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Test : AG DOK Kameratest 2020 - u.a. mit Blackmagic 6K, Canon C500 MkII, Panasonic S1(H) und Sony FX9

von Mi, 10.Juni 2020 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Trends und das Testfeld
  Das Setup
  Videos
  Beobachtungen
  Das Team und Danke an...

Die Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm e.V. hat erneut einen von uns sehr geachteten Vergleichstest aktueller S35- und Vollformat-Kameras produziert, den wir an dieser Stelle auch gerne wieder veröffentlichen. Die publizierten Ergebnisse spiegeln die Einschätzungen der AG DOK wieder und decken sich in vielen Fällen mit Erfahrungen und Messungen aus unserer Redaktion. Wir freuen uns besonders über entsprechend gut gemachte, aufwendige Tests von Dritten, da diese für Leser weitere Entscheidungshilfen bei der Kamerawahl bedeuten. Und damit gleich los...



Trends und das Testfeld


Der Trend zu Kleinbild (Full Frame, FF)-Sensoren, auch gerne Large Format (LF) genannt, setzt sich fort. Die neuen Kameras seit dem Frühjahr 2019 sind in diesem Test: Panasonic S1, S1H, Canon C500 II, Sony FX9, BM (Blackmagic) Ursa G2, Pocket 6K. Als Referenzen verwendeten wir die Arri Amira, Panasonic Eva1 und Sony FS7II (FS7 und FS7II liefern dieselben Bilder).


Sony FX9 und Canon C500II sind keine Nachfolger von FS7 und C300II, sondern FF-Alternativen zu den S-35 Modellen, die am Markt bleiben. Die FS7II wird weiterhin von Sony hergestellt, Canon hat nach unserem Test als Nachfolger der C300II die C300III auf dem Markt gebracht.



Das Setup


Bei diesem Test kamen wir zurück zum bereits erprobten Studiosetup mit dem Arri HMI M18 und Softbox als Führung mit schwacher Aufhellung per Styro der Schattenseite. Zeiss Supreme Primes in 50 bzw. 35mm nutzten wir für die Vollformat bzw. S35-Sensoren. Für die richtige Lichtmenge sorgten Schneider Kreuznach IR-Cut-Graufilter in den Stärken 0.6, 1.2 und 1.8. Damit mögliche Farbverschiebungen für alle Kameras gleich sind, haben wir die internen ND-Filter, über die einige, aber leider nicht alle Kameras verfügen, nicht verwendet.
0, +1, +2-Belichtungen wurden mit dem .6 ND gedreht und waren daher IR-gefiltert. Für die stärkeren Belichtungen entfernten wir den ND, daher der Rotstich ab +3, IR-Kontamination der HMI.
Unterbelichtungen ab -1 erzeugten wir mit dem 1.2ND und ab -3 mit dem 1.8 ND. Der 1.2ND verursacht einen Gelbstich und der 1.8ND scheint bei manchen Kameras für eine Tendenz zum Grün verantwortlich zu sein.
Das Kontrastverhältnis betrug 1:22 (Schattenseite 4,5 Blenden dunkler als die Führungsseite).

Lichtmessung bei 1/50s, 800 ISO: Führung 16, Aufhellung 2.8 5/10, Tafel 11 3/10



Videos / Beobachtungen


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Das Team und Danke an...
  

[78 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
klusterdegenerierung    20:52 am 21.6.2020
Ja, genauso! Wenn Du die erste Variante nimmst, drehst Du quasi an der Lut rum und vergurkst das Material und hast nicht die original Bandbreite. Bei der 2. Variante kannst Du,...weiterlesen
dienstag_01    20:43 am 21.6.2020
Was soll denn *richtig* in diesem Zusammenhang heißen?! Worum geht es? Bei Verwendung einer LUT (in Resolve) können Bereiche, die ins Clipping gehen, nicht wieder zurückgeholt...weiterlesen
Mantas    19:27 am 21.6.2020
ok vielleicht könnt ihr mir da helfen. LUT vor der Exposure = schneller clippen, egal ob Highlights oder Blacks. Exposure vor der LUT = schönere RollOffs richtig oder? Wenn ja,...weiterlesen
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update am 15.Juli 2020 - 16:24
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