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Test : Kinefinity Terra 6K - Viel RAW für wenig Geld?

von Do, 23.Februar 2017 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Einleitung

Nach dem Auspacken der Kamera ist man erst einmal erstaunt: So klein und leicht (ca. 1 kg) hätten wir sie die Kamera nicht erwartet. Dennoch ist das Gehäuse massiv und erinnert ein bisschen an den typischen RED-Formfaktor.

Die Kinefinity Terra 6K ohne alles...



Am Basis-Body kann immerhin schon ein Monitor angedockt werden, der über eine proprietäre Verbindung (KineMON Monitor Cable) verfügt und darum ebenfalls von Kinefinity stammen muss. Eine einfache SDI/HDMI-Vorschau hätte uns hier besser gefallen, jedoch bekommt man diese Option nur via SDI über das optionale KineBACK-Modul (s.u.)

Die Kinefinity Terra 6K mit Monitor



Offensichtlich scheint Kinefinity das RED-Spiel zu mögen, möglichst über spezielles Zubehör noch ein den einen oder anderen zusätzlichen Euro aus der Tasche des Käufers zu ziehen, anstatt auf offene Standards zu setzen. Die Preise fallen dabei allerdings deutlich moderater als beim Vorbild aus und der deutsche Distributor HD-Videoshop hat auch gleich relativ sinnvolle Paketbundles geschnürt: Aktuell kann bzw. sollte man wohl für 1000 Euro Netto-Aufpreis gleich das Basic Pack einplanen, das neben dem 5,5 Zoll FullHD-Monitor (sonst 529 Euro) auch einen 30W-Akku plus KineGRIP (sonst 579 Euro), eine 500 GB SSD, ein Netzteil sowie ein D-Tap Strom-Kabel enthält. Für eine derart “drehfertige” Konfiguration zahlt man bei der hier getesteten Terra 6K dann letztlich 6.999 Euro Netto.

Richtig komplett wird die Terra aber eigentlich erst mit dem optionalen KineBACK, dass der Kamera weitere Anschlüsse wie Phantom XLR-Audio, 3G-SDI-Monitoring-Ausgänge, Kamera-SYNC, DC-Out sowie Timcode I/O zur Verfügung stellt. Außerdem lässt hier ein V-Mount Akku an die Kamera andocken, was dann natürlich zu lasten der kompakten Ausmaße geht. Aktuell bekommt man das KineBACK Modul sowohl im TerraPro Pack für 8.999 Euro Netto. Oder einzeln für 1.200 Euro Netto-Aufpreis.

Das KineBACK-Modul macht die Terra 6K erst richtig rund (aber auch voluminöser)



Auch bei Mount zeigt sich die Terra modular: Es gibt grundsätzlich vier Objektiv-Mount-Optionen: Die eingebaute Kinemount dient nur dazu, nachträglich verschiedene Adapter (aktuell für EF, PL und Nikon) aufzunehmen. Alternativ kann man ein fest eingebautes EF-Bajonett erhalten. Dieses kann auch mit einem Focal Reducer ausgestattet werden, der sich KineEnhancer nennt und 299 Euro Aufpreis kostet. Abschließend ist auch noch eine feste PL-Mount für 299 Euro Aufpreis erhältlich.

RAW-Workflow


Kinefinity Terra 6Kim Vergleich mit:

Listenpreis: 10708 €
Markteinführung: März 2017
Sensorgrößen-Klasse:
Super35 / APS-C
Mount: EF-Mount (aktiv)/Nikon F/PL-Mount

Platz 18 Wechseloptik-Camcorder / Cinema Kamera Bestenliste
Blackmagic Design URSA Mini 4K
Listenpreis: 3459 €
Sensorgrößen-Klasse: Super35 / APS-C
Sony PXW-FS7
Listenpreis: 9409 €
Super35 / APS-C

3 Seiten:
Einleitung
RAW-Workflow
Bildqualität / Zwischen-Fazit
  

[18 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
chackl    23:21 am 25.2.2017
Zum Thema Virenschutz solltet ihr euch mal den Heise Artikel geben https://www.heise.de/security/artikel/Ex-Firefox-Entwickler-raet-zur-De-Installation-von-AV-Software-3609009...weiterlesen
iasi    08:22 am 25.2.2017
dP
iasi    08:16 am 25.2.2017
@LukasKunzmann Danke - dies hilft etwas weiter. Einige Links kannte ich schon, aber u.a. dein facebook-link führte mich zu diesem Forum: http://kinecommunity.com/ Ich würde mir...weiterlesen
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