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Test : Panasonic HC-X1500, HC-X2000 und AG-CX10 - 4K Camcorder kompakt und komplett?

von Mo, 27.Januar 2020 | 5 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Optik
  Gewitzter Griff
  Formate
  Autofokus und Bildstabilisator
  Bedienung
  Klassische Menüs
  Externe Steuerung
  Akku
  Modellvarianten
  Fazit

Bereits der Vorgänger der neuen 4K-Mini-Henkel-Camcorder von Panasonic war für seine Verhältnisse recht klein: Die 3.000 Euro teure HC-X1000 kam schon 2014 auf den Markt und konnte damals bereits vor allem durch viele manuelle Features im (und am) kompakten Gehäuse glänzen. Der nackte Body ist bei allen drei neuen Modellen (HC-X1500, HC-X2000 und AG-CX10) nun noch einmal kompakter und leichter geworden. Ohne Griff und andere Extras wiegen die aktuellen Geräte gerade noch knapp 900 Gramm. Drehfertig inklusive Akku und mit dem schnell abschraubbaren Griff kommt jede Kamera auf ca.1,5 kg.

Die Sensorgröße entspricht mit 1/2,5-Zoll ungefähr dem Cropfaktor 6. Das liegt weit unter typischen Großsensor-Kameras und ist mittlerweile eine Sensorgröße, die man sogar in zahlreichen Smartphones vorfinden kann. Die Bildqualität erreicht deswegen vor allem bei der Dynamik und im Low-Light Bereich keine Spitzenwerte, wie wir in einem früheren Artikel bereits dargelegt haben.
Test : Die Bildqualität der Panasonic HC-X1500, HC-X2000 und AG-CX10





Optik



Doch im Gegenzug erlaubt die kleine Sensorfläche interessante optischen Eigenschaften in einem sehr kleinen Gehäuse: So bietet die HC-X1500/2000 einen kleinbildäquivalenten Weitwinkelbereich von 25mm der optisch 24fach eingezoomt werden kann (was dann einem KB-Äquivalent von 600mm entspricht). In UHD kann dieser Zoombereich noch digital auf 32x erhöht werden, in FullHD sogar auf 48x - und das ohne Reduktion der Auflösung, da hier für die FullHD-Auflösung ja weniger Sensel benötigt werden. Profis schätzen sicherlich die im Gehäuse verbauten Zoomwippen, von denen die größere über der Handschlaufe sehr feinfühlige Brennweitenverlagerungen ermöglicht.

Die Optik besitzt eine Anfangsblende von F1,8 (bis ca. F4 bei vollem Zoom) und kann mechanisch stabilisiert arbeiten. Zwei Objektivringe erlauben das manuelle Fokussieren sowie wahlweise Zoom- oder Blenden-Einstellungen. Dazu gibt es noch ein zusätzliches Selektionsrad, das zahlreiche Funktionen annehmen kann: Unter anderem Shutter, Blende, Weißabgleich, Gain oder Audio-Lautstärke. Nach längerem Arbeiten mit der Kamera hatten wir uns daran gewöhnt, fast alle möglichen Einstellungen immer über dieses Rädchen einzustellen, weil es in der Regel der kürzeste Weg zu den jeweiligen Funktionen darstellt, ohne länger nachdenken zu müssen. Welche Funktion das Rädchen übernimmt lässt sich nämlich durch drücken des Rädchens ebenfalls blind "durchsteppen", ohne das Auge vom Display oder Sucher nehmen zu müssen.



Auch drei ND-Filterstufen (1/4, 1/16, 1/64) sind direkt über das Gehäuse manuell zuschaltbar. /Zudem kann der Infrarotfilter vor dem Sensor für Nachtaufnahmen deaktiviert werden.

Der ausklappbare Monitor ist touchfähig, um 270 Grad drehbar und besitzt mit 2,760K R-, G- oder B-Pixeln eine für 3,5 Zoll ziemlich hohe Auflösung. Der Sucher löst mit 1,555K auf.


Gewitzter Griff / Formate / Autofokus und Bildstabilisator


5 Seiten:
Einleitung / Optik
Gewitzter Griff / Formate / Autofokus und Bildstabilisator
Bedienung / Klassische Menüs
Externe Steuerung / Akku / Modellvarianten
Fazit
  

[3 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
xandix    11:13 am 30.1.2020
Nun hackt doch nicht immer auf dieser Art der Kameras rum, nur weil Sie kein Bokeh machen. Die Teile haben ihren Markt und werden sich verkaufen. Panasonic entwickelt sowas nicht,...weiterlesen
Darth Schneider    07:58 am 30.1.2020
Ich weiss nicht, das ist schon eine tolle Kamera, aber: Wenn geübte Profis wie ihr Leute von SlashCAM längere Zeit im Menü verbringen musstet bevor ihr loslegen konntet, das ist...weiterlesen
martin2    04:51 am 30.1.2020
Das Einsparen eines Objektivringes, den man über ein Rändelrad dann einer Funktion zuordnen muss, geht garnicht. Unpraktischer gehts nicht! Seid ihr sicher, dass man via einer...weiterlesen
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