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Test : CS5 Files – Premiere Mercury Engine Teil 1

von Fr, 2.Juli 2010 | 5 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Die Konkurrenz
 Fazit



Die Konkurrenz



Gegenüber Sony Vegas ist der AVCHD- und DSLR-MPEG4 Performance-Unterschied tatsächlich spürbar. Vergleicht man Premiere jedoch mit dem Optimierungs-Zauberer Edius ergibt sich ein differenziertes Bild. Beim Scrubben von effektlosen Clips verhält sich Eidus beim Schnitt auf unserem Testsystem mit AVCHD und Canon DSLR-MPEG4-Files durch die Bank responsiver als Premiere Pro. Auch das sehr komplexe Rückwärtsschutteln mit der J-Taste gelang, wenn auch nicht komplett ruckelfrei. Sogar mit einer komplexen Farbkorrektur kam das System noch nicht ins Stottern, wohl aber wenn man weitere Effekte hinzu nahm. Mit stiegender Effektanzahl sank die Performance aber gegenüber Premiere Pro anschließend deutlich. Hier leistet dann die Nvidia GPU die Hauptarbeit und das mit äußerst ansprechender Performance, die sich kaum ans Limit bringen lässt.




Fazit



Auch wenn die Mercury Engine in der Praxis noch ein paar Kanten hat, scheint sie dennoch ein großer Wurf. Solange man sich auf die einstzbaren CUDA-Effekte beschränkt, merzt das Programm einen unserer größten Kritikpunkte (eben die mäßige Performance) aus. Dazu darf man nicht vergessen, dass die CUDA-Engine vollkommen im Float-Farbraum ohne Kompromisse arbeitet. Dies kann der bisherige Klassenprimus Edius nicht bieten, dominiert dafür beim reinen MP4-Schnitt ohne dezidierte GPU nach wie vor. Eine potente CUDA-Karte ist also nur die halbe Miete, wie unsere Erfahrungen zeigen. Einiges deutet darauf hin, das der von uns eingesetzte Intel Core 2 Extreme QX6700 das aktuelle Nadelöhr in unserem Testsystem darstellt. Die Speicherauslastung ging jedenfalls bei unseren Test niemals annähernd an die 8 GB-Grenze heran. Und die Festplattenleistung war bei komprimierten MPEG4-Strömen ebenfalls nicht am Anschlag.


CPU = Decoding, GPU = Effekte? / GPU-Effekt-Unterstützung


5 Seiten:
Einleitung / Das Testsystem
Was geht? / MP4 to the limit / Scrubbing und Shuttling
Titel und die GPU / GPU und CPU Kompatibilität
CPU = Decoding, GPU = Effekte? / GPU-Effekt-Unterstützung
Die Konkurrenz / Fazit
  

[10 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
prime    20:11 am 6.7.2010
25 Bilder 1920x1080 (~ insgesamt 19MB, also weit mehr als in nen AVC stream), kopiert innerhalb von einer halben Sekunde (kann auch weniger sein) von SATA HDD auf USB HDD und auch...weiterlesen
Alf_300    13:25 am 6.7.2010
Dann eben auf USB und die Zeot durch 3 Teilen
prime    13:23 am 6.7.2010
Hab nur Systeme, mit jeweils einer Festplatte.
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