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Test : DJI Action 2 in der Video-Praxis: Die modulare Cyborg Action Kamera

von Mi, 27.Oktober 2021 | 6 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Akkuleistung und Speicher
 Fazit



Akkuleistung und Speicher



Sowohl das Akkukonzept als auch das Speichersetup der DJI Action 2 ist zweifach und damit quasi redundant ausgelegt. So stehen sowohl für die Aufnahme sowohl ein intern verbauter, fester Speicher (30 GB) als auch eine Cardslot-Option für MicroSD-Karten via Akkumodul zur Verfügung.

Das gleiche beim Akku.

DJI Powermodul


Im Kameramodul befindet sich ein fest verbauter 580 mAh Akku (2.23Wh) im Akkumodul ein zusätzlicher 1300 mAh (5Wh) Akku und im Vlogging Modul nochmal die gleiche LiPo 2S Akku-Einheit. Ist der interne Kameraakku aufgebraucht, clippt man einfach das Akku- oder Vloggingmodul an die Kamera und kann weitermachen.

Auch bei ausgeschalteter Kamera arbeitet das geladene Modul und lädt den internen Akku der Action 2 wieder auf. Da alle Module über eigene USB-C Ladeanschlüsse verfügen, können sie auch getrennt voneinander geladen werden (bsp. während das Kameramodul im Betrieb ist).

Mit der internen Kamera-Akkuladung haben wir in 1080/24p mit deaktivierter Stabilisierung maximal rund 42 Minuten H.265 Video aufnehmen können (unterbrochen von Hitzeabschaltungen nach ca. 18 Minuten bei Raumtemperatur). Bei aktivierter Stabilisierung und 4K Formaten kann sich die Laufzeit dann für den kleinen Kameraakku schnell auch mal halbieren.



Fazit



Mit der Action 2 hat DJI in unseren Augen einen bemerkenswerten Schritt getan: Während man sich zuvor an den Designvorgaben von Branchenführer GoPro orientiert hat, geht DJI mit der Action 2 jetzt eigene Wege und dies mit deutlichem Mehrwert beim Handling in der Praxis.

Zu den Vorteilen des modularen Konzepts der neuen DJI Action 2 gehört die extrem schnelle Montage via magnetischem Clipsystem, das clever ausgelegte Akku-Konzept sowie der „maßgeschneiderte“ Umbau je nach Einsatzgebiet zwischen Action und Vlogging-Cam: Das Ganze verpackt in einem hochwertigen Metall-Gehäuse mit einer Tauchtiefe bis 10m (erweiterbar auf 60m mit DJI Waterproof Case).

Nachlegen darf DJI bei der Action 2 gerne noch beim Hitzemanagement, bei der maximalen Auflösung und bei der magnetischen Befestigung an der Kleidung bei extremerer Action. Für letzteres würden wir uns eine magnetische Brustgurthalterung von DJI wünschen.

Verfügbar soll die DJI Action in Europa ab Ende November in zwei Bundles sein:

DJI Action 2 Power Combo: 399,- EUR (inkl. MwSt.)
DJI Action 2 Dual-Screen Combo: 519 EUR (inkl. MwSt.)


Verbessertes Hyperlapse / Rocksteady und neues Horizon Steady / Hitzelimits


6 Seiten:
Einleitung / Modulares Design, Magnetische Lockpins und Formate
FOVs und Bildprofile in der Praxis
Bedienung: DJI Mimo App für maximale Kontrolle
Verbessertes Hyperlapse / Rocksteady und neues Horizon Steady / Hitzelimits
Akkuleistung und Speicher / Fazit
  

[21 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Jan    21:27 am 19.11.2021
Der Uran-Reaktor in der Kamera wird vermutlich heiß.
DAF    08:05 am 19.11.2021
Aus dem verlinkten Test. Wer kauft so einen Kernschrott?!? Rund 10 Minuten am Stück haben wir jedenfalls mit 2,7K Auflösung mit Bildstabilisierung und Horizontausgleich...weiterlesen
Jan    19:10 am 18.11.2021
Noch ein zweiter Test. Da hat DJI aber einige Böcke geschossen. Es gibt auch Vorteile bei der Zeitlupenqualität, aber doch auch einige Eigenheiten. https://www.digitaleyes...weiterlesen
[ Alle Kommentare ganz lesen]

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