Frage von Diego Wegner:Hallo!
Ich habe mir ein USB-Gerät gekauft, über das man einen analogen Videorecoder
mit dem PC verbinden kann (;siehe
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category2215&itemQ16341776).
Mittels der in diesem Bundle enthaltenen Software PowerProducer 2.0 Gold
habe ich ein Video auf PC überspielt und anschließend auf DVD gebrannt.
Dabei habe ich die höchstmögliche Qualitätsstufe gewählt (;60 min Video auf 1
DVD).
Dennoch ist ein deutlicher Qualitätsverlust gegenüber dem Original
festzustellen. Z.B. erscheinen alle Linien, die nicht gerade duch das Bild
verlaufen (;z.B. Fahrsteifenmarkierungen auf der Fahrbahn) mit
"Treppenstufen".
Ich bin in Sachen Video am PC absoluter Neueinsteiger. Deshalb meine Frage:
Sind solche Qualitätsverluste beim Digitalisieren von analogem Material
normal oder gibt es bei solchen USB-Lösungen starke qualitative
Unterschiede, was die Umsetzung analog ---> digital in der Hardware
betrifft? Oder ist vielleicht einfach die Software (;PowerProducer) auch
nicht das Wahre?
Für Antworten und evtl Links auf Hintergrundinfos schon vorab herzlichen
Dank
Diego
Antwort von Ottfried Schmidt:
On Sat, 21 Aug 2004 20:55:07 0200, "Diego Wegner"
wrote:
>Ich habe mir ein USB-Gerät gekauft, über das man einen analogen Videorecoder
>mit dem PC verbinden kann
Selbst schuld...
>Dabei habe ich die höchstmögliche Qualitätsstufe gewählt (;60 min Video auf 1
>DVD).
Für VHS ist das lachhaft. Normalerweise passen über 2 Stunden und
sichtbaren Verlust auf 'ne DVD.
>Dennoch ist ein deutlicher Qualitätsverlust gegenüber dem Original
>festzustellen. Z.B. erscheinen alle Linien, die nicht gerade duch das Bild
>verlaufen (;z.B. Fahrsteifenmarkierungen auf der Fahrbahn) mit
>"Treppenstufen".
Was genau hast Du bei den Einstellungen gemacht? Solche Treppenstufen
können durch 2 Dinge geschehen:
1. Falsche Skalierung beim Aufnehmen
2. DVD-Player mit beschissenem Skaler
Bei 1. hängt's davon ab, was Du beim Aufnehmen eingestellt hast.
Bei 2. kannst Du nicht viel machen, außer einen anderen Player zu
kaufen. Viele Billigplayer haben einen grauenhaft schlechten Skaler,
der z.B. alles, was nicht 720x576 hat mit grausligen Treppchen wieder
gibt - obwohl auch andere Auflösungen auf DVD erlaubt sind.
>Ich bin in Sachen Video am PC absoluter Neueinsteiger. Deshalb meine Frage:
>Sind solche Qualitätsverluste beim Digitalisieren von analogem Material
>normal
Nein! Gewisse Verluste gibt's immer, aber die sind je nach Güte des
Aufnahmevorgangs kaum bis gar nicht sichtbar.
> oder gibt es bei solchen USB-Lösungen starke qualitative
>Unterschiede, was die Umsetzung analog ---> digital in der Hardware
>betrifft? Oder ist vielleicht einfach die Software (;PowerProducer) auch
>nicht das Wahre?
Die USB-Dinger waren noch nie sonderlich gut, und ich wette mal, das
Ding macht eine Vorkomprimierung, den Rest erledigt die Software - und
zweimal Komprimieren ist nie gut.
Antwort von Lutz Bojasch:
Ottfried Schmidt wrote:
> Für VHS ist das lachhaft. Normalerweise passen über 2 Stunden und
> sichtbaren Verlust auf 'ne DVD.
Hallo
ohne sichtbare Verluste (;ausgehend von wirklich guten
S-.VHS-Recordern) habe ich schon 2h 20 Minuten auf eine DVD gebrannt.
Pinnacle Studio meldet dann irgendwas von 46% Qualität, weigert sich
allerdings noch mehr da raufzuquetschen. Im Direktvergleich ist
tatsächlich kein Unterschied zu sehen, der macht sich erst mein
Direktvergleich DV-Video auf DVD bemerkbar - da würde ich nicht über =
90
Minuten auf eine DVD packen
Gruß Lutz