Wann immer wir die Dynamik einer Kamera einschätzen wollen, vergleichen wir diese mit anderen Kameras. Die Sony FX3 ist allerdings schon länger im Geschäft, als wir unsere Dynamik-Testreihen erstellen - weshalb diese wichtige Kamera in unseren Vergleichsdaten bislang fehlte. Nun ergab sich Zeit und Gelegenheit für eine Aufzeichnung der FX3, die wir euch nicht vorenthalten wollen.
Zur Erinnerung noch einmal die relevanten Rahmendatenpunkte des Kamerasensors in Kurzform
4K-Debayering - Sony FX3
Bei Frameraten von 24-60fps nutzt die Sony FX3 die gesamte Sensorfläche in einem 1:1 Sensor-Readout. Typisch für einen solchen Readout, bei dem praktisch jeder Sensel einem finalen RBG-Pixel entspricht, sind die sichtbaren Zipper-Artefakte in den Sweeps sowie Aliasing-Artefakte in den äußeren Ringen:

Diese verstärken sich beim leichten 1,1 fach Crop mit 100-120p noch weiter:

Die Sony FX3 findet somit den notwendigen Kompromiss zwischen riesigen, lichtstarken Senseln (8.40µm) und passabler Debayering-Qualität.

Rolling Shutter - Sony FX3
Beim Rolling Shutter Sensor Readout mit 24-60p bei 4K DCI Aufzeichnung haben wir ca. 9 Millisekunden gemessen, die sich bei 100-120p noch geringfügig verbessern. Dies bleibt auch im Jahr 2025 für einen FullFrame-Sensor ein extrem guter Wert. Besonders wenn man bedenkt, dass Sony diesen Sensor bereits seit über 5 Jahren in diversen Kameras ausgeliefert hat. Natürlich müssen dank der nativen 4K-Auflösung des Sensors nicht so viele Sensel wie bei einem typischen 6K Sensor ausgelesen werden. Dennoch zeigt sich hier noch einmal deutlich, dass diese Rolling Shutter Werte keinesfalls zum alten Eisen gehören.



















