Hier unsere ersten Aufnahmen mit der neuen DJI Neo 2, bei denen wir auch Vergleichsaufnahmen mit der DJI Mini 5 Pro angefertigt haben:
Techspecs und Handling
Mit der neuen Neo 2 stellt DJI seine bislang leichteste Drohne mit omnidirektionaler Hinderniserkennung vor. Im Gegensatz zur ebenfalls noch im DJI Portfolio befindlichen Neo (1) ist die Neo 2 mit 151g zwar etwas schwerer, doch die Neo 1 besitzt keine omnidirektionale Hinderniserkennung. Wichtig ist hierbei vor allem, dass beide Drohnen mit ihrem Gewicht unterhalb von 250g bleiben, was sie u.a. beide für die führerscheinfreie C0 Klasse qualifiziert.

Entsprechend findet sich auch auf der Unterseite der DJI Neo 2 eine (sehr zart) angebrachte Prägung mit C0-Symbol. Damit ist neben dem führerscheinfreien Betrieb auf der Flug in der Kategorie Open A1 erlaubt ( in unmittelbarer Nähe von unbeteiligten Menschen, in Städten und Wohngebieten sofern diese nicht in einer Flugverbotszone liegen oder andere Auflagen haben).
Während die DJI Neo Drohnen also den Einstieg in die C0 Drohnenklasse bei DJI darstellen, findet sich die DJI Mini 5 Pro quasi ganz oben im C0 Drohnen-Segment von DJI. Wir waren daher auch auf einen Vergleich der Bildqualität beider C0 Drohnen gespannt. Mehr hierzu im entsprechenden Vergleichskapitel.
Das Herzstück der neuen DJI Neo 2 bildet ihr ½ Zoll 12 MP Sensor, der damit dem Vorgänger ähnelt – allerdings jetzt 4K 60p sowie in maximaler Zeitlupe 4K 100p unterstützt.

Die Kameraeinheit wurde zudem in einen 2-Achsen-Gimbal verbaut statt in einem 1-Achsen Gimbal wie beim Vorgänger.
Auch bei der Lichtstärke des Objektivs hat sich bei der Neo 2 etwas getan. So verfügt sie jetzt über eine f2.2 während der Vorgänger noch mit einer f2.8 unterwegs war.
Spürbar upgedatet wurde auch der interne Speicher der Neo 2, der sich gegenüber der Neo1 jetzt mit 49GB verdoppelt hat.
Interessant ist zudem ein neues Modul für die Neo 2, das unter „Digitaler Sendeempfänger“ firmiert und das man entweder für 21,- Euro optional dazukaufen und an der Neo 2 montieren kann oder bei der Fly More bzw. der Motion Fly More Combo dazu erhält. Mit dem mit zwei kleinen Antennen ausgestattetem Sendeempfänger lässt sich die Neo 2 auch mit einer RC2 bzw, mit Goggles fliegen (statt nur mit dem Handy, Gesten oder einer RC-N3).
Wer sich die Neo2 also erstmal nur zum Einstieg in das Drohnenfliegen zulegen möchte, kann hier für 239,- Euro einsteigen und benötigt kein weiteres Equipment für erste, einfache Drohnenshots. Soll dann das Fliegen mit einem Controller oder mit Goggles hinzukommen, kann man entsprechend upgraden. Eine clevere Option für Einsteiger die DJI mit der Neo2 in unseren Augen hier anbietet.
Ebenfalls zugelegt hat die Akkukapazität der Neo 2. Waren es beim Vorgänger noch 1435 mAh ist die Neo 2 jetzt mit 1606 mAh Akkus unterwegs. Mehr zum Thema Akku und Flugzeiten im entsprechenden Kapitel weiter unten.
Mit dem komplett neu gestalteten Gehäuse der Neo 2 hat DJI zudem die Rotoren sowie das Schalterlayout neu entworfen. Mit den neun gestalteten Rotorflügeln geht DJI ein Problem an, das wir bei unserem letzten Neo Test als recht unangenehm empfanden: Den hochfrequenten, recht kreischigen Sound der Neo1. Mehr hierzu im Flugkapitel der Neo2.
Die vielleicht größte Neuerung der Neo2 stellt die Integration einer Gestensteuerung dar.

DJI verfügt ja nicht nur bei Drohnen sondern auch beim Gimbaln zunehmend über Erfahrung beim Thema Gestensteuerung. Für uns ebenfalls eine clevere Option sowohl für Einsteiger als auch für Selfie-/Solo-Shooter, da hiermit auf eine Fernbedienung verzichtet werden kann. Mehr zur Gestensteuerung im nachfolgenden Kapitel.
Wer bereits Erfahrung mit der Neo1 hat, wird bei der Neo2 etwas umdenken müssen – vor allem in Bezug auf das Abrufen von unterschiedlichen Aufnahmemodi. Bei der Neo1 liessen sich 6 Aufnahmemodi über 6 Buttons auf der Oberseite direkt abrufen. Diese Buttons sind bei der Neo2 nicht mehr vorhanden. Stattdessen lassen sich Follow, Selfieshot, Dronie, Circle und Rocket jetzt über Plus und Minus-Tasten an der Seite einstellen.
Wer mehr vorkonfigurierte, automatisierte Shots abrufen möchte, muss entweder zur Steuerung via Handy oder Controller greifen – womit wir bei der Steuerung der Neo 2 angekommen wären ...

















