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Test : Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro - Erweiterte Ausstattung, Rolling Shutter und Debayering

von Di, 16.März 2021 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Einleitung
  Mehr Ausstattung

Mal wieder unsichtbar unter dem Gerüchte-Radar hat Blackmagic eine neue Version seiner Pocket Cinema Camera 6K entwickelt, die besonders durch ihren integrierten ND-Filter, ein helleres Klappdisplay sowie den optional andockbaren Sucher auffällt.

Doch trotz vieler Neuerungen an der Außenhaut bleibt bei der Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro im Inneren vieles beim Alten: Unter anderem der Super35-Sensor mit den Abmessungen von 23,10 mm x 12,99 mm und einer nativen Auflösung von 6144 x 3456 Senseln. Er bietet mit einer Senelsgröße von ca. 3.75µm eine Dynamik von etwas über 13 Blendenstufen in der Base ISO. Die zweite BASE ISO Stufe des Dual ISO Sensors liegt liegt vier Blendenstufen über der ersten BASE ISO (3200 vs . 400) und erzielt dort noch knapp über 12 Blendenstufen.





Mehr Ausstattung



Seit der Einführung der ersten Pocket Cinema Camera 6K ist deren unverbindliche Preisempfehlung von 2679 Euro auf knapp 2000 Euro gefallen, was auch dem veränderten Marktumfeld geschuldet sein dürfte. Denn in den letzten 12 Monaten haben vor allem Sony und Canon den Markt knapp oberhalb der Blackmagic Pocket 6K mit relativ günstigen Vollformat-Hybridkameras wie der Sony A7SIII oder der Canon EOS R5/6-Modelle neu definiert. Diese Kameras beherrschen jetzt durchgehend eine interne 10 Bit 4:2:2 Aufzeichnung, welche Blackmagic RAW in der Flexibilität bei der Nachbearbeitung nur wenig nachsteht.

Vor 18 Monaten war die Ausstattung der ersten Pocket 6K in diesem Preissegment noch einzigartig. Damals war ein 6K-S-35 Sensor mit voller 6K/50p- Auslesung ohne Binning oder Line Skipping nur weitaus teurer zu bekommen. Auch gecroppte 2,8K waren zu dieser Zeit noch ein beachtliches Feature. Doch in diesem Jahr ist die Konkurrenz deutlich näher dran, während sich gerade bei den Features der Signalverarbeitung gegenüber dem Ursprungsmodell der Pocket 6K nichts verändert hat.

Für nun rund 2.500 Euro bekommt man mit der neuen "Pro 6K" neben einem deutlich helleren, ausklappbaren Display und einem zweiten Mini-XLR-Anschluss auch noch einen integrierten ND-Filter sowie die Option auf einen aufsteckbaren OLED Sucher (+575 Euro) und auf einen potenteren Batteriegriff (+149 Euro).



Damit ist die neue Pocket 6K Pro für eine Cinema Camera zwar immer noch sehr günstig bepreist, kann jedoch gegen die neuen "Hybriden" von Sony und Canon bei der Sensor-Stabilisierung und beim Autofokus nichts vergleichbares bieten.

Datenraten / 6K-4K Workflow und Sensor-Modi


Blackmagic Design Pocket Cinema Camera 6Kim Vergleich mit:

Listenpreis: 2679 €
Markteinführung: August 2019
Sensorgrößen-Klasse:
Super35 / APS-C
Mount: EF-Mount (aktiv)

Platz 7 DSLR/DSLM Bestenliste
Panasonic GH5s
Listenpreis: 2499 €
Sensorgrößen-Klasse: Micro Four Thirds
Nikon Z6
Listenpreis: 2298 €
Kleinbild-Vollformat, FX

4 Seiten:
Einleitung / Mehr Ausstattung
Datenraten / 6K-4K Workflow und Sensor-Modi
Rolling Shutter / Sonstiges Gedankengut
Fazit
  

[154 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
roki100    18:10 am 1.4.2021
Du brauchst all das was dir bei der p4k fehlt. Du weißt, ich weiß, alle wissen es... ;) Blackmagic weiß das auch, sonst hätten sie die P6K Pro nicht extra für Leute wie dich...weiterlesen
Darth Schneider    07:28 am 31.3.2021
Wobei ich denke, den Sucher und das Batterie Teil würde ich gar nicht brauchen, und die 6K auch nicht...4 sind mir genug...;) Gruss Boris
roki100    21:57 am 30.3.2021
https://www.youtube.com/watch?v=26Vsp4kL-08
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update am 12.April 2021 - 15:02
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