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Test : CS5 Files – Premiere Mercury Engine Teil 1

von Fr, 2.Juli 2010 | 5 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Das Testsystem
  Was geht?
  MP4 to the limit
  Scrubbing und Shuttling
  Titel und die GPU
  GPU und CPU Kompatibilität
  CPU = Decoding, GPU = Effekte?
  GPU-Effekt-Unterstützung
  Die Konkurrenz
  Fazit



CPU = Decoding, GPU = Effekte?



Nach unserem aktuellen Erkenntnisstand scheint selbst bei aktivierter CUDA-Unterstützung weiterhin die CPU alleine fürs Decoding zuständig zu sein. Denn mit Erhöhung der abgespielten Streams steigt die Prozessor-Auslastung linear an. Sobald Ruckler auftreten, liegt die Systemauslastung immer knapp unter 100 Prozent. Dabei werden alle vorhandenen CPU-Kerne tatsächlich genutzt. Wahrscheinlich könnte man daher mit einem Intel Core7-Prozessor dank Hyperthreding und SSE4.2 eine noch bessere Multi-Track-Performace erwarten, die hier die doppelte Anzahl an (teilweise virtuellen) Kernen zur Verfügung steht.

Sobald man jedoch Effekte einsetzt, kann endlich auch die verbaute FX4800 glänzen. Denn die Wiedergabe-Performance wird selbst durch komplexe Effekt-Verkettungen auf einem Clip fast nicht berührt. Ist ein Frame einmal auf der Grafikkarte decodiert gelandet, so kann hier auch eine komplexe Farbkorrektur mit 3D-Verzerrungen und Keying in Echtzeit angewandt werden. Hier lässt sich dann stacken, was das Zeug hält. Unser QX6700 Quad-Core konnte immerhin 2 AVCHD-Spuren ziemlich ruckelfrei wiedergeben, dies aber dank der FX4800 dann mit fast beliebigen Effektkombinationen. Sobald man jedoch einen nicht CUDA-unterstützen Effekt in der Kette anwendet, bricht die Performance schlagartig zusammen.




GPU-Effekt-Unterstützung



Die Auswahl der GPU- Effekte ist objektiv betrachtet eher gering, trifft aber voll unseren Geschmack, was die Auswahl angeht. Denn eigentlich sehen wir im Schnittprogramm nur Farbkorrektur-Möglichkeiten als enorm wichtig an, für komplexe Effekte oder ähnliches ist man in After Effects ja meistens deutlich besser aufgehoben.



Und gerade in der Farbkorrektur ist neben Gradations-Kurven auch eine komplexe 3Wheel-Gamma-Lift-Gain-Korrektur mit sekundärer Beschränkung vorhanden. Damit ist tatsächlich auch Realtime-Color-Grading direkt im Programm möglich.

In einem Test ließen wir das Bild von einem Filter komplett übersteuern (clippen) und in einem zweiten Filter holten wir die Belichtung wieder herunter. Dabei blieben alle Bilddeutails und Farben erhalten, was eindeutig darauf hindeutet, dass hier mit Float-Werten gerechnet wird. Dies ist gerade beim Grading enorm wichtig. Damit ist Premiere Pro das erste und einzige Schnittprogramm das eine echte 3 Wheel-Korrekur mit Floating-Point Genauigkeit in Echtzeit ermöglicht. Uns störte jedoch ein wenig, dass sich Effektparameter nicht bei laufendem Video einstellen lassen. Jede Veränderung stoppt die Wiedergabe zwangsweise. Edius und Vegas erlauben dagegen die Parameter-Veränderung bei laufender Timeline.


Titel und die GPU / GPU und CPU Kompatibilität
Die Konkurrenz / Fazit


5 Seiten:
Einleitung / Das Testsystem
Was geht? / MP4 to the limit / Scrubbing und Shuttling
Titel und die GPU / GPU und CPU Kompatibilität
CPU = Decoding, GPU = Effekte? / GPU-Effekt-Unterstützung
Die Konkurrenz / Fazit
  

[10 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
prime    20:11 am 6.7.2010
25 Bilder 1920x1080 (~ insgesamt 19MB, also weit mehr als in nen AVC stream), kopiert innerhalb von einer halben Sekunde (kann auch weniger sein) von SATA HDD auf USB HDD und auch...weiterlesen
Alf_300    13:25 am 6.7.2010
Dann eben auf USB und die Zeot durch 3 Teilen
prime    13:23 am 6.7.2010
Hab nur Systeme, mit jeweils einer Festplatte.
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update am 9.Juli 2020 - 15:02
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