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Infoseite // Viertes Vollformat Prime für L-Mount - Panasonic LUMIX S 35mm F1.8



Newsmeldung von slashCAM:



Mit dem LUMIX S 35mm F1.8 S-S35 präsentiert Panasonic nun das vierte Objektiv im Bunde der eigenen Vollformat Prime Serie für die L-Mount. Es sollte eigentlich das vorers...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Viertes Vollformat Prime für L-Mount - Panasonic LUMIX S 35mm F1.8


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Antwort von cantsin:

Der Preis ist ambitioniert, auch im Vergleich zum Sigma L-Mount 35mm/f2, das im Gegensatz zum Panasonic 35mm eine Ganzmetall-Verarbeitung, einen Blendenring und sowieso eine deutlich bessere Haptik hat und wegen seiner kompakteren Maße trotzdem kaum mehr wiegt (325g ggü. 295g) und zudem aktuell 100 EUR weniger kostet...

Bin mal gespannt auf Vergleichstests.

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Antwort von pillepalle:

Der Preis ist doch ok, wenn die Optik auf dem Niveau moderner 35er ist. Das 2/35er Sigma hat zwar 'ne schöne Haptik, aber pumpt extrem viel.

https://youtu.be/S1Rrxwm54uI&t=2m50s

Von Viltrox gibt's gerade ein neues 1.8/35er AF das am Rand sogar warpt :)

https://youtu.be/Q2vOPj2l3B4&t=1m54s

VG

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Antwort von cantsin:

Ich habe das wirklich ausgezeichnete Panasonic 50mm/1.8, das bereits bei Offenblende sehr gut abbildet.

Das neue 35mm scheint aber doch eine ganze Reihe von Schwächen zu haben, zumal in der Preisklasse:

https://youtu.be/tX3CHe5wnUg?t=199

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Antwort von pillepalle:

@ cantsin

Ich würde eher sagen in der Preisklasse schneiden die anderen 35er der Konkurrenten auch nicht besser ab. Für 700,-€ erwartet niemand eine perfekte Optik und die gibt es da auch nicht. Mich stört bei den meisten neuen und 'günstigeren' Optiken eher, dass Dinge wie Verzeichnung kaum noch korrigiert werden und sich alle nur noch auf die Software-Korrektur per Metadaten verlassen. Das ist zwar meist auch leicht in der Post manuell zu korrigieren, wenn man z.B. RAW filmt, aber eben auch immer zusätzliche Arbeit. Ältere Objetive sind oft nicht so scharf, oder haben mehr CA's, eiern dafür aber nicht so.

VG

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Antwort von cantsin:

pillepalle hat geschrieben:
@ cantsin

Ich würde eher sagen in der Preisklasse schneiden die anderen 35er der Konkurrenten auch nicht besser ab.
Hmm, das Sigma 35mm 2.0 und auch das (ähnlich teure) Sony 35mm/1.8 haben AFAIK weniger extreme Verzerrungen bzw. Software-Korrekturbedarf, und auch weniger Randunschärfen:


zum Bild

(Sigma 35mm/f2 unkorrigiert)

Das Sony ist in dieser Hinsicht sogar richtig gut:

zum Bild

(Sony 35mm/f1.8 unkorrigiert)

Panasonic ist mit seinem FF-Kamerasystem ein Underdog und muss eigentlich darüber punkten, dass sie zum gleichen Preis mehr Qualität bieten...

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Antwort von pillepalle:

Klar würde es Sinn machen, aber die Preise sind ja auch bei Panasonic (zumindest bei den Kameras) meist ganz gut. Du hast schon Recht, dass das neue 35er jetzt sicher kein Superschnapper ist, aber es geht ja auch darum das Objektivlineup zu komplettieren. Bei den meisten Herstellern gibt's bessere und schlechtere Brennweiten. Bei den 35ern schwächeln aber fast alle. Ist da wirklich mehr eine Geschmacksfrage, welche Eigenschaften einem wichtiger sind. Verglichen mit Canon oder Nikon kommt aber tatsächlich eher wenig von Panasonic, was FF-Optiken betrifft. Sie überlassen da vieles wohl erstmal den anderen Mitgliedern der L-Mount Alliance.

VG

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Antwort von Manuell:

Sowas wie das neue Tamron 35-150mm f2-2,8 würde ich gerne für L-mount sehen.

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Antwort von cantsin:

Manuell hat geschrieben:
Sowas wie das neue Tamron 35-150mm f2-2,8 würde ich gerne für L-mount sehen.
Wird's aber leider auf absehbare Zeit nicht geben, weil der L-Mount keine offene Spezifikation (und davon abgesehen einen niedrigen Marktanteil) hat. Außerdem ist Sony größter Aktionär von Tamron; würde mich nicht wundern, wenn auch Sonys eigene Objektive von Tamron hergestellt werden.

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Antwort von roki100:

cantsin hat geschrieben:
Ich habe das wirklich ausgezeichnete Panasonic 50mm/1.8, das bereits bei Offenblende sehr gut abbildet.
das Panasonic 50mm f1.8 Objektiv ist wirklich sehr gut für den Preis. Hast Du auch das 85mm Objektiv? Soll auch ganz gut sein.

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Antwort von cantsin:

roki100 hat geschrieben:
Hast Du auch das 85mm Objektiv? Soll auch ganz gut sein.
Nee, begnüge mich da mit einem adaptierten, älteren vollmanuellen Samyang 85mm/1.4 mit Nikon-DSLR-Bajonett.

Als native L-Mount-Objektive habe ich nur das Sigma 35mm/2.0, das Sigma 28-70mm/2.8, das Panasonic 50mm/1.8 und das Panasonic 24-105mm/f4, wobei die ersteren beiden Objektive 90% meiner Einsätze der S5 und das 24-105mm 90% meiner Einsätze der S1H abdecken.

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Antwort von rush:

Manuell hat geschrieben:
Sowas wie das neue Tamron 35-150mm f2-2,8 würde ich gerne für L-mount sehen.
Ich bin glücklicherweise im E-Mount unterwegs, wo sich das Ding in den letzten Monaten für mich als hervorragender Kompanion bewährt,- und diverse Festbrennweiten als auch das "klassische Standardzoom" dauerhaft verdrängt hat.

Sowohl für Video aber insbesondere auch die Fotografie ist das Teil richtig gut. Zumindest dann, wenn man nicht ständig im WW Bereich wildert. Da könnte es für den ein oder anderen bereits zu lang sein.

Das Glas täte dem L-Mount sicher nicht schlecht - aber da Tamron nicht Teil der L-Mount Allianz ist, stehen die Chancen wohl nicht allzu gut?

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Antwort von SamSuffy:

roki100 hat geschrieben:
Hast Du auch das 85mm Objektiv? Soll auch ganz gut sein.
Die Frage war zwar an cantsin gerichtet, aber ich kann dir kurz meine Erfahrungen damit schildern.

Für Foto ist das 85er S echt toll. Bekommst super Portraits damit hin und mir gefällt auch das Bokeh und der Übergang der Schärfebereiche. Somit nichts zu meckern.

Beim filmen in V-LOG oder BRAW habe ich aber mit Offenblende in Situation, die sehr kontrastreich sind, das Problem, dass da schon CA's auftreten. Scheinbar hat dies die Kamera im Fotomodus total im Griff, aber in den genannten Filmmodi sind offensichtlich diese Objektivkorrekturen deaktiviert. Gleiches Problem habe ich auch mit dem 50er S (zugegeben bisher nur einmal beim einer Weihnachtsbeleuchtung am Gebäude mitten in der Nacht bei Offenblende).
Beim 24-105 S wäre mir das bisher noch nicht aufgefallen, dass hat aber auch nur eine Offenblende von 4.

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Antwort von rush:

Das dürfte generell ein Problem der neueren Objektive sein die trotz gleichbleibender oder größerer Lichtstärke gar noch kompakter gebaut werden.

Der Trend scheint wieder stark in Richtung elektronischer Korrekturen in der Kamera zu gehen was den Einsatz im RAW oä. Betrieb entsprechend erschwert bzw. nachträgliche Korrekturen erfordert.

Auch im Fotomodus (RAW) ist der Konverter dann auf entsprechende Profile angewiesen um diese "Mankos" entsprechend auszugleichen.

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Antwort von cantsin:

rush hat geschrieben:
Das dürfte generell ein Problem der neueren Objektive sein die trotz gleichbleibender oder größerer Lichtstärke gar noch kompakter gebaut werden.

Der Trend scheint wieder stark in Richtung elektronischer Korrekturen in der Kamera zu gehen was den Einsatz im RAW oä. Betrieb entsprechend erschwert bzw. nachträgliche Korrekturen erfordert.

Auch im Fotomodus (RAW) ist der Konverter dann auf entsprechende Profile angewiesen um diese "Mankos" entsprechend auszugleichen.
Und es gibt da eigentlich nur drei Optionen:

1) Video-Raw-Software wie Resolve wird auch mit Objektiv-Korrekturprofilen ausgestattet, oder kriegt zumindest Unterstützung dafür, sie händisch anzuwenden. Es gibt ja bereits bestehende, sehr umfangreiche Profil-Bibliotheken für die meisten handelsüblichen Fotoobjektive wie Adobes .LCP-Dateien, die auch im Lieferumfang des kostenlosen Adobe DNG Converter enthalten sind, oder wie die Open Source-Bibliothek Lensfun (für die es auch Software-Werkzeuge zum Erstellen eigener Korrekturprofile gibt).

Allerdings können solche Profilkorrekturen AFAIK nur bei Festbrennweiten-Objektiven funktionieren. Bei Zooms fehlten dann framegenaue Metadaten der jeweils eingestellten Brennweite.

2.) Man setzt teure Foto-Objektive aus den Profiserien der Hersteller ein (Sigma Art, Panasonic S Pro, Sony G-Master etc.), die von ihrem Auflösungsvermögen her eigentlich Overkill für heutige Raw-Videokameras sind - es sei denn, man zeichnet 8K auf - und i.d.R. auch ziemlich schwere Klopper an der Kamera sind. Aber i.d.R. sind diese Objektive optisch besser korrigiert und daher weniger (oder gar nicht) auf Softwarekorrekturen angeweisen. Allerdings haben sie immer noch den Nachteil, dass sie focus-by-wire-Objektive sind und i.d.R. auch keine Blendenringe haben. Die meisten von ihnen sind, im Gegensatz zu Cine-Objektiven, auch nicht auf minimiertes focus breathing hin konstruiert.

3.) Man setzt Cine-Objektive ein, wobei da dank Meike & Co. die Einstiegspreise zumindest für Festbrennweiten stark gefallen sind, oder alternativ gute vollmechanische Fotoobjektive (Samyang, Zeiss, Voigtländer, alte Leica R oder Nikon AI-s etc.). Dann verliert man allerdings Autofokus, was gerade schmerzlich ist, wenn man als Canon- oder Sony-Käufer seine Kamera wegen des Video-AFs angeschafft hat.

Sinnvollerweise geht man daher entweder den Weg über elektronische Systemobjektive + herkömmliche Videocodecs (also im besten Fall 10bit-Log) mit bereits kameraintern eingebackenen Korrekturen, oder man geht den Raw-Weg mit vollmechanischen Objektiven.

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Antwort von roki100:

Die CA's, die der User SamSuffy meint (denke ich), sind CA's die bei etwas glänzendem auftreten (lichter und drumherum rosa halos bzw. eigentlich halation). Dies lässt sich nachträglich (soweit ich weiß) nicht mit Objektiv-Korrekturprofilen entfernen?

Ich kenne das auch von Sirui, mit Blende f1.8 ist halation zu sehen, zwischen f2 und f2.8 (ungefähr f2.3) ist aber alles sauber.
Mit der Linse mache ich eigentlich nie Fotos, doch einmal habe ich ein unterschied zwischen elektronischen und mechanischen Verschluss gesehen (Kerze im Bild). Mit mechanischen Verschluss war halation nicht zu sehen. Kann aber sein das ich mich täusche und nur die Kameraperspektive war anders... 🤷🏿??? Muss ich mal testen.

@SamSuffy
Danke!

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