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Infoseite // Die deutsche Filmförderung ist ein MILLIARDENGRAB - Uwes Woche



Frage von StanleyK2:


https://www.youtube.com/watch?v=u8Z6wgQqOJE

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Antwort von iasi:

Erstaunlich, dass ich mal in so vielen Punkten mit Boll übereinstimme.

Tom Tykwers "Das Licht" ist ja wirklich ein passendes Beispiel.
12 Millionen € für einen Film, den so gut wie niemand wahrgenommen und der so gut wie nichts eingespielt hat.

Aber als Lösung präsentiert Boll auch nur ein Modell, das ihm dann wieder das Geld in den Arsch blasen würde.

Und das Geschimpfe über die Politik kann er sich auch sparen.

Denn auch wenn Leute wie Boll dann von den Subventionen profitieren würden, kontrolliert auch weiterhin Hollywood die Verwertungsketten.
Bolls Filme laufen dann trotzdem nicht in den großen Kinosälen und hervorgehoben bei den Streamern.

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Antwort von ruessel:

Rettung des Filmstandorts Deutschland


Nach Erhebungen des VTFF-Herbstmonitors, den der Verband jedes Jahr erhebt, geht es zwei Drittel der technisch-kreativen Dienstleistungsbetriebe schlecht. Die Umsatzerwartung liegt bei 72 Prozent der Unternehmen im negativen Bereich. Bei den Produktionsunternehmen schätzen aktuell 85 Prozent die allgemeine wirtschaftliche Lage als schlecht oder sehr schlecht ein. Auch die Aussichten für 2026 werden in der Herbstumfrage der Produktionsallianz von 74 Prozent der Unternehmen als schlecht beurteilt. Um die dringend benötigten Impulse und wieder Dynamik in den deutschen Produktionsmarkt zurückzubringen, muss die Bundesregierung jetzt handeln.

Der VTFF fordert daher:

Freigabe der zugesagten Fördermittel. Die Fördertöpfe DFFF und GMPF in Höhe von insgesamt 250 Mio € müssen vollständig an den Markt gelangen. Der Sperrvermerk des Bundesfinanzministers – derzeit über die Hälfte der zugesagten Mittel – muss sofort aufgehoben werden. Sonst droht ein Fehlstart in das Produktionsjahr 2026.

Ende der Projektflucht ins benachbarte Ausland. Immer mehr Filme, Serien und Eventproduktionen – insbesondere gebührenfinanzierte Projekte von ARD und ZDF – werden im Ausland produziert – zum Schaden der erstklassigen Produktionsressourcen in Deutschland. Die Politik muss sicherstellen, dass Sender und Streamer sich verstärkt auf dem deutschen Produktionsstandort engagieren.

Investition von Produktionsvolumina in den heimischen Film- und Fernsehstandort. Die durch freiwillige Vereinbarungen mit Sendern und Streamern – oder durch gesetzliche Regelungen – erzielten Produktionsbudgets müssen bereits ab Januar 2026 in allen Gewerken in Deutschland ankommen. Studios, Rental- und Postproduktionsfirmen, VFX-und Virtual Production-Dienstleister benötigen Auslastung, um Wachstum und Wertschöpfung zu generieren. Nur so werden hochspezialisierte Arbeitsplätze im Inland gehalten.

Klares Signal an die internationale Branche. Noch in diesem Jahr muss deutlich kommuniziert werden, dass Deutschland ein attraktiver, verlässlicher und planbarer Produktionsstandort für Filme und hochwertige Serien ist. Deshalb müssen die Rahmenbedingungen von der Politik noch vor dem anstehenden Jahreswechsel festgezurrt werden.
https://www.film-tv-video.de/business/2 ... utschland/

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Antwort von iasi:

ruessel hat geschrieben:
Rettung des Filmstandorts Deutschland


Nach Erhebungen des VTFF-Herbstmonitors, den der Verband jedes Jahr erhebt, geht es zwei Drittel der technisch-kreativen Dienstleistungsbetriebe schlecht. Die Umsatzerwartung liegt bei 72 Prozent der Unternehmen im negativen Bereich. Bei den Produktionsunternehmen schätzen aktuell 85 Prozent die allgemeine wirtschaftliche Lage als schlecht oder sehr schlecht ein. Auch die Aussichten für 2026 werden in der Herbstumfrage der Produktionsallianz von 74 Prozent der Unternehmen als schlecht beurteilt. Um die dringend benötigten Impulse und wieder Dynamik in den deutschen Produktionsmarkt zurückzubringen, muss die Bundesregierung jetzt handeln.

Der VTFF fordert daher:

Freigabe der zugesagten Fördermittel. Die Fördertöpfe DFFF und GMPF in Höhe von insgesamt 250 Mio € müssen vollständig an den Markt gelangen. Der Sperrvermerk des Bundesfinanzministers – derzeit über die Hälfte der zugesagten Mittel – muss sofort aufgehoben werden. Sonst droht ein Fehlstart in das Produktionsjahr 2026.

Ende der Projektflucht ins benachbarte Ausland. Immer mehr Filme, Serien und Eventproduktionen – insbesondere gebührenfinanzierte Projekte von ARD und ZDF – werden im Ausland produziert – zum Schaden der erstklassigen Produktionsressourcen in Deutschland. Die Politik muss sicherstellen, dass Sender und Streamer sich verstärkt auf dem deutschen Produktionsstandort engagieren.

Investition von Produktionsvolumina in den heimischen Film- und Fernsehstandort. Die durch freiwillige Vereinbarungen mit Sendern und Streamern – oder durch gesetzliche Regelungen – erzielten Produktionsbudgets müssen bereits ab Januar 2026 in allen Gewerken in Deutschland ankommen. Studios, Rental- und Postproduktionsfirmen, VFX-und Virtual Production-Dienstleister benötigen Auslastung, um Wachstum und Wertschöpfung zu generieren. Nur so werden hochspezialisierte Arbeitsplätze im Inland gehalten.

Klares Signal an die internationale Branche. Noch in diesem Jahr muss deutlich kommuniziert werden, dass Deutschland ein attraktiver, verlässlicher und planbarer Produktionsstandort für Filme und hochwertige Serien ist. Deshalb müssen die Rahmenbedingungen von der Politik noch vor dem anstehenden Jahreswechsel festgezurrt werden.
https://www.film-tv-video.de/business/2 ... utschland/
Hier zeigt sich die Krankheit des Systems: Es wird nur noch nach staatlichen Geldern gerufen, statt echte und nachhaltige Lösungen und Konzepte zu entwickeln.
Dadurch, dass man 250 Mio.€ in den Markt kippt, wird doch kein ein attraktiver, verlässlicher und planbarer Produktionsstandort aus D.

Der VTFF hat die Karre in den Dreck gesteuert und eigentlich keine Idee, wie sie wieder flott gemacht werden könnte.
Nun soll der Staat die Festsitzenden gut versorgen.

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