchteweise ist der verbaute Bildprozessor (die neue Venus Engine) ebenfalls schon aus der Serie, die auch in der GH5 verbaut wird. Beim Sensor selber dürfte dagegen die GH5 auf einen anderen Typ setzen, denn die Specs der G81 sprechen von 16 Megapixeln, während die GH5 schon mit mindestens 18 Megapixeln angekündigt wurde.



Unterschiede zur GH4



Nun fragt man sich natürlich was man als 4K-Filmer vermisst, wenn man zur G81 statt zu einer GH4 oder kommen GH5 greift. Einen Kopfhöreranschluss findet man -wie erwähnt- schon mal nicht, dafür aber einen externen Mikrofon-Anschluss (Mini-Klinke), der auch frei aussteuerbar ist.

Einen Cinema-4K-Modus gibt es ebenfalls nicht, sondern nur UHD-4K (3840 x 2160 Pixel mit 24/25p/30p bei maximal 100 Mbit). Gerade die optionalen 30p finden wir vorbildlich, da sie für die Internet-Distribution immer wichtiger werden. Andere Hersteller schalten die 30p bei europäischen Modellen nicht immer frei. In FullHD sind 1080 Zeilen mit 60p/50p/30p/25p bei maximal 28 Mbit/s verfügbar, es gibt also auch keine Slow-Motion oder hohe Datenraten bei der G81. Als 4K-Container gibt es nur MP4, für HD steht alternativ auch noch AVCHD bereit. MOV, wie bei der GH4, gibt es dagegen nicht.

Außerdem ist die Videoaufnahmedauer hierzulande aus Zollgründen auf 29 Minuten und 59 Sekunden beschränkt. Die G81 besitzt unter anderem die beiden Cinelike-Bildprofile, der Zugriff auf V Log bleibt ihr jedoch verwehrt.

Der HDMI-Output kann nur 8 Bit liefern, was den Einsatz von externen Recordern gegenüber der internen 8 Bit Aufzeichnung nicht sonderlich reizvoll erscheinen lässt. Immerhin kann man hier 4:2:2 (extern) gegenüber 4:2:0 (intern) gewinnen.

Gehäuse, Ausstattung und Haptik


5 Seiten:
Einleitung / Der Markt und die GH5 / Unterschiede zur GH4
Gehäuse, Ausstattung und Haptik
Stabilisierung / Aus dem Messlabor
Low Light
Sonstiges / Fazit:
  

[25 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Frank B.    22:55 am 8.1.2017
Ist wirklich ein furchtbares Durcheinander. Gibt ja auch noch eine TZ 81.
Cambär    22:41 am 8.1.2017
Wär ja auch mal sinnvoll, wenn sich Panasonic eindeutige Bezeichnungen einfallen ließe. Grüße
Frank B.    22:29 am 8.1.2017
Ah, sorry, das war mein Fehler. Hab die GX 80 gemeint. Ne Verwechslung. ..
[ Alle Kommentare ganz lesen]

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