Panasonic S5 II
10 Bit 6K (5952x3136 Pixel) H.265 25p
Das 10 Bit H.265 Material der Panasonic S5II gehört zu den recht performanten 10 Bit H.265 Formaten.

Auch in maximaler 6K-Auflösung können alle hier getesteten Schnittprogrammen schon seit einiger Zeit locker mehrere Clips parallel abspielen, wobei DaVinci Resolve und Final Cut Pro die Liste deutlich anführen.
DaVinci Resolve
DaVinci Resolve legt einen sehr starken Performance-Sprung hier hin und ist in der Lage ganze 27 10 Bit 6K Clips der S5II abzuspielen. Zuvor waren es noch fünf gewesen – hier hat sich enorm viel getan – zumal die Performance hier bei den letzten beiden CPU-Generationen eher stagniert hatte.
Final Cut Pro
14 Clips
Auch Final Cut Pro 12 kann einen beeindruckenden Performance-Schub hier vorlegen. Von zuvor fünf auf jetzt 14 Panasonic 6K Clips ohne dropped Frames ist hier die Darstellungsrate geklettert. Ebenfalls ziemlich beeindruckend.
Premiere Pro
Auch Premiere Pro 2026 konnte seine Abspieperformance bei diesem 6K 10 Bit H.265 Format verdoppeln und liegt jetzt bei 4 Clips ohne dropped Frames bei aktivierter hoher Qualität.
Blackmagic Ursa Mini Pro 12K
12 Bit 12K Blackmagic RAW 30p
Mit dem 12K Material der Ursa Mini Pro kommt erneut das am höchsten auflösende Material dieses Performance-Überblicks zum Einsatz.

Traditionell spielt DaVinci Resolve hier seine Stärke beim hauseigenen Format aus.
DaVinci Resolve
DaVinci Resolve 20 konnte die Performance auf dem MacBook mit M5 Max Chip nochmals verbessern und war jetzt in der Lage drei 12K Raw Clips ohne dropped Frames in einem 12K Projekt abzuspielen. Eine sehr gute Performance.
Final Cut Pro
Blackmagic Raw wird leider nach wie vor nicht von Final Cut Pro nicht unterstützt.
Premiere Pro
Auch Premiere Pro hat erneut zugelegt. Zuvor konnte hier 1 Clip bei halbierter Auflösung wiedergegeben werden, jetzt war es ein Clip bei voller Auflösung und deaktivierter, hoher Qualität.
Fazit
Selten sehen wir so viel Performancezuwachs von einer CPU-/ Macbook-Generation zur anderen. Bei einigen Formaten konnten wir einen Leistungssprung um mehr als das fünf-fache verzeichnen. Verantwortlich hierfür dürften mehrere Faktoren sein. Neben dem performanten M5 Max und der sehr schnellen 4TB SSD des aktuellen MacBook Pro dürften auch Effizienzsteigerungen bei den aktuellen Versionen der für diesen Test versammelten Schnittprogramme eine Rolle spielen. Allen voran bei Blackmagics DaVinci Resolve 20, gefolgt von Final Cut Pro 12 und Premiere Pro.
Vor allem wer viel mit ARRI RAW, Sonys X-OCN, 10 Bit H.265 Formaten oder Blackmagic RAW in DaVinci Resolve zu tun hat, darf sich auf einen bemerkenswerten Performancegewinn beim neuen MacBook Pro mit M5 Max CPU einstellen.
Wer bislang noch mit der ersten Generation von Apples Silicon (M1 Max) unterwegs ist, erhölt mit dem M5 Max quasi die doppelte Performance. Wer das entsprechende Budget hat – für den dürfte sich ein Upgrade auf die aktuelle MacBook Generation jetzt mehr denn je lohnen.
Wer noch mit der Vorgänger-Generation unterwegs ist, sollte genau schauen, welche Codecs am häufigsten im eigenen Workflow Anwendung finden – auch hier kann sich ein Update lohnen.
Wer hingegen weniger mit zeitkritischen Projekten zu tun hat, erhält auch mit den Vorgänger-Versionen noch recht ansprechende Videoperformance.
Unterm Strich gilt: Einen solch großen Performance-Zuwachs wie beim aktuellen M5 Max bekommt man selten zu Gesicht. Chapeau an Apple für diese Leistung.

















