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Dehancer jetzt auch für FCPX



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen
Zum Original-Thread / Zum Apple: Mac / Final Cut Pro / FCPX / Motion-Forum

Frage von Frank Glencairn:


Hello guys,

Our beta test for Final Cut Pro is finally out!
We welcome you to join the Beta test:
https://blog.dehancer.com/dehancer-for- ... -pro-beta/



Antwort von acrossthewire:

Intel auf Big Sur funzt hier (iMac 2017mit Radeon) nicht (Einstellmöglichkeiten fehlen komplett)
M1 pro auf Monterey (über Rosetta2) läuft.



Antwort von R S K:

Compatible with Apple Silicon (using Rosetta)
Äääääääh… für ein nagelneues Plugin? Danke, nein.








Antwort von roki100:

Widersprüchlich, kompatible mit Apple Silicon aber using Rosetta.
Wobei Dehancer nicht wirklich viel Leistung benötigt...ist doch kein Problem auch mit Rosetta.



Antwort von R S K:

roki100 hat geschrieben:
Widersprüchlich, kompatible mit Apple Silicon aber using Rosetta.
Unsinnige Augenwischerei. Was ist dann bitte der Logik nach nicht "Apple Silicon kompatibel"? 🙄


roki100 hat geschrieben:
...ist doch kein Problem auch mit Rosetta.
Ich werde mit Sicherheit nicht für ein einzelnes (beta!) Plugin die Leistung von FC kastrieren und obendrein instabil machen. Es gibt schließlich sehr gute Gründe warum Final Cut Pro nicht offiziell unter Rosetta gefahren werden kann, sondern nur per Hack dazu zu kriegen ist.



Antwort von Jott:

Ich installiere keine Betas. Die Hütte brennt nicht ab, bis es ein fertiges Release gibt. Und dann idealer Weise über ein Portal wie fxfactory.



Antwort von R S K:

Und dann natürlich auch als universal Binary. 😒

Beta wäre mir in dem Moment egal, insofern FX Plug 4 kompatibel. Was es aber wohl auch nicht ist, wenn es so daherkommt. Steht ja auch OFX dran, was ein weiterer großer Minuspunkt ist. Schade.



Antwort von slashCAM:


Das beliebte, aber bisher nur in Adobe Premiere und DaVinci Resolve funktionierende Filmsimulationstool Dehancer Pro ist ab sofort auch in der Version 1.0 Beta als Plugi...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Filmsimulationstool Dehancer Film Pro ab sofort auch als Beta für Final Cut Pro




Antwort von rush:

"R S K" hat geschrieben:

Ich werde mit Sicherheit nicht für ein einzelnes (beta!) Plugin die Leistung von FC kastrieren und obendrein instabil machen.

Beta wäre mir in dem Moment egal, insofern FX Plug 4 kompatibel. Was es aber wohl auch nicht ist, wenn es so daherkommt. Steht ja auch OFX dran, was ein weiterer großer Minuspunkt ist.
Weil ein Hersteller versucht verschiedene Plattformen und NLEs zu bedienen ist das natürlich erstmal direkt ein Minuspunkt... ja ne, ist klar. In welchem Mikrokosmos bist Du eigentlich unterwegs?

Teste es doch einfach.
Ggfs. auch via Resolve (Free) wenn Du nichts an Dein FCP lässt und bilde Dir ein Urteil ob es überhaupt was für Dich sein könnte anstatt zu poltern das FCP aktuell noch nicht in letzter Konsequenz vollständig, oder zumindest nicht in der von Dir präferierten Plug In Form unterstützt wird.

Da steht doch klar: "Beta" - also erwarte nicht das alles tippitoppi und sofort auf Deine Apfel aka FCP Welt angepasst ist -sondern rechne mit möglichen Fehlern und Problemen... Beta halt. Der Name ist Programm.

Bei einem tatsächlichen Interesse an der Software steht einem Ausprobieren aber doch wirklich nichts entgegen.
Man kann es sich auch selbst ziemlich schwer machen und die Schuld immer auf andere schieben - oder Dingen einfach eine Chance geben.

Wenn's einen dann nicht überzeugt oder es wirklich hakelt: okay... Dann kann man noch immer auf eine mögliche Final warten oder es halt ad acta legen. Easy.

Aber von vorn herein die Arme wild gestikulierend in die Luft zu strecken und alles negativ darzustellen bringt doch nun wirklich keinen Benefit.

Vielleicht erbarmt sich ja ein gemäßigterer "Final Cutter" (die es zum Glück in der Mehrheit gibt) eines Tages Mal aus Interesse einen Blick auf die Beta zu werfen um Eindrücke zu vermitteln, gern auch mit einem M1er unter der Haube.



Antwort von Axel:

Da ich die Testversion nach den Anleitungen leicht deinstallieren kann, hab ich's mal probiert. Erster Gruß:

zum Bild

Also okay, bestätigt, dann:

zum Bild


Seit M1 nicht mehr gesehen, die Meldung. Aber egal, nochmals geöffnet, brav wie suggeriert Kameraprofile runtergeladen, Sony >SLog3.SGamut3Cine >@ISO 640 eingestellt (Kodak Vision 3 nochwas ist der Default). Matte Farben, Gelbstich. Hm, mit einer Standard-rec_709-LUT sieht der Clip völlig normal aus, schon ohne Korrektur. Manuell darüber* korrigiert, sukzessive Grain, Halation und Bloom enablet, nix sonst verstellt (Bildstand, Vignette und solchen Dreck lass ich lieber). Schon edel aussehend.

Derweil mal das vorhandene 5-Minuten-Projekt hie und da abgespielt. Gefühlt langsamer als sonst, auch, obwohl Dehancer nur auf einem einzigen Clip drauf war.

Möglicherweise ist der Absturz und eine schlechtere Schwuppzidität dadurch begründet, dass das Plugin die ganze Universal-Binary-App dazu zwingt, als Intelkrücke den Umweg über Rosetta zu gehen. Hm, was sagt das eigentlich über die Programmierfähigkeiten der Dehancer-Firma? M1 ist seit knapp zwei Jahren am Start und BM hatte mit seiner bis an die Unterlippe prall gefüllten Bloatware Resolve eine Woche benötigt, um eine relativ stabile Beta zu liefern, drei Monate, um tadellos für M1 zu optimieren!

Ich habe nicht auf "buy" geklickt, aber allem Anschein nach handelt es sich hier um Dehancer Light, denn die Pro-Version soll Kodak 2383 als Profil dabeihaben, was nebenbei gesagt Resolve als Filmlook-LUT mit dabei hat. Und Glow/Bloom, Halation, und Grain ebenso (letzterer wohl nicht so überzeugend wie in Dehancer). Egal, ob das jetzt 399 € oder 199 € wären, ich würde keine 9,99 € für ein Plugin zahlen, das die Performance unnötig ausbremst.

A propos zahlen. Erinnert mich an eine echt total verblüffende gratis App:
https://youtu.be/HRSwSCkVP4E?t=25

*Die haben es zwar geschafft, Dehancer wie einen normalen FCP-Effekt aussehen zu lassen, aber die Effekt-Tabelle in FCP kann es ja sowieso nicht mit dem Node-Workflow in Resolve aufnehmen. Ich erinnere mich, dass irgendein Filmlook-Fundamentalist geschrieben hat, die Reihenfolge der Filmsimulationen sei entscheidend für die authentische Wirkung, da z.B. Grain und Halation in die Filmemulsion eingebrannt seien und nicht einfach nach dem Look-Grading drübergebügelt werden dürften.



Antwort von R S K:

Axel hat geschrieben:
Da ich die Testversion nach den Anleitungen leicht deinstallieren kann, hab ich's mal probiert. Erster Gruß:

zum Bild

Also okay, bestätigt, dann:

zum Bild
Mensch Axel! Da steht doch klar: "Beta" - also erwarte nicht das alles tippitoppi und sofort auf Deine dumme kleine FCP Welt angepasst ist -sondern rechne mit möglichen Fehlern und Problemen!

Installier es und hoffe einfach es zerbügelt nicht deine Mediatheken… NO RISK NO FUN!! Du hast hier keine Ansprüche anzumelden oder Grundprinzipien zu haben! Hör auf zu poltern das FCP aktuell noch nicht in letzter Konsequenz vollständig, oder von Dir präferierten Plug In Form unterstützt wird!! Wie kommst du dazu die Programmierfähigkeiten der Dehancer-Firma in Frage zu stellen, wo sie es doch nur mit dir und gleichzeitig mit jeder NLE auf dem Markt gut meinen! Sei gefälligst dankbar für dieses tolle Angebot!!

Unglaublich, du in deiner verzogenen kleinen Apfel aka FCP Welt!





Antwort von roki100:

jetzt wisst ihr wenigstens, dass DaVinciResolve-Beta im vergleich zu Dehancer-Beta eigentlich Finale ist^^

@RSK, ich habe Dehancer Entwickler informiert und deine Beiträge angehängt... vll. werden die frustriert und bringen etwas Bewegung in dem Laden.

Ich brauche Dehancer für M1+FCP auch unbedingt.








Antwort von rush:

@Axel: Danke für's ausprobieren und schildern der ersten Eindrücke - auch im Vergleich zu Resolve.

Schön das einige gewillt sind über den Tellerrand zu blicken.

Hast du das Plugin auch Mal in der Variante für Resolve angesehen? Oder ist es dort ähnlich träge? Oder generell eher Quatsch was man nicht auch mit anderen, internen Boardmitteln von Resolve hinbekäme?

Ich komme die Tage wahrscheinlich nicht dazu Mal reinzuschauen. Habe es mir aber Mal auf die To-Do Liste gesetzt.

Aber zur M1 Kompatibilität an sich: Ich habe keine Ahnung wieviele Menschen an solch einem kleinen Tool involviert sind. Aber besonders kleinere Buden/Startups coden natürlich erstmal in Formaten bei dem auch eine möglichst große Zielgruppe erreicht werden kann... OFX ist da schon kein schlechter Ansatz denke ich.
Wenn Software dann in entsprechenden Nutzerkreisen ankommt und funktioniert bzw. von den Anwendern angenommen wird, können auch die weitere Plattformen oder Nischen mit entsprechend dedizierten Varianten versorgt werden.
Nur Mal als Sidenote: Wenn ich mir nur den Audiobereich anschaue, sind dort teils wirklich große Firmen bis heute nicht in der Lage konsequent voll kompatible M1 Versionen ihrer Software zu bringen. Das ganze scheint also nicht ganz so trivial zu sein wenn man da nicht von Grund auf drauf setzt. Weder Waves noch Native Instruments (um nur 2 von vielen zu nennen), die wirklich ein Gewicht in der Branche haben, können in Sachen M1 glänzen. Das ist also auch bei etablierten Softwareherstellern offenbar ein Problem.
Das ist schade, aber aktuell noch immer der Status Quo.

Entsprechend würde ich neuen Tools immer auch die Chance der Nachbesserung einräumen - wenn sie denn zumindest funktional her einen interessanten Ansatzpunkt bieten. Was man aber natürlich hinterfragen kann und sollte.

@RSK: Das Rumpelstilzchen fühlt sich bestätigt - wunderbar. Somit hat der inoffizielle FCP Pressesprecher des Forums gesprochen und selbstverständlich gesiegt, wie hätte es auch anders sein können.

Wie ich es auch nur wegen kann daran zu rütteln oder entsprechende Prophezeiungen in Frage zu stellen...

Darfst jetzt langsam wieder vom hohen Ross herunterkommen und Dich entspannen - Dein Mikrokosmos ist noch nicht aus den Fugen geraten.



Antwort von SamSuffy:

rush hat geschrieben:
Hast du das Plugin auch Mal in der Variante für Resolve angesehen? Oder ist es dort ähnlich träge? Oder generell eher Quatsch was man nicht auch mit anderen, internen Boardmitteln von Resolve hinbekäme?
Hi rush,
nun sollte man wissen, was genau bei dir träge ist?

Wenn ich in Resolve (18er Studio, Windows Version, ACEScct 1.3) Dehancer Pro (5.3.3) alle Funktionen akitiviert habe (Grain, Bloom, Halation, Vignette, Color Head, FilmProfile, Print, etc), läuft eine 4k Timeline mit 6k Material bei mir mit 15fps.
(Ryzen 3900XT, 64GB RAM, RTX3080).
Um auf Echtzeit zu kommen, also 24fps, muss ich Bloom und/oder Halation deaktivieren.

Ob nun ein M1 da besser performt wäre schön zu wissen. Laut Dehancer selbst, ist das Plugin für Resolve unter MacOS mit M1 mehr als 3mal schneller als die MacOS Version für Intel. Doch ein Vergleich zu Windows finde ich nicht.

Ob es lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Kannst mir gerne einen roh-Clip von dir schicken und ich mach dir mal 2-3 Versionen mit Dehancer (natürlich in meinem Look ;) )

Gruß
Sam



Antwort von acrossthewire:

SamSuffy hat geschrieben:
Ob nun ein M1 da besser performt wäre schön zu wissen. Laut Dehancer selbst, ist das Plugin für Resolve unter MacOS mit M1 mehr als 3mal schneller als die MacOS Version für Intel. Doch ein Vergleich zu Windows finde ich nicht.
4k Material in 50p läuft auf dem kleinen M1pro 16GB (2Effizienz8Leistungskerne,16Grafikkerne)in Resolve in der 4k Timeline mit 10fps (alles an ausser Breath and Weave). Export aus Resolve schneller als aus FCPX ca 30-40%. FCPX nutzt nur 1 Leistungskern richtig beim Export nach h265 (linksFCPX - rechts ResolveStudio). Bildschirmfoto 2022-08-04 um 12.24.09.png



Antwort von Axel:

rush hat geschrieben:
Hast du das Plugin auch Mal in der Variante für Resolve angesehen? Oder ist es dort ähnlich träge? Oder generell eher Quatsch was man nicht auch mit anderen, internen Boardmitteln von Resolve hinbekäme?
Hm, ehrlich gesagt bin ich da überfragt und wahrscheinlich auch der Falsche. Ich sehe zum Beispiel diesen Vergleich und kann mir nur denken, dass der Einsteller nicht so der Guru unter den Coloristen ist:

Zuviel Halation bei beiden, und von dem Filmkorn bleibt nicht mehr viel. Halation scheint mir sowieso was mit (Medizinbegriff) geringer therapeutischer Breite zu sein. Ist es einen Tick zu wenig, hilft es nicht. Ist es einen Tick zuviel: Exitus. Wenn es irgend jemand mit einer positiven Kinoerfahrung assoziiert, dann so unterschwellig wie das Wispern des Ventilators beim Nachbarn, der die gefühlte Temperatur um 0,2 Grad senkt. Fahrenheit, versteht sich.

Ich denke aber, 9 von 10 Leuten - also himalayahoch über der Bias-Schwelle - würden die in Dehancer Pro gebotenen Farben von Kodak 2383 allem anderen spontan vorziehen, und das geht relativ leicht mit Resolve-Bordmitteln:

Zum Beispiel als Powergrade, in den man zusätzlich nötige Nodes noch dazwischensetzt (BTW: Ich fand instinktiv schon immer S-Cinetone Marzipanschweinchen mit Zimtstreu, k.A. warum da so viele von schwärmen. Wahrscheinlich die, die auf Marzipanschweinchen mit Zimtstreu stehen).

Zu diesen Nodes würde bei mir auf jeden Fall Resolve FX Light Glow gehören. Bin mir nicht so sicher, ob es daran liegt, dass Licht, äh, volumetrischer wirkt oder weil es mich tatsächlich an das Glühen von Highlights bei der Kinoprojektion erinnert (langjähriger Analog- und Digitalvorführer): die Leinwand selbst streut ein wenig. Man kann das freilich auch mit Black-Pro-Mist oder ähnlichen Filtern machen, aber wir reden ja hier von Post.

Was bleibt ist Filmkorn. Ist es sehr wichtig für das verdorbene Auge des Analog-Connoisseurs? Wie gesagt, keine Ahnung. In einem der ersten Resolve Halation-Tutorials erklärte dieser pfiffige Mitarbeiter von Waqas Qazi, das Filmkorn innerhalb des Resolve FX Light Halation sei das Beste daran. Zeitstempel, aber das ganze Tut ist gut:
https://youtu.be/4LOBLB7bC7c?t=641

Ich habe schon einige Workflows ausprobiert. Am befriedigendsten finde ich momentan irgendwie ohne jedes Farbmanagement, also weder Davinci YRGB ColorManagement, ACES oder Color Space Transform. Heute sag ich das, morgen was anderes. Das ultimative Filmlook-Paket Dehancer reizt mich wenig.



Antwort von roki100:

Wer mit Davinci gut umgehen kann, der braucht keine extra Werkzeuge. Dehancer, FilmConverter sind doch Werkzeuge wo man klick hier und klick da und fertig ist alles - DAS (!) denkt man so, ist es aber nicht.... Nur bei FilmConverter funktioniert das etwas besser, einfach Kamera, Film Profil auswählen und vll. noch Composite Mode "SoftLight"...

Man kann also vor dem Kauf versuchen so was zB. allein mit davinci Werkzeuge zu gestalten, schein ja nicht so schwer sein^^

https://www.youtube.com/watch?v=4TGWkuOF4BQ



Antwort von Frank Glencairn:

Axel hat geschrieben:

Was bleibt ist Filmkorn. Ist es sehr wichtig für das verdorbene Auge des Analog-Connoisseurs? Wie gesagt, keine Ahnung.
Das Korn - vor allem das von Dehancer, das eigentlich ne Partikel Wolke ist auf die das Bild projiziert wird - macht gerade das oft zu glatte und saubere Digitalmaterial wirklich schön und lebendig. Kann man aber nur für's Kino machen oder bestenfalls für ne Bluray - alles was Online geht, tauscht das Grain gegen Kompressions-Artefakte.
roki100 hat geschrieben:
Nur bei FilmConverter funktioniert das etwas besser, einfach Kamera, Film Profil auswählen und vll. noch Composite Mode "SoftLight"...
Und worin genau unterscheidet sich das jetzt von Dehancer?



Antwort von roki100:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
roki100 hat geschrieben:
Nur bei FilmConverter funktioniert das etwas besser, einfach Kamera, Film Profil auswählen und vll. noch Composite Mode "SoftLight"...
Und worin genau unterscheidet sich das jetzt von Dehancer?
FilmConverter wirkt auf vorbereitete Rec709 (zumindest für meine Auge) besser als Dehancer...also wenn man vorher alles gemacht hat, Korrektur/Log_zu_Rec709 mit CST(oder wie auch immer) und zuletzt dann einfach FilmComverter drauf.

Bei FilmConvererter werden außerdem mehr Kameras unterstützt, das heißt, man muss vorher nicht unbedingt erst nach Log_zu_Rec709 umwandeln.... Bei Dehancer hat man mehr FilmProfile, mehr Optionen, aber es werden weniger Kameras unterstützt. Deswegen mache ich vorher S-Curve oder wandele LOG mit CST um und bei Dehancer dann Source Rec709 auswählen...



Antwort von Frank Glencairn:

roki100 hat geschrieben:

FilmConverter wirkt auf vorbereitete Rec709 (zumindest für meine Auge) besser als Dehancer...also wenn man vorher alles gemacht hat, Korrektur/Log_zu_Rec709 mit CST(oder wie auch immer) und zuletzt dann einfach FilmComverter drauf.
"Wirkt besser" ist natürlich immer relativ - im Prinzip kann man da nur ne Aussage treffen, wenn man die selbe Szene zusätzlich auf genau dem Filmmaterial gedreht hat das man wählt, und dann nen tatsächlichen Vergleich hat.

Du hast das passende Video dazu ja selbst oben verlinkt - also ich finde Dehancer ist da verdammt nah dran.

Hier noch ein bisschen Futter:





Antwort von roki100:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Du hast das passende Video dazu ja selbst oben verlinkt - also ich finde Dehancer ist da verdammt nah dran.
Ja, erfordert aber noch Korrekturen, weil passende Kamera Sources fehlen.
Ansonsten finde ich persönlich dehancer auch besser (mehr Film Profile und Regler). Es ging mir nur darum, dass man nach dem Kauf nicht erwarten soll, das man einfach Dehancer auf Node zieht und fertig ist alles. Das ist auf auf gar kein fall so.... bei FilmConverter teilweise aber schon, weil mehr Kameras unterstützt werden.
Bildschirmfoto 2022-08-04 um 20.31.12.png Wenn man zB. Blackmagic auswählt, werden Blackmagic Kameras angezeigt von OG BMPCC, BMCC 2.5K...bis Ursalas...hat man zB. BMCC 2.5K ausgewählt, kann man dafür noch Film, Video usw. auswählen.
Bildschirmfoto 2022-08-04 um 20.32.06.png








Antwort von roki100:

.



Antwort von rush:

Vielleicht sollten wir die Diskussion hier auslagern - da die Beta für FCP ja offenbar nicht so "rund" läuft... andererseits hat acrossthewire ja auch gezeigt das man damit durchaus auch unter FCP rumspielen und Ergebnisse exportieren kann. Ganz schlimm kann's also auch nicht sein?

Hier weiter diskutieren oder einen dedizierten Dehancer OFX Thread nutzen? Was meint ihr?

Ich habe eben doch etwas Zeit gefunden mir Dehancer als auch Filmconvert Nitrate anzusehen (via Resolve 18.01) - daher auch der Gedanke einen eigenen Thread dazu aufzumachen ... hier im FCP Bereich scheint's ja nicht so erwünscht zu sein.

Wie dem auch sei: unter Resolve lässt sich Dehancer problemlos installieren und nutzen, je nach Hardware-Unterbau halt mal mit mehr, mal mit weniger fps im Playback...bei mir sind es auch knapp 10fps am M1 Air mit Material von der A7sIII Slog 3 in UHD h.265 - via WiFi vom NAS.

Letzten Endes ist das ja aber auch kein Beinbruch, da man den Effekt ja nicht dauerhaft aktiv haben muss sondern bei Bedarf einfach am Ende wieder mit allen Optionen aktiviert oder Passagen zwischenrendert zum "check".

Ich muss ehrlich sagen: Ich bin recht positiv angetan von diesem Dehancer Plugin. Die Zugänglichkeit ist sehr einfach und die Möglichkeiten der Anpassung vielfältig. Vor allem aber habe ich bisher bei keinen Luts als auch PowerGrades noch nie so stimmige Out Of the box Ergebnisse auf dem Slog Material gehabt, wenn es um spezielle "Film-Looks mit Korn" geht.

Habe dazu dann parallel die Filmconvert Nitrate Demo angeworfen und muss sagen das mir Dehancer schon eher zusagt bei Nutzung derselben "Filmprofile" auf selbiges Slog3 Ausgangsmaterial. Filmconvert erzeugt bei mir gefühlt merkwürdige Farbstiche und wirkt dennoch gedämpfter... auch nicht schlecht , aber vom Gefühl sprach mich - ohne an weiteren Reglern zu drehen - erstmal Dehancer mehr an. Insbesondere auch bei Hauttönen.
Habe jetzt aber auch nicht allzu viel "getweaked". Das was Dehancer manchmal an Punch zuviel mitbringt, kann man wunderbar über den Total Impact Regler etwas reduzieren sodass man in meinen Augen überzeugende Resultate bekommt.

Auf bereits fertiges Rec.709 Material wiederum empfand ich Dehancer deutlich zu bunt... habe dann beim Input Tab anstatt Rec.709 mal folgendes gewählt: DVR WG/709: Das wirkte dann bereits deutlich stimmiger.

Ich muss jedoch auch zugeben: würde ich für Dehancer Pro sicherlich nicht ausgeben - dafür habe ich gar nicht den Bedarf an Material welches nach diesen Looks nebst Korn verlangen würde.

Aber wer tatsächlich im Spielfilmbereich o.ä. unterwegs ist und dem teils sterilen, digitalen Material etwas Leben einhauchen möchte, bekommt mit Dehancer ein tolles und leistungsfähiges Tool an die Hand. Wenn das auf dem kleinen M1er Air bereits mit knapp 10fps läuft - dürfte es auf einem Max oder Ultra vermutlich bereits in Echtzeit rollen.



Antwort von -paleface-:

Dehancer find ich zu langsam und zu überladen.

Überladen kann man jetzt auch mit Funktionsvielfallt übersetzen.
Dennoch mach ich sowas lieber mit den Boardmitteln von Resolve.
Einzig Grain nehme ich Film Convert. Der interne Grain von Resolve gefällt mir einfach nicht.
Ansonsten kann man alles was Dehancer kann auch intern regeln. Man muss also wirklich wissen ob man die Kohle ausgeben will und dafür auch noch performance verliert.

Vielelicht ist sowas für Leute interessant die viel mit unterschiedlichen Kameras arbeiten.
Ich hab ja meist nur meine eigenen Kameras im Grading. Da weiß man was man machen muss.

Hätte ich täglich anderes Material im Grading würd sich nen Plugin mit vielen Profilen vielelicht mehr schätzen.



Antwort von roki100:

rush hat geschrieben:
Ich muss ehrlich sagen: Ich bin recht positiv angetan von diesem Dehancer Plugin. Die Zugänglichkeit ist sehr einfach und die Möglichkeiten der Anpassung vielfältig. Vor allem aber habe ich bisher bei keinen Luts als auch PowerGrades noch nie so stimmige Out Of the box Ergebnisse auf dem Slog Material gehabt, wenn es um spezielle "Film-Looks mit Korn" geht.
👍



Antwort von Axel:

rush hat geschrieben:
Vielleicht sollten wir die Diskussion hier auslagern - da die Beta für FCP ja offenbar nicht so "rund" läuft...
Das Plugin? Weiß ich jetzt nicht. Es scheint halt den Host, FCP, auszubremsen.

Und in Resolve mit Bordmitteln kostet Grain Echtzeit, der Rest eigentlich nicht/kaum (dieses Gatezappeln und die Farbinkonsistenz würde ich eh nicht wollen, Kitsch).

Ich bleibe dabei: die Filmstock-LUT nach CST ist die Warmmiete, der restliche Kram das Trinkgeld für den Postboten. Für Halation und Korn muss man Feingespür entwickeln, hier wie dort.



Antwort von R S K:

rush hat geschrieben:
Wenn das auf dem kleinen M1er Air bereits mit knapp 10fps läuft - dürfte es auf einem Max oder Ultra vermutlich bereits in Echtzeit rollen.
Nope. Schließlich ist es OFX also wird es vermutlich (scheinbar offensichtlich) noch immer die veralteten, längst abgeschafften OpenGL und/oder OpenCL Frameworks nutzen, mal ganz von dem gänzlich fehlenden universal Binary abgesehen. Da kann auch ein Ultra wenig bewegen. Vielleicht 12fps?

Und wenn es so wäre, dass man dafür gleich einen Ultra bräuchte um vernünftig arbeiten zu können… das wäre ja nur noch peinlicher. 😄

Aber wer braucht schon Echtzeit, wenn er/sie dafür doch das ganze auf jeder erdenklichen (für einen selbst gänzlich irrelevanten) Plattform fahren kann und damit dem Entwickler Arbeit sparen durfte?? Letzteres ist mir doch viel wichtiger! Wer anders denkt hat ganz klar ein "Tellerrand Problem"!



Antwort von rush:

Wenn du nicht einmal gewillt bist das Tool auszuprobieren, spare Dir doch einfach sinnlose Pauschalbeiträge und nerviges poltern.

Es wurde mehrfach geschrieben daß man mit der Deaktivierung des ein oder anderen Settings des Plug Ins in Resolve durchaus Real Time erreichen kann.

Allerdings besteht doch überhaupt nicht der Bedarf während des Schnittes ständig mit allen aktivierten Filtern/Effekten des Plugins zu arbeiten.

Das passiert dann erst beim finalen Grading wo man teilweise eh in die Einzelbilder bzw. verschiedenen Motive geht und es dann anpasst.

Ich erinnere mich noch an die Final Cutter die ständig auf Intermediates switchen mussten um überhaupt schneiden zu können...
So gesehen ist das doch jammern auf hohen Niveau was Du hier abziehst.

Niemand behauptet das Dehancer nun das Non Plus Ultra sei. Und auch in Sachen Performance gibt es sicherlich noch Luft nach oben. Aber die Programmierer bzw. Software deswegen per se schlecht zu reden nur weil sie unter FCP aktuell nicht perfomed wie Du es gern hättest empfinde ich weiterhin als nicht ganz fair.

Da du das Tool zudem sowieso nicht nutzt und gar kein Interesse daran zu haben scheinst - sollte Dich das doch überhaupt nicht tangieren. Leben und leben lassen.




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