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Frage von mick1114:


Hallo,

ich bin derzeit auf der Suche nach einer Kamera zum Filmen. Mein Budged beträgt ca 1500€.
Wichtige Features wären für mich genug FPS um ordentliche Zeitlupenaufnahmen zu machen und evtl. 4k, sodass in der Nachbearbeitung Spielraum zum skalieren vorhanden ist.
Meine Anwendungsbereiche werden in erster Linie Aufnahmen von Konzerten und Musikvideos sein, also oft Low-Light. Aber Kurzfilme würde ich auch gerne mal wieder machen.
Für Low-Light scheint ja eine DSRL aufgrund ihres größeren Sensors besser abzuschneiden und auch Tiefenschärfe scheint damit besser regulierbar zu sein, als mit Camcorder bzw. Shouldercams in diesem Preissegment. Zusätzliches equipment wie Schwebestativ, etc. sei mal außen vor gelassen. Ebenso ist die Nachfrage für DSLRs erheblich größer als für Camcorder, was denke ich in einem erschwinglicheren Preis für äquivalente Technik resultier. Zuerst wollte ich einen Camcorder, aber je mehr ich recherchiere, desto untentschlossen werde ich, weswegen ich jetzt hier diesen Post mache :D
Kann mir jemand ein Kameramodell empfehlen, die scharfe und kornfreie Bilder macht und meine Anforderungen erfüllt? Mit "besseren" Kameras habe ich leider noch nicht viel Erfahrung, aber dennoch spielt Komplexität und einarbeit keine Rolle, da ich ziemlich dediziert bin. Die Option für den Anschluss für externe Microphone ist auch nicht wichtig, da ich gegebenenfalls eher externe Recorder verwenden würde.

Vielen Dank für eure Hilfe.

Mfg,
Mick



Antwort von cantsin:

Bei Deinem Anwendungsbereich, Deinen Anforderungen und Deinem Budget versteige ich mich zur Aussage, dass die Pocket 4K die beste, wenn nicht sogar ideale Kamera für Deine Zwecke ist.

Sie ist im Schwachlicht sehr gut dank der zweiten nativen von ISO 3200, und ihre Schwächen im Audiobereich kommen in Deinem Fall nicht zum Tragen. (Zumal ist es mit ihr möglich, vorverstärktes bzw. abgemischtes Audio per Line-In aufzunehmen, was AFAIK mit keiner anderen Kamera dieser Preisklasse geht.) Die Codecs der Pocket haben für Deinen Anwendungsfalls ebenfalls handfeste Vorteile: ProResProRes im Glossar erklärt bei schnellem Turnaround (und trotzdem guten Farbkorrekturmöglichkeiten), RAW, falls das Bühnenlicht es erfordert, dass Du den WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt noch in der Post setzt/änderstund falls Du hoch qualitativ entrauschen willst.

Lies' Dir mal den Nachbarthread zu der Kamera durch.

Ein für Deine Einsatzzwecke geeignetes Zoom-Objektiv ist hier auch gerade im Angebot.

Für korn-/rauschfreies Video musst Du allerdings in der Post entrauschen.

- Ansonsten käme eine Kamera wie die Canon C100 oder Sony FS5 in Frage. Beide liegen aber preislich deutlich über Deinem Budget.



Antwort von Mediamind:

Die von Cantsin empfohlene BM würde genau in Dein Anwendungsprofil passen und den Preisrahmen einhalten. Mit wahrscheinlich identischem Sensor kommt als nächstes die Pana Gh5s ins Spiel. Das wären dann aber ca. 2200 Euro ohne Optik. Der nächste Halt bei Lowlight wäre dann die Sony A7S2, die aber weit oberhalb Deines Budgets liegt. Damit wäre das Feld aus meiner Sicht beschrieben. Andere Alternativen gibt es zu noch alternativeren Preisen, die 3 genannten wären aber für mich im Semipro Bereich die Kandidaten.
Bleibt also in der Tat die BM im Ausschlussverfahren übrig.





Antwort von Bruno Peter:

Einen Aufnahmestabilisator braucht er nicht in seiner Kamera, ist die Kamera immer auf einem Stativ festbetoniert während der Aufnahme?



Antwort von domain:

Bruno, deine Betonaussage verstehe ich nicht.
Die BMPCC 4 K bietet ja gar keine kamerainterne Bildstabilisation, daher ist wohl ein reiner OIS im Objektiv Pflicht. Damit ist die Auswahl allerdings relativ gering bzw. teuer und inkl. Body schon über dem genannten Limit.
Ich würde zum Panaleica 12-60 2,8-4 um ca. 800.- greifen.



Antwort von markusG:

- Ansonsten käme eine Kamera wie die Canon C100 oder Sony FS5 in Frage. Beide liegen aber preislich deutlich über Deinem Budget.

Ich werf dann noch ne gebrauchte Sony FS700 in den Raum, sollte in's Budget und Anwendungsgebiet passen.



Antwort von Bruno Peter:


Bruno, deine Betonaussage verstehe ich nicht.

Macht nichts, wenn Du es nicht verstehst.



Antwort von Darth Schneider:

Also die Pocket 4K kostet aber mit der, von eiüuch angesprochenen 12—60 Leica/ Panasonic Linse aber 2000€ nicht 1500€, dann hat er aber nur eine einzige Linse, kein einziger Eratz Akku und keine schnelle Ssd oder teure cFast Karten zum aufnehmen...Geschweige denn genug Speicherplatz für den Schnitt..
Von dem her würde ich auch noch andere Kameras ins Auge fassen, die Idee mit einer gebrauchten c100, oder einer Sony Fs 700 finde ich jetzt auch sinnvoller für den Einsatzzweck und sein Budget.
Auch die Panasonic G9 werfe ich mal in den Raum. Die ist etwas günstiger wie die Gh5, filmt aber auch schönes 4K, wenn du kein Raw oder 10 BitBit im Glossar erklärt brauchst, oder nicht 1 Stunde in 4K am Stück filmen willst.
Ich denke die Kamera wird von vielen unterschätzt.
Gruss Boris



Antwort von mick1114:

Hallo,
vielen Dank für die vielen Antworten. Ich habe mir alle vorgeschlagenen Kameras durchgesehen und für mich abgewogen. Die Blackmagic Pocket 4k ist momentan mein Favorit, sie scheint ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis zu haben. Ich denke es ist führ mich eher Sinnvoll, weiteres Geld in ein gutes Objektiv und Filter zu stecken.
Hatte mich wohl leider zu schwammig ausgedrückt, das Budget hatte ich nur für den Body gesetzt. (Alles in allem würde ich gern unter 3000 bleiben).

Das angesprochene Objektiv für die BMPCC4k scheint technisch ziemlich gut zu sein, hatte jedoch noch keine Zeit genauer zu recherchieren. Kann ich das für den Anfang als "Allrounder" betrachten?
Bzw, ich würde gerne öfters mal mit dem "Filmlook" arbeiten, eignet sich das Objektiv in Verbindung mit der Kamera dafür?

Vielen Dank für die gute Hilfe.

Mfg,
Mick



Antwort von pillepalle:


Das angesprochene Objektiv für die BMPCC4k scheint technisch ziemlich gut zu sein, hatte jedoch noch keine Zeit genauer zu recherchieren. Kann ich das für den Anfang als "Allrounder" betrachten?
Bzw, ich würde gerne öfters mal mit dem "Filmlook" arbeiten, eignet sich das Objektiv in Verbindung mit der Kamera dafür?

Ich glaube Du kannst das Objektiv nur als Allrounder betrachten. Zoomobjektive sind eben naturgemäß etwas Lichtschwächer. Ich weiß ja nicht was Du unter 'Filmlook' verstehst, aber falls Du damit eine geringe Tiefenschärfe meinst, kriegst Du die mit der Optik nicht hin. Die meisten Filmer finden es praktisch mit größerer Tiefenschärfe zu arbeiten, weil sie sich dann weniger um's Fokussieren kümmern müssen. Eine Bühne ist aber meist weiter entfernt (sofern Du nicht selber mit der Kamera auf ihr stehst) da braucht es eh keine Tiefenschärfe und ist meist auch gut beleuchtet. Da sind eher mal die Kontraste oder die Lichtqualität ein Problem, als die Lichtmenge an sich.

VG



Antwort von mick1114:

Danke für die Antwort.

Ja richtig, unter "Filmlook" meine ich die Unschärfe (hab den begriff so schon in einigen "Artikeln" gelesen, daher dachte ich es sei gängig). Für mich ist das ein schönes Stilmittel, um Ereignisse hervorzuheben.
Auf der Bühne stimme ich dir mit der Tiefenschärfe zu. Das mit dem Licht kann man finde ich nicht so einfach pauschalisieren, z.B. kann es bei Black Metal schon ziemlich düster werden.
Mir ist das mit der Tiefenschärfe und dem Low-Light nicht nur wegen Konzerten wichtig, sondern auch weil ich bei andern Aufnahmen (Musikvideos) viel mit Schärfe, Lich und Schatten spielen möchte und dort der ZoomZoom im Glossar erklärt eher nebensächlich ist. Also alles in allem will ich eher "imposante" Clips produzieren, als Komplettaufnahmen von Live-Situationen. Besonders bei Videos die ich im Vornherein planen konnte entstanden Aufnahmen nie aus einer größeren Entfernung als maximal 2 Meter. Das Panaleica 12-60 2,8-4 schein von der Brennweiter her eigentlich schon brauchbar für meine zwecke zu sein, oder nicht? Das mit der Lichtstärke gibt mir aber zu denken, ich kann es nicht richtig einschätzen. Ich muss leider considieren, dass ich mir noch nicht wirklich bewusst bin auf was ich bei der Wahl eines geeigneten Objektives alles achten sollte, bis auf den Mount - mir fehlt dabei auch die Erfahrung ich habe bisher nur mit sehr billigen Kameras gearbeitet, daher bin ich über weitere Produktempfehlungen bzw Tipps dankbar.
Mfg,
Mick



Antwort von pillepalle:

Wenn Du bisher nur mit sehr billigen Kameras gearbeitet hast, fehlt Dir natürlich die Erfahrung bezüglich Brennweiten und Sensorformaten. Für Android Smartphones gibt es eine Magic Viewfinder Cinema App (gibt vermutlich was ähnliches für iOS) mit der Du die Bildwinkel einiger Brennweiten und Sensorformate am Handy simulieren kannst. Das hilft Dir vielleicht einen Eindruck zu bekommen. Pi mal Daumen hat Dein Smartphone eine BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt, die Du auf der Blackmagic Pocket 4k in etwa mit einem 14mm Objektiv vergleichen könntest. Mit 12mm bist Du nochmal etwas weitwinkeliger und das sollte für Deine Zwecke reichen. Ist eh langweilig immer alles im Bild zu haben, bei Film hast Du ja auch die Option des Schwenks, um das Umfeld zu zeigen.

Du kannst Dir auch später noch andere eventuell Lichtstärkere Brennweiten dazu kaufen, wenn Dir die f2,8 bis f4 Deines Zooms vom Unschärfegrad nicht reichen. Ich würde mir eher noch Gedanken machen, wie Du die Kamera hauptsächlich verwenden möchtest. Also statisch vom Stativ, vom Gimbal, oder Slider ect... Bei Musikvideos brauchst Du Dir ja in der Regel weniger Sorgen um den Ton machen, weil Du vermutlich ein bereits aufgenommenes Lied drunter legst. Bei Livemitschnitten von Konzerten schon eher. Da wäre ein externer Audiorecorder (gibt's auch mit eingebauten Mikros) eine einfache Lösung. Später wirst Du Dir vielleicht auch mal Gedanken über Licht machen. Möchte Dir damit nur sagen das die Kamera nur ein Teil des Equipments ist und es viele andere Dinge gibt, die eventuell noch wichtiger sind als die verwendete Kamera. Das merkt man aber meist erst wenn man anfängt zu arbeiten.

VG



Antwort von videoarb:

Hallo mick, häte ein interessantes Angebot für dich, GH5 mit viel Zubehör. Falls interesse eine PN oder E.-Mail.

LG Volkmar




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