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Test : Panasonic S1 Hands-On: Top 5-Achsen I.S., 5.76 MP Sucher, Ergonomie uvm. - 10 Bit Video als Option

von Fr, 1.Februar 2019 | 5 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Ergonomie und Handling
  4K Video, Rolling Shutter, optionales 10 Bit Update und Zeitlupe
  5-Achsen Dual I.S.
  Bildprofile für Video
  Autofokus und manueller Fokus
  OLED-Sucher, Peaking und Fokuscheck
  Menü
  Vorläufiges Fazit

Wir hatten Gelegenheit zu einem ersten Hands-On inklusive ersten 4K Videoaufnahmen mit der von vielen mit Spannung erwarteten Panasonic Vollformat S1. Hier unsere ersten Eindrücke zur 4K Videoqualität, 5-Achsen Dual I.S., dem hochauflösenden Sucher, neuen Bildprofilen uvm.


Vorab unser Videoclip von unserem ersten Hands-On mit der Panasonic Lumix S1 in 4K. Alle Aufnahme handgehalten mit aktivierter neuer 5-Achsen-Bildstabilisierung und neuem „Flat“ Bildprofil und dem 24-105mm f4 (mehr Hautton-Shots folgen noch):





Ergonomie und Handling



Beim ersten in die Hand nehmen der neuen Vollformat Panasonic S1 und S1R fällt auf: Die Panasonic S-Serie liegt extrem satt in der Hand.


Damit fällt die S1 im aktuellen spiegellosen Vollformatsegment vergleichsweise groß und mit spürbarem Gewicht ausgestattet aus und vermittelt dabei einen bemerkenswert soliden und hochwertigen Eindruck. Wer (wie wir) mit großen Händen unterwegs ist, freut sich endlich wieder eine „echte“ Kamera in der Hand zu halten – wer hingegen leicht und miniaturisiert sucht, wird erstmal innehalten ... zumindest so lange, bis man die ersten Vollformat-Zooms wie das neue 24-105mm f4 oder lichtstarken Festbrennweiten wie das neue 50mm F1.4 an der S-Serie montiert. Dann fällt nämlich auf, dass der Schwerpunkt des Kamera-/Objektivsystems genau auf Höhe der linken stützenden Hand liegt und das „Mehrgewicht“ sich in ein System in sehr guter Balance wandelt.


Zu Solidität tragen neben dem Gehäuse in Magnesiumlegierung vor allem die sowohl deutlich akzentuierten als auch hochwertig ausgeführten Schalter, Bedienelemente und Abdeckungen bei. Die Schalter lassen sich entsprechend auch gut im Blindflug finden und bedienen – hinzu kommt die optional bei Dunkelheit aktivierbare Schalterbeleuchtung.


Beispiele für die Güte der verbauten Qualität finden sich bei der äußerst soliden und aufwendig abgedichteten Dual Slot-Abdeckung (Duale Cardslot mit Relay Rec / Backup Rec / Allocation Rec und folgenden Datenraten: SD-Slot SDXC UHS-II U3: Lesen max. 300MB/s, Schreiben max. 260MB/s XQD-Slot: Lesen: 400MB/s Schreiben: 440MB/s), beim knackig rastenden, arretierbaren Programmwahlrad, beim gedämpft gelagerten Fokus-Joystick oder beim geschickt oben platzierten und ebenfalls ohne Spiel ausgelegten On/Off Schalter (der in der Platzierung oben auf dem Gehäuse auch gegen versehentliches Anschalten beim Transport gut geschützt ist).

Mit dem ebenfalls verbauten Lock-Schalter lassen sich Menürad & Menü/Set Taste, Joystick, Touchscreen, Vorderes/hinteres Rad sowie die DISP-Taste sperren – ebenfalls eine Funktion, mit der Panasonic vor allem Pros eine Freude machen dürfte.

An Stelle des mit 2.1 MP auflösenden, rückseitigen Triaxial Touch-Displays hätten wir allerdings lieber ein Klappdisplay – zumindest bei der videoafineren S1 gesehen. Panasonic hat bei der Kameraeinführung gestern nochmal darauf hingewiesen, dass das jetzt verbaute 3-Achsen-Display via Metalaufhängung robuster gelagert sei und damit eher professionellen Ansprüchen genüge.

Die Touch-Funktionen sind angenehm reaktiv – wir konnten bsp. bei der Touch-Auswahl der Gestalt-und Facetracking-Rahmen bei mehreren Personen im Bild keine Probleme mit Verzögerung oder nicht genügend reaktivem Verhalten beobachten. Das gleiche gilt auch für die Menüauswahl via Touch, bei der wir allerdings eher zur ebenfalls vorhanden Tastennavigation greifen. (Der einzige Schalter, bei dem wir uns ein etwas akzentuierteres Feedback bei der Serien-Version wünschen, ist das Menürad inkl. mittigem Menübutton.)

Für die Belichtungskontrolle finden sich 2x Zebra-Funktionen, Spitzlichterkennung und einblendbares HistogrammHistogramm im Glossar erklärt bei der S1 intergiert - ein Waveform-Monitor oder eine Falsecolor-Funktion scheinen zumindest in der von uns getesteten Vorserien-Version nicht an Board zu sein.

Das neu verbaute LCD-Schulterdisplay auf der Gehäuseoberseite hat uns sehr gut gefallen, weil hier neben BlendeBlende im Glossar erklärt, Belichtungszeit, ISO, Belichtungsbalken und verbleibender Restlaufzeit in Minuten auf der aktiven Karte auch der Batteriestatus permanent außen ablesbar ist - auch im ausgeschalteten Zustand.


Apropos Akkuleistung: Mit den für die S-Serie neu entworfenen, großen Akkus hatten wir im forcierten 4K ON/Off Betrieb mit der beeindruckenden (optionalen) 120 fps Sucherschaltung und permanent aktiviertem 5-Achsen Dual IS etwas über 2 Stunden Laufzeit. Ein guter Wert für die gebotene Leistung. (Mehr zum Thema Sucher und 5-Achsen Dual IS in den folgenden Kapiteln unseres ersten Hands-On mit der Panasonic S1...) Wer mehr Akkuleistung benötigt, findet auch einen zusätzlichen Batteriegriff für die S-Serie von Panasonic (DMW-BGS1).

Abschließend noch ein paar Beobachtungen in Sachen Schnittstellen und Erweiterungen bei der Panasonic S1: Wie bei der aktuellen Panasonic GH5 und GH5s findet sich bei der Panasonic S-Serie ein HDMIHDMI im Glossar erklärt Type A InterfaceInterface im Glossar erklärt verbaut, das wir für externes (bsp. 10 Bit/ 60p) Recording sowie Monitoring als deutlich robustere Schnittstelle gegenüber den kleinen HDMI-Versionen zu schätzen gelernt haben.

Für schnelle Filetransfers, Tethered Shooting sowie Akkuladung im laufenden Betrieb findet sich ebenfalls auf der linken Seite ein USB 3.1 Gen1 Type-C Anschluß verbaut. Für den Videozusammenhang dürfte hier vor allem die Stromversorgung via USB-C interessant sein.

Und besonders erfreulich für Filmer: Der Panasonic XLRXLR im Glossar erklärt Mikrofon Adapter (DMW-XLR1) der über den Blitzschuh an die Kamera angeschlossen wird und den wir für besonders kompakte XLR-Setups bei der GH5S schätzen, funktioniert ebenfalls an der Panasonic S-Serie.

4K Video, Rolling Shutter, optionales 10 Bit Update und Zeitlupe


5 Seiten:
Einleitung / Ergonomie und Handling
4K Video, Rolling Shutter, optionales 10 Bit Update und Zeitlupe
5-Achsen Dual I.S. / Bildprofile für Video / Autofokus und manueller Fokus
OLED-Sucher, Peaking und Fokuscheck / Menü
Vorläufiges Fazit
  

[71 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
jakob123    10:05 am 6.2.2019
Hi, ich drehe mit der Gh5, Viltrox Speedbooster und meist der Sigma 18-35 in Verbindung mit einem Pro Mist Filter, dazu ein Vari ND per magnetischem Aufstecker Ring um schnell zu...weiterlesen
grafcent    10:52 am 5.2.2019
Hallo jakob123! Habe eine Rückfrage bezüglich deines Beitrags vom 04 Feb und deiner Anmerkung... "...idealerweise ibis (einmal alte Festbrennweiten oder das Sigma 18-35 damit...weiterlesen
jakob123    13:51 am 4.2.2019
ich gehöre immer noch zu den 10bit Jüngern, obwohl mir bewusst ist, dass es eigentlich nur interner Filmtechnik-Diskurs ist und wenig mit Realbedingungen zu tun hat (klar reichen...weiterlesen
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