Nvidia hat auf seiner "Hausmesse" GTC 2025 nicht nur einen Ausblick auf die kommenden Server-GPUs gegeben, sondern auch seine neue RTX Pro Blackwell-GPU-Serie angekündigt, welche speziell auf die Bedürfnisse von Creators zugeschnitten ist. Früher wurden solche Modelle als Workstation GPUs unter dem Produktnamen Quadro vermarktet, jedoch hat sich das Anwendungsspektrum von ursprünglich CAD- und 3D-Modelling über Videobearbeitung zuletzt stark in Richtung KI verschoben, weshalb diese Modelle nun RTX Pro genannt werden.

Das kommende Topmodell "RTX Pro 6000 Blackwell für Workstations" basiert dabei auf einer RTX 5090, wird jedoch mit dem dreifachen Speicher ausgeliefert - 96 GB statt 32 GB GDDR7-Speicher. Die Karte bietet zudem etwas mehr Rechenkerne (24.064 statt 21.760), jedoch ebenfalls einen 512-Bit-Speicherbus sowie eine Speicherbandbreite von 1792 GB/s. Weiterhin gibt es PCIe Gen 5 sowie DisplayPort 2.1 Anbindung. Später soll die RTX Pro 6000 Blackwell auch in einer Max-Q-Variante und einer Server-Edition für Rechenzentren erhältlich sein. Die normale Variante wird ähnlich der RTX 5090 maximal 600W schlucken, die spezielle MaxQ-Variante soll sich dagegen mit 300W begnügen, und dabei "nur" ca. 10 Prozent langsamer rechnen. Sie dürfte vor allem deutlich niedriger getaktet sein, wobei der Speicherdurchsatz mit 1792 GB/s gleich bleibt.
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Auch wird es kleinere Versionen geben: Neben der RTX Pro 4500 Blackwell wurden eine RTX Pro 5000 und die RTX Pro 4000 Blackwell in Desktop- und Laptop-Formfaktoren angekündigt. Nur für Laptops wird es auch noch Modelle mit den Klassen-Bezeichnungen 3000, 2000, 1000 sowie 500 geben. Die Laptop-Varianten verfügen jedoch maximal über 24 GB VRAM. Dies ist vor allem interessant, weil diese GPUs ja mit mobilen Shared Memory Lösungen von AMD und Apple konkurrieren werden, die bis zu 128 GB Speicher bieten - was für lokale KI-Experimente extrem gefragt ist.
Nvidia hat für die Workstation-Variante RTX Pro 6000 noch keinen Preis genannt, aber bereits Hersteller entsprechender Karten angekündigt. Dies werden neben PNY auch Dell, HP und Lenovo sein, welche eine entsprechende Verfügbarkeit ab Mai in Aussicht stellen. Die RTX Pro Blackwell-Laptop-Varianten sollen später in diesem Jahr unter anderem in Geräten von Dell, HP, Lenovo und Razer zu finden sein.



















