Mit den neuen Modellen miro 30c und miro 60c erweitert Nanlite sein Portfolio um zwei kompakte, runde LED-Panels, die sich besonders für mobile Anwendungen, Livestreaming und Content-Produktion eignen. Die Leuchten setzen auf das hauseigene Nebula C4 Light-Engine-System und sollen Farbtreue und Vielseitigkeit in einem handlichen Format bieten.

Kompakte Bauform mit hoher Lichtleistung
Trotz ihrer geringen Größe – das miro 30c ist etwa so groß wie eine CD, das 60c entspricht in etwa einem kleinen Teller – liefern beide Modelle beachtliche Lichtleistungen. Mit einem Stromverbrauch von nur 30 W (miro 30c) bzw. 60 W (miro 60c) erreichen die Panels bei 5600K Farbtemperatur Lichtstärken von 4.854 Lux bzw. 8.382 Lux auf einen Meter Entfernung. Eine 45°-Fokussierlinse sorgt dabei für ein gerichtetes Lichtbild, während ein magnetisch anbringbarer Diffusor bei Bedarf eine weichere Lichtcharakteristik ermöglicht. Das runde Design dient nicht nur ästhetischen Zwecken, sondern erzeugt auch natürliche Catchlights in den Augen – ein visuelles Detail, das insbesondere in der Porträtfotografie und bei Videoporträts relevant ist.

Nebula C4: Flexibilität bei Farbtemperatur und Farbeffekten
Die neue Nebula C4 Light Engine kombiniert RGB- und Weißlicht-LEDs. Dies erlaubt eine fein abgestimmte Steuerung der Farbtemperatur im Bereich von 2700 K bis 7500 K sowie eine zusätzliche ±150 Green/Magenta-Korrektur. Damit solleen sich die Leuchten präzise an unterschiedliche Lichtquellen oder Kameraprofile anpassen lassen. Darüber hinaus bieten die Leuchten im HSI-Modus Zugriff auf bis zu 36.000 Farben und 14 individuell konfigurierbare Effektmodi.
Bedienung und Montage
Die Steuerung erfolgt entweder direkt am Gerät über ein rundes 1,28"-OLED-Display oder drahtlos per Nanlink App 2.0 via Bluetooth. Letzteres erlaubt unter anderem das Speichern von Szenen, die Gruppensteuerung mehrerer Geräte sowie den Zugriff auf komplexere Farbverläufe wie Hue- oder CCT-Loops.

Energieversorgung und Laufzeiten
Die Stromversorgung ist flexibel gestaltet: Neben dem USB-C PD-Eingang (9–20V PD3.0) können beide Modelle auch mit handelsüblichen NP-F Akkus betrieben werden. Das miro 30c verfügt über einen Akku-Slot, der 60c über zwei. Die Laufzeiten variieren je nach Batterie – beispielsweise kann das miro 60c mit zwei NP-F970-Akkus bis zu 1 Stunde und 38 Minuten betrieben werden.
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Die mechanische Konstruktion wurde auf einfache Handhabung ausgelegt: Die Yoke-Halterung bietet 20 Rastpositionen und ermöglicht eine 360°-Rotation. Für die Montage stehen sowohl ein 1/4"-20-Gewinde als auch ein 5/8"-Baby-Pin-Adapter zur Verfügung. Eine leise arbeitende Lüftung (20 dBA beim 60c) sorgt für einen geräuscharmen Betrieb, was insbesondere bei Audioproduktionen relevant ist.

Technische Eckdaten der Nanlite miro 30c und 60c
- Lichtleistung: 4.854 Lux (30c), 8.382 Lux (60c) @1m/5600K
- Farbtemperatur: 2700K–7500K mit ±150 G/M-Shift
- Farbräume: RGB, HSI mit 36.000 Farben
- Effekte: 14 anpassbare Lichteffekte
- Stromversorgung: USB-C PD, NP-F-Akkus, optional Powerbank-Halterung
- Display: 1,28" rundes OLED mit Fortschrittsanzeige
- Lautstärke: 20 dBA (60c)
- Montage: 1/4"-20-Gewinde + 5/8" Baby-Pin
- App-Steuerung: Nanlink 2.0 via Bluetooth

Preis und Verfügbarkeit
Das miro 30C kostet 139 Euro, das miro 60C 189 Euro - Liefertemin ist spätestens Anfang Dezember. Beide sind in den Farben Mint Blue und Midnight Blue erhältlich.