Hier zunächst ein Paar Infos zum von uns getesteten MacBook Pro mit M5 Max CPU.
Technische Daten Testgerät
Unser Testgerät stellt das neue 16“ MacBook Pro Flaggschiff-Model mit M5 Max Chip dar. Die neue Apple CPU verfügt über 18 Kerne (6 sog. Super- und 12 Leistungskerne), 128 GB Unified Memory sowie 40 GPU Kerne.

Unser Test-MacBook Pro war darüber hinaus mit einer 4 TB SSD-Festplatte und dem gegen Reflexion geschützten Nano-Texture Display ausgestattet.
In dieser Maximalausstattung schlagen bei unserem Testgerät im Apple Store stolze 7.179,- Euro auf. Wählt man hingegen die 18 Core Variante des M5 Max mit 36 GB Speicher und 2 TB Festplatte und verzichtet auf das Nano-Display liegt der Preis bei 4.499,- Euro. Die günstigste 16“ MacBook Pro Variante mit „Standard“ M5 Chip und 24 GB RAM startet bei 2.999,- Euro.

Mit einen Gewicht von 2,15 kg ist die hier getestete 16“ Variante rund ein halbes kg schwerer als das 14“ MacBook Pro (1,62 kg). Bei den Gewichtsklassen hat sich im Vergleich zu den ersten MacBook Pros mit Apple Silicon damit wenig verändert. Unser altgedientes 16“ Redaktions-Macbook Pro mit M1 Max liegt ebenfalls im 2.1 kg-Bereich.
Immer wieder beeindruckt sind wir von Apples Nano-Texture-Display. Im direkten Vergleich zum „normal spiegelnden“ Display des Redaktions Macbook Pro M1 Max ist der Unterschied in hellen Umgebungen recht ausgeprägt.Während wir auf dem „alten“ M1 Max MacBook Displayinhalte in der Lichtspiegelung nicht mehr erkennen können, ist dies auf dem Nano-Texture Display des neuen MacBook Pro mit M5 Max noch möglich. Persönlich halten wir daher die 180,- Euro Aufpreis für das Nano-Texture-Display für alle, die viel auch draußen mit dem Macbook-Pro unterwegs sind, für recht gut angelegtes Geld.
Hier zunächst ein Paar Infos zum von uns getesteten MacBook Pro mit M5 Max CPU.
Cinebench
Beim M5 Max verspricht Apple eine bis zu 30% gesteigerte Leistung bei Apps die Raytracing nutzen. Erstmalig hatte Apple mit dem M3 Max hardwarebeschleunigtes Raytracing auf der GPU-Einheit integriert. Um die GPU Leistung beim M5 Max anzuschauen, haben wir auch nochmal Maxons Cinebench mit der Redshift Renderengine im Vergleich zum Macbook Pro mit M4 Max CPU laufen lassen. Um einen direkten Vergleich zu erhalten, haben wir hierfür die 2024er Variante von Cinebench genutzt, die Unterstützung für hardwaregestütztes Metal RT Ray Tracing mitbringt.
Und wir können hier den Performancegewinn beim neuen M5 Max im Vergleich zum M4 Max klar nachvollziehen – zumindest bei diesem synthetischen Rendertest sprintet die GPU des M5 Max mit rund 33% Performance-Gewinn davon.
Hier die 2024er Cinebench Scores vom M4 Max und M5 Max im Vergleich:

Die neue M5 Max CPU und GPU Performance stellt sich in Cinebench hingegen wie folgt dar:

Im Hinterkopf sollte man hierbei behalten, dass sich diese synthetischen Rendertests zumindest in der Regel nicht 1:1 in die Bewegtbild-Praxis übertragen lassen. Wie wir weiter unten sehen werden, bricht das neue MacBook Pro mit M5 Max jedoch mit dieser Regel und stellt teils erstaunliche Performancezuwächse auch in der Praxis zur Verfügung.
Doch beim Raytracing-Test gilt zunächst festzuhalten: Wer häufiger mit 3D und Raytracing zu tun hat und auf der Suche nach einem mobilen Rechner mit exzellenter Power/Watt Performance ist, dürfte hier – wie seit einiger Zeit mit der Einführung von Apple Silicone - fündig werden und kann theoretisch mit bis zu ca. 30 % Performancegewinn gegenüber dem Vorgänger rechnen.

















