Mittlerweile erscheinen neue Prozessoren aus Apples selbstentwickelter M-Serie quasi im Jahresturnus. Diese M-Prozessoren haben nun die seit 2006 verbauten Intel-CPUs in der Mac-Welt komplett verdrängt.
Neue M5 Modelle - diverse Speicheroptionen
Während die letzten "kleinen" M4-Prozessoren mit 128 Bit LPDDR5X-7500 auf rund 120 GB/s Speicherdurchsatz kommen, wird beim M5 Pro jetzt sogar der noch schnellere LPDDR5X-9600 Speicher verbaut - was in einem beachtlichen Speicherdurchsatz von 153 GB/s resultiert. Damit liegt das neue Basismodell exakt auf Augenhöhe mit den älteren M3 Pro Prozessoren, die mit einem 192 Bit Design ebenfalls 153 GB/s erreichen.
Beim M5 Max müssen Käufer dagegen wieder vor dem Kauf genauer hinsehen, weil die Modelle mit 32 GPU-Cores ihren Speicher nur mit 24 Speichercontrollern á 16 Bit ansprechen. Das resultiert dann statt bisher in 410 GB/s beim M4 Pro nun immerhin in 460 GB/s beim M5 Pro (an einem 384 Bit Bus). Die M4 Max Prozessoren mit 40 GPU Kernen kommen dagegen bei der vollen 512 Bit Speicherbandbreite (32 x 16) jetzt auf 614 GB/s - statt vormals auf 546 GB/s.
Diesmal können wir gleich zwei M5-Geräte durch unsere Benchmarks schicken, um zu sehen, wie sich die Performance über die Zeit weiterentwickelt hat. Dies sind einmal das neue Macbook Pro M5 Max sowie ein Macbook Air 13 mit dem kleinsten M5 Modell.
Noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Da die Algorithmen in Resolve ständig weiterentwickelt und dabei gelegentlich auch signifikant optimiert werden, bleiben die Werte älterer Tests leider nicht immer vergleichbar. Wir lassen ältere Ergebnisse dennoch aus Informationsgründen noch ein paar Generationen in den Tabellen stehen - auch weil man so an den Sprüngen ja deutlich sieht sieht, wo sich signifikante Veränderungen ergeben haben, die durch einen Hardware-Generationssprung alleine nur schwer zu erklären wären.
RAW Speed Test - M5 und M5 Max
Nachdem wir ja in diesem Artikel gleich zwei MacBooks betrachten, haben wir auch zwei RAW Speed Test Ergebnisse, die zugleich in unsere sehr lose gepflegte Vergleichstabelle wandern.
Dies ist einmal der kleine M5...

...sowie der aktuell größte M4 Max in einem 16 Zoll Macbook Pro:

Betrachtet man die CPU-Werte, so erkennt man, dass sich hier gegenüber den M4-Vorgängern ein schöner Performance-Zuwachs im Bereich von ca. zehn (M5 vs. M4) bis 25 Prozent (M5 Max vs. M4 Max) abbildet. Dennoch ist Apple hiermit nicht allein auf weiter Flur, denn es gibt tatsächlich noch mobile Prozessoren der Konkurrenz (wie beispielsweise der Intel Core Ultra 9 Prozessor 275HX), die in dieser Disziplin noch vor einem M5 Max landen können.
Im wichtigeren GPU-Bereich macht dagegen der kleine M5 gegenüber dem M4 den größten Sprung (ca. 25 Prozent), was die neuen Mac M5 Basismodelle weiterhin selbst für komplexere mobile Medienbearbeitung bereits mehr als ausreichend dimensioniert erscheinen lässt. Das maximal ausgestattete Apple M5 Max Macbook Pro (16 Zoll, 128 GB, 12+6 CPU, 40 GPU) landet immerhin noch 20 Prozent vor seinem Vorgänger und lässt im PC-Bereich selbst die meisten Laptops mit dedizierter Nvidia-GPU deutlich hinter sich. Im teuren Vollausbau mit 40 GPU-Kernen kommt der neue M5 Max mit seiner beeindruckenden BRAW-GPU-Decoding Performance jetzt sogar in die Gefilde eines Apple M3 Ultra (Mac Studio, 512 GB RAM, 80 GPU, 32 CPU). Doch diese starke Leistung fordert schon seit der letzten Generation auch ihren Tribut bei der Kühlung, worauf wir gleich noch näher in den Resolve Benchmarks eingehen werden...



















