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Praxistest : Blackmagic RAW in der Pocket Cinema 4K - Dream Team mit Viltrox EF-M2 und Sigma 18-35?

von Fr, 10.Mai 2019 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  In der Praxis
  Die Bildqualität mit Blackmagic RAW
  Low Light
  Fazit



Fazit



Als lichtstarkes RAW Kamera-Optik-Team unter 2.500 Euro lassen sich mit dieser Kombination sicherlich Filme mit beachtenswerter Bildqualität produzieren. Gegenüber aktuellen, größeren Cinema-RAW Kameras fiel uns in erster Linie die etwas geringere Dynamik als gravierendster Unterschied auf. Doch solange man nicht sonderlich übertrieben belichtet, kann man mit den geschätzten 13 Blendenstufen schon sehr weit kommen. Zur Einordnung sollte man auch nicht vergessen: Selbst in Hollywood konnte man vor zehn Jahren noch keine bessere Digitalkamera in die Hand bekommen. Die ARRI Alexa gab es noch nicht und die erste RED One lag in der Bildqualität definitiv unter der hier vorgestellten Kombination.

Dass wir dennoch nicht hundertprozentig glücklich sind, liegt unter anderem daran, dass es bei der etwas teureren Konkurrenz der spiegellosen Vollformat-Kameras neben etwas mehr Dynamik mittlerweile andere Begehrlichkeiten zu nutzen gibt, die der RAW-Workflow nicht immer vollends aufwiegen kann. Dies sind vor allem bewegliche Sensoren sowie ausgefuchste Auto-Fokus Funktionen, mittlerweile sogar mit zuverlässiger Objektverfolgung. Beides kann Blackmagic (noch?) nicht anbieten. Allerdings gibt es im High End Cine-Bereich bei Red oder Arri ebenfalls nichts vergleichbares.

Wer auf die extreme Lichtempfindlichkeit des Sigma-Objektivs verzichten kann, könnte noch ein stabilisiertes Objektiv (wie das Canon 17-55mm F2.8) einsetzen, um die Kamera besser aus der Hand nutzen können. Auch der Zoombereich wäre damit gleich noch besser abgedeckt. Ein automatisches Fokus-Pulling ist mit der Blackmagic Cinema Camera 4K jedoch selbst mit anderen Objektiven nicht zu verwirklichen.

Dennoch: In diesem Preisbereich bleibt (auch mit dem Blick auf die Nachbearbeitung mit der beigelegten Resolve Studio Version) der reibungslose RAW-Workflow in der Nachbearbeitung für unabhängige Filmer aktuell faktisch konkurrenzlos (auch wenn Blackmagic RAW nicht ganz echtes RAW ist). Dass BRAW dabei relativ geringe Anforderungen an die Computerhardware zur Nachbearbeitung stellt, ist ebenfalls angenehm. Sollten dagegen Canon, Nikon oder Sony doch noch eines Tages RAW in ihre Systemkameras packen, dann wäre die hier vorgestellte Kombination mit einem Schlag natürlich bei weitem nicht mehr so einzigartig. Doch ob das überhaupt jemals passieren wird, steht in den Sternen...

Low Light


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In der Praxis / Die Bildqualität mit Blackmagic RAW
Low Light
Fazit
  

[158 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
rush    23:23 am 2.6.2019
Ehrlich gesagt bin ich sowas nicht gewohnt... Habe diverse Nikon auf Sony Adapter gehabt und da gab es eigentlich nie "spürbares" Spiel. Auch an meiner ganz alten GH2 kann ich...weiterlesen
Sammy D    16:28 am 2.6.2019
Ganz unterschiedlich bei Adaptern und Objektiven. Meine Metabones sitzen sehr fest, ein FD-Booster scheint gleich aus der Fassung zu fallen, manuelle Objektive wie Veydra und...weiterlesen
roki100    09:24 am 2.6.2019
siehe: https://forum.blackmagicdesign.com/view ... =2&t=81887 und hier https://forum.blackmagicdesign.com/view ... =2&t=81437
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