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Test : Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro in der Praxis - lohnendes Update?

von Fr, 19.März 2021 | 7 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Einleitung
 Ergonomie / Handling

Blackmagic Design hat seiner erfolgreichen Pocket Cinema Camera 6K ein Update spendiert. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen ein optionaler OLED-Viewfinder, integrierte ND-Filter, ein jetzt klappbares Display und ein neuer Batterie-Griff. Wir haben uns die neue Pocket Cinema Camera 6K Pro in der Praxis angeschaut und wollen die Frage klären: Lohnt sich das Update auf die 6K Pro?

Vorab unsere Test-Aufnahmen mit der Blackmagic Pockt Cinema Camera 6K Pro und Caro an einem windigen, kalten Wintertag in Berlin.



Zum Einsatz kamen neben der 6K Pro inkl. OLED Viewfinder unsere Zeiss CP.2s, der DJI Ronin RS2 inkl. Fokusmotor und der Manfrotto GimBoom. Als Stativ hatten wir das Sachtler Flowtech 75 mit FSB8 Kopf dabei.



Ergonomie / Handling



Im Vergleich zur Blackmagic Pocket Cinema Camera 4 und 6K hat die 6K Pro nochmal deutlich an Volumen und auch an Gewicht zugelegt.



Mit ihren jetzt 1.238g bei einer Breite von 18 cm und einer Höhe von 12,3 cm erinnern uns die Maße der Pocket 6K Pro stark an jene der Canon EOS C70 (160 x 130 x 116 mm bei 1.190 kg). Damit stellt die neue Pocket 6K Pro die aktuell größte Kamera im Blackmagic Pocket Line-Up dar.

Die neue 6K Pro ist jedoch nicht nur die gewichtigste Pocket, sondern auch die ergonomisch am gelungensten. Zumindest dürften all diejenigen, die – wie wir – mit eher großen Händen unterwegs sind, sich vor allem im Handbetrieb an der deutlich besser konturierten Daumenausformung und der breiteren Bodenplatte erfreuen.



Die wichtigste Neuerung bei der Ergonomie stellt jedoch für uns neben dem optionalen Sucher der jetzt schwenkbare Monitor dar. Für alle Aufnahmen bei denen man die Kamera zwischen Boden- und Brusthöhe positioniert, bietet das schwenkbare Display eine spürbare Ergonomieverbesserung. Auch bei unseren Fake Kran-Shots am GimBoom (dazu ein anderes Mal mehr) erleichterte das schwenkbare Display klar die Aufnahme.

Dem neuen OLED widmen wir weiter unten ein eigenes Kapitel aber auch beim Thema Ergonomie spielt der optionale Sucher für uns eine wichtige Rolle und dies nicht nur bei hellem Umgebungslicht. Wer die Pocket Cinema Camera 6K Pro vor allem als Handkamera nutzt, erhält mit dem Sucher eine weiteren Kontaktpunkt am Körper für optimal kontrollierte Kamerabewegungen. Da die Blackmagic Pockets (leider) über keine Sensorstabilisierung verfügen, sind solche zusätzlichen Kontaktpunkte umso wichtiger.



Das Schalterlayout der neuen Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro orientiert sich am bekannten Design der Pocket 4K / 6K. Neu hinzugekommen sind die via Daumen auf der Rückseite zu bedienenden Plus-/Minus Tasten für die ND-Filter. Viel von uns genutzt werden zudem die drei bekannten Funktionstasten auf der Oberseite der 6K Pro. Defaultmäßig finden sich hier False Color, LUT und Marker. Andere Funktionen lassen sich hier ebenfalls zuweisen – allerdings darf Blackmagic hier gerne noch etwas mehr wählbare Funktionen anbieten. Vor allem auch die freie Belegung der übrigen Schalter würden wir sehr begrüßen. In Sachen frei belegbare Schalter bietet die DSLM-Konkurrenz teilweise deutlich mehr - dafür findet sich dort vielfach kein False Color (Ausnahme C70), worauf wir nur ungerne bei kritischen Belichtungssituationen verzichten.

Als vorbildlich empfinden wir die IN/Out Optionen der Blackmagic Pocket Cinema 6K Pro.



Neben Fullsize HDMI finden sich hier Miniklinken für Kopfhörer und Mikro, USB-C sowie 2 Mini-XLR-Anschlüsse und ein 2-poliger 12V Anschluss, der ebenfalls gegen Zug gesichert ist. Highlights für uns sind hier die beiden Mini-XLRs, die in dieser Preisklasse bei der DSLM-Konkurrenz schlicht nicht vorkommen, bzw. via extra-Adapter dazugekauft werden müssen.

Hauttöne


Blackmagic Design Pocket Cinema Camera 6Kim Vergleich mit:

Listenpreis: 2679 €
Markteinführung: August 2019
Sensorgrößen-Klasse:
Super35 / APS-C
Mount: EF-Mount (aktiv)

Platz 7 DSLR/DSLM Bestenliste
Panasonic GH5
Listenpreis: 1999 €
Sensorgrößen-Klasse: Micro Four Thirds
Canon EOS-1D C
Listenpreis: 8330 €
Kleinbild-Vollformat, FX

7 Seiten:
Einleitung / Ergonomie / Handling
Hauttöne
Neuer OLED-Sucher
Integrierte ND-Filter / Das BMD-Gesamt-System: DaVinci Resolve, ATEM, Streaming...
Handbetrieb mit Einschränkungen
Strom / Fazit
  

[43 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
roki100    14:53 am 22.3.2021
Ich denke, es kommt auf den Workflow an und von Kamera zu Kamera anders - bei der einen leichter bei der anderen schwieriger. Würde mich aber sehr freuen ähnliches von dir (mit...weiterlesen
prime    14:38 am 22.3.2021
Im Vergleich zu vari-ND plus Blendensteuerung (wie bei Cinefade) eröffnet es welche neue Möglichkeiten? Neu = Stand 2015...?
iasi    14:34 am 22.3.2021
Du denkst, mit einer anderen Kamera wäre dieser Look nicht möglich?
[ Alle Kommentare ganz lesen]

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