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Test : DJI Ronin-S und Panasonic GH5S - wie gut ist der Einhand-Gimbal Ronin-S im leichten Setup? Teil 2

von Mo, 9.Juli 2018 | 5 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Einleitung
 Ronin-S Rigging
 Handling mit Systemkameras

Im zweiten Teil unseres Ronin-S Test schauen wir uns das Handling mit leichteren Systemkameras wir der Panasonic GH5S u.a. an. Wie unterscheidet sich das Handling hier vom EOS C200-Setup? Wie lassen sich die Kameras am Gimbal steuern und wie funktioniert das Fokus-Wheel am DJI Ronin-S? Und was sind 360° Flashlight-Roles? Inkl. Überraschung bei GH5S + Sigma 18-35 f 1.8 + Focal Reducer am Ronin-S ...

DJI Ronin-S


Nachdem wir uns im ersten Teil unseres Ronin-S Gimbal Tests mit der Canon EOS C200 erste Erfahrungen mit einem eher schweren Setup gesammelt haben, beschäftigen wir uns jetzt im zweiten Teil mit leichteren Systemkameras. Hier kam vor allem die Panasonic GH5S zum Einsatz (aber wir haben uns auch kurz mal das Zusammenspiel mit der Sony A7III angeschaut.)

Vorab wie stets unser kleines Testvideo bei dem wir ein Paar interessante neue Funktionen des Ronin-S an unterschiedlichen Konfigurationen ausprobiert haben



Zu den neuen von uns auch im Videoclip getesteten Ronin-S Gimbal-Funktionen zählen:

High-Low-Shots
360° Flashlight-Roles
Pole-Shots via Remote-App
Sportmodus



Ronin-S Rigging/Handling mit Systemkameras



Gewichtstechnisch bewegen wir uns jetzt in deutlich leichteren Klassen. Das schwerste Setup, dass wir bei unserem Systemkamera-Test mit dem Ronin-S zu Stande gebracht haben war die GH5S mit Focalreducer und dem massiven Sigma 18-35 f1.8 Objektiv. Hierbei sind wir auf ein Systemgewicht von 3,8 kg gekommen. Ein „normales“ Systemkamerasetup - bsp. die GH5S mit dem 15mm Leica DG Summilux F1.7 - liegt dann bei genau 3 kg - ein deutlicher Unterschied zu den knapp 5kg mit der C200 auch wenn wir es nicht unter „Leichtgewichts-Setup“ verbuchen würden.

Große DSLRs und komplexer geriggte Systemkameras - gerne auch mit schwereren, lichtstarken, auch manuellen Objektiven bzw. zusätzlichen Focal Reducern würden wir als das Haupteinsatzgebiet des Ronin-S definieren. Die hohe Traglast bedeutet nicht nur, dass man mit etwas Umsicht auch Kameras wie die C200/EVA1 auf dem Ronin-S nutzen kann, sondern auch, dass genügend Kraftreserven vorhanden sind, um auch mit komplexere geriggten DSLRs/ DSLMs klar zu kommen.

In diesem Zusammenhang ist auch der Sportmodus des Ronin-S zu sehen. Hierbei stellt der Ronin-S extra Power für schnelle Richtungswechsel mit geringer Nachführung zur Verfügung. Mehr hierzu im dazugehörigen Kapitel. Wichtig im Action/Sport Rigging-Zusammenhang dürfte auch der Einsatz von entsprechenden Zoom-Objektiven sein. Wir hatten das LumixVario Leica DG 12-60 f4 und das hochwertige aber auch recht massive Sigma 18-35 f1.8 (inkl. Focalreducer im Einsatz ) - auch hierzu mehr im eigenen Kapitel.­

DSRLs und DSLMs als Haupteinsatzgebiet von den Ronin-S scheint auch DJI so zu sehen, wenn man sich die offizielle Liste der unterstützten Kameras für den Ronin-S vornimmt:

Schwerere Kameras als eine Nikon D5 bzw. die D1 Klasse von Canon findet man hier nicht aufgeführt. Auffällig hierbei die Kameras, die neben der Start/Stop Funktion auch hinsichtlich Focus-Pulls mit dem DJI Ronin-S Focus Wheel unterstützt werden (mit entsprechenden Optiken). Hierzu zählen derzeit Nikon, Panasonic und Canon. Sony Alphas bauen derzeit noch gar keine Verbindung zum Ronin-S auf. Auf Nachfrage teilte uns DJI mit, dass man mit Hochdruck an einer Unterstützung von Sony Alphas arbeite aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar ist, wann und in welchem Umfang diese erfolgen werde.

Um 45° versetzte Motor/Gelenke für die Roll-Achse wie beim Ronin-S scheinen sich bei mittelschweren Gimbals immer mehr durchzusetzen und dies macht vor allem für DSLRs und Systemkameras (bsp. Sony Alphas) Sinn, die über keinen seitlich klappbaren Kameramonitor verfügen. Wer mit seinem Gimbal-Setup möglichst kompakt bleiben möchte und entsprechend keinen externen Monitor nutzt, hat beim Ronin-S damit beste Sicht auch auf fest verbaute Monitore an Kameragehäuserückseiten. Persönlich würden wir zwar immer einen mind. 5“ Monitor für die Fokusbeurteilung und Kadrage empfehlen aber zumindest gut zu wissen, dass es zur Not auch ohne geht.

Gleiches gilt für links zur Seite schwenkbare Monitore wie für die Panasonic GH-Reihe u.a. Der Ronin-S bietet ausreichend Tarierraum nach rechts um entsprechend ausgeklappte Monitore samt an der Seite geführten Kabeln auszubalancieren.

Und damit wären wir auch schon beim Zusammenspiel der Panasonic GH5 / GH5S mit dem Ronin-S, das bemerkenswert problemlos funktioniert hat:

GH5S via USB-C am Ronin-S / Fokus-Wheel / GH5S, Focalreducer und Sigma 18-35 F1.8 am Ronin-S?


Panasonic GH5sim Vergleich mit:

Listenpreis: 2499 €
Markteinführung: Februar 2018
Sensorgrößen-Klasse:
Micro Four Thirds
Mount: Micro Four Thirds

Platz 10 DSLR/DSLM Bestenliste
Sony Alpha 7 III
Listenpreis: 2299 €
Sensorgrößen-Klasse: Kleinbild-Vollformat, FX
Nikon Z7
Listenpreis: 3849 €
Kleinbild-Vollformat, FX

5 Seiten:
Einleitung / Ronin-S Rigging/Handling mit Systemkameras
GH5S via USB-C am Ronin-S / Fokus-Wheel / GH5S, Focalreducer und Sigma 18-35 F1.8 am Ronin-S?
High-Low Shots
360° Flashlight Roles / Sportmodus
Fazit
  

[14 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
VIDEALISTEN    17:28 am 23.10.2018
-------------------------------------------------------------- GH5s - Ronin-S - Metabones EF - Fokusverhalten? Hallo, habt ihr das Setup auch mal mit einem Metabones XL...weiterlesen
Roland Schulz    12:30 am 13.8.2018
Hi Rob, alles gut, auf den Sportmodus kann man sich einstellen, der schwingt nur einmal drüber wenn man aus ner wirklich schnellen Bewegung zu abrupt abbremst. Wenn man es langsam...weiterlesen
rob    11:38 am 13.8.2018
Hi Roland, wir haben nur die Standardeinstellungen beim Ronin-S genutzt. Den Sportmodus haben wir auch kurz getestet - an ein störendes Nachschwingen kann ich mich nicht...weiterlesen
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