Als erster schwedischer Film seit 1984, als Ingmar Bergman mit Fanny und Alexander gewann, bekam gestern der Dokumentarfilm "Searching for Sugar Man" einen Oscar. Aber das ist natürlich nicht der Grund, weshalb wir das hier erwähnen. Vielmehr ist der Erfolg aus mehreren anderen Gründen interessant -- zum einen, weil der Film unter anderem auf Super-8 gedreht wurde. Liest man die Medienberichte, bekommt man zwar zunächst den Eindruck, daß ein iPhone verwendet wurde; denn als das Geld ausging, griff der Filmemacher Malik Bendjelloul nämlich auf ein solches samt Retro-App zurück, um einige letzte Einstellungen aufzunehmen, also nur für wenige Sequenzen. Darüberhinaus heißt es, sei der Film auf Super-8 gedreht worden, was jedoch auch wieder nur zum Teil stimmt, was schnell klar wird, wenn man sich den Trailer anschaut (was wir allerdings erst taten, nachdem wir diese Meldung fast fertig hatten, also umschreiben...).
Tatsächlich kam eine EX1 zum Einsatz, schätzungsweise vor allem für die Interview-Einstellungen, dazu also tatsächlich Super-8 Material sowie am Rande ein iPhone; außerdem finden sich viele animierte Sequenzen. Warum nun auf ein altes, kaum für die große Leinwand geeignetes Filmformat zurückgreifen? Um das Gefühl der 70er aufleben zu lassen: der Film handelt von der Suche nach dem Rock´n´Roll Musiker Sixto Rodriguez aus Detroit, der ausgerechnet und nur in Südafrika damals Kultstatus erreichte, ohne selbst etwas davon zu wissen.
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