Logo Logo
/// 

Dehancer Pro - Filmsimulation auf höchstem Niveau



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Artikel-Fragen-Forum

Newsmeldung von slashCAM:





Dehancer Pro stellt diverse Verfahren der analogen Filmsimulation mit einem einzigen Resolve-Plugin zur Verfügung und geht damit weit über typische Look-LUTs mit anschließendem Filmrauschen hinaus...



Hier geht es zum slashCAM Artikel:
Test: Dehancer Pro - Filmsimulation auf höchstem Niveau




Antwort von roki100:

Also Dehancer habe ich mir letztens auch geholt und finde es super! Unter Select Camera steht für Blackmagic nur BMPCC4K als Auswahl zur Verfügung, was aber kein Problem ist, da man auch Rec709 gut nutzen kann.

Der Slider "Push/Pull (Ev)" macht irgendetwas besonderes, bei der Benutzung werden die Skintones nicht zu stark beeinflusst, doch alles andere drumherum. Dadurch wird der Look m.M. interessanter.



Antwort von funkytown:

Bis Ende des Jahres soll auch eine FCPX PluginPlugin im Glossar erklärt Version erscheinen.

Was unterscheidet denn Dehancer von Filmconvert?








Antwort von Christian Schmitt:

Der Vergleich zum Platzhirsch Filmconvert würde mich auch interessieren.
Ich war da immer etwas enttäuscht, wenn bei Dehancer ganz anders vorgegangen wir, könnte das interessant sein.



Antwort von funkytown:

Habe hier ein Vergleichsvideo gefunden. https://www.youtube.com/watch?v=yGF9WId76No&t=1575s



Antwort von roki100:

funkytown hat geschrieben:
Bis Ende des Jahres soll auch eine FCPX PluginPlugin im Glossar erklärt Version erscheinen.

Was unterscheidet denn Dehancer von Filmconvert?
Dehancer hat mehr Film Profile, mehr Einstellungsparameter... aber auch Funktionen wie Bloom, Halation usw.



Antwort von Christian Schmitt:

funkytown hat geschrieben:
Habe hier ein Vergleichsvideo gefunden. https://www.youtube.com/watch?v=yGF9WId76No&t=1575s
Hm, könnt jetzt nur kurz reinschauen, aber Dehancer scheint das Bild automatisch unschärfer zu machen. Ich wünsche mir zwar "weichere" Übergänge, z.B. von rein-weißen Bildteilen auf dunklere, aber mit 35mm (der letzten Phase oder nach erneuter hochauflösender Abtastung) verbinde ich nun wirklich nicht "Unschärfe".
Hatte auf Grund der Renderzeiten gehofft, dass hier etwas im Sinne von AI/ML geschieht und nur bestimmte Elemente weicher gemacht werden.



Antwort von roki100:

"Christian Schmitt" hat geschrieben:
Hm, könnt jetzt nur kurz reinschauen, aber Dehancer scheint das Bild automatisch unschärfer zu machen.
Liegt nicht an Dehancer...Habe ich gerade überprüft, die schärfe ist bei FilmConverter und Dehancer 1 zu 1 gleich.



Antwort von Axel:



Irgendwie genauso doof wie Filmconvert.



Antwort von roki100:

es ist m.M. nicht einfach mit Film Profil drauf und alles ist erledigt... da muss man schon mehr machen, um ein schönes Ergebnis zu erhalten - die Regler sind schließlich nicht umsonst dafür da. Der Hinweis, einfach Kamera Profil auszuwählen und man muss nichts machen, stimmt so m.M. nicht. Man bekommt es ungefähr hin, ein wenig "justieren" muss man aber dennoch...



Antwort von Axel:

Wie Brandon Li sagt, guckt euch die Beispiele auf Vimeo an, da die Youtube-Kompression das subtile Filmkorn wegbügelt. Der Unterschied von Un-Ehancers Grain zu dem an Bord von Resolve sei, dass ersteres so aussieht, als wäre das Bild ein Mosaik aus Körnchen, während Resolve nur einen Griesel-Layer drüberlegt. Die Gesamtheit aller Verschlecht-besserungen, hoffentlich subtil, ist dann ein Look.

Wer willens ist, ein paar hundert Euro dafür auszugeben, der hält das wohl für eine unverzichtbare Zutat. Einen Geschmacksverstärker, Maggi. Der Koch sagt, aber nein, ich nehme nur natürliche Würze, Liebstöckel und Sellerie. Also Maggi. Solche Köche können nicht abschmecken, und alles, was sie kochen, schmeckt gleich langweilig.



Antwort von cantsin:

Axel hat geschrieben:
Wie Brandon Li sagt, guckt euch die Beispiele auf Vimeo an, da die Youtube-Kompression das subtile Filmkorn wegbügelt. Der Unterschied von Un-Ehancers Grain zu dem an Bord von Resolve sei, dass ersteres so aussieht, als wäre das Bild ein Mosaik aus Körnchen, während Resolve nur einen Griesel-Layer drüberlegt.
Das Verhalten kann man aber in Resolve ändern, indem man im Film Grain-Effekt den "Composite Type" von "Overlay" zu "Linear Light" ändert, "Opacity" von 0,5 auf 1,0 hochzieht und dann "Grain Strength" stark abmildert (z.B. auf 0.05).

Dann entsteht auch der Eindruck, dass das Bild ein Mosaik aus Körnchen ist:
resolve-grain-1.2_1.2.1-crop.png
Originalbild ohne Grain-Effekt:
resolve-no-grain-1.2.2_1.2.2-crop.png








Antwort von mash_gh4:

Axel hat geschrieben:
Wie Brandon Li sagt, guckt euch die Beispiele auf Vimeo an, da die Youtube-Kompression das subtile Filmkorn wegbügelt.
das problem ist halt, dass sich derartiges dann wirklich nur mehr sehr schwer vernünftig über das netz verteilen lässt, wenn nicht diese ganz neumodischen codecs zur anwendung kommen, die grain-struktur und bildinformation in jeweils optimimierter weise getrennt übertragen.

mit den klassische methoden der distribution sollte man besser die finger von solchen eingriffen lassen od. vielmehr mit anderen mitteln bilder schaffen, die den gesetzmäßigkeiten und spielregeln des gegebenen mediums besser gerecht werden. es ist einfach sinnvoller, sich dieser ganz realen grenzen und konsequenzen der heute verbreiteten kompressionsgegebenheiten bzw. -erfordernissen bewusst zu sein, als blind und unbeirrt dagegen anzukämpfen.



Antwort von cantsin:

mash_gh4 hat geschrieben:
mit den klassische methoden der distribution sollte man besser die finger von solchen eingriffen lassen od. vielmehr mit anderen mitteln bilder schaffen, die den gesetzmäßigkeiten und spielregeln des gegebenen mediums besser gerecht werden.
Ich finde sowieso, dass auch die Dehancer-Beispiel nicht wie digitalisierter Film aussehen, sondern wie eher wie Filmprints (bzw. Film-Ausbelichtungen) von digitalem Videomaterial.

U.a. entstand Birgit Heins experimenteller Dokumentarfilm "Baby, I Will Make You Sweat" (1995) auf diese Weise, durch Ausbelichtung von Video 8-Material, was dem Material noch eine andere visuelle Anmutung gab und tatsächlich die Härte und die künstlichen Farben der Videoaufnahmen abmilderte.

Vergleichbare Verfahren sind auch bei Musikproduktionen beliebt bzw. wahrscheinlich noch verbreiteter. Ich kenne selbst Musiker, die alles im digitalen Studio aufnehmen und dann das Master auf klassisches Tonband überspielen (und davon wieder zurück auf einen digitalen Master für StreamingStreaming im Glossar erklärt, CD & Co), um einen weniger klinischen Sound zu erzielen.



Antwort von mash_gh4:

cantsin hat geschrieben:
Ich finde sowieso, dass auch die Dehancer-Beispiel nicht wie digitalisierter Film aussehen, sondern wie eher wie Filmprints (bzw. Film-Ausbelichtungen) von digitalem Videomaterial.
...
Vergleichbare Verfahren sind auch bei Musikproduktionen beliebt bzw. wahrscheinlich noch verbreiteter. Ich kenne selbst Musiker, die alles im digitalen Studio aufnehmen und dann das Master auf klassisches Tonband überspielen (und davon wieder zurück auf einen digitalen Master für StreamingStreaming im Glossar erklärt, CD & Co), um einen weniger klinischen Sound zu erzielen.
natürlich kann man das machen bzw. damit spielen, aber ich persönlich finde es oft zielführender, wenn krativ schaffende sich nicht zu sehr von dererartigen oberflächlichen effekten blenden lassen, sondern vielmehr wirklich auch ein gefühl und wissen im bezug auf die verwendeten mittel entwickeln, so dass dann im fall wirklich souveräner beherrschung eher sachen heruaskommen, die in sich stimmig sind bzw. auf höchst subtile weise das beste aus den gegeben umständen herausholen. schließlich gibt's ja auch innerhalb dieser äußern vorgaben noch immer genügend spielraum sich gestalterisch frei zu bewegen od. eben manchmal in ganz bewusster weise auch diese grenzen zu thematisieren. nur sie einfach zu ignorieren, andere produktionskontexte oberflächlich zu imitieren od. eben einfach kein gefühl für die sache selbst zu entwickeln, führt fast immer zu ergebnissen, die nicht recht zu überzeugen vermögen.



Antwort von Frank Glencairn:

mash_gh4 hat geschrieben:

das problem ist halt, dass sich derartiges dann wirklich nur mehr sehr schwer vernünftig über das netz verteilen lässt, wenn nicht diese ganz neumodischen codecs zur anwendung kommen, die grain-struktur und bildinformation in jeweils optimimierter weise getrennt übertragen.
Am ehesten funktioniert es, wenn man mit Handbrake (Einstellung "Grain") komprimiert, und dann statt YT zu Vimeo hoch lädt.



Antwort von mash_gh4:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Am ehesten funktioniert es, wenn man mit Handbrake (Einstellung "Grain") komprimiert, und dann statt YT zu Vimeo hoch lädt.
naja -- so viel bessere bzw. höhere übertragunsraten bietet leider vimeo auch nicht.
dafür stottert es bei vielen endanwendern mit schlechter internetanbindung dort viel eher, obwohl ohnehin bei beiden ganz ähnliche adaptive auslieferunstechniken zum einsatz kommen, so dass das ergebnis je nach benutztem betriebsystem und verfügbarer bandbreite immer ein wenig anders ausfällt.

man kann auch gleich davon ausgehen, dass der film ohnehin nur im kino als DCP gezeigt wird -- also ganz bewusst nicht übers netz od. consumer devices befriedigend konsumierbar ist.



Antwort von roki100:

also ich lade meine fertige Videos in eigenem Cloud (nextcloud) und alle Grain-Videos sehen genau so aus beim abspielen, wie z.B. auch mit MPV Player... Beste Ergebnisse habe ich (wie von Frank bereits erwähnt), wenn ich das Video mit HandBrake umwandle. Danach ist grain nochmal deutlicher/irgendwie besser zu sehen.

Auch wenn ich die Videos bei Vimeo Hochlade, sehen die gut aus. Nur YouTube ist nicht so toll...



Antwort von mash_gh4:

roki100 hat geschrieben:
also ich lade meine fertige Videos in eigenem Cloud (nextcloud) und alle Grain-Videos sehen genau so aus beim abspielen, wie z.B. auch mit MPV Player... Beste Ergebnisse habe ich (wie von Frank bereits erwähnt), wenn ich das Video mit HandBrake umwandle. Danach ist grain nochmal deutlicher/irgendwie besser zu sehen.
ja -- das ist im prinzip ein sehr vernünftiges vorgehen, das ich auch immer wieder empfehle.

ich habe ohnehin den eindruck, dass mittlerweile alle einigermaßen qualitätsbewußten anwender andere plattformen für die ausliefernung nutzen (cloudflare stream / brightcove / bitmovin etc.), so das YT und vimo wirklich nur mehr in der freizeitliga eine nennenswerte rolle spielen.
roki100 hat geschrieben:
Beste Ergebnisse habe ich (wie von Frank bereits erwähnt), wenn ich das Video mit HandBrake umwandle. Danach ist grain nochmal deutlicher/irgendwie besser zu sehen.
wenn man die tatsächliche bedeutung der "grain"-einstellung in der libx264 versteht, wird einem ohnehin schnell klar, warum das ganze mit diesem eingriff nicht wirklich befriedigend zu lösen ist:

diese optionen verschiebt nur die gewichtung der kompressionsparameter -- konkret also: welcher anteil der verfügbaren bandbreite für die abbildung und übertragung des grains bzw. rauschens genutzt wird.

da sich derartige information extrem schlecht komprimieren lässt, macht es in der praxis schnell einen hohen anteil aus, der sonst für die übertragung anderer bildinformation zur verfügung stehen würde.

so wird also im zuge der kompression das rauschen nicht einfach nur glattgebügelt, sondern es verdrängt auch alle anderen bilddetails bzw. bandbreite für deren übertragung.

du wirst also in clips mit hohem rauschanteil od. bewusst eingebrachtem grain, auch noch bei deutlich höheren übertragungsbandbreiten, genau die selben unguten artefakte (macroblocking, banding...) vorfinden, wie sie sich bei sauberem material nur dort zeigen, wo wirklich eine viel zu hohe kompression bzw. zu wenig bandbreite genutzt wurde.

es ist also letztlich eine frage des vernünftigen haushaltens mit den verfügbaren ressourcen.

man muss einfach entscheiden, ob einem dieser effekt das wirklich wert ist, all diese anderen beinahe unausweichlichen folgen in kauf zu nehmen?



Antwort von Frank Glencairn:

LOL - ich habs jetzt 3 mal angesehen - eigentlich wegen Dehancer - wurde aber jedes mal von der wunderbaren Choreographie abgelenkt, statt auf die Film Emulation zu ahchten.

Ich glaub ich schaue es jetzt noch ein viertes mal an - ohne Ton :P





Antwort von Darth Schneider:

Wirklich sehr toll die Choreografie, da oben, was war jetzt mit den Farben ?
Waren da überhaupt welche ?
Nicht wichtig, die Choreografie und die tollen Step Tänzer sind viel zu dominant.;)

Apropos, Tanz im Film:
Habe vor ein paar Tagen wieder mal den Film geschaut.



Funktioniert heute noch, nicht zuletzt wegen der genialen Choreografie und natürlich der energiegeladenen Umsetzung, zusammen mit der ebensolchen Musik und passenden Bildsprache.

Tanz ist eigentlich eine geniale, vielfältige emotionsgeladene, voll unterschätze, ganz andere Filmsprache, als nur immer Dialoge und Action…
Gruss Boris








Antwort von roki100:

P4K + Dehancer

https://vimeo.com/498033476

https://youtu.be/o74Tx_NpApY?t=20



Antwort von Frank Glencairn:

"Darth Schneider" hat geschrieben:


Funktioniert heute noch, nicht zuletzt wegen der genialen Choreografie und natürlich der energiegeladenen Umsetzung, zusammen mit der ebensolchen Musik und passenden Bildsprache.
Immer noch einer meiner Lieblingsfilme und IMHO der Gold Standard schlechthin für sowas :-)
Es gibt nur wenige Filme die mich auf allen Ebenen so emotional ansprechen wie West Side Story.
Wobei ich auch generell ein großer Bernstein Fan bin.

Seit Jahren wünsche ich mir mal ein Musical mit Gershwin oder Bernstein Musik drehen zu können.

Apropos Musik - was da alles in und hinter der Musik steckt ist allein schon mehr als beachtlich.



Spielberg versucht sich ja gerade an einem Remake, bin ja mal gespannt ob es an das Original dran kommt.





Antwort von Frank Glencairn:

Hab eben mal nen Grain Test gemacht - der Unterschied zwischen dem was man am Vorschaumonitor sieht, dem was man nach unkomprimiertem raus RendernRendern im Glossar erklärt sieht, und dem was davon auf YT noch übrig bleibt ist schon beachtlich.

Auf der Vorschau ist deutlich mehr Grain als auf dem unkomprimierten File - Handbrake beläßt das mit der "Grain" Einstellung auch weitgehend im H264, und YT - na ja, seht ihr ja.

Anscheinend arbeitet die Vorschau mit irgendeiner Skalierung, die das Grain als mehr und deutlicher darstellt als es dann im fertigen File eigentlich ist. Also auch wenn es etwas übertrieben aussieht, kann man die Preset Einstellungen des jeweiligen Film Stock ruhig lassen, nach dem RendernRendern im Glossar erklärt passt es dann schon.

Für YT kann man sich das mit dem Grain offensichtlich schenken.





Antwort von mash_gh4:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Für YT kann man sich das mit dem Grain offensichtlich schenken.
ja -- es ist vielmehr wirklich nur verdammt kontraproduktiv, weil damit banding und blockartefakte massiv verstärkt werden!

du musst einfach bedenken, das zwar YT auf den ersten blick gratis ist bzw. seine einnahmen auf verborgenen pfaden erwirtschaftet, aber trotzdem höchst ökonomisch vorgehen muss, damit sich das auch im großen stil rechnet.

rauschen und grain verschlingen aber im falle der traditionellen codecs unmengen an bandbreiten, die vor allem im zusammenhang mit der eigentlichen auslieferung in wahrheit recht teuer sind.

wenn du genügend große einschaltzahlen erreichst, wirst du von youtube ohnehin ein klein wenig anders behandelt, weil es sich dann ja durchaus lohnt, ein klein wenig mehr rechenzeit aufzubringen, um das ganze auch mit moderneren codecs od. contentspezifischer optimierung der kompressionsprameter auszuliefern, aber als normalsterblicher beleibt dir eigentlich nur die möglichkeit, das material so zu produzieren, dass es auch nach einer sehr einfachen komprimierung noch immer zufriedenstellend wirkt.

im grunde ist das gar nicht so viel anders wie in analogen zeiten, wie man sie hier nostalgisch zu imitieren versucht. auch dort hat man ja bzgl. korn, empfindlichkeit und gradation immer schon im vorfeld einige rücksicht nehmen bzw. einiges mitbedenken müssen, damit am ende wirklich was brauchbares herausgekommen ist.



Antwort von Frank Glencairn:

Ich hab kürzlich DCPs für die Festivals in Hof, Los Angeles und Toronto - die letzten beiden haben wir übrigens mit "Best Feature" gewonnen :D
zum ersten mal mit dem Dehancer Grain gemacht - ist ein enormer Unterschied zu den Resolve Bordmitteln, Regrain, gescanntem Film, Nitrate etc.

Da merkt man, daß da ein völlig anderer Algorithmus am Werk ist, leider auch in der Renderzeit - aber das wars IMHO absolut wert.
Am besten ist das zu sehen, wenn man 3-4 Plugins als einzelne Nodes nebeneinander legt, und abwechselnd umschaltet.
Dehancer macht mit dem Material was völlig anderes als alle anderen Lösungen.

Echt schade, daß das auf YT eher kontraproduktiv ist, aber immerhin auf DCP funktioniert's ganz ordentlich, und selbst für BR mit den entsprechenden Encoding Einstellungen, wenn auch nicht ganz so gut.



Antwort von cantsin:

Hier noch recht informatives Influencer-Video zu Dehancer:

https://www.youtube.com/watch?v=QK15pcnaKn0

Muss schon sagen, dass die Software dem Augenschein nach beeindruckend gemacht ist und in ihrem Ansatz, analogen Film zu emulieren, deutlich weiter geht als die bekannten Lösungen FilmConvert und ImpulZ Ultimate.

Leider gibt's keine Version für Linux bzw. die Linux-Version von Resolve.



Antwort von pillepalle:

Ja, wenn's irgendwann mal wieder neue Grafikkarten zu vernünftigen Preisen gibt sicher interessant. Im Moment würde ich gerade mal FHD halbwegs rendernrendern im Glossar erklärt können :) Mit den 8GB Minimum für 4K macht das ja auch keinen Spaß.

VG



Antwort von cantsin:

pillepalle hat geschrieben:
Ja, wenn's irgendwann mal wieder neue Grafikkarten zu vernünftigen Preisen gibt sicher interessant. Im Moment würde ich gerade mal FHD halbwegs rendernrendern im Glossar erklärt können :) Mit den 8GB Minimum für 4K macht das ja auch keinen Spaß.
Laut Dehancer-FAQ ist auch eine Version für Fotografie in Entwicklung, die könnte für Dich interessant sein...

Ebenfalls interessant finde ich den Hintergrund der Software. Deren Chef-Entwickler/-Ideengeber ist ein russischer Fotograf und Mitbegründer des größten russischen Filmentwicklungslabors (SREDA), der dieses Buch über Farbe in der Digitalfotografie geschrieben hat: https://blog.dehancer.com/lifelike-book/ . Das Buch geht u.a. auch auf Farbtheorie (Itten und andere), Kunst- und Fotografiegeschichte ein und hat damit erheblich mehr Grundlagen als typische Software-Startup-Produkte.



Antwort von Frank Glencairn:

Noch einer










Antwort von CyCroN:

cantsin hat geschrieben:

Leider gibt's keine Version für Linux bzw. die Linux-Version von Resolve.
Hallo,

dann schau doch mal hier: https://blog.dehancer.com/beta-testing/
Es gibt eine Beta für Resolve unter Linux, lässt sich problemlos installieren.



Antwort von cantsin:

CyCroN hat geschrieben:
dann schau doch mal hier: https://blog.dehancer.com/beta-testing/
Es gibt eine Beta für Resolve unter Linux, lässt sich problemlos installieren.
Danke, allerdings kriege ich das PluginPlugin im Glossar erklärt unter Debian 11 nicht zum Laufen - Resolve Studio erkennt es nicht, obwohl der Installer anstandslos durchläuft, alle Dateien unter /usr/OFX installiert, und auch libsqlite3-0 installiert ist...



Antwort von roki100:

verwendest Du andere OFX Plugins und werden diese in Resolve richtig geladen? Außer Dehancer nicht?



Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
verwendest Du andere OFX Plugins und werden diese in Resolve richtig geladen? Außer Dehancer nicht?
Ich habe Neat Video Pro in der Linux-OFX-Version, das anstandslos geladen wird und in derselben Ordnerhierarchie (/usr/OFX/Plugins//Contents/Linux-x86-64/) sitzt, in der sich auch Dehancer installiert. Die Dateirechte von Dehancer habe ich ebenfalls überprüft...



Antwort von roki100:

okay, dann stimmt der OFX Pfad. Hmm, dann vll. Resolve aus der Konsole starten und dann schauen ob beim laden irgendwelche Fehlermeldung in Verbindung mit Dehancer ausgegeben wird. Wenn für Dehancer libsqlite3.x vorausgesetzt ist, dann kann es sein, das Debian installierte Paket die libsql Dateien anders benannt/hinterlegt hat , als das, wonach Dehancer sucht. In so einem Fall reicht eine verlinkung (ln -s ... etc. ).



Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
Hmm, dann vll. Resolve aus der Konsole starten und dann schauen ob beim laden irgendwelche Fehlermeldung in Verbindung mit Dehancer ausgegeben wird. Wenn für Dehancer libsqlite3.x vorausgesetzt ist, dann kann es sein, das Debian installierte Paket die libsql Dateien anders benannt/hinterlegt hat , als das, wonach Dehancer sucht. In so einem Fall reicht eine verlinkung (ln -s ... etc. ).
Da gibt's leider keine Fehlermeldungen, auch nicht in Resolves Logdateien.

Das einzige Auffällige ist, dass das Dehancer-Plugin unvollständig bzw. nur rudimentär in der Datei
~/.local/share/DaVinciResolve/configs/OFXPluginCacheV2.xml verzeichnet wird. Für Neat Video gibt es da eine ganze Reihe von XML-Metadaten:
<property name="OfxImageEffectPluginPropGrouping" > <property name="OfxImageEffectPluginPropHostFrameThreading" type="int" > <property name="OfxImageEffectPropSupportedComponents" dimension="0" > <property name="OfxImageEffectPropSupportedContexts" dimension="0" > <property name="OfxImageEffectPropSupportedPixelDepths" dimension="0" > <property name="OfxImageEffectPropSupportsMultiResolution" type="int" > <property name="OfxImageEffectPropSupportsTiles" type="int" > <property name="OfxImageEffectPropTemporalClipAccess" type="int" > <property name="OfxPluginPropFilePath" > <property name="OfxPropLabel" > ...jeweils mit eingetragenen Werten, während es für Dehancer nur eine einzige Zeile gibt:
<binary bundle_path="/usr/OFX/Plugins/DehancerProCuda_x86_64_v4.ofx.bundle" path="/usr/OFX/Plugins/DehancerProCuda_x86_64_v4.ofx.bundle/Contents/Linux-x86-64/DehancerProCuda_x86_64_v4.ofx" mtime="0" size="0" status="2" /> ...was dafür spricht, dass das PluginPlugin im Glossar erklärt von Resolve nicht richtig erkannt bzw. identifiziert wird. Diese Metadaten scheinen in der OFX-Datei selbst zu liegen bzw. aus ihr extrahiert zu werden, da die Plugin-Verzeichnisse keine externen Resourcedateien mit den entsprechenden Informationen beinhalten. Ich frage mich auch, ob 'status="2"' eine Fehlermeldung ist bzw. bedeutet, dass das PluginPlugin im Glossar erklärt nicht initialisiert werden konnte.




Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Artikel-Fragen-Forum

Antworten zu ähnlichen Fragen:
"Phantomschmerz" - Produktion auf Kino-Niveau - gedreht auf Ursa Mini Pro und Sigma Cine Primes
Hyperlapse auf hohem Niveau
A Father"s Job: Bildgewaltige, anamorphotische Indieproduktion auf hohem Niveau
Encoding per GPU vs. CPU: nVidia Turing-Encoding auf x264-Medium-Preset Niveau?
10 Bit 4K-Schnitt auf dem neuen MacBook Pro 15" -- Premiere Pro im Ve
Premiere Pro auf MacBook Pro und eGPU KFA2 SNPR, GTX 1060
FiLMiC Pro v6.17 unterstützt schon ProRes-Aufnahmen auf dem iPhone 13 Pro + Max
DVD-Lap Pro auf Deutsch
Wieviel Zeit pro GB auf SD-Card?
Final cut Pro 7 auf Sierra fehlerhaft
Nvidia schaltet Pro-Features auf Titan XP frei
Premier Pro 2 45 MG nach dem Export auf 10 GB aufgewachen
Final Cut Pro 10.4 Tutorials/Infos auf Deutsch
Welche SSD für Videoschnitt auf MacBook Pro?
Final Cut Pro auf Mac OS x Mountain Lion Frage
Blackmagic RAW Speedtest auf Apples M1 (MacBook Pro 16GB)
Avid Pro Tools Sample Rate auf 48 kHz nicht möglich
Premiere Pro - Reihenfolge beim Bearbeiten / Rendern von 4k auf 1080p
Hilfe: Alte Aja Kona LHe auf Mac Pro 5.1 Sierra nutzen
Premiere Pro - Uhd Material auf 720p skalieren - Wo ist mein Denkfehler?
Blackmagic - URSA Mini Pro 12K jetzt für 6K, Resolve auf Apple M1 schneller
Syrp zeigt Genie II und Magic Carpet Pro auf der // NAB 2017
FiLMiC Pro v6 Update für Android läßt noch auf sich warten
FiLMiC Pro jetzt auch mit 10-Bit-Dolby Vision HDR auf 12er iPhones
10 wenig beachtete Neuigkeiten in Premiere Pro CC 2019 und ein Hinweis auf ProRes RAW
Apple: Final Cut Pro 10.6 und Logic Pro 10.7 mit neuen Funktionen und M1 Pro, M1 Max Update

















weitere Themen:
Spezialthemen


16:9
3D
4K
AI
ARD
ARTE
AVCHD
AVI
Adapter
Adobe After Effects
Adobe Premiere Pro
After effects
Akku
Akkus
Apple
Apple Final Cut Pro
Audio
Aufnahme
Aufnahmen
Avid
Avid Media Composer
Band
Bild
Bit
Blackmagic
Blackmagic DaVinci Resolve
Blackmagic Design DaVinci Resolve
Blende
Book
Brennen
Cam
Camcorder
Camera
Canon
Canon EOS
Canon EOS 5D MKII
Canon EOS C300
Capture
Capturing
Cinema
Clip
ClipKanal
Clips
Codec
Codecs
DSLR
Datei
Digital
EDIUS
ENG
EOS
Effect
Effekt
Effekte
Empfehlung
Euro
Export
Fehler
Festplatte
File
Film
Filme
Filmen
Filter
Final Cut
Final Cut Pro
Format
Formate
Foto
Frage
Frame
GoPro
Grass Valley Edius
HDMI
HDR
Hilfe
Import
JVC
KI
Kabel
Kamera
Kanal
Kauf
Kaufe
Kaufen
Kurzfilm
Layer
Licht
Light
Live
Lösung
MAGIX video deLuxe
MPEG
MPEG-2
MPEG2
Mac
Magix
Magix Vegas Pro
Menü
Mikro
Mikrofon
Mikrophone
Monitor
Movie
Musik
Musikvideo
NAB
Nero
News
Nikon
Objektiv
Objektive
PC
Panasonic
Panasonic GH2
Panasonic HC-X1
Panasonic S1 mit V-Log
Panasonic S5
Pinnacle
Pinnacle Studio
Player
Plugin
Plugins
Premiere
Produktion
Projekt
RAW
RED
Recorder
Red
Render
Rendern
Schnitt
Software
Sony
Sony HDR
Sound
Speicher
Stativ
Stative
Streaming
Studio
TV
Test
Titel
Ton
USB
Umwandeln
Update
Vegas
Video
Video-DSLR
Videos
Videoschnitt
Windows
YouTube
Zoom