32 Bit Backup-Recording

Der auf den ersten Blick vielleicht spektakulärste Unterschied zwischen der Wireless Pro und der Go II Funkstrecke dürfte die bei der Pro-Version enthaltene 32 Bit Float Aufnahmefunktion sein. Nochmal kurz in Erinnerung gebracht: Bereits bei unserem ausführlichen Test der nahezu baugleichen Rode Wireless Go II Funkstrecke hat uns die interne Aufnahmefunktion der TX-Module bereits sehr gut gefallen. Allerdings ist diese bei der Wireless GO II nicht in 32 Bit Float verfügbar.


 Rode Wireless Pro mit 32 Bit Float Unterstützung
Rode Wireless Pro mit 32 Bit Float Unterstützung

Um das 32 Bit Float Recording der Rode Wireless Pro zu konfigurieren, wird zunächst der entsprechende Sender (TX-Modul) in der Rode Central App per Klick ausgewählt. Hier kann beim REC-Button – wie schon bei der Wireless GO II beim Backup-Recording zwischen „Always“ und „Manual“ gewählt werden. Wird „Manual“ gewählt, muss das interne Recording pro Aufnahme am Sender selbst via Klick auf den Record-Button gestartet werden. Für stressfreien Betrieb empfehlen wir hier auf jeden Fall das Recording auf „Always“ zu stellen. Die Gesamtaufnahmezeit von über 40 Stunden reicht hier locker für mehrere Drehtage aus und sobald die Aufnahmen gebackupt sind, kann der interne Speicher wieder gelöscht werden.



Die 32 Bit Float Aufnahmen funktionieren wie erwartet. Wir haben bei unseren Tests die kamerainternen Limiter der Panasonic S5 II X ausgeschaltet und starkes Clipping bei der Aufnahme erzeugt.


 Geclipptes, kamerainternes Signal, das nicht mehr zurückgeholt werden kann
Geclipptes, kamerainternes Signal, das nicht mehr zurückgeholt werden kann



Die kamerainternen Aufnahmen waren damit nicht wirklich zu gebrauchen. Bei den 32 Bit Backup-Aufnahmen der TX Module konnten wir jedoch die geclippten Bereiche ohne Probleme zurückholen: Ein cooles Feature.


 Die gleiche Aufnahme – diesmal das 32 Bit Float Backup File, das sich problemlos restituieren lässt.
Die gleiche Aufnahme – diesmal das 32 Bit Float Backup File, das sich problemlos restituieren lässt.

Ob man das Backup-Recording tatsächlich in 32-Bit Float benötigt, muss jeder für seine Aufnahmepraxis selbst entscheiden. Wer häufig mit geclippten Signalen zu kämpfen hat, wird das 32 Bit Float Recording der Wireless Go Pro als Segen empfinden. Für unsere Praxis reicht tatsächlich das „normale“ unkomprimierte Backup Recording (72 Stunden) der Wireless GO II bislang aus. Im Hinterkopf sollte man hierbei auch behalten, dass die kamerainternen, digitalen Limiter stetig besser werden. Tatsächlich empfanden wir den automatischen Pegelbegrenzer der Panasonic S5 II X als ziemlich gut.



Einen noch größeren Mehrwert in der Praxis gegenüber der Wireless Go II sehen wir bei der Rode Wireless Pro dann tatsächlich auch in der neuen Timecode Funktion ...




Leserkommentare // Neueste
Darth Schneider  //  11:14 am 5.2.2024
Erfahrungsbericht Die selben Miks sind beim Wireless Pro mit dabei. https://youtu.be/FuC-H_B3qT8?si=NHvTRkuRiTTIQgrg Das Kabel (das übrigens flach, dünn und sehr weich und somit...weiterlesen
klusterdegenerierung  //  08:37 am 5.2.2024
Was auch nicht gut ist, wenn übermütiger Kunde meint er könne sich selbst von dem unter seiner Kleidung verlegten Lav entledigen und dabei vergisst das es kein...weiterlesen
Frank Glencairn  //  07:54 am 5.2.2024
Für die Rodes sollte eigentlich alles funktionieren (Dot Sandwich etc.) was auch für die Tram funktioniert, die ja ne ähnlich Bauform haben. image_2024-02-05_075146557...weiterlesen
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