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Die Canon EOS R für Filmer - Erste Eindrücke // Photokina 2018



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Newsmeldung von slashCAM:


https://images.slashcam.de/texte/1727-- ... -FRONT.jpg
Wir hatten gestern schon einmal die Möglichkeit kurz mit der neuen EOS R herumzuspielen und ein paar dringende Fragen für Filmer zu klären, die bei der gestrigen Vorstellung noch nicht so deutlich zur Sprache kamen.

Hier geht es zu Artikel auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Erfahrungsberichte: Die Canon EOS R für Filmer - Erste Eindrücke // Photokina 2018




Antwort von DocD:

Kein Wunder, dass das Teil keinen interessiert. Canon ist damit mal wieder 5 Jahre zu spät dran - und dann noch mit einer Ausstattung, die keinen Filmer vom Hocker reißt. Vielleicht für Fotografen interessant. Aber auch nur dann, wenn sie nicht eh schon zu Sony gewechselt sind...



Antwort von rush:

Und wenn dann auch noch solche "tweets" auftauchen in denen von Problemen mit SD-Karten berichtet wird macht das schon ein wenig nachdenklich... eventuell nur ein Einzelfall - aber definitiv kein schöner zum Start.

https://www.sonyalpharumors.com/curiosi ... -r-review/








Antwort von Chillkröte:

Ernst gemeinte Frage: Warum finden alle einen Crop so schlimm? Habe vor kurzem mit ner 5DM4 ein Interview in 4K mit nem 50mm gedreht (durch den Crop quasi 85mm). Schicke Unschärfe vorhanden, sah alles super aus, völlig problemlos. Was ist daran so fatal, dass das immer überall erwähnt wird?



Antwort von Funless:

Da ist nix fatales dran. Für vieles hier isses einfach nicht schick und äußerst uncool, so weil man muss ja trendy bleiben und so.



Antwort von nachtaktiv:

gegenfrage: du kannst dir ein haus kaufen und kannst dann aber nur 50% der räume bewohnen.

würdest du es kaufen?



Antwort von dienstag_01:


Ernst gemeinte Frage: Warum finden alle einen Crop so schlimm? Habe vor kurzem mit ner 5DM4 ein Interview in 4K mit nem 50mm gedreht (durch den Crop quasi 85mm). Schicke Unschärfe vorhanden, sah alles super aus, völlig problemlos. Was ist daran so fatal, dass das immer überall erwähnt wird?

4K als finale Auflösung aus einem 4K Sensor (-ausschnitt) zu generieren, bringt bei Bayersensoren keine *wirkliche* 4K-Auflösung (Bayeralgorithmus). In den letzten Jahren hat sich auf diesem Gebiet Oversampling - also das verrechnen einer größeren Zahl von Pixeln zur (in diesem Fall) 4K-Auflösung - als qualitativ besser etabliert (z.B. 6K-Sensor wird zur 4K-Videoausgabe verrechnet).
Geht man allerdings den Weg -> Aufnahme in 4K -> Ausgabe in HD hört dieser Qualitätsvorteil aber weitestgehend auf Qualitätsvorteil zu sein.



Antwort von Chillkröte:

Hmm, okay. Also lieber Oversampling, weil schärfer. Versteh ich soweit. Aber hat ein Crop denn wirklich irgendwelche dramatischen realweltlichen Konsequenzen? Das klingt für mich irgendwie nach so einem "Internet-Aufreger". Die Kameras sind alle so gut inzwischen, dass man irgendwas findet was noch nicht perfekt ist.

Bzgl. des Vergleichs mit den 50% der Räume. Joa, mag rein technisch vielleicht so sein (nicht alles vom Sensor wird genutzt). In der Realität tritt man einen halben Schritt nach hinten und hat n super schickes Bild. Das ist doch nicht ernsthaft ein Problem? Oder übersehe ich da irgendwas?



Antwort von Hayos:

Also ich habe mich seit einigen Jahren auf EOS M + altes 50mm/1,8 M42 Objektiv "eingeschossen. Daher kann ich dich grundsätzlich verstehen, da ich am liebsten Porträt-mäßig fotografiere, Bokeh mag und kein Problem haben, auch mal ein bissl zu laufen. Letzteres nutze ich auch, um die Schärfe zu setzen, daher vemisse ich auch den Autofokus nicht. ABER...

...ich habe als Zweitobjektiv ein tolles Zeiss Flektogon 2,8/20mm liegen (ohne Fischaugeneffekt!) und da schmerzt der Crop doch massiv. Und den Look bekomme ich auch nicht, wenn ich mit dem 50er "nen halben Schritt nach hinten gehe" ;) Ich habe das edle Teil immer mal an einem anlogen Fotoapparat, damit ich wenigstens ein bissl Weitwinkelspass haben kann ;)

Kurz: Daher bin ich echt gespannt auf die EOS R. (weil kompakt und der Look Out-of-the-Box hoffentlich so ist wie bei der EOS-M)



Antwort von rush:

Ein crop ist per se nicht schlimm - aber wer bspw. vorher mit einem 24-70er durch die Gegend gerannt ist und damit auch im Kleinbildmodus gefilmt hat wird nun umdenken müssen bzw. sollte parallel noch ein 16-xxer einpacken um halbwegs in den Bereich zu kommen den man "gewohnt" ist... Eher noch was drunter...

Besonders wenn man viel (Kleinbild) fotografiert als auch Bewegtbild macht sollte man das eben im Hinterkopf haben das man entweder viel Bewegungsfreiheit oder das entsprechend äquivalente Objektiv dabei haben sollte für bestimmte Situationen.

Andererseits hat es den Vorteil daß man auch günstigere Aps-C Gläser nutzen kann.



Antwort von markusG:


Ernst gemeinte Frage: Warum finden alle einen Crop so schlimm? Habe vor kurzem mit ner 5DM4 ein Interview in 4K mit nem 50mm gedreht (durch den Crop quasi 85mm). Schicke Unschärfe vorhanden, sah alles super aus, völlig problemlos. Was ist daran so fatal, dass das immer überall erwähnt wird?

Ist vielleicht Gewohnheitsfrage, aber ich habe jahrelang mit Crop fotografiert (28-75mm an APS-C), und da schmerzt der "falsche" Brennweitenbereich schon. Ist halt unpraktisch. Generell wird es dann auch schwierig (teuer, lichtschwach usw.) wenn es Richtung Weitwinkel oder Ultraweitwinkel geht. Da hat die "R" den Vorteil, auch EF-S per Adapter zu ermöglichen. Das geht ja bei einer 5D nicht.

Sehr prominent war das Problem bei der Blackmagic Pocket, was dann viele mit einem Speedbooster umgangen haben, da S16 (in punkto Wechselobjektive) außer im Industriebereich ja quasi verschwunden ist.



Antwort von Chillkröte:

Generell wird es dann auch schwierig (teuer, lichtschwach usw.) wenn es Richtung Weitwinkel oder Ultraweitwinkel geht.

Okay, das kann ich nachvollziehen. Man hat ein Weitwinkel-Objektiv und durch den Crop ist es auf einmal keins mehr. Obwohl... anders herum hat man quasi auf einmal einen längeren Teleberich was ja manchmal sogar praktisch sein kann. Aber nun gut, es ist quasi nicht das was drauf steht, das kann nervig sein, versteh ich.

Meine Frage rührte daher, dass ich bisher die Aufregung um das Thema herum als viel größer empfunden habe als es die realen Probleme damit zu sein scheinen (zumindest in meinem Anwendungfall). Ich hab bisher eher gedacht "Ja gut, dann nehm ich halt das 16er, wenn ich n 24er will" (so grob übern Daumen) und feddich.








Antwort von markusG:

Ich hab bisher eher gedacht "Ja gut, dann nehm ich halt das 16er, wenn ich n 24er will" (so grob übern Daumen) und feddich.

Ganz so trivial ist es dann nicht, besonders bei nicht ganz so empfindlichen Kameras wie die Blackmagic Pocket.

Um beim Beispiel Canon zu bleiben: ein 16mm 1.4 gibt es halt nicht, und um ein 24mm 1.4 zu "simulieren" müsste das 16mm dann auch noch eine 1.0er BlendeBlende im Glossar erklärt haben (mal abgesehen von der Frage ob man mit so einer BlendeBlende im Glossar erklärt filmt...). Gibt's halt nicht.

Grundsätzlich ist es immer bescheiden, wenn man aufgrund von technischen Unzulänglichkeiten eingeschränkt wird. Wenn man wie bei der Sony A7rii/iii dann die Wahl zwischen den Formaten hat ist das mMn wesentlich anwenderfreundlich.



Antwort von Shiranai:


Meine Frage rührte daher, dass ich bisher die Aufregung um das Thema herum als viel größer empfunden habe als es die realen Probleme damit zu sein scheinen (zumindest in meinem Anwendungfall). Ich hab bisher eher gedacht "Ja gut, dann nehm ich halt das 16er, wenn ich n 24er will" (so grob übern Daumen) und feddich.

Ist sie wahrscheinlich daher, dass viele mittlerweile auf Sony umgesprungen sind und jetzt natürlich Canon madig machen wollen. Aber mal ganz ehrlich, die Canon positioniert sich ganz gut zwischen Alpha 7 II und Alpha 7 III. Kunden haben halt die Wahl: Will ich lieber 30 Megapixel, nen sehr praktischen Klappscreen, Canon Farbschema, beschnittenes 4K und eine riesige Auswahl an Objektiven ODER Sensorstabilisierung, schnellere Serienbildgeschwindigkeit und 4K das den kompletten Sensor ausliest...
Was den Crop angeht, ich wette da wird es bald Speedboster geben, wenns nicht bereits EF-S Speedbooster gibt...



Antwort von Drushba:



Meine Frage rührte daher, dass ich bisher die Aufregung um das Thema herum als viel größer empfunden habe als es die realen Probleme damit zu sein scheinen (zumindest in meinem Anwendungfall). Ich hab bisher eher gedacht "Ja gut, dann nehm ich halt das 16er, wenn ich n 24er will" (so grob übern Daumen) und feddich.

Ist sie wahrscheinlich daher, dass viele mittlerweile auf Sony umgesprungen sind und jetzt natürlich Canon madig machen wollen. Aber mal ganz ehrlich, die Canon positioniert sich ganz gut zwischen Alpha 7 II und Alpha 7 III. Kunden haben halt die Wahl: Will ich lieber 30 Megapixel, nen sehr praktischen Klappscreen, Canon Farbschema, beschnittenes 4K und eine riesige Auswahl an Objektiven ODER Sensorstabilisierung, schnellere Serienbildgeschwindigkeit und 4K das den kompletten Sensor ausliest...
Was den Crop angeht, ich wette da wird es bald Speedboster geben, wenns nicht bereits EF-S Speedbooster gibt...

Fürs ernsthafte Filmen ist diese Kamera Schrott, zumindest im dokumentarischen Bereich (und im szenischen Bereich wird man 2018 wohl kaum mehr auf einer gehandicapten Budget-DSLR drehen wollen). Kein IBIS, kein 422 intern, Sensorcrop? Nein danke. Canon hats mal wieder geschafft, die Kamera so zu reduzieren, daß sie fürs professionelle Filmen nicht geeignet ist...

Natürlich gibt es auch für einen Sensorcrop Nischen. Andreas Kieling hat in Kanada mit einer 5D Mark IV gedreht, aber die kann wenigstens 422 intern und der Crop ist ideal für telenutzende Tierfilmer, die auf Distanz zu Bären bleiben müssen. Ich bezweifle, dass er auf die EOS-R umsteigen würde, nur um sich einen externen Recorder anzutun, wenn ihm das ZDF auch den internen 422 CodecCodec im Glossar erklärt der 5D4 abnimmt.

Wenn Canon uns nicht mit brauchbaren Kameras versorgt, wird es eben Panasonic, Nikon, Fuji oder Sony tun. Und da IBIS neben einem guten Autofokus wirklich wichtig ist, überlege ich mir, fürs nächste Projekt statt einer Canon eine Nikon Z6 anzuschaffen und danach wieder zu verkaufen. Da kann (muß aber nicht) auch mal ein externer Rekorder mit 10 BitBit im Glossar erklärt dran et voilá wenns denn erforderlich ist. Canon soll einfach sehen, wo sie bleiben.)

PS: Mein Traum ist es, weitgehend stativlos nur noch mit einem 24-105er f4 IS an einer gematchten IBIS-Vollformatcam ohne Crop rumzulaufen. Das 24-105er reicht mir fürs dokumentarische Drehen völlig aus, spart Gepäck, bringt Schnelligkeit und ich kann mir kaum eine Situation vorstellen, wo es denn nicht ginge.



Antwort von Chillkröte:



PS: Mein Traum ist es, weitgehend stativlos nur noch mit einem 24-105er f4 IS an einer gematchten IBIS-Vollformatcam ohne Crop rumzulaufen. Das 24-105er reicht mir fürs dokumentarische Drehen völlig aus, spart Gepäck, bringt Schnelligkeit und ich kann mir kaum eine Situation vorstellen, wo es denn nicht ginge.

Das kann ich gut nachvollziehen. Ich habe mal einen Film nur mit nem 24-70er 2.8 und ner 5DM2 gedreht. Finde das mega angenehm so klein und reduziert zu arbeiten. Dann noch IS dazu (vielleicht so wie von der neuen GoPro - aber in TV-abnahmetauglich) und n geiler Codec... das wär‘s doch.

Hast du eventuell nen Link zu dem Andreas Kieling 5DM4-Film? Oder spricht irgendwo darüber?




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