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Werbung : Canon Cinema EOS Kameras und XF-AVC Codec: Die Wahl von Oscar-Gewinnern

von Do, 15.Dezember 2022


Canon Cinema EOS Kameras gelten häufig als erste Wahl – insbesondere unter Dokumentarfilmern. So entstanden in den letzten Jahren eine ganze Reihe von u.a. Oscar-prämierten Dokumentarfilmproduktionen mit Canon-Kameras wie beispielsweise der EOS C300 Mark II. Ein wichtiger Eckpfeiler dieses Erfolgs stellt Canons XF-AVC Codec dar.

Die Liste an herausragenden Dokumentarfilmen, die mit Canon Cinema EOS Kameras gedreht wurden, ist lang - im folgenden eine kleine Auswahl. Worin die Vorteile von Canons XF-AVC Codecs – gerade auch für die Dokumentarfilmproduktion – bestehen, fassen die anschließenden, technischen Infos zusammen.



American Factory, der Gewinner des Oscars für den besten Dokumentarfilm 2020, untersucht das Aufeinanderprallen der Kulturen in einem von Chinesen betriebenen Autowerk in Ohio, USA. Die Dreharbeiten dauerten von 2015-2018, meist unter heißen, feuchten und überfüllten Bedingungen. Das Team benötigte eine leichte Ausrüstung, die auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut funktioniert und mit der stickigen Umgebung zurechtkam. Die Wahl der Kameras fiel auf eine Canon EOS C100 Mark II, eine Canon EOS C300 (die inzwischen von der Canon EOS C300 Mark II abgelöst wurde) und eine Canon EOS 5D Mark III, die mit dem Canon 24-105mm und 70-200mm kombiniert wurden.

Fünf Videografen begleiteten verschiedene Mitarbeiter des Werks, wobei über 1.200 Stunden Filmmaterial zu Stande kamen – ein toller Beweis für die Zuverlässigkeit der Ausrüstung. American Factory ist der erste Film, der von Barack und Michelle Obamas Produktionsfirma Higher Ground Productions gedreht wurde.






Geschrieben und geleitet von der brasilianischen Filmemacherin Petra Costa, gibt der mutige und politische Dokumentarfilm „Am Rande der Demokratie“ einen Einblick in die brasilianische Politik. Dieser Film, der ebenfalls für die Oscar-Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ nominiert wurde, handelt von zwei Präsidentschaften und umfasst Berichte von früheren und aktuellen Staatsoberhäuptern.

Der Film feierte seine Premiere auf dem Sundance Film Festival 2019 und wurde von Kameramann João Atala mit einer Canon EOS C300 Mark II gedreht.






Walk Run Cha-Cha, bei dem Laura Nix Regie führte und der in der Oscar-Kategorie "Bester dokumentarischer Kurzfilm" nominiert war, wurde ebenfalls mit einer Canon EOS C300 Mark II gedreht. Der Film erzählt die Geschichte eines Paares, Paul und Millie Cao, die nach dem Vietnamkrieg in den 1980er Jahren in Kalifornien wiedervereint wurden und sich nun, 40 Jahre später, auf der Tanzfläche selbst verwirklichen. Laura hat das Paar sechs Jahre lang gefilmt und dabei das Studio, ihre Lehrer und ihre Tanzgemeinschaft festgehalten.

Für Kamerafrau Shana Hagan war der Dreh von Walk Run Cha-Cha mit Regisseurin Laura Nix ein Traumjob. "Wir haben bei diesem Film Aufnahmen im Stil des Cinéma Vérité mit der Handkamera gemacht, mehrere Zeitlupensequenzen und sogar eine choreografierte Tanzaufführung mit einer Steadicam gedreht. Unsere Kameraausrüstung musste sich an die jeweilige Aufnahmesituation anpassen, und die Canon EOS C300 Mark II war für uns die perfekte Wahl. In dem sehr dunklen Innenraum des Lai Lai Tanzstudios mussten wir nur mit verfügbarem Licht arbeiten, daher haben wir uns für diese Szenen für ein Set von Canon CN-E Cine Primes entschieden."






XF-AVC spart Transcoding Aufwand und Zeit

Moderne Codecs wie XF-AVC erlauben in vielen aktuellen Canon-Kameras eine Aufzeichnung in 10 Bit 4:2:2 Log (genau wie ProRes in seinen typischen Produktionseinstellungen).

Für moderne Schnittsysteme stellen solche Codecs beim Import keine technische Hürde mehr dar. Auch XF-AVC lässt sich in der Regel ruckelfrei auf modernen Schnittsystemen bearbeiten - ohne ein zeitaufwendiges Transcoding etwa nach ProRes.


XF-AVC spart knappen Aufzeichnungsspeicher

Da XF-AVC jedoch weitaus komplexere Kompressionsalgorithmen nutzt, benötigt das Format beim Speichern der Clips bei vergleichbarer Qualität immer deutlich weniger Speicherplatz.




Dadurch lassen sich in den Kameras günstigere Speichermedien einsetzen, was für längere Aufnahmezeiten und schnellere Backup-Turnover am Set sorgt. Das Datenhandling wird durch "schlanke Codecs" wie XF-AVC grundsätzlich deutlich entschlackt.


Best of Both Worlds?

Wer in der Produktion nicht auf ProRes verzichten will oder kann, fährt mit einem Transcoding vor der Postproduktion dennoch viel günstiger, weil hier der Speicherplatz in Form von Festplatten oder SSDs deutlich günstiger ist, als bei den Aufzeichnungsmedien der Kameras. Für eine interne ProRes-Aufzeichnung sind aufgrund der hohen Datenraten teurere Speichermedien wie CFExpress obligatorisch, die deutlich weniger Aufnahmezeit pro GB bieten.




Da ein solches Transcoding in der Regel unbeaufsichtigt erfolgen kann, entstehen hier auch nicht zwingend zusätzliche Personalkosten.


Chance Metadaten

Ein weiterer Vorteil eines Codecs in der Kamera: Hiermit können in der Regel wichtige Metadaten der Kamera automatisch an das Schnittprogramm weitergeleitet werden. Bei einer externen ProRes-Aufzeichnung bleiben diese dagegen öfter auf der Strecke und müssen gegebenenfalls mühsam im Editing nachbeschafft werden.


Akquisitionsformat Canon XF-AVC

Auch wenn ProRes oft als universelles Editing-Format genutzt wird, ist es nicht unbedingt ratsam, dieses auch als Akquisitionsformat zu wählen. Dem Vorteil eines eventuell eingesparten Transcodings stehen Nachteile bei den Datenraten und den Metadaten gegenüber. Da Canon XF-AVC heute in den meisten Editing-Workflows ohne Transcoding-Umwege direkt genutzt werden kann, steht dieser ausgereiften und vorteilhaften Alternative zur ProRes-Aufzeichnung nichts im Wege.


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Dieser Text erscheint im Rahmen einer Canon Promo-Kampagne auf slashCAM.


  



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update am 26.Januar 2023 - 16:15
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