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Test : Sony RX100 III Kompaktkamera -- großer Sensor, große Videoqualität?

von Sa, 27.Dezember 2014 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Sensor und Optik
 Bedienung
 Aus dem Messlabor



Sensor und Optik



Der bewährte 1.0-Zoll Exmor CMOS-Sensor ist zwar nicht so groß wie APS-C, aber mit 13.2mm x 8.8mm deutlich größer, als übliche Camcorder- oder Knipsen-Bildwandler. Die Blackmagic Pocket Cinema Camera hat beispielsweise auch einen ähnlich großen Sensor (12.48mm x 7.02mm) was ungefähr einem Crop-Faktor von 3 entspricht. Da die Sony DSC-RX100 aufgrund der leicht verkleinerten Chipfläche im Videomodus, sowie der Reduzierung auf das 16:9-Format in der Fläche effektiv noch einmal etwas reduziert wird, dürfte sie tatsächlich beim Filmen wohl ungefähr auf dem Niveau von der Blackmagic Pocket liegen. Bei voll aktiviertem Bildstabilisator (=intelligent aktiv) sogar noch etwas darunter, denn dieser schränkt den Weitwinkel doch merklich ein.

Ein der Sony RX100 vergleichbares Wechselobjektiv ist am freien Markt nicht zu bekommen. Es ist bildstabilisert und wäre mit ca. 9 -25mm Brennweite bei der gebotenen Lichtstärke auch für Blackmagic Pocket-Nutzer höchst interessant. Als MFT-Pendant könnte man momentan noch am ehesten das 12-35mm F2,8 sehen, welches auch bildstabilisiert ist, jedoch alleine schon ca. 900 Euro kostet. Mittlerweile steht Sony allerdings mit einem derart kompakten Optik-Wunder nicht mehr alleine da: Die neue Panasonic DMC-LX100 besitzt für 799 Euro vor einem MFT-Sensor ebenfalls ein stabilisiertes 11-35mm/F1,7-2,8 Objektiv. Von durchgängigen F1.7/1.8 darf man indes wohl noch eine Weile weiterträumen.



Bedienung



Bei der Vorschau ermöglicht Sony unter anderem nun auch eine Anzeige, die nur in den schwarzen 16:9- Balken die wichtigsten Parameter ISO, Belichtungzeit und Blende anzeigt und ansonsten das Bild ohne weitere Einblendungen darstellt. Neben dem erwähnten ausfahrbaren Sucher gibt es auch ein auf- und ab-klappbares Display.

Der Objektivring kann viele Funktionen annehmen. Nachdem den Auslöser auch eine kleine Zoomwippe umgibt, kann der Objektivring ganz der Fokussierung dienen.

Blende, Belichtungszeit und ISO lassen sich frei einstellen, wobei Blende und Belichtungszeit durch den Drehring an der Rückseite kontrolliert werden. Für die ISO muss man eine frei definierbare Taste opfern oder über das schnelle Displaymenü schreiten, was auch kein Beinbruch ist. Es gibt die üblichen Bildprofile, die sich in Grenzen auch noch feintunen lassen. Ein Slog(2)-Profil ist allerdings nicht dabei.



Aus dem Messlabor



Bleibt natürlich die Frage der Fragen, wie der Sensor im Videomodus agiert. Trotz vollem Sensor-Readout scheint Sony einen anderen Downsampling-Algorithmus zu verwenden als bei der bauähnlichen RX10, die uns seinerzeit extrem positiv überraschen konnte.
Denn im Gegensatz zur fast perfekten RX10 sind bei der RX100M3 deutliche Moires in den Testmustern erkennbar:

Die Sony RX100M3 im slashCAM-FullHD-Schärfetest



Wir haben sämtliche Modi (24p-60p) der Kamera mit und ohne Bildstabilisator durchexerziert, jedoch immer mit ähnlichem Ergebnis. Warum Sony hier nicht das ausgezeichnete Downsampling der RX10 verwendet, bleibt uns ein Rätsel. Schließlich dürften der Signalprozessor und der Sensor ähnlich, wenn nicht sogar gleich sein.

Die Verzeichnung interessierte uns natürlich in diesem Falle auch, denn bei kompakten Optiken muss ja oft digital nachgeholfen werden. So wohl auch hier, denn es fallen keinerlei auffällig gekrümmte Linien ins Auge:

Die Verzeichnung der Sony RX100M3 im maximalen Weitwinkel



Bei 1200Lux mit Blende 4, 1/50s und ISO125 zeigt sich die Sony in der Werkseinstellung typisch knallig:

Die Sony RX100M3 bei 1200 Lux mit 1/50s, F4 und ISO125



Jedoch lassen sich die Farben noch gut in den jeweiligen Profilen etwas zähmen.

Bei wenig Licht versteht die RX100 zu glänzen. Dank des relativ großen Sensors bleibt das Rauschen für eine derart kompakte Kamera dennoch erstaunlich gering. Dafür lässt die die Schärfe etwas nach. Hier eine Demostation bei ISO6400 mit 1/25s Belichtungszeit und Blende 1.8:

Die Sony RX100M3 bei 12 Lux mit 1/25s, F1,8 und ISO6400



Einleitung / Austtatung / Formate
Fazit


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Einleitung / Austtatung / Formate
Sensor und Optik / Bedienung / Aus dem Messlabor
Fazit
  

[8 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
marcszeglat    14:10 am 29.9.2015
kommt denn auch ein test zur mark4? würde mich brennend interessieren.
nachtaktiv    18:04 am 3.1.2015
wäre ne alternative für meine hero3 BE .... wenn da nicht der preis wäre... für ne kompakte geb ich ungern mehr als 300 € aus .. da liegt meine persönliche schmerzgrenze.....weiterlesen
maiurb    13:23 am 1.1.2015
Mit den Servo-zooms der Kompakten kann man nicht wirklich gut manuell fokussieren. Zumindest kannst du keinen "Follow Focus" anbringen und auch nicht vernünftig durch die...weiterlesen
[ Alle Kommentare ganz lesen]

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