Test Vollformat mit L-Mount Blackmagic Cinema Camera 6K im Praxistest inkl. anamorphotischer Aufnahmen (DZO Pavo)

Vollformat mit L-Mount Blackmagic Cinema Camera 6K im Praxistest inkl. anamorphotischer Aufnahmen (DZO Pavo)

Mit der Blackmagic Cinema Camera 6K hat Blackmagic Design gleich zwei große Neuerungen vorgestellt: Zum einen stellt die Cinema 6K die erste Blackmagic Camera mit Vollformatsensor dar und zum anderen hat Blackmagic hier erstmalig einen L-Mount verbaut. Wir haben die Kamera sowohl mit Sigma Vollformat Cine Objektiven als auch mit Anamorphoten von DZO (neue Pavo Serie) getestet.

// 18:29 Fr, 15. Dez 2023von

Mit der Blackmagic Cinema Camera 6K hat Blackmagic Design gleich zwei große Neuerungen vorgestellt: Zum einen stellt die Cinema 6K die erste Blackmagic Camera mit Vollformatsensor dar und zum anderen hat Blackmagic hier erstmalig einen L-Mount verbaut. Wir haben die neue Blackmagic Cinema Camera 6K sowohl mit Sigma Vollformat Cine Objektiven als auch mit Anamorphoten von DZO (neue Pavo Serie) getestet ...



Hier unser Testclip mit Caro und der Blackmagic Cinema Camera 6K, den wir an einem ziemlich kalten Wintertag im Berlin mit Cine-Objektiven von DZO (Pavos / Anamorphic) und Sigma (Cine) aufgenommen haben:






Zum Einsatz kamen darüber hinaus der Blackmagic Pocket Camera Battery Pro Grip mit zwei weiteren NP-F570 Akkus, unser bewährter Chrosziel Cine Follow-Fokus sowie als Basis die Vocas USBP-15 MKII Universal Shoulder Baseplate. Adaptiert haben wir die Objektive mit dem (erfreulich zuverlässig) arbeitenden Sigma Mount Converter MC21. Die DZO Pavos haben wir zuvor von PL auf EF umgebaut – die Sigma Cine Objektive lagen bereits als EF vor. Mehr zum Handling mit den jeweiligen Objektiv-Typen in den jeweiligen Kapiteln.




Pocket Cinema in Vollformat?

Es kann eigentlich nicht oft genug gesagt werden: Trotz der kompakten Baugröße, die – vor allem auch mit dem optionalen OLED Viewfinder und dem Pocket Camera Battery Pro Grip – an ein größeres DSLM-Gehäuse erinnert, sollte man die Bezeichnung „Cinema“ im aktuellen Blackmagic Cinema Kamera-Line up (Pocket Cinema 4K, Pocket Cinema Camera 6K G2, Pocket Cinema Camera 6K Pro und die hier getestete Cinema Camera 6K) ernst nehmen.


 Blackmagic Cinema Camera 6K
Blackmagic Cinema Camera 6K

Denn das gesamte Aufnahme- und Postproduktionshandling der Blackmagic Cinema Kameras ist in erster Linie auf cinematisch/szenisches Arbeiten ausgelegt.



Hierzu gehören: Möglichst hochwertige RAW-Aufnahmefunktionen für maximalen Bearbeitungsspielraum in der Postproduktion, manueller Fokus mit entsprechend hochwertigen Kontrollfunktionen (großer 5“ Monitor, gutes Peaking, Suchervergrösserung während der Aufnahme), Belichtungsfunktionen wie Shutterangle und False Color, Open Gate Recording, Unterstützung von anamorphotischen Aufnahmen, LUT-Previews inkl. getrennter Belegung für Viewfinder, Monitor und externes Monitoring u.a.



All dies bietet die hier getestete Blackmagic Cinema Camera 6K und ist damit - genauso wie ihre Vorgänger – vor allem auf szenisches Arbeiten hin entworfen. Trotzdem greift es zu kurz, wenn man bei der neuen Cinema Camera 6K nur auf die Kameradetails schaut. Die maximale Performance entfalten die Blackmagic Cinema Kameras im systemischen Verbund mit Blackmagic DaVinci Resolve, das seit Jahren als Standard in der High-End Postproduktion gilt und mit dem sich Blackmagic RAW Material optimal verarbeiten lässt.




Blackmagic Cinema Camera 6K mit optionalem OLED-EVF
Blackmagic Cinema Camera 6K mit optionalem OLED-EVF

Da Blackmagic auch bei seiner neuesten Cinema Kamera eine Vollversion von DaVinci Resolve dazulegt, erhält man hier ein äußerst effektives „Cinema-Gesamtsystem“, mit dem sich sofort filmisch loslegen lässt.



Soweit verhält sich die neue Blackmagic Cinema Camera 6K wie ihre Vorgänger – doch Blackmagic hat bei seinem aktuellen Modell einige wichtige Neuerungen eingeführt: Erstmalig wurde hier ein Vollformat-Sensor sowie ein dazugehöriger Vollformat-Mount in Form von L-Mount verbaut. Wer sich intensiver mit dem Sensor beschäftigen möchte, findet hier unseren Testlabor-Artikel zur Blackmagic Cinema Camera 6K. Eher mäßige Rollingshutter-Zeiten paaren sich hier mit - Dank 6K Downscaling - sehr gutem 4K Debayering und klassenüblichem Dynamikumfang.


 BM Cinema Camera 6K mit nach wie vor einem der besten Menüsysteme am Markt
BM Cinema Camera 6K mit nach wie vor einem der besten Menüsysteme am Markt

Bei unseren Praxistaufnahmen vor Ort kristallisierte sich für uns bei der Nutzung von sphärischen Objektiven schnell der "6K 2.4:1" Sensormodus als präferierte Option heraus, da hier (RAW) Framerate bis 60 fps ohne Qualitätseinschränkungen beim Debayering möglich sind. Mehr hierzu im Abschnitt "Sphärische Aufnahmen mit Sigma Cine".



Darüber hinaus waren wir auch mit den neuen S35 2x Anamorphoten (DZO Pavos) unterwegs und haben dafür die Super 35 4:3 Sensorauslesung (4096x3072) genutzt, die bis max. 50 fps zur Verfügung steht. Mehr hierzu im Abschnitt "Anamorphotische Aufnahmen mit DZO Pavos".




Leserkommentare // Neueste
Clemens Schiesko  //  13:04 am 16.1.2024
Ich persönlich würde Dir im Zusammenspiel mit der Z Cam auch eher den BM Video Assist 5" 12G HDR empfehlen (Achtung iasi: so kommen noch mal 50g oben drauf!). Allein schon,...weiterlesen
Darth Schneider  //  12:32 am 16.1.2024
Das Gewicht finde ich auch gar nicht relevant. Gerade wenn man in einer Crew arbeitet. Ich würde mich jetzt vor einer neu Investition in ein solches Kamera Setup mit ZCam und...weiterlesen
Clemens Schiesko  //  01:28 am 16.1.2024
BMCC6k Body = 1135g Z Cam E2-F6 EF-Mount Body = 1090g Ninja V = 360g SSD mit Cage + Mount + Kabel = ca. 100g (Strom kommt über den DC-Out der Kamera) = 1550g Der 415g...weiterlesen
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