Newsmeldung von slashCAM:Dezember 2025
Atomos hat das Firmware-Update AtomOS 12.2.1 für seine Monitor-Recorder-Sender Ninja TX GO und Ninja TX veröffentlicht, welches einige neue Funktionen mitbringt. So bek...
Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Atomos Ninja TX GO/Ninja TX bekommen Support für mehr Formate und Kameras
Antwort von Darth Schneider:
Fragt sich warum eine neue Cine Camera für über 16 000€ in 2025 überhaupt einen externen Raw Recorder für 1000€ benötigt ?
Sollen sich die Filmemacher erst einen neuen Ninja kaufen bevor sie die Eterna mieten ?😂
Antwort von j.t.jefferson:
vorallem gibts doch günstiger schon ne V-Raptor.....Glaub 14K warens bei der mit "NUR" 60FPS bei 8K. Mittelformat sei mal dahingestellt.
Antwort von Jott:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Fragt sich warum eine neue Cine Camera für über 16 000€ in 2025 überhaupt einen externen Raw Recorder für 1000€ benötigt ?
Sollen sich die Filmemacher erst einen neuen Ninja kaufen bevor sie die Eterna mieten ?😂
Wie immer deine falsche Perspektive: abseits von Kino brauchen und wollen die meisten bewusst KEIN raw. Aus diversen Gründen. Du darfst davon ausgehen, dass Fujis Marktforschung die Hausaufgaben gemacht hat. Ein Nerdforum ist kein Maßstab.
Antwort von Darth Schneider:
@ Jott
Meine Perspektive ist nicht falsch, womöglich ist deine etwas eingerostet..:)
Ich weiss echt nicht woher du den Blödsinn hast, oder wie du überhaupt darauf kommst,
Zig Leute abseits vom Kino nehmen sehr gerne mit RAW auf…
Profis und Amateure.
Schau in Foren, YouTube und so weiter.
Vielleicht nicht in deinem Umfeld, das ändert aber nix.
Warum denkst du können immer mehr Dslms RAW ?
Warum filmen nicht wenige Leute gerne mit Blackmagic Kameras ?
Warum hat Nikon die ZR herausgebracht ?
Um Kino Blockbusters damit zu drehen ?
Wohl kaum…
Sondern weil es genug Leute gibt die RAW wollen, weil ein Bedürfnis vorhanden ist.
Antwort von Jott:
Wenn du meinst. Fuji sieht das wohl anders. Streite dich mit denen! :-)
Eingerostet? Raw ist in vielen Szenarien schlicht bescheuert. Das musst du aushalten. Aber niemand hindert dich daran, deine Ballettaufführungen in raw zu filmen.
Antwort von Darth Schneider:
Gerade vor ein paar Tagen eine Aufführung gefilmt.
150 GB, bin aber froh, weil so kann ich die Fehler ganz einfach ausbügeln und die Kunden sind ebenfalls froh wenn ihre Kids hübsch im Video aussehen.
Sicher kann man das auch mit Log, ich will aber nicht.
Hab mich lange genug mit 8Bit und 10 Bit mit komischen Skintones herum geschlagen..
Antwort von Jott:
Du Armer.
Antwort von Darth Schneider:
Warum Armer ?
Kommt halt darauf an was man macht und natürlich was für Equipment, was für Kameras man zur Verfügung hat.
Ich will nicht 10 Bit überhaupt abwerten.
Ich find es nur eher sehr doof wenn Leute Raw Video grundsätzlich nur in die Kino/Profi Schublade stecken, nur weil sie damit nicht arbeiten.
Antwort von Darth Schneider:
Hier, noch völlig unbearbeitet, nur 2 Minuten für CST.
Nicht zuletzt auch für die Leute hier, die ständig behaupten wie aufwendig und Overkill es ist mit RAW Video zu arbeiten…
(Werde den Ausschnitt spätestens morgen wieder löschen)
Ach ja, hab extra das dunkelste somit für die Pocket schwierigste Stück raus gesucht.
Antwort von ChrisDiCesare:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
@ Jott
Meine Perspektive ist nicht falsch, womöglich ist deine etwas eingerostet..:)
Ich weiss echt nicht woher du den Blödsinn hast, oder wie du überhaupt darauf kommst,
Zig Leute abseits vom Kino nehmen sehr gerne mit RAW auf…
Profis und Amateure.
Schau in Foren, YouTube und so weiter.
Vielleicht nicht in deinem Umfeld, das ändert aber nix.
Warum denkst du können immer mehr Dslms RAW ?
Warum filmen nicht wenige Leute gerne mit Blackmagic Kameras ?
Warum hat Nikon die ZR herausgebracht ?
Um Kino Blockbusters damit zu drehen ?
Wohl kaum…
Sondern weil es genug Leute gibt die RAW wollen, weil ein Bedürfnis vorhanden ist.
Ich habe in fast 9 Jahren in der Branche 0,000000000005% in RAW aufgenommen. Noch nie für Agenturen, noch nie für Kunden. Die 5 da in der Zahl waren meine private Testzwecke. RAW wird meiner Meinung nach zu sehr gehypte. Wenn ich jetzt meiner Agentur sagen würde, ey, ich liefere nur noch RAW. Die würden mich hochkant raus werfen. Die Realität ist einfach. RAW hin oder her, aber es ist so ziemlich in den meisten fällen Unpraktisch. Und da kann man noch so schöne Bilder machen, am Ende merkt keiner nen Unterschied, ob da jetzt ne Blende mehr oder weniger Dynamik ist oder mehr oder weniger Rauschfrei oder mehr oder weniger ne schönere Farbe. Es merkt einfach keiner. Und Effizienz geht vor Schönheit.
Antwort von pillepalle:
Mir tun die armen Alexa Nutzer Leid. Die sind ohne Long GOP ja völlig aufgeschmissen, wenn die ihre Werbeclips drehen wollen. Mehr als 128GB an Daten können sie ihren Kunden kaum vermitteln 🙃
VG
Antwort von ChrisDiCesare:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Hier, noch völlig unbearbeitet, nur 2 Minuten für CST.
Nicht zuletzt auch für die Leute hier, die ständig behaupten wie aufwendig und Overkill es ist mit RAW Video zu arbeiten…
(Werde den Ausschnitt spätestens morgen wieder löschen)
Ach ja, hab extra das dunkelste somit für die Pocket schwierigste Stück raus gesucht.
Wenn ich das Video so ansehe, wüsste ich ehrlich gesagt nicht, was jetzt da besser oder schlechter sein soll, als wenn ich das jetzt mit ner alten GH5 drehe. Nicht böse gemeint, aber die Artefakte in den Schwärzen von YouTube machen das Video so derart anders, dass es da völlig wurscht ist ob H264 oder RAW. Ich würde es nicht merken und das sage ich als Kameramensch.
Antwort von Darth Schneider:
Die normale GH5 würde schon mal mehr rauschen…
Klar, aber die Artefakte sind wahrscheinlich mehr von YouTube, der fertige Film wird nur auf Stick in UHD und HD, nix YouTube geliefert.
Zumal das Rauschen und wahrscheinlich auch die Artefakte die nicht von YouTube sein mögen, krieg ich dank RAW ganz easy weg.
Zumal gibt es andere Stellen vom Abend wo ich noch mit den Farben und der Belichtung herum spielen kann…Mit RAW geht da (zumindest bei mir) einfach mehr.
Antwort von Jott:
„ Ich habe in fast 9 Jahren in der Branche 0,000000000005% in RAW aufgenommen. Noch nie für Agenturen, noch nie für Kunden. Die 5 da in der Zahl waren meine private Testzwecke. RAW wird meiner Meinung nach zu sehr gehypte.“
Huch! Noch so eingerosteter ein Irrer! 😎
Antwort von Darth Schneider:
@Jott
Gut da wären unter anderen hier der Pille, Freezer, Macaw, auch der leider verstorbene Frank, roki (der jahrelang nur auf RAW geschwört hatte) und bestimmt noch zig andere Raw User (die gar nie was schreiben). Die das womöglich ganz anders sehen…
Und nicht alle arbeiten für alteingesessene Agenturen oder TV Sender, die kein RAW wollen…
Aber jedem wie er es mag, man hat ja zum Glück die Wahl.
Antwort von Jott:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Die normale GH5 würde schon mal mehr rauschen…
Klar, aber die Artefakte sind wahrscheinlich mehr von YouTube, der fertige Film wird nur auf Stick in UHD und HD, nix YouTube geliefert.
Zumal das Rauschen und wahrscheinlich auch die Artefakte die nicht von YouTube sein mögen, krieg ich dank RAW ganz easy weg.
Schau lieber, dass du dein Stativ- und Zoomgeruckel wegkriegst. DAS sieht jeder, nicht deinen raw-Fetisch.
Antwort von Darth Schneider:
@Jott
Danke für die Blumen.
Mach du das doch erst mal besser.
So an die 15m weit weg von der Bühne, mit zig Kindern die ständig um dich herum schwirren.
Stativ voll ausgefahren auf 2m, ich stehe auf einem Tisch.
Aufführung dauert eineinhalb Stunden, ganz ohne Pause, das Stück da oben ist gegen Ende…
Ich muss beim filmen aber gleichzeitig noch verhindern das mir keine 8 Jährigen ins Stativ oder in den Tisch rennen…Für Absperrungen fehlt leider der Platz.
Bei mir da hinten ist viel los, die essen auch Popcorn machen zuweilen auch Blödsinn.
Ich halte die Kids nebenbei im Schach…
Klar gibt’s da kleine Ruckler, leider…
Aber klar der Jott könnte das alles perfekt nur mit dem kleinen Zehennagel…;)
Antwort von j.t.jefferson:
Jott hat geschrieben:
„ Ich habe in fast 9 Jahren in der Branche 0,000000000005% in RAW aufgenommen. Noch nie für Agenturen, noch nie für Kunden. Die 5 da in der Zahl waren meine private Testzwecke. RAW wird meiner Meinung nach zu sehr gehypte.“
Huch! Noch so eingerosteter ein Irrer! 😎
Also wenn es das Budget her gibt, drehe ich alle Musikvideos auf RAW und auch die größeren Produktionen wollen alle RAW. Eher bei kleinen Jobs benutz ich's nicht. Also alles ohne Crew und wo es schnell gehen soll. Ohne RAW drehen habe ich erst vor 1-2 Jahren angefangen. Davor seit der red one nur.
Ich glaub da hat jeder andere Erfahrungen gemacht.
Nur die Riesen Agenturen wie Leo Burnett sind noch teils zu blöde um mit RAW zu schneiden, weil bei denen noch in House alles mit Avid läuft.
Ah ja und so Leute wie Brainpool für Pro Sieben. Die wollen vollhd rec709. Bloß kein 4K . Wenn überhaupt prores aber dann bitte auch kein Log 😂
Aber mit so Leuten will man iwann auch nicht mehr arbeiten.
Antwort von Darth Schneider:
Also speziell für Music Videos und sicher auch für Werbung bietet sich RAW nur so an.
Auch für Konzerte, Veranstaltungen, Hochzeiten, Image Videos und Aufführungen.
Von schönen Dokus fange ich gar nicht erst an.
Man hat einfach mehr Möglichkeiten um mit den Farben und so zu spielen und um zu korrigieren….
Und TV ?
Die hinken doch vielfach eh gefühlt 20 Jahre hinter her was Aufnahme Codecs anbelangt.
Wie unglaublich lange ging das bei TV Sendern bis nur HD mit 50i kam ?
Ein völlig veralteter Industrie Log Standard kommt bei TV Sendern in 10 Jahren, vielleicht..;)))
Antwort von Jott:
„ Klar gibt’s da kleine Ruckler, leider…
Aber klar der Jott könnte das alles perfekt nur mit dem kleinen Zehennagel…;)“
Der Jott nimmt für so was ein gescheites Stativ, das beim Querschwenken nicht rumruckelt. Egal. Für dich ist das Hobby. Schon okay. Geht nur mit raw. Unbedingt.
Antwort von Darth Schneider:
Auch auf dem Boden der ja logischerweise mit ruckelt, wenn daneben jemand durch rennt und mit zig Kids rund um dich herum ?
15 Meter weit weg von der Bühne.
Und ich hab halt leider keine 2000€ für ein Stativ.
Aber komm doch bei der nächsten Aufführung vorbei und zeig mir das.
Ich miete extra für dich ein 5000€ Vinten.
Und schaue dir genüsslich zu…;)))
Ach ja, und nix Autofokus, Auto Belichtung, Motor Zoom, oder sonst irgend was automatisches bei der Pocket….
Antwort von Bildlauf:
@DarthSchneider
die Tanzaufnahme von oben hat einen guten Look im Grunde, etwas was ich als schön empfinde und kein Camcorder style-sachlich. Und das ist ja schonmal das Wichtigste.
Mit einem gut eingestellten h264/5 Log geht das aber dennoch auch. Betonung auf "gut eingestellt".
Auch wenn FullHD und YT Kompression, sieht man auf dem Tanzboden Farbproblematiken.
Die Übergänge in diesem lila, violett, pink, orange - Bereichen. Und auch an den Haaren der Tänzerinnen, Refelktionen an den Stühlen, das sind halt die gemeinen Farben für Kameras.
Kann natürlich anders sein in der Originaldatei, denke aber nicht.....
Insgesamt sieht das Bild der Tanzaufführung halt etwas "gemalter" aus, was ja positiv ist oder sein kann. Das geht aber auch mit einer a7IV und einem Zenith oder nFD oder Pentax, wenn man es drauf anlegt.
Man hat bei Log halt nicht soviel Spielraum danach, ist ja ein alter Hut. Daher vorher alles weitestgehend richtig machen.
Antwort von Darth Schneider:
Klar geht das mit Log, aber meine S5 ist für mich diesbezüglich Workflow (nicht zuletzt wegen Strom und die ganze Bedienung) gar keine Verbesserung, und eine aktuelle 3000€ Sony FX3/FX2 kann ich mir leider auch nicht leisten.
(Hätte ich sehr gerne, alleine schon wegen dem Autofokus, echt tollem Camera Design und wegen den schönen Sony Farben)
Antwort von Jott:
„ Auch auf dem Boden der ja logischerweise mit ruckelt, wenn daneben jemand durch rennt und mit zig Kids rund um dich herum ?“
Hör doch auf zu schwurbeln. Das ist kein vibrierender Boden oder Tisch, was man da sieht. Das ist ein ruckelndes Stativ.
Das du vor einer Weile mal hier angepriesen hast, als es um Stative ging. Mach damit lieber eine Totale, und dann Schwenkarm und Zoom nicht anfassen.
Antwort von Darth Schneider:
@Jott
Da ist aber ein Holzboden im Publikumsraum und der ruckelt sehr wohl.
Und auch wenn du mit einem 10 000€ Stativ filmst wird es mit zig Kids um dich herum 15m weit weg zwischen drin etwas ruckeln.
Ich hatte zudem früher 10 Jahre lang auf dem selben Boden ein 800€ Stativ, hat nicht weniger geruckelt…:)
Und film doch erstmal ne eineinhalb Std Aufführung am Stück….Da macht jeder kleine Fehler.
Wer schwurbelt hier ?
Antwort von Jott:
Bodenvibrationen sehen ganz anders aus. Lass gut sein.
Antwort von Darth Schneider:
@Jott
Ok, du magst recht haben, hab aber nicht das Budget für ein teures Stativ, und ich denke eher nicht das das ruckeln zwangsläufig nur vom Stativ kommt…
Aber klar wäre das alles viel ruhiger mit einem ab 50kg,10 000€ TV Stativ….;)))
Mit einem 1000€ Stativ ?
Definitiv nein…;)))
Antwort von Darth Schneider:
@Jott
Frage:
Ich filme sowas aus Gewohnheit mit der Pocket mit 25FpS, gefällt mir mit der Kamera von der Bewegung der Tänzerinnen und vom Bildeindruck her besser.
Aber könnte es theoretisch sein das es mit 50 FpS beim schwenken etwas weniger ruckeln würde ?
Antwort von cantsin:
@Darth einen Vorteil, den Dir Raw wirklich bietet, ist, dass Du das (von mir so geliebte...) toxische Blau-/Magenta-Bühnenlicht neutralisieren bzw. sein Ausbluten in Rec709-Video verhindern kannst.
In Resolve geht das mittlerweile kinderleicht mit dem Color Warper, indem man den Blau-Quadranten ganz rechts anfasst und ein bisschen nach links verschiebt, ggfs. auch - aber dann stilisiert - nach links unten ins Blaugrüne. (Man macht dadurch faktisch eine Gamut-Kompression von Blau-Kunstlicht, so dass es den Rec709-Farbraum nicht mehr übersteuert.)
Screenshot:
Screenshot from 2025-12-12 19-09-07.png
Ansonsten könnten Deine Bilder noch ein bisschen mehr Ausschlag in den Spitzlichtern vertragen. (Der Ausschlag des Waveform-Monitor geht nur bei ihnen bis ca. 896 statt 1024, obwohl Du eine ausgeleuchtete Bühne hast.) Da würde ich mit dem "Highlight"-Regler im HDR-Tab der Color-Page noch nachregeln, bzw. diesen Regler hochziehen. Dann kriegst Du auch mehr Motivzeichnung bei den Tänzerinnen.
Spaßeshalber habe ich beide Korrekturen mal an Deinem Material gemacht, natürlich nur auf der Basis des ultrakomprimierten YouTube-Videos (wenn man diese Korrekturen auf dem Raw-Material machen würde, sähe es besser/smoother aus):
Still 2025-12-12 191805_1.1.1.jpg
Dein Originalbild:
Still 2025-12-12 191805_1.1.2.jpg
Antwort von Darth Schneider:
@Cantsin
Danke vielmals.
Ich hab bisher am Bild noch gar nichts bearbeitet.
Werd deinen Post ausdrucken und das so wie du schreibst machen.;)
Und oh ja, manches Bühnenlicht mit modernen Kameras kann sehr schwierig werden…
Dieses Jahr hatte ich Glück…Zumindest nix zerstörerisches…;)))
Antwort von Jott:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Jott
Frage:
Ich filme sowas aus Gewohnheit mit der Pocket mit 25FpS, gefällt mir mit der Kamera von der Bewegung der Tänzerinnen und vom Bildeindruck her besser.
Aber könnte es theoretisch sein das es mit 50 FpS beim schwenken etwas weniger ruckeln würde ?
Aber nein. Dein Stativkopf ruckelt halt. Bleib doch einfach fest und versuche nicht zu schwenken.
Antwort von Bildlauf:
cantsin hat geschrieben:
@Darth einen Vorteil, den Dir Raw wirklich bietet, ist, dass Du das (von mir so geliebte...) toxische Blau-/Magenta-Bühnenlicht neutralisieren bzw. sein Ausbluten in Rec709-Video verhindern kannst.
Ja das ist wirklich toxisch, mich würde interessieren, ob das 12 Bit Braw in dem Fall signifikant besser als 10 Bit dastehen würde.
Aber nur einfach entsättigen giltet nicht ;-)
Antwort von ChrisDiCesare:
j.t.jefferson hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:
„ Ich habe in fast 9 Jahren in der Branche 0,000000000005% in RAW aufgenommen. Noch nie für Agenturen, noch nie für Kunden. Die 5 da in der Zahl waren meine private Testzwecke. RAW wird meiner Meinung nach zu sehr gehypte.“
Huch! Noch so eingerosteter ein Irrer! 😎
Also wenn es das Budget her gibt, drehe ich alle Musikvideos auf RAW und auch die größeren Produktionen wollen alle RAW. Eher bei kleinen Jobs benutz ich's nicht. Also alles ohne Crew und wo es schnell gehen soll. Ohne RAW drehen habe ich erst vor 1-2 Jahren angefangen. Davor seit der red one nur.
Ich glaub da hat jeder andere Erfahrungen gemacht.
Nur die Riesen Agenturen wie Leo Burnett sind noch teils zu blöde um mit RAW zu schneiden, weil bei denen noch in House alles mit Avid läuft.
Ah ja und so Leute wie Brainpool für Pro Sieben. Die wollen vollhd rec709. Bloß kein 4K . Wenn überhaupt prores aber dann bitte auch kein Log 😂
Aber mit so Leuten will man iwann auch nicht mehr arbeiten.
Auftrag von ner Agentur bekommen. Soll nen Sportler begleiten. Material geht aber direkt zum BR. Bitte in P drehen und unbedingt, bitte unbedingt in Log. Alles klar. Alles sauber abgeliefert und dann, dann kam der Beitrag und der Film in Log raus. Tja, was soll man dazu sagen? Manchmal denke ich mir, einfach ohne Log filmen und H264. Spart nicht nur Platz, sondern die Leute können meist mit dem Material nichts anfangen.
Ich liefere das ab, was die Leute haben wollen. Was die dann draus machen, liegt auch nicht mehr in meinen Bereich.
Antwort von Bildlauf:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Klar geht das mit Log, aber meine S5 ist für mich diesbezüglich Workflow (nicht zuletzt wegen Strom und die ganze Bedienung) gar keine Verbesserung, und eine aktuelle 3000€ Sony FX3/FX2 kann ich mir leider auch nicht leisten.
(Hätte ich sehr gerne, alleine schon wegen dem Autofokus, echt tollem Camera Design und wegen den schönen Sony Farben)
Bei sony bekommst Du schöne Farben und einen interessanten Look, aber das Bild kann auch schnell etwas streng oder "elektronisch" werden.
Vintage Objektive und Filter mildern das. Und es ist auch nicht immer so, kommt immer drauf an.
Panasonic ist etwas weicher, wenn Denoiser auf null.
dennoch mag ich (und auch andere) die sony.
Antwort von Darth Schneider:
@ Jott
Würde ich gern die Kamera nicht bewegen, aber geht nicht, weil die Tänzerinnen bewegen sich.
Die Kunden wollen die Kids möglichst nah. ( Sind über 100 Nasen, von 4 bis 20 Jährige mit drin)
In einem Moment sind sehr viele auf der Bühne am tanzen, im nächsten nur ganz wenige..
Manchmal bewege ich die die Kamera/oder Zoom bewusst auf Akzente in der Musik, oder halt mit der Handlung.
Je nach dem.
In Post „die Kamera“ bewegen wäre viel zu aufwendig für das Budget, mit mehreren Kameras zu filmen und alles zusammenschneiden leider in dem Fall auch.
Ohne Kamera Bewegung geht das bei solchen „sehr low Budget“ Kinderaufführungen nicht.
Die Tänzerinnen wären zu klein im Bild.
Das Video wäre unbewegt zwar technisch perfekter, aber am Schluss viel zu langweilig weil zu wenig dynamisch.
Antwort von Bildlauf:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
@ Jott
Würde ich gern die Kamera nicht bewegen, aber geht nicht, weil die Tänzerinnen bewegen sich.
Die Kunden wollen die Kids möglichst nah. ( Sind über 100 Nasen, von 4 bis 20 Jährige mit drin)
In einem Moment sind viele auf der Bühne am tanzen, im nächsten nur ganz wenige..
Manchmal bewege ich die die Kamera/oder Zoom bewusst auf Akzente in der Musik, oder halt mit der Handlung.
Je nach dem.
In Post „die Kamera“ bewegen wäre viel zu aufwendig für das Budget, mit mehreren Kameras filmen und zusammenschneiden leider in dem Fall auch.
Ohne Kamera Bewegung geht das bei solchen „sehr low Budget“ Kinderaufführungen nicht.
Die Tänzerinnen wären zu klein im Bild.
Alles wäre zu langweilig und viel zu wenig dynamisch.
dann geht es halt nur so, entweder statisch ohne zoom und schwenk, dann meckert man weil man die TänzerInnen nicht rangeholt hat oder es nicht "dynamisch" genug ist, oder man tut es, und dann halt etwas ruckeligiger.
Oder die schaffen sich einen hochwertige Kamera/Objektiv mit Motorzoom an, die Du dann bedienst.
Klingt aber nicht so, daß Budget dafür da wäre.
Wenn Look für Dich zweitrangig wäre , wäre ein camcorder besser, nur verstehe Dich da, sieht dann halt anders aus.
Antwort von j.t.jefferson:
ChrisDiCesare hat geschrieben:
j.t.jefferson hat geschrieben:
Also wenn es das Budget her gibt, drehe ich alle Musikvideos auf RAW und auch die größeren Produktionen wollen alle RAW. Eher bei kleinen Jobs benutz ich's nicht. Also alles ohne Crew und wo es schnell gehen soll. Ohne RAW drehen habe ich erst vor 1-2 Jahren angefangen. Davor seit der red one nur.
Ich glaub da hat jeder andere Erfahrungen gemacht.
Nur die Riesen Agenturen wie Leo Burnett sind noch teils zu blöde um mit RAW zu schneiden, weil bei denen noch in House alles mit Avid läuft.
Ah ja und so Leute wie Brainpool für Pro Sieben. Die wollen vollhd rec709. Bloß kein 4K . Wenn überhaupt prores aber dann bitte auch kein Log 😂
Aber mit so Leuten will man iwann auch nicht mehr arbeiten.
Auftrag von ner Agentur bekommen. Soll nen Sportler begleiten. Material geht aber direkt zum BR. Bitte in P drehen und unbedingt, bitte unbedingt in Log. Alles klar. Alles sauber abgeliefert und dann, dann kam der Beitrag und der Film in Log raus. Tja, was soll man dazu sagen? Manchmal denke ich mir, einfach ohne Log filmen und H264. Spart nicht nur Platz, sondern die Leute können meist mit dem Material nichts anfangen.
Ich liefere das ab, was die Leute haben wollen. Was die dann draus machen, liegt auch nicht mehr in meinen Bereich.
HAHAHHHA----zu geil XD
Antwort von cantsin:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ohne Kamera Bewegung geht das bei solchen „sehr low Budget“ Kinderaufführungen nicht.
Die Tänzerinnen wären zu klein im Bild.
Alles wäre zu langweilig und viel zu wenig dynamisch.
Empfehlung, wenn das bei Dir budgetär drin ist: mit zwei Kameras drehen. Eine nimmt die Bühnentotale im Weitwinkel statisch auf und läuft während der ganzen Aufführung einfach durch, ohne dass sie angefasst wird. Auf der anderen hast Du ein Tele, oder besser noch ein Tele-Zoom. Mit dem probierst Du, nahe an der Handlung zu bleiben und Close-Ups zu machen. Auch hier kannst Du die Kamera durchlaufen lassen. Um Stress und Komplikationen zu verhinden, zwei identische Kameras (z.B. zwei BM Pocket 4K) verwenden.
Im Schnitt hast Du dann zwei Videospuren übereinander, unten die Totale, oben die bewegte Telekamera. Du verwendest die Teleaufnahmen dann als Inserts und schneidest das fertige Video dann im Prinzip so, dass Du in der Tele-Spur alle inhaltlich/motivisch nicht-passenden, verwackelten etc. Teil-Aufnahmen entfernst.
So würde ich es machen, wenn ich vollständige Bühnen-Aufführungen aufzeichnen würde. Oder, wenn man nur eine Kamera hat und die bewegt, auf eine wesentlich kürzere Schnittfassung (z.B. 60minütige Aufführung zu einem 3-Minuten-Video montiert) hinarbeiten, und zwar schon durch eher sparsam-selektives Aufnehmen in der Kamera.
Antwort von Darth Schneider:
@Cantsin
Danke nochmals, guter, wertvoller Input, könnte funktionieren
Werde darüber nachdenken.
Hier noch ein ganz anderes noch völlig unbearbeitetes Beispiel vom selben Abend:
Und hey, bitte Respekt vor den Kids !!!
Also schnell anschauen, (jeder von dem ich im Nachhinein erfahre der den Link weiterverbreitet, der fliegt definitiv von einem Balkon.;))
ich lösche das Video in spätestens einer Std, oder morgen früh.
Das letzte Video hatte 24 Anrufe, also 24 Gründe weswegen ich vor dem Gericht landen könnte.
Ich vertraue euch…
Der Ton der auch live gar nicht besonders gut tönt, der stammt übrigens von einem 90€ Zoom H1e, in Camera und ist auch unbearbeitet, nur auf die schnelle normalisiert.
Für mehr Tips bin ich natürlich dankbar,
Antwort von cantsin:
Bildlauf hat geschrieben:
Ja das ist wirklich toxisch, mich würde interessieren, ob das 12 Bit Braw in dem Fall signifikant besser als 10 Bit dastehen würde.
Prinzipiell geht beides, bei 12bit-Raw kriegst Du weniger schnell Tonbandabrisse bzw. sichtbare Artefakte in Farbverläufen. (Bei 10bit-Log hilft da übrigens nicht nur die flachere Gammakurve, sondern auch der größere Farbraum des Materials.)
Aber nur einfach entsättigen giltet nicht ;-)
In Resolve kann man das gut mit dem "CIE Chromacity"-Scope im Color-Tab kontrollieren. Wenn Blau und Magenta ausbluten bzw. übersteuern, stoßen sie hart gegen die linksunteren Kanten des Rec709-Dreiecks. Wenn man mit dem Color Warper gegensteuert, sollte man das CIE Chromacity-Scope im Auge behalten, dass die Blau- und Magenta-Werte zwar mehr in die Mitte des Dreiecks gehen, aber nicht völlig von den Kanten weg sind.
Das Prinzip ist dasselbe wie bei der Spitzlicht-Korrektur für Rec709-Ausgabe, also wenn man in der Rec709-Wiedergabe, aber nicht im Raw/Log-Material geclippte Highlights 'runterzieht, um deren Zeichnung wieder sichtbar zu machen. Nur dass man hier mit den Farb- statt den Luma-Kanälen arbeitet.
Antwort von berlin123:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Also schnell anschauen, (jeder von dem ich im Nachhinein erfahre der den Link weiterverbreitet, der fliegt definitiv von einem Balkon.;))
ich lösche das Video in spätestens einer Std.
Das letzte Video hatte 24 Anrufe, also 24 Gründe weswegen ich vor dem Gericht landen könnte.
Ich vertraue euch…
??
Wenn mit den Eltern vereinbar ist dass die Aufnahmen nicht öffentlich geteilt werden, dann wäre es wirklich angebracht sich daran zu halten.
Antwort von Darth Schneider:
Ich weiss, wobei vereinbart wurde mit den Eltern und den Kunden gar nix diesbezüglich, zumal alle im Publikum sehen mich mit dem nicht kleinen Kamera Setup, viele kennen mich, die Kunden seit ich lebe…
Und darum darum lösche ich das Video bald wieder.
Ist ja SlashCAM, also gar kein Portal für Pädos…
Antwort von Darth Schneider:
@Berlin Mitte und Obi Wan …;)
Ok, ihr Beide habt recht, ist gelöscht.
Wegen potentiellen scheiss Internet Perversionen !!!
Früher war fast Jeder und Jede noch so froh vor irgend eine Kamera zu kommen.
Völlig egal ob gross oder klein, angezogen oder halb nackt.
Aber heute wird man hinter der Kamera schneller zum Verbrecher als man Pips sagen kann.
(Das sogar auf einer Bühne wo so oder so jeder noch so kranke, perverse Sack einfach so live zuschauen und mit dem iPhone sogar filmen kann).
Völlig idiotische Gesetzeslage, zumindest diesbezüglich (Hobby Aufführungen/ Veranstaltungen).
Und sehr schlechte Vorraussetzungen für uns Filmer die von Profis auf SlashCAM einfach was lernen wollen…
Antwort von ChrisDiCesare:
j.t.jefferson hat geschrieben:
ChrisDiCesare hat geschrieben:
Auftrag von ner Agentur bekommen. Soll nen Sportler begleiten. Material geht aber direkt zum BR. Bitte in P drehen und unbedingt, bitte unbedingt in Log. Alles klar. Alles sauber abgeliefert und dann, dann kam der Beitrag und der Film in Log raus. Tja, was soll man dazu sagen? Manchmal denke ich mir, einfach ohne Log filmen und H264. Spart nicht nur Platz, sondern die Leute können meist mit dem Material nichts anfangen.
Ich liefere das ab, was die Leute haben wollen. Was die dann draus machen, liegt auch nicht mehr in meinen Bereich.
HAHAHHHA----zu geil XD
Wird Zeit fürn ein Thema mit kuriosen und verrückten Momenten, Aufgaben oder Dingen beim Dreh :D da kann man viel erzählen und den Kopf schütteln.
Antwort von Darth Schneider:
Wie das Thema vom einen Kunden von mir,
der etwa ein Jahr nach der Hochzeit, mir die ganzen DVDs mit dem Hochzeitsvideo einfach mit einem Brief wo darauf stand „ Wir lassen uns scheiden“ wieder zurück geschickt hatte…;)))
Antwort von medienonkel:
ChrisDiCesare hat geschrieben:
[
Auftrag von ner Agentur bekommen. Soll nen Sportler begleiten. Material geht aber direkt zum BR. Bitte in P drehen und unbedingt, bitte unbedingt in Log. Alles klar. Alles sauber abgeliefert und dann, dann kam der Beitrag und der Film in Log raus. Tja, was soll man dazu sagen? Manchmal denke ich mir, einfach ohne Log filmen und H264. Spart nicht nur Platz, sondern die Leute können meist mit dem Material nichts anfangen.
Ich liefere das ab, was die Leute haben wollen. Was die dann draus machen, liegt auch nicht mehr in meinen Bereich.
Wann war denn das?
Für Log Material war es unter anderem meine Aufgabe, im AVID noch die entsprechende LUT aufs Material anzuwenden.... Nicht, weil ich das so gut konnte. Das war, weil viele der AVID Künstler nicht mal wussten, was dieser neumodische Quatsch mit den entsättigten Bildern schon wieder soll.
"Wie LUT? Kenn ich nicht, mach ich nicht."
Mit so technischen Belangen haben sich da einige Kreative einfach nicht beschäftigt. Es ist schlicht nicht ihre Aufgabe technisches Verständnis zu haben.
Viele "wussten nicht" wie man Material ins Projekt bekommt. Anrufe mit "Wir haben noch ein paar JPEGs aus der Ukraine bekommen, machst du uns das ganz schnell ins Projekt?" waren eher die Regel, als die Ausnahme. (Seitdem weiß ich übrigens, dass man Menschen wie eine Socke auf links drehen kann...)
Am liebsten wäre natürlich 1080 50i als Material. Viele dslms können kein interlaced, also hat man sich auf Minimum 25p geeinigt, 50p wären besser. RAW wird nicht angenommen, bei ProRes gibt's Anschiss.
Man darf auch nicht vergessen, dass da 20-30 Beiträge an einem Nachmittag produziert werden. Da brauchst du nicht mit RAW antanzen.
Und jetzt das wildeste für einige hier: Rohmaterial wir nach der Sendung einfach gelöscht.
Antwort von Darth Schneider:
Mama Mia.
Als würde das ein Studium brauchen und länger als 3 oder vielleicht 5 Minuten dauern bei den Raw Files CST zu Rec 709 zu machen, oder ein Lut drauf zu knallen. Und allenfalls den Kontrast und die Lichter etwas anzupassen.
Wie kann man nur so festgefahren in alten Workflows sein ?
Und bei 30 Beiträgen pro Tag würden eigentlich speziell angefertigte Luts zusammen mit den dazu passenden Log und auch RAW Codecs sehr viel Sinn ergeben.
Für einen einfachen Workflow und einen konsistenten/einheitlichen Look.
Gerade wenn das Roh Material ja so oder so gelöscht wird.
Antwort von pillepalle:
Ich mache ja nix für's Fernsehn, aber bei den Jobs bei denen ich bisher das Grading nicht selber gemacht habe und das Material zu einer Agentur ging, hieß es bisher immer: 'Minimum 10 Bit Log. Egal von welchem Hersteller'. Wenn ich ihnen dann ProRes vorschlage, dann waren sie bisher immer happy. Damit kann irgendwie jeder was anfangen.
Unabhängig davon, ob man es nun braucht, ist ein RAW Workflow für viele noch eher was exotisches und kaum einer hat Lust bei einem Job mit einem neuen Format zu experimentieren. Man nutzt einfach das altbewährte. Wen's gut funktioniert, warum auch nicht?
Wenn man die Post aber selber macht, dann hat RAW eigentlich nur Vorteile, bis eben auf die Dateigröße/das Datenvolumen. Wer damit Probleme hat, bzw viel Material schießt, nutzt eben was komprimierteres und wird damit auch klar kommen. Ob man etwas nutzt, oder nicht, bleibt ja jedem selber überlassen. Ich finde es ja gut mit allen Formaten arbeiten zu können und selber entscheiden zu können wann man was nutzen möchte.
VG
Antwort von ChrisDiCesare:
medienonkel hat geschrieben:
ChrisDiCesare hat geschrieben:
[
Auftrag von ner Agentur bekommen. Soll nen Sportler begleiten. Material geht aber direkt zum BR. Bitte in P drehen und unbedingt, bitte unbedingt in Log. Alles klar. Alles sauber abgeliefert und dann, dann kam der Beitrag und der Film in Log raus. Tja, was soll man dazu sagen? Manchmal denke ich mir, einfach ohne Log filmen und H264. Spart nicht nur Platz, sondern die Leute können meist mit dem Material nichts anfangen.
Ich liefere das ab, was die Leute haben wollen. Was die dann draus machen, liegt auch nicht mehr in meinen Bereich.
Wann war denn das?
Für Log Material war es unter anderem meine Aufgabe, im AVID noch die entsprechende LUT aufs Material anzuwenden.... Nicht, weil ich das so gut konnte. Das war, weil viele der AVID Künstler nicht mal wussten, was dieser neumodische Quatsch mit den entsättigten Bildern schon wieder soll.
"Wie LUT? Kenn ich nicht, mach ich nicht."
Mit so technischen Belangen haben sich da einige Kreative einfach nicht beschäftigt. Es ist schlicht nicht ihre Aufgabe technisches Verständnis zu haben.
Viele "wussten nicht" wie man Material ins Projekt bekommt. Anrufe mit "Wir haben noch ein paar JPEGs aus der Ukraine bekommen, machst du uns das ganz schnell ins Projekt?" waren eher die Regel, als die Ausnahme. (Seitdem weiß ich übrigens, dass man Menschen wie eine Socke auf links drehen kann...)
Am liebsten wäre natürlich 1080 50i als Material. Viele dslms können kein interlaced, also hat man sich auf Minimum 25p geeinigt, 50p wären besser. RAW wird nicht angenommen, bei ProRes gibt's Anschiss.
Man darf auch nicht vergessen, dass da 20-30 Beiträge an einem Nachmittag produziert werden. Da brauchst du nicht mit RAW antanzen.
Und jetzt das wildeste für einige hier: Rohmaterial wir nach der Sendung einfach gelöscht.
Des ist etliche Jahre her, irgendwann während Corona müsste des her sein.
Und das hört sich sowas von Fernsehen und Agentur Arbeit an. Kennt man nicht anders :D
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Mama Mia.
Als würde das ein Studium brauchen und länger als 3 oder vielleicht 5 Minuten dauern bei den Raw Files CST zu Rec 709 zu machen, oder ein Lut drauf zu knallen. Und allenfalls den Kontrast und die Lichter etwas anzupassen.
Wie kann man nur so festgefahren in alten Workflows sein ?
Und bei 30 Beiträgen pro Tag würde eigentlich ein speziell angefertigtes Lut zusammen mit einem Raw Codec viel Sinn ergeben.
Für einen einfachen Workflow und einen einheitlichen Look.
Gerade wenn das Roh Material ja so oder so gelöscht wird.
Und wer handhabt diese Datenmengen? Schon mal nur an die Übertragungszeiten gedacht? Fernsehbeitrag in Interlaced und HD mit sagen wir mal um die 50GB oder gleiches mit RAW mit 2 bis 3 TB Material? Und wenn ich eines gelernt habe, eine vorgefertigte Lut auf irgendwas werfen funktioniert in den meisten Fällen nicht und muss angepasst werden. Zeiten, die ein Sender nicht hat. Ich hab damals noch gelernt, wie man in einer alten PDW700 direkt das Bild farblich anpasst, also eine Farbkorrektur in der Kamera macht.
Und, nein und nein. RAW ist völlig ungeeignet. Du wirst nie einen einheitlichen Look hinbekommen. 30 Beiträge heißt meist 30 verschiedene Kameras mit 30 verschiedenen Leuten. Der eine nimmt in 4000 Kelvin auf, der andere in 6500 Kelvin, der andere belichtet falsch, der andere hat nen ND Filter drauf. Alles parameter, die du niemals an einem Tag angleichen kannst. Da kannst noch so viele Luts haben, das wird niemals funktionieren. Die Idee mag schön sein, aber absoluter nicht umsetzbar. Es ist am Ende auch egal, ob du RAW, ProRES oder sonst nen Codec hast. Geht nicht. AUßer du hast extrem viel Zeit und weißt, wie du mit dem Material umgehen kannst. Dann ja, aber nicht beim Fernsehen.
3 oder 5 Minuten sind schon 3 oder 5 Minuten zu viel. Und das anpassen danach sind auch wieder zu viel Zeit.
Dein Workflow mit RAW und anpassen mag zwar bei deine Arbeiten funktionieren. Alles gut. Aber nicht für die schnelle Welt da draußen.
Antwort von Darth Schneider:
Klar, aber gibt es denn heute in der Video Technik überhaupt noch „altbewährtes“ ?
Tönt für mich verdächtig nach, in der Zeit stehen geblieben.
Beziehungsweise, wenn ein Cutter das heute so sieht, frei nach dem Motto: „RAW kenn ich nicht und mach ich nicht.“
Sollte sich doch echt fragen ob das heute noch der richtige Beruf ist ?
Weil irgendwann wird ein Kunde zwangsläufig RAW wollen.
Und auch wenn nicht, man sollte doch auf dem neusten Stand sein wollen….
@Chris
Datenmengen ?
Wenn das Kamera Material eh gelöscht wird sind die Datenmengen nicht wirklich relevant.
Und die sind bei den heutigen Hdd/Ssd Preisen doch so oder so nicht mehr relevant.
Zumal 12 Bit BRAW 8:1 reicht für fast alles (abgesehen vielleicht fürs Kino) und ist nicht mal speicherhungrig, braucht weniger Platz als ProRes HQ.
Vor 35 Jahren hat nur eine externe 10 GB Platte zum auf AVID schneiden die so so gross war wie ein kleiner Koffer 10 000 Franken gekostet..
Heute kriegt man blitzschnelle 4000 GB quasi gratis nachgeworfen….;)))
Antwort von Jott:
Klar wollen das viele. Oft bei Interview-Anfragen: zwei Red 6K bitte. Das - liebe Agenturen - geht auf Durchzug, wir nehmen 2x Sony A7IV. Damit‘s schön groß wird (wichtig!), dann umspielen zu ProRes HQ und ab damit. Merkt NIEMAND.
Die Agenturleute haben sich das ja auch nur angelesen mit dem raw.
Aber psssst. Alles nichts Neues.
Wer sich noch erinnert: das laute „DV ist nicht sendefähig“-Geschrei - einfach umkopiert auf DigiBeta und abgegeben. Bingo.
Vielleicht schreibe ich später mal ein Buch über den Irrsinn.
Antwort von Darth Schneider:
@Jott
Wozu 6K ?
Völliger Overkill für Interwiews.
Und es gibt durchaus Reds bei TV Produktionen…Auch bei Senungen/Veranstaltungen, nicht nur bei Tatort und Co.
Nicht alle die TV machen sind so verschlafen/in der Zeit stehen geblieben…;))
Antwort von Jott:
Wozu raw drehen, wenn es völlig unnötig ist?
Antwort von Darth Schneider:
Muss ja gar nicht RAW sein…;)
Mit Blackmagic Produkten kann man sich heute auch einen kompletten, professionellen TV Ü Wagen einrichten, mit 4 oder 8 kompletten 4K/6K Kamerazügen…
Und damit so viel H265/H264/MP4 oder was auch immer, aufzeichnen/bearbeiten und senden wie man will…;)
Zu einem Bruchteil des Preises, was sowas sonst kostet.
Aber man kann mit den absolut selben Kameras auch den nächsten TV Film oder ne High End Doku mit RAW drehen, wenn man das will…
Es geht ja auch nicht darum ob RAW nötig ist oder nicht, das muss jeder für sich entscheiden,
sondern darum das Raw einfach zum Teil von Profis einfach so immer noch ignoriert wird…
Antwort von Jott:
„ Mit Blackmagic Produkten kann man sich heute auch einen kompletten, professionellen TV Ü Wagen einrichten“
Ja genau. Solche Kasper habe ich gerade am Hals. Billige Fotozooms an den Kameras. Aus dem mumpfigen Matetial was zu retten ist nicht einfach.
Aber egal, hier prallen Erfahrungen aus Profi- und Hobbywelt aufeinander. Ist interessant.
Antwort von ChrisDiCesare:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Klar, aber gibt es denn heute in der Video Technik überhaupt noch „altbewährtes“ ?
Tönt für mich verdächtig nach, in der Zeit stehen geblieben.
Beziehungsweise, wenn ein Cutter das heute so sieht, frei nach dem Motto: „RAW kenn ich nicht und mach ich nicht.“
Sollte sich doch echt fragen ob das heute noch der richtige Beruf ist ?
Weil irgendwann wird ein Kunde zwangsläufig RAW wollen.
Und auch wenn nicht, man sollte doch auf dem neusten Stand sein wollen….
@Chris
Datenmengen ?
Wenn das Kamera Material eh gelöscht wird sind die Datenmengen nicht wirklich relevant.
Und die sind bei den heutigen Hdd/Ssd Preisen doch so oder so nicht mehr relevant.
Zumal 12 Bit BRAW 8:1 reicht für fast alles (abgesehen vielleicht fürs Kino) und ist nicht mal speicherhungrig, braucht weniger Platz als ProRes HQ.
Vor 35 Jahren hat nur eine externe 10 GB Platte zum auf AVID schneiden die so so gross war wie ein kleiner Koffer 10 000 Franken gekostet..
Heute kriegt man blitzschnelle 4000 GB quasi gratis nachgeworfen….;)))
"Darth Schneider" hat geschrieben:
@Jott
Wozu 6K ?
Völliger Overkill für Interwiews.
Und es gibt durchaus Reds bei TV Produktionen…Auch bei Senungen/Veranstaltungen, nicht nur bei Tatort und Co.
Nicht alle die TV machen sind so verschlafen/in der Zeit stehen geblieben…;))
Es geht nicht um den Punkt Altbewährtes.
Wozu Datenmengen, wozu 6K? Eigentlich kannst du dir die Fragen selbst beantworten.
Natürlich sind die Datenmengen relevant. Je mehr Daten, desto länger sind die Übertragungen. Kostet Zeit, kostet Geld. Außerdem hat man nicht durchgehend 100TB oder mehr zur Verfügung. Bei 30 Beiträgen wären das unheimlich viele TBs an Daten. Da brauchst du ne verdammt große und gute Infrastruktur. Kostet alles Geld, geht halt von deiner Gage dann weg. Das Verhältnis stimmt da einfach nicht.
Verschlafen? Quatsch. Effizienz und Budget regelt das da draußen. Wenn jemand bei einer TV Produktion mit einer Red auftaucht, dann wird es seinen Grund haben und der weitere Workflow ist abgesprochen. Aber fürs Einfache überdimensioniert.
Gut gemeinter Rat. Bitte hängt dich nicht auf, RAW RAW und RAW für alles und jeden. Die Workflows sind, wie sie sind, weil sich die Leute was dabei gedacht haben. Warum man noch in Interlaced dreht wird seinen Sinn in der Struktur im Systemhaus haben. Auch wenn es altbackenden klingt und ist. Es wird einen Sinn haben. Sonst hätte man schon längst auf einen effektiveren, schnelleren und bezahlbareren Workflow umgestellt.
Du kannst gerne deinen Workflow so beibehalten. Sagt ja auch niemand was. Aber dein Workflow passt halt zu dir und nicht zu anderen.
Antwort von Bildlauf:
cantsin hat geschrieben:
Bildlauf hat geschrieben:
Ja das ist wirklich toxisch, mich würde interessieren, ob das 12 Bit Braw in dem Fall signifikant besser als 10 Bit dastehen würde.
Prinzipiell geht beides, bei 12bit-Raw kriegst Du weniger schnell Tonbandabrisse bzw. sichtbare Artefakte in Farbverläufen. (Bei 10bit-Log hilft da übrigens nicht nur die flachere Gammakurve, sondern auch der größere Farbraum des Materials.)
Aber nur einfach entsättigen giltet nicht ;-)
In Resolve kann man das gut mit dem "CIE Chromacity"-Scope im Color-Tab kontrollieren. Wenn Blau und Magenta ausbluten bzw. übersteuern, stoßen sie hart gegen die linksunteren Kanten des Rec709-Dreiecks. Wenn man mit dem Color Warper gegensteuert, sollte man das CIE Chromacity-Scope im Auge behalten, dass die Blau- und Magenta-Werte zwar mehr in die Mitte des Dreiecks gehen, aber nicht völlig von den Kanten weg sind.
Das Prinzip ist dasselbe wie bei der Spitzlicht-Korrektur für Rec709-Ausgabe, also wenn man in der Rec709-Wiedergabe, aber nicht im Raw/Log-Material geclippte Highlights 'runterzieht, um deren Zeichnung wieder sichtbar zu machen. Nur dass man hier mit den Farb- statt den Luma-Kanälen arbeitet.
Es geht auch nicht nur um Abrisse, sondern die Erscheinung der Farben auf der Haut/an Gegenständen/Refelktionen. Daher meide ich dieses Licht/verwende es nicht (oder nur sehr selten).
Aber klar muss 12 Bit da etwas besser performen, Frage ist wie signifikant sind die Unterschiede, vor allem in der Bildbewegung, die ja so einiges wegmacht.
Bezüglich color warper und co., klar nutze ich auch öfter mal. Finde ich ein recht gutes Tool.
Aber ich werde Deine Kontroll-Methode nächstes mal probieren, ob man da bezüglich des Themas noch mehr rausholen kann, wenn mal wieder blau-magenta passiert.
Es st ja auch eher pixelpeepig, aber dennoch kann man das Thema auf dem Radar haben.
 |
Antwort von Darth Schneider:
@Jott
Gut wer unkorrigerte möglichst noch billigste Fotozooms an BM Kameras für professionelle TV Produktionen nutzt, der ist selber schuld, wenn sich die Leute am Set und in Post nerven. ;)
Ich dachte da oben mehr an die Ursa Broadcast. Da passen gar keine Fotozooms ran.
Ginge aber für einen anständigen Ü Wagen auch mit Ursa Mini Pros.
Natürlich nur mit anständigen Gläsern.
Antwort von Bildlauf:
Ich habe mit TV etc. nicht zu tun, bin aber mal vor 3 Jahren bei einer kleinen Agentur mitgelaufen für zwei Tage, um das mal zu erfahren.
Thematisch nicht so interessant, ja war nicht so mein Ding und mir fehlte auch schlichtweg die Technik.
Die haben da halt mit Schulterkameras gearbeitet und ganz andere Workflows etc.
Aber die Daten mussten alles recht asap beim Sender landen, die wurden direkt im Auto per Handy als Modem und laptop überspielt, aber es waren FullHD Dateien.
Er sagte mir, das muss schon alles flink gehen und schnelle Workflows.
Zumal er mir sagte, das ein Sender gar nicht garantiert etwas abzunehmen, die entscheiden das quasi, wie das Rohmaterial Potenzial für eine Sendung im TV hat.
Kann sein, daß man umsonst gearbeitet hat.....
Nicht meine Branche.
Ich übertrage selber hier gerade ca. 90GB 4K Daten in eine cloud.
Dafür alleine werden mir 10 Stunden uploadzeit prognostiziert, obwohl wir nur über einen H-Codec reden.
Bei raw wäre es ja mindestens 50 Stunden.
Antwort von Darth Schneider:
Ich hab nie verstanden wie man sich als Profi nur auf eine Clowd verlassen kann.
Wäre mir zu riskant.
Da bin ich altmodisch, ich bevorzuge Speichermedien zum anfassen.
Dann spielt die Dateigrösse auch keine Rolle.
So als Backup ist das sicher spannend, mir fehlt da aber die Geduld…20 Std warten. ;))
Antwort von Bildlauf:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ich hab nie verstanden wie man sich als Profi nur auf eine Clowd verlassen kann.
Das ist eine Übertragung für einen Kunden, für den ich letztens gefilmt habe.
Ich speichere generell auf Hardware. Also auch diese Daten, die gerade in die cloud wandern zb.
Antwort von Darth Schneider:
Und schon logisch das wenn es wirklich schnell und fast wie am Fliessband gehen muss Raw oder Log keine Option ist.
Aber es wird nicht nur so gearbeitet beim Fernsehen.
Für manche Beiträge/Sendungen hat man durchaus Zeit.
Antwort von Bildlauf:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
So als Backup ist das sicher spannend, mir fehlt da aber die Geduld…20 Std warten. ;))
Das läuft ja nebenbei, ich sitze hier ja nicht und starre auf den Timer die ganze Zeit und dreh dabei Däumchen....
Antwort von Bildlauf:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Für manche Beiträge/Sendungen hat man durchaus Zeit.
Würde mich ehrlich gesagt wundern in der durchrationalisierten TV Welt..... wissen tue ich es aber nicht, das könnten andere mal sagen.
Antwort von Darth Schneider:
Also damals in meiner Zeit bei Star TV schwankte das stark von, in 60 Min ist der 15 Min Beitrag fertig geschnitten und geht auf Sendung. (Echt schweisstreibend). Bis hin zu, du hast den halben Tag Zeit, für eine relativ gar nicht aufwändige Sache….
Einmal durfte ich zusammen mit einem Cutter vom SRF den jährlichen Tagesschau Rückblick für Silvester auf AVID schneiden.
Kistenweise Betacam SP Tapes mit News gesichtet, aber wir hatten freie Auswahl, eine Woche Zeit, und überhaupt gar kein Stress…
Heute wo überall gespart wird ist der Druck sicher gross..
Antwort von medienonkel:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Klar, aber gibt es denn heute in der Video Technik überhaupt noch „altbewährtes“ ?
Tönt für mich verdächtig nach, in der Zeit stehen geblieben.
Beziehungsweise, wenn ein Cutter das heute so sieht, frei nach dem Motto: „RAW kenn ich nicht und mach ich nicht.“
Sollte sich doch echt fragen ob das heute noch der richtige Beruf ist ?
Weil irgendwann wird ein Kunde zwangsläufig RAW wollen.
Und auch wenn nicht, man sollte doch auf dem neusten Stand sein wollen….
@Chris
Datenmengen ?
Wenn das Kamera Material eh gelöscht wird sind die Datenmengen nicht wirklich relevant.
Und die sind bei den heutigen Hdd/Ssd Preisen doch so oder so nicht mehr relevant.
Zumal 12 Bit BRAW 8:1 reicht für fast alles (abgesehen vielleicht fürs Kino) und ist nicht mal speicherhungrig, braucht weniger Platz als ProRes HQ.
Vor 35 Jahren hat nur eine externe 10 GB Platte zum auf AVID schneiden die so so gross war wie ein kleiner Koffer 10 000 Franken gekostet..
Heute kriegt man blitzschnelle 4000 GB quasi gratis nachgeworfen….;)))
Das stimmt so nicht. Der Speicher ist unglaublich teuer.
Wir reden hier von Petabytes, die schon für XDCAM HD ständig knapp werden.
Für einen einminütigen Betrag liefern altgediente Kamera-Leute mit einem routinierten Redakteur 5-10 GB Material ab.
Das läuft dann in ca. 10 Minuten durch die Pipeline und der Cutter hat ein fertig für ihn angelegtes Projekt im AVID.
Voraussetzung: es laufen gerade keine großen weiteren Workflows.
Zu Stoßzeiten laufen so 4-8 Jobs gleichzeitig. Wenn das jetzt irgendwer für nen Wegwerfbeitrag in ProRes und UHD dreht, dauert alleine das Kopieren des Materials u.U. Länger, als alle 8 Jobs zusammen.
Parallel ruft alle zehn Minuten der Redakteur an und will wissen, wieso alle anderen schon vertonen und er noch kein Projekt hat...
Wenn man dann erklärt: selbst schuld!
Wird direkt auf die Scheiss alte Technik geschimpft.
Und das "Königsargument" war oft: Das geht ja bei mir zu Hause auf dem Laptop schneller.
Super sind dann auch Cutter, die dann das Speichermedium zurück verlangen und das Material direkt in den AVID spielen wollen.
Viel Glück beim Transcoding von ProRes oder raw auf deiner lokalen 12 Kern Maschine und der kleinen Quadro, was nebenbei deinen ganzen AVID blockiert.
Geschnitten wird immer vom zentralen Medienspeicher aus, der kommt von AVID und ist schweineteuer.
Daher gehen auch alle auf Premiere über. Da stellst nen viel günstigeren Editshare hin und gut ist.
Da mit raw zu arbeiten ist absolut unbezahlbarer Overkill.
Und ein wenig Kontrast und Helligkeit anpassen ist noch lange kein Grading.
10 bit Log ist oft schon zu gut gemeint. Gehört ja auch zum Handwerk aus der Kamera raus schon was schönes liefern zu können. 20 Sekunden kurz überlegen, was man eigentlich liefern möchte, kann halt eine Stunde Post sparen. Das läppert sich schnell.
Das passt schon alles so. Am Schluss entscheidet eh der Geldbeutel, was gemacht wird.
 |
Antwort von Darth Schneider:
Klar passt alles schon , sonst würden die das ja nicht so machen.
Gähn…
Ändert aber nix daran das die zuweilen schon etwas altbackenen Workflows (Gewohnheiten), auch die verwendete Technik mitsamt der Software, heute den echten Schwanenhals darstellen.
Und gar nicht die Hdd/Ssd Speicherpreise, die Rechner Geschwindigkeit und auch gar nicht RAW Video beziehungsweise ProRes.
Das sind doch nur Ausreden um (sicher sehr bewährte) Gewohnheiten möglichst niemals ändern zu müssen.;)))
Ist ja auch voll ok.
Von dem her passt das perfekt.
Der Mensch war schon immer ein Gewohnheitstier.
Antwort von Darth Schneider:
Da fällt mir das Freibad ein.
Wir haben 3 Plattformen/Flosse auf dem See, die mehr oder weniger gleich gross sind und ähnlich aussehen.
Wir nehmen die im Herbst raus ans Land.
Einmal hatte ich im Frühling zwei von denen getauscht, einfach so.
Ein paar alteingesessene Stammgäste waren danach völlig verwirrt.
Es hiess, „warum sind die beiden Flosse vertauscht, das geht doch nicht ?“
Dasselbe wenn ich mal einen von unseren 20 Abfalleimer mal um 5 Meter verschiebe….
„Warum steht der Kübel dort und nicht mehr hier ?“
Und Wehe ein Platz von einem Stammgast ist von Touristen besetzt.
Und der Arme muss wo anders liegen, das gibt sehr, sehr böse Blicke und fast einen Aufstand.
(Als würde es irgend eine Rolle spielen)
Die Macht der Gewohnheiten
Antwort von Jott:
Leset, was Iasi der Weise euch zutrug, bevor er der Sekte des Heiligen Jim anheim fiel:
IMG_1387.jpeg
Antwort von Darth Schneider:
Und wo wird bei der Aufnahme immer korrekt gearbeitet ?
Also wenn ich TV schaue sehe ich öfters mal das pure Gegenteil…:)))
Manchmal denke ich mir, wäre doch für den Kameramann einfacher den WB gleich nur noch in Post mit einem Click korrekt zu machen und gar nicht in Camera (auf die schnelle im Stress) zu vergeigen.
Mit BRaw ginge das.
Und die Politiker würden zuweilen viel besser aussehen.
Und kommt mir jetzt bitte nicht wieder mit Speicherplatz, 12:1 braucht so gut wie keinen und reicht allemal für Standard TV Talking Head Content.
Antwort von Jott:
Es soll auch Kameraleute geben, die ihren Beruf beherrschen.
Du kannst gerne allen raw ans Herz legen, wenn du magst und wenn das deine Mission ist.
Aber unterstelle bitte nicht, die professionellen (also viel Geld verdienenden) Leute da draußen wüssten nicht, was raw und der dazugehörige Workflow ist und bedeutet. Dass sie nicht die richtigen Entscheidungen für die jeweiligen Aufgaben treffen könnten. Das steht dir einfach nicht zu.
Antwort von Darth Schneider:
@Jott
Bitte ebenfalls.
Ich hatte nirgendwo behauptet das es nicht bestimmt sehr viele Kameraleute da draussen gibt die ihren Beruf sehr wohl beherrschen.
Ich unterstelle somit gar nix.
Ich bringe nur mögliche Vorschläge/ganz andere Ansätze.
Das war gegen gar niemanden gerichtet.
Aber ich weiss was ich (sicher nicht immer ) aber immer wieder im TV, in News, Sendungen, auch zuweilen in Doks und so sehe.
Mir fällt inzwischen auf das nicht wenig YouTube (auch) Homemade Content viel besser ausschaut als die zum Beispiel die Nachrichten, oder als zig TV Sendungen.
Das liegt ganz sicher am Zeitdruck, somit logischerweise am Workflow.
Ganz sicher nicht am KnowHow.
Und den Workflow könnte man dank neuer Technik wenn man will, überdenken..
Antwort von Jott:
Du begreifst es immer noch nicht. Wir Profis überdenken bei JEDEM Projekt, wie man am schnellsten und effektivsten zum Ziel kommt. Nur so wird Geld verdient. Pragmatik schlägt Ideologie.
Antwort von Darth Schneider:
@Jott
Klar begreife ich das, ich hab ja selber früher auch ein wenig da gearbeitet.
Und du begreifst leider immer noch nicht, das das meinerseits ja nur Inputs und Anregungen für andere Möglichkeiten mit neuer Technik sind.
Und ganz abgesehen davon, was führt denn effektiv zu welchem Ziel genau ?
Der Bankrott ?
Fakt ist, die ganze TV Branche steckt bis zum Hals in der Scheisse.
Leute schauen tendenziell immer weniger TV, die jungen Menschen so gut wie gar nicht mehr.
Bei den den meisten Sendern wird nur noch gespart und gestrichen.
Die Pragmatik ist also dabei auf der ganzen Linie völlig zu versagen.
Viel mehr Ideologie wäre jetzt ganz dringend angesagt…
Antwort von Jott:
Ich rede nicht von TV, das sollte doch klar sein. Das ist ein stehen gebliebenes Paralleluniversum ohne Zukunft. Warum so viele unbedingt „zum Fernsehen“ wollen, hat sich mir noch nie erschlossen.
Antwort von Darth Schneider:
@Jott
Ich hab mich aber bei der ganzen Debatte auf TV Content bezogen…;)))
Aber bezüglich „stehen gebliebenes TV ohne Zukunft“ hast du natürlich recht.
Keine Ahnung warum heute noch viele Leute TV machen wollen, hoffentlich nicht weil sie denken das das sichere Jobs sind…
Antwort von Bluboy:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Fakt ist, die ganze TV Branche steckt bis zum Hals in der Scheisse.
Leute schauen tendenziell immer weniger TV, die jungen Menschen so gut wie gar nicht mehr.
Bei den den meisten Sendern wird nur noch gespart und gestrichen.
Die TV-Branche sitzt dank GEZ nicht in der Sch.....
Wenn wer in Scheiße sitzt, dann der, der vor Jahren auf den IMM Zug (Irgendwas mit Medien) aufgesprungen ist
Antwort von Darth Schneider:
Ja aber das ist doch nur eine Frage der Zeit wenn die Leute immer weniger schauen.
Irgend wann sind wir Alten weg.
Sehr viele Kids schauen überhaupt gar kein TV, null..
Ich denke nicht das die mit 30 dann anfangen…
Bei uns wollen die SRF schon halbieren.
Was ist GEZ ?
Antwort von Bluboy:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ja aber das ist doch nur eine Frage der Zeit wenn die Leute immer weniger schauen.
Irgend wann sind wir Alten weg.
Viele Kinder schauen gar kein TV, null..
Bei uns wollen die SRF halbieren, gut verschlingt aber auch sehr viel Geld.
Was ist GEZ ?
GEZ = GebührenEinzugszentrate für den Rundfunkbeitrag
Der Rundfunkbeitrag in Deutschland bringt jährlich Milliarden ein
, wobei die Einnahmen für 2024 bei rund 8,74 Milliarden Euro lagen, nach einem Rekord von 9,02 Milliarden Euro in 2023, was leicht sinkende Einnahmen bedeutet, die ARD, ZDF, Deutschlandradio und Landesmedienanstalten zugutekommen. Diese Summe finanziert Programme wie Nachrichten, Dokumentationen, Unterhaltung (Filme, Serien) und Sport.
Antwort von Darth Schneider:
Ja die staatlichen Sender wird es natürlich nicht treffen, beziehungsweise erst wenn die Leute die Gebühren nicht mehr bezahlen wollen. Aber bei den Sendern die nur von der Werbung leben sieht das doch ganz anders aus.
Oder ?
Antwort von Bluboy:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Ja die staatlichen Sender wird es natürlich nicht treffen, beziehungsweise erst wenn die Leute die Gebühren nicht mehr bezahlen wollen. Aber bei den Sendern die nur von der Werbung leben sieht das doch ganz anders aus.
Oder ?
Am Hungertuch nagen die noch nicht ;-)
Bislang hatte RTL ein Ergebnis von 780 Millionen Euro angepeilt sowie Erlöse von 6,45 Milliarden Euro. Die erhoffte Trendwende bei der TV-Werbung blieb jedoch aus. Im dritten Quartal sanken die TV-Werbeerlöse um 8,3 Prozent und der Gesamtumsatz stagnierte bei 1,34 Milliarden Euro.18.11.2025
Antwort von Darth Schneider:
Das ist wegen den älteren Generationen, die aber nicht ewig hier sein werden.
Und schon jetzt hat TV das Monopol verloren.
Werbeeinnahmen sind tendenziell am sinken.
Nachrichten und Sport wird sicher auch in Zukunft von vielen Leuten geschaut werden, aber sonst sehe ich das ganze mittelfristig eher düster.
Aber RTL könnte völlig überbewertete Leute wie den Stefan Raab ganz einfach rausschmeissen.
Die würden Millionen € einsparen und das Publikum würde gar nichts dabei verlieren….;)))