Auf der CES wurden unter anderem von Panasonic und Sony neue HDR-Blu-ray-Player angekündigt. Dabei war es natürlich besonders spannend, wie es um die Formatunterstützung bestellt ist, da hier ja gerade bis zu 4 Formate (HDR10, HDR10+, HLG und Dolby Vision) um die Vorherrschaft im Wohnzimmer rangeln. Und nun scheint genau das einzutreten, was im Vorfeld vermieden werden sollte. Jeder Player unterstützt in Zukunft mehrere Standards.
Der Sony UBP-X700 soll schon ab Januar für 269 Euro mit HDR 10 Unterstützung ausgeliefert werden.

Nach einem Update im Sommer 2018 soll er auch Dolby Vision darstellen können. Ob das Update etwas kosten wird wird ebenso wenig kommuniziert wie der Grund für die lange Verzögerung bis zum Sommer.
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Klar ist jedoch, dass auch dieser Player nun auch Dolby Vision unterstützen wird, obwohl Panasonic dies bis dato offiziell abgelehnt hatte. Dazu wird der DP-UB820 aber auch Panasonics eigenen Format-Vorstoß HDR10+ unterstützen, der ein weiteres mal auf der CES 2018 groß angekündigt wurde. Wir würden dazu schwer davon ausgehen, dass HDR10+ fähige Geräte auch HDR10 unterstützen werden, können dies mangels Datenblatt aber noch nicht offiziell bestätigen.
Erwähnenswert ist auch, dass sich beide Geräte nicht nur als universelle Formatplayer sondern auch als 4K-Streaming-Player für Netflix, Amazon und Youtube empfehlen. Offenbar ist ein Player für optische Medien ohne 4K-Streaming Möglichkeiten für die meisten Konsumenten mittlerweile uninteressant. HLG wird übrigens bei keinem der beiden Hersteller erwähnt, obwohl die hauseigenen Kameras von Sony und Panasonic einzig dieses HDR-Format bei der Consumer-Aufnahme unterstützen. Obwohl sich die neuen Player als Medien-Wiedergabe-Zentrale im Wohnzimmer empfehlen wollen, scheint man den Anwendungsfall der selbst gefilmten Familien-HDR-Videos somit nicht sonderlich ernst zu nehmen.