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Neue Canon EOS 77D, 800D und M6 - Alle mit DualPixel, keiner mit 4K



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Newsmeldung von slashCAM:


Was 4K im Consumer-Segment angeht hat Canon bekanntlich die Ruhe weg. Es gab niemals 4K Consumer-Camcorder und bislang auch keine DSLR oder spiegellose Systemkamera unter...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Neue Canon EOS 77D, 800D und M6 - Alle mit DualPixel, keiner mit 4K




Antwort von DenK:

Ich habe gerade vor einer Woche eine 80D zum testen bekommen. Da würde mich jetzt mal stark der Unterschied zur 77D interessieren.
Ich bin mit dem Testen noch nicht gnaz durch, aber die 80D werde Ich wohl sowieso wieder zurück schicken und entweder auf die 77D oder einen niedrigeren Preis warten.



Antwort von SirRollingVonShutter:

Ich habe gerade vor einer Woche eine 80D zum testen bekommen. Da würde mich jetzt mal stark der Unterschied zur 77D interessieren.
Ich bin mit dem Testen noch nicht gnaz durch, aber die 80D werde Ich wohl sowieso wieder zurück schicken und entweder auf die 77D oder einen niedrigeren Preis warten.

"zum testen bekommen" der untere Part liest sich eher wie "gekauft, rumfummeln, zurückschicken und auf was günstigeres warten".

Spar dir die Mühe und greif gleich zu was ordentlichem. Die Canon Gurken sind in allen Bereichen inzwischen durchschnittlich oder schlimmer.





Antwort von DenK:

Ich habe sie mir zum testen bestellt und letzte Woche bekommen. Ganz normal über Amazon für 1.000€ zur Zeit.
Ich überlege von meiner alten 550D umzusteigen. Was Ich bis jetzt gesehen habe gefällt mir schon echt gut, aber die reine Bildqualität an sich unterscheidet sich nicht extrem. Ich will aber wie gesagt noch ein paar Testshots machen.

Video interessiert mich übrigens nicht, mir gehts nur ums Fotos machen.
Ernsthaft drehen möchte Ich mit keiner der beiden.



Antwort von Darth Schneider:

Für Fotos fand ich die 60D schon toll. Die 80D sieht laut Testaufnahmen im Netz schon ein wenig besser aus, wie die 550D oder auch die 60D auch wenns ums filmen geht. Wenn du nur eine Kamera für Fotos brauchst, schau dir mal die spiegellosen Fujis genauer an.



Antwort von DenK:

Ja der Autofokus ist halt eine komplett andere Liga, den benutze Ich aber kaum. Neuer Prozessor, ca. 5MP mehr, Schulterdisplay, Steuerrad, HDR etc. Das hat sich alles schon massiv verbessert. Merkt man auch am Gewicht.

Dafür leider kein Magic Lantern. Da habe Ich mich echt schon total dran gewöhnt.



Antwort von Darth Schneider:

Meinst du nicht Magic Lantern kommt für die 80d ? Bei der 60D hatte ich das auch, war schon echt cool, viel mehr Möglichkeiten. Mir genügt jedoch jetzt die Rx10. Ich brauche den grösseren Sensor nicht unbedingt, die kann Fotos und Filme und ich habe kein Geld für leise gute Linsen.



Antwort von DenK:

Es wird wohl schon ziemlich lange daran gearbeitet, aber es gibt noch keinen Release für die 80D, und noch nicht einmal für die 7D MarkII. Für die 7D MarkII wird aber bereits getestet soweit Ich weiß.

Aber so "dringend" benötigt wie bei der 550er ist es ja eh nicht mehr. Viele Funktionen haben ihren Weg ja in die neueren Canons gefunden, wie HDR oder Intervallaufnahme.



Antwort von Rick SSon:

Wieso eigentlich Hoffnung? Wen juckts? Dann kauft man einfach die Geräte anderer Hersteller ...



Antwort von DenK:

Wieso eigentlich Hoffnung? Wen juckts? Dann kauft man einfach die Geräte anderer Hersteller ...

Wer hat irgendwo etwas von Hoffnung geschrieben?



Antwort von Frank B.:

Tja, meine Endergebnisse sind zwar alle noch in FHD, Canon hat tolle Farben, wie ich finde, Canon schließt mit Framerates und Einstellungsmöglichkeiten offensichtlich auch auf, aaaaber....ich würde sie trotzdem nicht mehr kaufen, wenn sie kein 4K können. Ich habe dabei immer das Gefühl auf Auslaufmodelle zu setzen. Für deutlich weniger Geld gibts 4K von Panasonic und für ähnliches Geld gibts ausgezeichnete 4K-Qualität von Sony. In den Einstellmöglichkeiten dürften sie sich nicht viel nehmen mit Canon. Die bisherigen Canon-User sind in einer Zwickmühle. Sie können nur tief in die Tasche greifen, wenn sie ihre vorhandenen guten Optiken an einem nativen 4K-Gerät nutzen wollen oder sie steigen um und müssen sich von ihren Optiken weitestgehend trennen. Oder sie bleiben bei FHD, was natürlich für die meisten Sachen (noch) ausreicht. Dennoch, eine gute Kundenbindung sieht m.E. etwas anders aus.



Antwort von Nathanjo:

Tja, meine Endergebnisse sind zwar alle noch in FHD, Canon hat tolle Farben, wie ich finde, Canon schließt mit Framerates und Einstellungsmöglichkeiten offensichtlich auch auf, aaaaber....ich würde sie trotzdem nicht mehr kaufen, wenn sie kein 4K können. Ich habe dabei immer das Gefühl auf Auslaufmodelle zu setzen. Für deutlich weniger Geld gibts 4K von Panasonic und für ähnliches Geld gibts ausgezeichnete 4K-Qualität von Sony. In den Einstellmöglichkeiten dürften sie sich nicht viel nehmen mit Canon. Die bisherigen Canon-User sind in einer Zwickmühle. Sie können nur tief in die Tasche greifen, wenn sie ihre vorhandenen guten Optiken an einem nativen 4K-Gerät nutzen wollen oder sie steigen um und müssen sich von ihren Optiken weitestgehend trennen. Oder sie bleiben bei FHD, was natürlich für die meisten Sachen (noch) ausreicht. Dennoch, eine gute Kundenbindung sieht m.E. etwas anders aus.

Also ich bin auf Panasonic umgestiegen und nutze vorerst einen Lens Turbo. Der Umstieg war am Ende also gar nicht mal so teuer. Mit dem Nachteil von fehlendem Autofokus, nicht einstellbarer BlendeBlende im Glossar erklärt, nicht nutzbaren Objektiven mit Bildstabilisator... aber wenn ich diese News lese, bereue ich es nicht. Ohne Magic Lantern hätte ich meine Canons auch so schon nicht mehr nutzen wollen, glaube ich.



Antwort von rush:

Das unterstützt wieder Mal meine These... Canon lebt primär von den Objektiven und der Nutzerbasis. Wer eine halbwegs aktuelle DSLR hat wird da kaum updaten müssen... Und auch sonst klingt das alles nicht richtig spannend sondern eher wie lauwarm aufgebrüht...

Und zur spiegellosen M6... Warum lässt man bei so einer Kamera den elektronischen Sucher weg? So ein EVF ist doch eigentlich genau das was den Unterschied ausmacht um auch beim Filmen durch den Sucher schauen zu können oder bei Sonnenlicht gescheit fotografieren zu können ..

Schon kurios aber gut - auch hier werden sich wohl entsprechende Käufer für die Modelle finden...



Antwort von DenK:

Mir gehts da auch um die Objektive die man im Laufe der Jahre angesammelt hat, sosnt würde Ich mich auch eher anderweitig umschauen. Wenn es aber wirklich nur um Fotos geht ist Canon immer noch interessant finde Ich. Man muss eben auch sehen dass eine 80D 1.000€ kostet. Eine GH5 soll das doppelte kosten, eine A7SII sogar das dreifache



Antwort von rush:

@DenK: man muss eine kleine 80d ja auch nicht zwangsweise mit den jeweils anderen Topmodellen vergleichen... Im Verhältnis zu einer 4k fähigen a6300 relativiert sich dann so gesehen auch wieder einiges wie ich finde. Aber ist natürlich eine sehr individuelle Betrachtung... Denn vergleicht man andersherum die M6 mit der a6300 steht die Canon für meine Begriffe zumindest auf dem Papier relativ schwach da für den Preis.. keinen Sucher... Kein 4k... Kaufanreiz? Eher negativ.



Antwort von DenK:

Ja, das stimmt natürlich. Schade dass Canon da nicht aufholt bzw. die Preise anpasst.



Antwort von Darth Schneider:

Canon will nur Profifilmer ansprechen und Nikon wohl oder übel gar keine Filmer mehr. Das zeigt doch schon der Fakt das zum Beispiel die bei der 7200 immer noch nicht geschaft haben eine anständige Bedienung für Videografen mit in die Kameras einzubauen.
Schaut die Sony 6500 an,die bietet doch um Längen mehr als die Canon 80D und eine 7200 von Nikon und kostet ja nicht viel mehr. Panasonic kanns ja auch, eine GH 5 für 3000 mit guter Linse bringt mehr für Filmer wie eine 5D Mark 4. und die Fz 2000 ist und von Sony die Rx100 Mark4 sind besser als die lahmen Bridge und Kompaktknipsen von Canon und Nikon.
Canon hat sich den Hobby Videofilmer Sektor auch verbockt. Stellt euch mal vor das die 80D 4K Video aufnehmen könnte ? Was die ja eigentlich können müsste bei dem Preis. Die Konkurenz kann das, schon mit der alten GH4, wer würde sich dann noch die Xc 15, oder eine c100 Mark 2 kaufen wollen ? Das ist für mich ein klassisches Buisness Eigentor. Bravo Canon !!! Alle Kunden die 4 K mit oder ohne Wechsellinsen wollen, für 1000 bis 3000 Euro und nicht teurer, müssen zu Panasonic oder Sony wechseln. Oder sich die einzige zur Auswahl stehende xc15 kaufen. Das ist eine Frechheit. Bei der Konkurenz hat man die Auswahl.
Nikon ? Für Nikon ist der Videozug schon seit 20 Jahren längst abgefahren. Ich habe das Gefühl die sind an dem Marktsektor gar nicht mehr interessiert. Die sind gross in der Medizin, Industrie und Fotografie drin.
Schöne Grüsse Boris



Antwort von DenK:

Ich habe irgendwann festgestellt, dass Ich für private Videoaufnahmen einfach nicht mehr die Zeit habe. Die versauern dann ungeschnitten Ewigkeiten auf der Festplatte und Ich fasse sie nie wieder an. Deswegen beschränke ich mich privat und als Hobby aufs Fotografieren. Die Fotos bearbeite Ich dann auch recht aufändig und drucke mir ein schönes, hochwertiges Fotobuch. Das nehme Ich auch öfter mal in die Hand und schaue es mir an.
Ich bin auch wie schon erwähnt kein Kameramann oder produziere viel, daher lohnt sich eine teure 4K-Cam als Anschaffung auch nicht. Für die wenigen Drehs die Ich machen leihe Ich dann Kameras, und da möchte Ich unter 10bit auch nicht mehr wirklich arbeiten.

Deswegen ist für mich die Videofunktion wirklich vollkommen egal. Das Problem ist aber, selbst nur für Fotos hinkt Canon hinterher. Vielleicht nicht von der Qualität her, aber sehr wohl vom Preis. Es sind wirklich die Linsen die einen binden.



Antwort von Darth Schneider:

Wenn du gute Linsen hast, spricht nix gegen eine 80D ist wahrscheinlich schon etwas hochwertiger wie eine kleinere 750 D oder wie die neuen alle heissen.



Antwort von DenK:

Wenn du gute Linsen hast, spricht nix gegen eine 80D ist wahrscheinlich schon etwas hochwertiger wie eine kleinere 750 D oder wie die neuen alle heissen.

Ja wie gesagt, der Unterschiede zwischen 80D und 77D würde mich stark interessieren. Ich meine da jetzt nicht den Body, sondern was am Ende rauskommt. Die Daten sind da nämlich ziemlich identisch, nur dass die 77D schon mit DIGIC 7 kommt.

Auf der anderen Seite ist es natürlich schon auch so, dass Ich sehr sehr gerne 4K und gutes Lowlight bis zur finsteren Nacht mitnehmen würde, wenn man es fürs selbe Geld bekommt. Das ist dann eben der Punkt an dem die Linsen ins Spiel kommen.



Antwort von Funless:

Es sind wirklich die Linsen die einen binden.

Und somit macht Canon strategisch gesehen imho alles richtig.

Es ist ja auch unbestritten, dass gute Objektive ihren Preis haben und dass solche Optiken zudem bei pfleglicher Behandlung über sehr viele Jahre hinweg einen äußerst stabilen Werterhalt vorweisen.

Bodies können in regelmäßigen Abständen getauscht, respektive einem Update oder gar Upgrade unterzogen werden.

Darüber hinaus bleibt Canon nun einmal bei seiner strikten Trennung seiner Video- und Fotomodellen. Die Videofeatures, die in ihren DSLRs implementiert sind, sind an die Zielgruppe "Fotografen mit ab und zu Bewegtbildaufnahmen" gerichtet und dementsprechend ausgelegt und eigentlich auch ausreichend. Ach ja, da war ja was mit 4K .... dazu komme ich gleich.

Will man bei Canon Videomäßig mehr bekommen, werden hierfür entweder die (noch vorhandenen) Legria Camcorder oder die EOS C Modelle angeboten. Hier hat man je nach Modell mehr Möglichkeiten als bei einer DSLR, DSLM oder sonst einer Knipse. Ach ja, da war ja was mit 4K .... dazu komme ich gleich.

Was jedoch bei Canon (und übrigens auch bei Nikon) Fotoapparaten jedoch besonders auszeichnet ist schlicht und einfach, dass sie i.d.R. (Ausnahmen gibt es natürlich, keine Frage) treue Arbeitstiere sind die ohne Murren und Zucken ein Bild nach dem anderen schießen bis sie irgendwann einmal nach jahrelangem Dienst die Füße strecken und gegen ein aktuelleres Modell ausgetauscht werden. Vorteil: Vorhandene für teures Geld erworbene Linsen können nahtlos weiter verwendet werden.

Diesen Ruf als zuverlässige Arbeitstiere haben sich übrigens in sehr kurzer Zeit auch die EOS C Modelle erarbeitet. Diese Geräte sind dafür gemacht worden um mit dem Einsatz dieser Geräte Geld zu verdienen.

Ach ja, da war ja was mit 4K.

Gegenfrage: Weshalb sollte Canon denn unbedingt in seinen DSLRs, DSLMs, sonstigen Knipsen oder alle ihren EOS C Modellen 4K anbieten?

Etwa weil Sony und Panasonic es tun?

Logisch, dass die zwei letztgenannten die 4K Sau mit Peitschen und Trompeten durchs Dorf treiben denn die wollen (und müssen) ihre 4K Glotzen an den Mann bringen und benötigen dafür eine (Content)-Rechtfertigung, denn irgendwie kommt die Filmindustrie mit 4K Content ja immer noch nicht so ganz aus dem Knick.

Canon produziert und verkauft keine 4K TVs. Zudem wird in den TV Broadcast Anwendungsbereichen in denen die C100 und C300 größtenteils zum Einsatz kommt noch so gut wie gar kein 4K benötigt.

Also nochmal: Weshalb sollte Canon 4K jetzt schon so breitflächig in seinen Modellen 4K implementieren wie Sony und Panasonic es tun?

Irgendwann werden sie es machen das ist klar. Aber erst dann wenn es in der breiten Masse angekommen ist, denn das ist nämlich noch lange nicht passiert. Nur weil fast alle Panasonic und Sony Modelle 4K implementiert haben und sich die Geräte vielleicht auch wie warme Semmelchen verkaufen, heißt es noch lange nicht, dass diese Käufer auch allesamt 4K anwenden.

Das mag natürlich eine Redaktion für digitale Videotechnik und Film oder jemand der sich die ganze Zeit wundert warum nicht schon längst alle Blockbuster mit einer RX10 produziert werden oder der "ambitionierte Hobbyfilmer" der mit x-log und HDR die Zeichnung der Korona aufnehmen möchte wenn er mit der Kamera in die Sonne hält nicht so gerne hören aber so ist es nun einmal.

Wie gesagt, Canon wird noch breitflächig 4K in seinen Produktmodellen implementieren wenn die Zeit dafür reif ist und ich behaupte ganz frech, dass die das dann sogar in so einer Qualität machen werden wie sie es 2012 (!!!) in der C100 geschafft haben solch ein feines FHD Bild mit nur "lächerlichen 8Bit" zu realisieren.



Antwort von Darth Schneider:

An Funnless. Sehr gute Argumente die du da bringst. Hat schon viel wahres.
Sehr Gute Arbeitstiere sind die Canons ganz sicher, die Linsen sind toll. Aber die Konkurenz verfolgt halt einen ein wenig anderen Weg, und sie holen schnell auf, wenn man bedenkt wie Kurz z.b Panasonic und Sony erst anständige Fotoapparate im Angebot haben. Die Linsen werden dort auch immer zahlreicher und hochwertiger. Panasonic hat s ja auch besonders einfach gemacht, wenn man Linsen von Fremdherstellern verwenden will. Canon und Nikon machen schon ewig Fotoapparate und müssen meiner Meinung nach einfach aufpassen das ihnen nicht der eine oder andere Kundenstamm davon rennt. Was ja zum Teil schon der Fall ist, viele haben zu Sony gewechselt die früher auf Canon geschwört haben. Es gibt genug Beispiele im Netz. Ich selbst kenne zwei Profi Fotografen die beide von Canon auf Fuji und auf Sony umgestiegen sind. Beide hatten über 20 Jahre mit Canon bearbeitet. Das mit der c100 stimmt schon. Aber innovativ und Alleine auf dem Markt ist die schon lange nicht mehr. Nur weil sie jetzt sehr gute Filmreife 8 BitBit im Glossar erklärt Bilder schafft, will das nichts heissen. Die Fs5 oder Fs7, Ursa Mini, GH5 und nicht zu vergessen die A6500 zusammen mit diesem neuem 4000 € Sony ZoomZoom im Glossar erklärt Objektiv, speziell für Filmer ?
Es kommen immer mehr Kameras, die können immer mehr, schöne Bilder machen sie ganz sicher alle, egal mit wieviel Bit.



Antwort von Funless:

Du solltest nicht den Fehler machen dich von den (durchaus gut gemachten) Marketingposaunen von Panasonic und Sony antreiben zu lassen und zu pauschalisieren, sondern das alles mal etwas differenzierter zu betrachten.

Sowohl bei Sony, als auch bei Panasonic werden von den Anwendern das immer noch Fehlen einer breit gefächerten Auswahl von guten nativen Objektiven moniert. Und das nicht nur hier bei den ambitionierten slachCAM'ern, sondern noch viel extremer und lautstärker in diversen Fotoforen. Auch wenn man aufgrund des geringen Auflagenmaßes sowohl bei MFT, als auch beim E-Mount so gut wie jedes Objektiv adaptieren kann, ist jedoch ausnahmslos jede Adaption ein Kompromiss der mit einer Leistung eines nativen Objektivs (im ins besonderen bzgl. AF) nicht vergleichbar ist.

Schön, man kann Vintage Objektive ranbappen aber das ist letztendlich nichts weiter als eine Spielerei. Für einen Fotografen, der bspw. mit Sport- oder Reportagefotografie sein Geld verdient, ist das nix.

Und nur weil im Vergleich zu den weltweit agierenden Fotografen eine Handvoll auf YouTube "Why I switched from Canon/Nikon to Sony/Panasonic" Videos posten bedeutet das noch lange nicht, dass bei Canon (oder Nikon) deswegen gleich ganze Kundenstämme davonlaufen.

Beispiel: Du kennst zwei Profifotografen die nach 20 Jahren von Canon auf Fuji oder Sony umgestiegen sind und ich kann dir im Gegenzug auf Anhieb 10 Profi Fotografen nennen, die ich kenne und die auf keinen Fall von Canon oder Nikon auf ein anderes System umsteigen werden solange nicht eine äquivalente Objektivauswahl angeboten wird.

Anderes Beispiel weshalb Canon aus meiner Sicht produktstrategisch alles richtig macht: Zu Zeiten als die GH2 released wurde (2010) war AF im Videobetrieb gerade bei den filmenden DSLRs ein purer Horror und der Video-AF der GH2 mit nativer Lumix Linse bedingt durch die Tatsache als Systemkamera eine reine Wonne. 3 Jahre später jedoch implementierte Canon erstmalig in der 70D den Dual-Pixel AF der alles bisherige was Video-AF in filmenden Fotoapparaten weit in den Schatten stellte und dieser wird mittlerweile sukzessive in fast allen Modellen angeboten und sogar verbessert. Während nach wie vor sowohl bei filmenden Panasonic-, als auch bei den Sony-Fotoapparaten beim Video-AF noch deutlich Luft nach oben ist.

Und übrigens zur Klarstellung: Ich selber besitze nicht einmal eine Canon, hatte Jahrelang die GH2 und bin letzten Sommer zur A7s gewechselt.



Antwort von Darth Schneider:

Hast ja schon recht, Canon gewinnt sicherlich viele neue Kunden und die Kameras sind sehr gut, ich hatte ja auch eine 60D. Wenn man bedenkt, die Bilder einer 550D sehen heute immer noch super aus und sie fotografiert wahrscheinlich sogar noch gleich gut wie die GH5.
Habe mir schon überlegt ob ich mir als zweit Kamera eine gebrauchte günstige Gh2 suchen soll, für die Tanzaufführungen die ich manchmal filmen darf. Denkst die wäre was ? Ich habe noch die Rx10. Könnte das passen ? Nur mit welcher Linse, mit ZoomZoom im Glossar erklärt ?



Antwort von Frank B.:

Es sind wirklich die Linsen die einen binden.

Und somit macht Canon strategisch gesehen imho alles richtig.

...

Bodies können in regelmäßigen Abständen getauscht, respektive einem Update oder gar Upgrade unterzogen werden.

Nun, das ist das Problem. Canon macht es auf den ersten Blick marketingtechnisch ganz gut. Vorteil für Canon, die Linsensammlung, die ein Canonfilmer/-fotograf über die Jahre aufgebaut hat und der recht gute Name.

Aber ich glaube, die Politik Canons im Amateurbereich ist in Wirklichkeit nicht gut. Natürlich müssen sie ihre Profiprodukte schützen. Das tun sie konsequent, indem sie 4K-fähige Amateurprodukte weitestgehend unterbinden. Start eben erst bei der XC10/15 in den 4K-Bereich (aber die hat ja eine Fixoptik, dafür braucht man seine Canonlinsen ja nicht, somit ist sie für den Canonfilmer mit Objektivpark irrelevant). Dann geht s eben erst mit der 5D Mk IV weiter und da hört der Spaß schon bei vielen Amateuren auf. Ich kann mir vorstellen, dass das einige langjährige Kunden nach und nach erbost, denn freilich können Bodys in regelmäßigen Abständen getauscht werden. Aber du kannst halt lange tauschen, 4K bekommst du trotzdem nicht im Amateurbereich, wenn eben diese Bodys nicht angeboten werden. Ich denke, dass so mancher Canonfilmer bereits über mehrere Kameragenerationen sehnsüchtig auf ein 4K-Modell um die 1000,- Euro wartet. Insofern ist die Strategie von Canon vielleicht doch nicht so gut. Der Vorwurf, dass man mit einem System wie MFT in der Falle sitzt und kaum Möglichkeiten eines Umstiegs auf ein anderes System hat, ohne alles zu verkaufen, trifft irgendwie ja auch bei Canon zu.
Mich persönlich trifft es nicht. Ich bin nie bei Canon gewesen. Bin mit E-Mount Sony eingestiegen und inzwischen auf MFT Panasonic umgestiegen. Die Objektive bei MFT sind in guter Qualität vergleichsweise günstig, wenn man es geschickt anstellt und Fremdoptiken bzw. Altgläser sind reichlich adaptierbar. Was mir an den Canonknipsen gefällt, sind wie ich oben bereits sagte, die Farben. Die finde ich einfach angenehmer als die ooc bei Panasonic. Mit der neuen GH5 wird dann vielleicht ein bisschen mehr in der Post zurechtzurücken sein.



Antwort von Funless:

Habe mir schon überlegt ob ich mir als zweit Kamera eine gebrauchte günstige Gh2 suchen soll, für die Tanzaufführungen die ich manchmal filmen darf. Denkst die wäre was ? Ich habe noch die Rx10. Könnte das passen ? Nur mit welcher Linse, mit ZoomZoom im Glossar erklärt ?

Die GH2 ist aus meiner Sicht nach wie vor eine potente Kamera und auch bzgl. Low-Light gibt es da (ein lichtstarkes Objektiv vorausgesetzt) nicht viel zu meckern solange man es mit der ISO nicht übertreibt. Aber bis 800 und manchmal sogar bis 1600 gab es bei mir jedenfalls keine Probleme.

Das Lumix 12-35 mm f2.8 wäre empfehlenswert, jedoch zahlt man für diese Linse im günstigsten Fall gut das dreifache von dem was für eine gut erhaltende GH2 veranschlagt wird. Oder alternativ adaptierst du (bspw. - und damals am weitesten verbreitet - Canon FD Objektive) was dann eine günstigere Lösung wäre, das Bild zudem ansprechender macht aber ohne AF und sonstiges nativ-gedöhns.

Bezüglich passen mit der RX10 kann ich leider nichts sagen, da ich über diese Kamera Null Erfahrungsinfos habe. Jedoch befürchte ich, dass es problematisch werden würde farbmäßig das Bild beider Kameras zu matchen. Aber wie gesagt, definitiv wissen tu ich es nicht.

@Frank B.:

Auch dir kann ich nur raten nicht den Fehler zu begehen von sich auf andere zu schließen, bzw. die eigenen Vorlieben bzw. Präferenzen als Status Quo für alle anderen anzusehen.

Dass die Anzahl von Canon Amateurfilmern welche bereits über mehrere Kameragenerationen sehnsüchtig auf ein 4K-Modell um die 1000,- Euro warten besonders hoch ist, wage ich (aus den zwei Postings weiter oben angeführten Gründen) zu bezweifeln. Sicherlich gibt es diese Canonfilmer das will ich nicht bestreiten aber im Vergleich zu den übrigen Canon Fotografen/Fotografinnen, die mit ihrer Canon fotografieren und nur mal so nebenbei filmen und somit mit solchen Features wie DPAF vorzüglich bedient werden, ist die Anzahl der erstgenannten aus meiner Sicht verschwindend gering, als dass Canon seine Produktstrategie dementsprechend anpassen müsste.

Und ja ... jedem Hersteller ist die Bindung des Kunden wichtig, da ist der eine genau so wie der andere.



Antwort von Frank B.:

Nun ja, es muss eben jeder sehen, was ihm wichtig ist. Kann schon sein, dass die Canonfilmer mit der Situation zufrieden sind. Ich wäre es in der Tat nicht und würde mich spätestens jetzt nach der Einführung dieser Geräte ärgern, dass ich auf Canon gesetzt habe.



Antwort von DenK:

Es ist ja nun auch nicht so als gäbe es keine Cine-Cams von Canon. Die sind halt dann wirklich aufs Filmen ausgelegt. Im typischen DSLR-Body gäbe es dann noch die 1D-Reihe. Da befindet man sich zwar in einer anderen Preisklasse, aber man muss seine Objektive nicht zwingend auf ein anderes System adaptieren um 4K Kinolook zu bekommen.



Antwort von Frank B.:

Ja, aber das haben alle. Wenn Kosten keine Rolle spielen, dann hat natürlich Canon auch was. Man kann auch bei Blackmagic einkaufen und wird seine Objektive weiter verwenden können. Ich sprach eigentlich von Amateurfilmern.



Antwort von DenK:

Amateurfilmer sind mit FullHDFullHD im Glossar erklärt aus den Canons meiner Erfahrung nach recht happy. Selbst hier wird doch oft genug betont wie wenige Kunden 4K wollen.

Die Zielgruppe die du ansprichst sind wohl eher Enthusiasten, oder sogar Profis die mit dem Filmen ihr Geld verdienen, aber nicht so viel Geld ausgeben wollen, oder aus anderen gründen keine der "großen" Kameras wollen.



Antwort von Frank B.:

Genau darum ging es mir. Um die, die eben nicht so viel Geld ausgeben können oder wollen. Heute muss m.E. eine Kamera im Bereich 1000- 1500,- Euro 4K beherrschen. Die Zeit schreitet voran und mit ihr die technische Entwicklung. Freilich muss man nicht in 4K filmen und kann trotzdem glücklich sein. Ich hatte es oben ja auch geschrieben, dass meine Endergebnisse bis heute noch in FHD sind. Dennoch hat ein 4K-Gerät auch hier enorme Vorteile, die ich auch als engagierter Amateur gerne nutze.



Antwort von DenK:

Ja, da gebe Ich dir vollkommen recht. Ausser bei dem Punkt dass eine Cam zwischen 1.000 und 1.500€ 4K können muss. Da bin ich mir nicht sicher. Offensichtlich muss sie es nicht, sehe ich ja an mir selbst. Canon sieht seine DSRLs wohl als Fotoapparate mit Videofunktion, was sie ja eigentlich auch sind. Die anderen Hersteller versuchen die eierlegende Wollmilchsau zu entwickeln. Canon hält die Produktreihen da wohl lieber getrennt.

Es sieht aus als würde Canon genau den von dir beschrieben Markt einfach nicht aggressiv ansprechen wollen.



Antwort von Frank B.:

Ja, da gebe Ich dir vollkommen recht. Ausser bei dem Punkt dass eine Cam zwischen 1.000 und 1.500€ 4K können muss.

Freilich muss sie es bei Canon nicht. Die haben ja ihre Kundenbindung über den Namen und den Objektivpark. Andere verkaufen im Bereich von 400,- Euro aufwärts fast nur noch 4K-Kameras. Inzwischen tummelt sich ein Pulk an neuen und guten 4K-Kameras mit Großsensor und Wechseloptik im Bereich zwischen 500,- und max. 2000,- Euro. Bei Canon aber gehts erst bei 3500 Euro los. Dass es geht, beweist ja Sony, die nach offensichtlich ebenfalls langen internen Kämpfen mit der Alpha 6300/6500 auch Kameras in diesem Preisbereich positioniert haben, obwohl sie ebenfalls mit der A7er Reihe und der FS 5 Großformatsensorkameras im Semiprobereich haben



Antwort von rush:

@Funless: Canon hängt wie Nikon in einer Zwickmühle... Der DSLR Bereich läuft, weil Millionen an Gläsern im Umlauf sind.

Doch was, wenn Canon tatsächlich eines Tages in den spiegellosen KB Bereich einsteigen sollte? Ab dann gäbe es auch nur noch Adapterlösungen oder zwangsweise neue Objektive... Dieser Schritt dürfte also extrem schwierig werden.



Antwort von wp:

@rush : Warum würden andere Objektive benötigt?
Keine rhetorische Frage, ich weiß es wirklich nicht.



Antwort von Funless:

@Frank B.:

Dir wird ganz einfach von den Sony und Panasonic Marketingabteilungen geschickt suggeriert, dass eine cam zwischen 1.000 und 1.500 Euro 4K haben muss.

Du schreibst ja selber, dass deine Ergebnisse in FHD sind und du die 4K Funktionalität eben gerne für was auch immer nutzt. Sei dir auch gegönnt.

Aber ich bezweifle, dass wenn es kein 4K, sondern nur FHD gäbe du von selbst auf den Gedanken gekommen wärst wie schön es doch wäre, wenn es denn 4K gäbe dessen enorme Vorteile du als engagierter Amateur dann nutzen würdest.

Du empfindest Canons Entscheidung bislang kein 4k für Amateure zu implementieren als Beschneidung oder Gängelung oder vielleicht sogar als Bevormundung des Kunden aber letztendlich wirst du ja durch Suggestion des 4K Marketings dahingehend manipuliert, dass du der Meinung bist, dass eine cam zwischen 1.000 und 1.500 Euro 4K definitiv haben muss.

@Funless: Canon hängt wie Nikon in einer Zwickmühle... Der DSLR Bereich läuft, weil Millionen an Gläsern im Umlauf sind.

Doch was, wenn Canon tatsächlich eines Tages in den spiegellosen KB Bereich einsteigen sollte? Ab dann gäbe es auch nur noch Adapterlösungen oder zwangsweise neue Objektive... Dieser Schritt dürfte also extrem schwierig werden.

Na bei der EOS M5 (APS-C Sensor) gibt es ja den passenden Adapter von Canon mit dazu (von EF-(S) auf EOS-M) bei dem die EF-(S)-Gläser lt. diversen Testberichten wie nativ reagieren und bedienbar sind. Also sooo schwer würde ich mir diesen Schritt nicht vorstellen.

Auch wenn sich mein ganzes Geschreibsel wie Fanboy gequatsche lesen mag, bin ich dennoch davon überzeugt, dass Canon noch auf den 4K Zug aufsteigen wird, wenn die Zeit dafür angemessen und reif ist.



Antwort von Frank B.:

@Frank B.:

Dir wird ganz einfach von den Sony und Panasonic Marketingabteilungen geschickt suggeriert, dass eine cam zwischen 1.000 und 1.500 Euro 4K haben muss.

Du schreibst ja selber, dass deine Ergebnisse in FHD sind und du die 4K Funktionalität eben gerne für was auch immer nutzt. Sei dir auch gegönnt.

Aber ich bezweifle, dass wenn es kein 4K, sondern nur FHD gäbe du von selbst auf den Gedanken gekommen wärst wie schön es doch wäre, wenn es denn 4K gäbe dessen enorme Vorteile du als engagierter Amateur dann nutzen würdest.

Du empfindest Canons Entscheidung bislang kein 4k für Amateure zu implementieren als Beschneidung oder Gängelung oder vielleicht sogar als Bevormundung des Kunden aber letztendlich wirst du ja durch Suggestion des 4K Marketings dahingehend manipuliert, dass du der Meinung bist, dass eine cam zwischen 1.000 und 1.500 Euro 4K definitiv haben muss.

Das sehe ich ganz anders. Ich sagte ja, dass die Technik weiter geht und es ist natürlich so, dass das, was es (in einem bestimmten Preisbereich) nicht gibt, ich mir natürlich auch nicht kaufen kann. Im Moment kann ich mir auch noch keine 8K Kamera kaufen, owohl sie irgendwann wahrscheinlich mal des Filmers Bühne betreten werden. Jedoch wenn 50% der Camcorder in meinem Preisbereich 8K-fähig sind, dann kaufe ich mir mit Sicherheit eine und keine FullHDFullHD im Glossar erklärt mehr, um mal den Sprung über 4K weg zu lassen, damit ich dein Argument mal etwas deutlicher mache und entkräfte. Ich kaufe heute auch keine DV Kamera mehr, obwohl ich viele Jahre damit zufrieden war und sicher noch einige Videofreunde damit arbeiten. 4K ist eben anders als z.B. 3D nicht nur eine vorübergehende Erscheinung, die ein Nischendasein führen wird, sondern eine Fortentwicklung. Und wenn eben ein Hersteller meint, diesen Weg nicht mitgehen zu müssen in dem Preisbereich, in dem wahrscheinlich mehr als 50% der Neuerscheinungen das anbieten, wird gnadenlos gewechselt. Da wird eben der ganze Sims verkloppt und in ein neues System investiert. Das was die meisten Canon-User wohl davon abgehalten hat, ist ein Berg Scherben und die Hoffnung, dass Canon es doch noch fertig bringt, ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Man ärgert sich schließlich schwarz, wenn man die guten Objektive verkauft und nen Monat später kommt dann der ersehnte Body.
Canon fühlt sich offenbar sicher, dass sie diese User einfach übergehen können.



Antwort von rush:

Ein Adapter ist und bleibt aber eben immer auch ein Adapter... Und spiegellos bedeutet ja manchmal auch etwas kompakter unterwegs sein zu können... Den einen wird es nicht stören - andererseits haben native Gläser für ein gerechnetes System ja u.U. auch noch andere Vorteile.



Antwort von Funless:

Ein Adapter ist und bleibt aber eben immer auch ein Adapter... Und spiegellos bedeutet ja manchmal auch etwas kompakter unterwegs sein zu können... Den einen wird es nicht stören - andererseits haben native Gläser für ein gerechnetes System ja u.U. auch noch andere Vorteile.

Ich schrieb ja weiter oben bereits, dass ein Adapter im Vergleich zum nativen Mount immer mit Kompromissen verbunden ist, von dem her bin ich ja auch voll bei dir.



Antwort von Olaf Kringel:

4K ist eben anders als z.B. 3D nicht nur eine vorübergehende Erscheinung, die ein Nischendasein führen wird...

...jeder, aber auch wirklich jeder, der schon einmal mit 4K footage gearbeitet hat, ist sich doch der realen Vorteile bewusst.

Hier geht es doch gar nicht zwingend um die Ausgabe in 4K für die angeblich nirgends genutzen 4K Bildschirme auf diesem Planeten, sondern viel mehr auch um die (z.B. crop) Vorteile in der Post oder z.B. das downscaling in FHD inklusive Aufhübschung.

Jeder, der etwas anderes erzählt hat entweder keine cam mit 4K oder eine cam in der 4K nur mit Einschränkungen genutzt werden kann oder eben einen Commodore 64 für das NLE.

Ich finde den look meiner 600D und meiner EOS M ungelogen ja auch heute noch sehr schön und filme auch gerne noch mit beiden, sofern die Lichtverhältnisse dies zulassen.

Einer der Gründe, warum ich parallel auf MFT umgestiegen bin, war (und ist tragischer Weise offensichtlich auch aktuell noch) tatsächlich fehlendes 4K.

Das Canon hier eine klare Linie zieht und sich im Videopro Bereich nicht selber kanibalisieren möchte, kann ich sogar durchaus verstehen, nur darf man sich dann auch nicht wundern, wenn die consumer/prosumer Kundschaft woanders naschen geht.

Irgendwo gab es mal eine Statistik aus welcher hervorging, das selbst gewerbliche Fotografen, welche keinerlei professionellen Videodienstleistungen anbieten, es zukünftig sehr schwer haben werden.

Kaufen die sich jetzt alle ne cam aus der C-Serie?

Ob allein der Markenname Canon bis in alle Ewigkeit ein Erfolgsgarant bleibt, obgleich man stoisch die zahlreichen 4K Kundenwünsche im consumer/prosumer Segment ignoriert, weiß wohl nur die Glaskugel.

Gruß,

Olaf



Antwort von cantsin:

Hier geht es doch gar nicht zwingend um die Ausgabe in 4K für die angeblich nirgends genutzen 4K Bildschirme auf diesem Planeten, sondern viel mehr auch um die (z.B. crop) Vorteile in der Post oder z.B. das downscaling in FHD inklusive Aufhübschung.
Letzteres ist aber nur dann eine Aufhübschung, wenn eine Kamera im FullHD-Modus keine optische FullHD-Auflösung erreicht.



Antwort von Olaf Kringel:

Im gaming Bereich gibt es z.B. SSAA (Super SamplingSampling im Glossar erklärt Anti Aliasing).

Die Bilder werden hier halt auch in einer höheren Auflösung gerendertgerendert im Glossar erklärt und dann runter skaliert, damit es im game besser ausschaut... wo ist der Unterschied von der Basis her?

Gruß,

Olaf



Antwort von Darth Schneider:

Also diese nachträgliche Croperei von 4K auf Hd um nachträglich den Bildausschnitt zu verändern, finde ich für mich eher ein doofes Argument. Das brauche ich doch nicht, lieber gleich beim filmen richtig quadrieren und mit mehreren Kameras drehen wenn man mehr Auswahl beim Schnitt braucht. Das wäre für mich nie ein Grund um mit 4K zu drehen. Wenn dann nur die bessere Qualität am Schluss, wenn das den wirklich so wäre, oder ist. Die Meinungen gehen ja auseinander.



Antwort von Frank B.:

Das hat nicht unbedingt nur etwas mit der Kadrierung zu tun, obwohl es auch da Fälle gibt, in denen ich es schon genutzt habe, bei Konzertaufnahmen z.B., wenn die Kamera auf einem Stativ steht, kann man da auch mal in einem Zwischenschnitt etwas näher ans Geschehen rücken oder man kann eine kleine Kamerafahrt einbauen. Ich nutze das Fleisch aber auch gern mal zum Stabilisieren, wenn ich aus der Hand filme oder um stürzende Linien etwas zu korrigieren. Man bekommt wirklich einen Mehrwert mit 4K, auch wenn man in FHD produziert - gerade da vielleicht.



Antwort von Olaf Kringel:

Also diese nachträgliche Croperei von 4K auf Hd um nachträglich den Bildausschnitt zu verändern, finde ich für mich eher ein doofes Argument. Das brauche ich doch nicht, lieber gleich beim filmen richtig quadrieren...

...das klingt jetzt für mich ein wenig nach: "10 bit braucht kein Mensch, denn wer graden kann, bekommt das auch mit 8 bit Material hin" ;)

...Ich nutze das Fleisch aber auch gern mal zum Stabilisieren, wenn ich aus der Hand filme oder um stürzende Linien etwas zu korrigieren.

...sind ebenso wie die Möglichkeit der Kamerafahrten im Bild weitere Vorteile von 4K.

Gruß,

Olaf



Antwort von Jott:

Also diese nachträgliche Croperei von 4K auf Hd um nachträglich den Bildausschnitt zu verändern, finde ich für mich eher ein doofes Argument.

Ganz im Gegenteil, das ist sogar DAS BESTE Argument für 4K: die Optionen in einer HD-Timeline.




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