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Monopod Shootout: Manfrotto MVMX Pro 500 vs Sirui P-224S Einbeinstativ



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Newsmeldung von slashCAM:





Mit dem Manfrotto MVMX Pro 500 und dem Sirui P-224S haben wir zwei video-afine Einbeinstative im Test, die sowohl bei der Ausstattung und Verarbeitung (als auch beim Preis) zum hochwertigen Monopod-Segment gehören. Wie schlagen sich die beiden Einbeinstative im Videobetrieb?



Hier geht es zum slashCAM Artikel:
Test: Monopod Shootout: Manfrotto MVMX Pro 500 vs Sirui P-224S Einbeinstativ




Antwort von bpap:

Zitat:
"Sirui stellt bei seinen Einbeinen hierfür eine Klemmschraube im Fuss zur Verfügung, die klassisch via Druck auf ein Kugelgelenk entsprechende Friktion aufbaut."

Habe ich das richtig verstanden, ihr löst für einen horiz. Schwenk unten am Fuss die Klemmschraube vom Kugelgelenk?

Ich habe dieses Stativ und löse die untere Schraube beim Kugelgelenk nur für Neigung.
Für Schwenks löse ich die blaue Schraube gleich unterhalb des gummierten Handgriffs etwa so 60-70% ; habe damit keine Probleme (4kg Cam).
Allerdings setze ich auch je nach Einsatz einen Fluidkopf ein.

Ansonsten volle Übereinstimmung.

Gruß Klaus



Antwort von rob:

Hallo bpap,

Danke für dein Feedback.

Bei den Monopods mus man unserer Erfahrung nach für weitere Schwenks immer auch die Fußschraube etwas lösen. Ganz geschlossen ist bei fehlendem Stativkopf sonst auch kaum ein Leveln möglich.

Die Dämpfung im Griff ist unseres Wissen beim Sirui leider auch nicht Fluid-gelagert.

Trotzdem ein gut verarbeiteter und vor allem robuster Monopod.

Viele Grüße

Rob








Antwort von CineMika:

in keinem einzigen Review schreibt jemand über das SIRUI Mindestpackmaß (ohne Fuß bzw. auch ohne Kopfschraube)

Könnt ihr das vielleicht mal schnell nachmessen? (Wenn das Maß auch für die kleinere EP- Ausführung vorliegt bitte schreiben) Danke!



Antwort von Sammy D:

Vielen Dank fuer den Test.

Zwei Anmerkungen:

1. Beide Links fuehren zum Manfrotto Monopod (letzte Seite). Einer muesste zu Sirui fuehren.

2. Beim Sirui wurde nicht erwaehnt, dass man die Spinne auch als Mini-HiHat fuer low shots mit Kugelkopf fuer leichtere Setups benutzen kann; eine extra Flatbase und Gewindeschraube ist ebenfalls beigelegt, allerdings kann man auch jene des Monopods nutzen.



Antwort von rob:

Hallo Sammy D,

Danke für"s aufmerksame Lesen - ist ergänzt.

Viele Grüße

Rob



Antwort von pixelschubser2006:

Was mir bei Manfrotto nicht so sehr gefällt ist, daß die Komponenten immer ein bisschen inkompatibel sind. Ich habe mir sehr günstig den Vorgänger des hier verwendeten Einbeins gekauft, mit Schnellwechseleinrichtung. Später wollte ich mir einen Neiger bei Bedarf nachkaufen, um diesen auch mal auf einem Slider zu nutzen. Obwohl die Grundplatte nahezu identisch mit meinem vorhandenen 577er System ist, ließ sich keine andere draufschrauben, weil Bohrungen für Madenschrauben zur Fixierung an anderer Stelle sitzen. Das verstehe wer will. Für mich aber kein Drama. Ich brauche mit dem Ding nicht zu schwenken und da ich noch keinen Slider besitze, mache ich mir über das Thema Neiger noch keinen Gedanken. Darüberhinaus bin ich von dem Einbein sehr angetan, leistet sehr nützliche Dienste.



Antwort von Samsfilm:

Mein (wieder verhökertes) Manfrotto hat mir auch zur zweiten Nikon D810 verholfen.
Die erste leigt noch heute in partiellen Segementen irgend wo 345-500 Meter unterhalb
eines Gipfels... na ja.. hama was gelernt.
In der Eben is ein Haxxen machbar, am Berg sind drei besser, aber auch nerfiger :)

Die Bmc Poket zb. is kein Problem. Hat ja auch kaum Bauchspeck..



Antwort von balkanesel:

ich weiß nicht was man heutzutage unter Schwenk versteht^^



Antwort von Darth Schneider:

Niemals ein Einbein Stativ um zu filmen. Lieber gleich ein kleineres, leichtes stabiles drei Beine Stativ, das ist doch gar nicht grösser. Einmal loslassen oder ein Windstoss und die Kamera ist im Arsch.



Antwort von -paleface-:

Niemals ein Einbein Stativ um zu filmen. Lieber gleich ein kleineres, leichtes stabiles drei Beine Stativ, das ist doch gar nicht grösser. Einmal loslassen oder ein Windstoss und die Kamera ist im Arsch. Mach mal einen Eventfilm mit 3 Bein.
Dir laufen da andauernd die Leute in die Streben.

Auch ansonsten finde ich Monopods recht witzig.
Gerade für SLR Kameras. Ist ein schönes arbeiten damit.



Antwort von Darth Schneider:

Wenn es eng ist hast du natürlich recht.








Antwort von pixelschubser2006:

Da hilft im Zweifelsfall auch ein Kameragurt, mit dem man den Kram sichert!



Antwort von rush:

Niemals ein Einbein Stativ um zu filmen. Lieber gleich ein kleineres, leichtes stabiles drei Beine Stativ, das ist doch gar nicht grösser. Einmal loslassen oder ein Windstoss und die Kamera ist im Arsch. Sehe es wie paleface...

Besonders im Event und Sportbereich sind Dreibeine in einigen Bereichen teilweise überhaupt nicht mehr gestattet. Da kannst du also 3-6 Stunden die Mühle auf der Schulter halten (ausgehend von einer "klassischen ENG-Kamera") und bist danach im Eimer oder sie bspw. mit einem Einbein nach unten hin abstützen um in Zielbereichen auch mal eine etwas längere BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt halbwegs brauchbar halten zu können. Denn wenn neben dir noch 20 andere Medienmenschen mit ihrem Krempel dicht gedrängt stehen, ist auch ein Abstellen der der Kamera nicht immer problemlos und sicher möglich. Mit 'ner Live-Kamera ist das in der Regie zudem oftmals ungern gesehen ;)

Sind natürlich eher Einzelfälle - aber besonders in diesem Bereich erfreuen sich Einbeine oder "easyrig" ähnliche Konstruktionen immer größerer Beliebtheit und werden auch von den Regien etc. mehr und mehr akzeptiert.

Ich drehe mit meiner kleinen Sony ja primär privat und bin immer ein wenig hin und hergerissen... ich habe ein ultra kompaktes und kleines Sirui Einbein das mit seinem Packmaß in nahezu jeden Rucksack passt - das finde ich prima. Auf der anderen Seite möchte ich nicht mein Dreibeinstativ missen - aber als Einzelkämpfer nervt es mich dann eben doch manchmal an das Teil mitzuschleppen... ergo finde ich den Markt der etwas "besseren" Monopods schon durchaus interessant und überlege ab und an nochmal in der Richtung was auszuprobieren...

Mein Mini-Sirui hat auch diese Drehverschlüsse... funtzen gut... aber tendenziell bevorzuge ich Flügelschrauben, daher sehe ich das Manfrotto momentan leicht in Führung für meine Begriffe - auch des höheren Auszuges wegen.
Bekommt man das Manfrotto denn eigentlich auch ohne diesen "Videokopf" ? Oder muss man das mit dem Teil kaufen? Das hatte ich jetzt nicht ganz verstanden bzw. würde es eher ohne Köpfchen bevorzugen...



Antwort von pixelschubser2006:

Du kriegst das Manfrotto entweder mit dem 577er Schnellwechselsystem, dem hier getesteten Kopf oder ganz nackt. So wie Du es brauchst. Eigentlich schön flexibel, wenn es nicht den einen oder anderen Haken geben würde. Ich hab es mit der 577er Platte bekommen und wollte das 357er System draufschrauben, was ich hier noch habe. Das hat im Gegensatz zum 577 den Vorteil, einigermaßen Sachtler-kompatibel zu sein. Passte leider nicht. Obwohl die Basishalterung beider Systeme nahezu identisch ist, kriege ich das 357er nicht vernünftig drauf. Bei Manfrotto hat man sich schon richtig Mühe gegeben, das ganze unnötig unkompatibel zu machen. Unfassbar.

passt übrigens zum Chaos mit dem Manfrotto Onlineshop. Über deutschen Shop bestellt man bei englischem Betreiber die Ware in Italien. Was für ein diffuser Mist. Zur Ehrenrettung muss ich aber sagen, daß die Abwicklung trotz Kreditkartenzahlung schnell und reibungslos ging. Musste aber hinterhertelefonieren und Druck machen, um eine Rechnung zu bekommen. Die kam dann aber mit deutscher Umsatzsteuer. Am Ende also alles gut.



Antwort von rush:

Bin auch nicht unbedingt der allergrößte Manfrotto-Fan... bzw. hatte mal echt schlechte Erfahrung mit 100mm Stelzen gemacht... waren die grottig und die Verschlüsse ein Grauß.. bei kalten Temperaturen nicht zu benutzen.

Und das mit den unterschiedlichen Platten habe ich leider auch schon feststellen müssen... mechanisch fehlt da oft nicht viel - aber manches passt einfach nicht.

Aber sei es drum, vllt. würde ich denen evtl. eine neue Chance geben ;)

Wie heißt denn der "nackte" Einbein-Unterbau ohne alles?
Ist es dieses hier?

https://www.manfrotto.de/xpro-video-mon ... fluid-base



Antwort von pixelschubser2006:

Genau! Ich habe zwar das Vorgängermodell, aber das System ist im Grunde das gleiche...



Antwort von cantsin:

Hat hier jemand zufällig den Sirui P-204s ggü. dem P-224s in der Hand gehabt?

Der P-204s ist der Alu-Bruder des Carbon-224s, bis aufs Material scheinbar baugleich und laut Datenblatt mit 1,3kg nur 100g schwerer, aber mit 180 EUR rund 50 EUR billiger...



Antwort von bpap:

Hat hier jemand zufällig den Sirui P-204s ggü. dem P-224s in der Hand gehabt?

Der P-204s ist der Alu-Bruder des Carbon-224s, bis aufs Material scheinbar baugleich und laut Datenblatt mit 1,3kg nur 100g schwerer, aber mit 180 EUR rund 50 EUR billiger... Nimm die Alu-Version und kauf von dem gesparten Geld eine Schnellwechselplatte dazu. Hab' ich auch so gemacht.

Ich kann aus der Praxis heraus rush und -paleface- nur zustimmen. Wenn einer sagt, nie ein Mono, dann hat er noch keins dem Bedarf entsprechend eingesetzt und die Vorteile schätzen gelernt.

Hinsichtlich Schwenkmöglichkeiten sollte man nicht zuviel von einem Mono erwarten, ein Dreibein-Ersatz kann es nie werden. Wenn man mehr Schwenkmöglichkeiten haben will, dann einfach das Dreibein hochklappen dass es auf "einem Bein" steht und dann gehts problemslos in alle Richtungen.

Wenns eilt, bin ich damit auch schon gelaufen, quasi als einfacher Steady-Ersatz - der Zweck heiligt die Mittel.



Antwort von Bruno Peter:

Ich filme nur für mich privat und das einzige Stativ welches ich in der Fototasche mit Kamera transportiere ist das hier:


zum Bild


Es kann als Tischstativ und als Körperstativ verwendet werden mit Abstützung gegen den Brustkorb.

Damit mache ich auch kinderleichte Schwenks durch Körperdrehung. Meist komme ich ohne Nachstabilisierung aus, nur bei größeren Telebrennweiten muß nachstabilisiert werden was kein Problem ist weil ich in UHD filme aber FHD Projekte für Bluray mache und das evtl. hineinzoom des EDIUS-Stabilisators kein wirkliches Problem bereitet.

Das Körperstativ habe ich mir aus einem uralten Einbeinstativ gebaut.
Zusätzlich habe ich einen Kugelkopf und einen Einstellschlitten oben draufgesetzt.

Bin happy damit als Reise- und Dokumentationsfilmer.




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