Blackmagic Disk und Raw Speed
Zu unseren Standardtests bei Laptops zählen auch die Blackmagic Disk und Raw Speed Tests Apps.
Beim RAW Speed Test ergibt sich ein Performance-Gewinn zum M4 Max zwischen ca. 10 – 20%. Apple bleibt hierbei beim Performance-Zuwachs wie wir ihn von bisherigen Neuauflagen im CPU-Design gesehen haben.
Hier die von uns gemessenen Werte des M4 Max

Und hier die Werte mit dem aktuellen M5 xMax

Beim Diskspeed-Test zeigt sich hingegen ein beeindruckender Leistungszugewinn. Tatsächlich mehr als verdoppelt sich hier die Lesegeschwindigkeit und auch die Schreibgeschwindigkeit ist nahe an einer Verdoppelung dran. Zumindest die hier von uns getestete 4TB SSD-Version darf damit als bemerkenswert performant gelten.
Hier unser M4 Max Diskspeed-Test:

Und hier unser M5 Max Diskspeed-Test:

M5 Max vs M4 und M1 Max DaVinci Resolve 20 Export
Vorhang auf zu unseren praxisrelevanteren Tests …
Um auch eine Einordnung von der Playout- / Renderperformance mit diversem Videomaterial im Vergleich zu älteren MacBook mit Apple Silicone zu erhalten, rendern wir ein DaVinci Resolve Projekt nach YouTube sowohl auf dem Redaktions MacBook Pro mit M1 Max CPU als auch auf dem neuen M5 Pro Max MacBook Pro.
Zum Einsatz kommen hier Farbkorrekturen, Magic Mask Trackings, diverses Raw-Material von unterschiedlichen Herstellern, diverse Auflösungen und vieles mehr.
Der M1 Max benötigte 4 Min und 41 Sekunden – der M5 Max schloss das Rendering nach 2 Min 42 Sekunden ab.
Damit ist das M5 Max System knapp doppelt so schnell wie unsere M1 Max Version. Hiermit bewegen wir uns in Dimensionen des Performance-Zuwachs, wo sich – sofern das Budget vorhanden ist - ein Upgrade durchaus lohnen kann.
Und hier nun zu unseren Video Performance-Tests mit diversem Videomaterial von Arri über RED bis hin zu Sony und anderen – wie gewohnt im Vergleich dreier, aktueller Schnittprogramme: Adobe Premiere Pro 2026, Apple Final Cut Pro 12 und DaVinci Resolve in der Version 20.
Kurz vorweggeschickt sei zur Einordnung wie stets an dieser Stelle, dass ein Performance-Sprung von beispielsweise zuvor zwei auf jetzt drei Clips eine beachtliche Steigerung darstellt (also um rund 50% auch wenn sich das nicht ganz so einfach 1:1 übertragen lässt) und dies eher selten von einer zur nächsten Prozessorgeneration stattfindet. Für gewöhnlich bewegen sich die Performancezuwächse zwischen 10 und maximal 30% - somit sehen wir von Generation zu Generation in der Regel eine eher graduelle Erhöhung der FPS beim Decoding … doch das MacBook-Pro mit M5 Max stellt hier beeindruckender Weise die Ausnahme von der Regel dar ...

















