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CES 2022: Superschnelle PCIe 5.0 SSDs von ADATA und Samsung mit bis zu 14 GB/s

[15:53 Mo,3.Januar 2022 [e]  von ]    

Auf der CES 2022 Messe für Unterhaltungselektronik, welche am 5. Januar startet, werden sowohl Samsung als auch ADATA ihre ersten PCIe 5.0 SSDs vorstellen, welche nahezu eine Verdopplung der Geschwindigkeit der aktuellen PCIe 4.0 NVME SSD-Generation ermöglichen.

So erreicht Samsungs PCIe 5.0 NVMe SSD PM1743 auf einem System mit Intels Core i9-12900K CPU der 12ten Generation Alder Lake, einem Asus Z690 Motherboard sowie einer Nvidia RTX 3080 laut Intel eine sequentielle Geschwindigkeit von über 13 GB/sGB/s im Glossar erklärt sowie eine Schreibgeschwindigkeit von 6.6 GB/s.


PCIe-5
Samsung PM 1743


Zum Vergleich: die schnellsten aktuellen PCIe 4.0 SSDs wie etwa Samsungs SSD 980 Pro haben eine Höchstgeschwindigkeit von 7.1 GB/sGB/s im Glossar erklärt und sind damit schon an der Obergrenze der PCIe 4.0 Schnittstelle angekommen. Die neue PCIe Generation verdoppelt diese Obergrenze von theoretisch 8 GB/sGB/s im Glossar erklärt auf 16 GB/sGB/s im Glossar erklärt - die tatsächliche Geschwindigkeit liegt in der Praxis aufgrund des Overheads bei rund 7 (PCIe 4.0) bzw. 14-15 GB/sGB/s im Glossar erklärt (PCIe 5.0). Wie hoch die in der praktischen Arbeit wichtigen Random Read Geschwindigkeiten sind, müssen weitere Benchmarks zeigen.

ADATA


Während Samsungs neue PCIe 5.0 SSD auf den professionellen Servermarkt zielt, wird ADATA auf der CES schon die Prototypen von zwei PCIe 5.0 x4 SSDs mit Kapazitäten von bis zu 8 TB für professionelle Anwender und Gamer vorführen. Dabei handelt es sich um das "Project Nighthawk", welches mit einem Silicon Motion SM2508-Controller ausgestattet ist und eine sequentielle Lese-/Schreibleistung von bis zu 14/12 GB/sGB/s im Glossar erklärt bietet sowie das "Project Blackbird", das mit einem InnoGrit IG5666-Controller ausgerüstet ist und eine Lese-/Schreibleistung von 14/10 GB/sGB/s im Glossar erklärt bietet.

xpg_ddr5_adata_ssd
ADATA Project Nighthawk und Blackbird


Unterstützt wird PCIe 5.0 durch die gerade erschienenen Intel Alder Lake CPUs der 12ten Generation samt zugehörigem Chipsatz - da aber deren M.2 Schnittstelle nur per PCIe 4.0 CIe angeschlossen ist, erreichen ADATS PCIe 5.0 SSDs ihre maximale Geschwindigkeit nur, wenn sie direkt über vier PCIe 5.0 Lanes mittels einer Erweiterungskarte per NVMe 2.0 Protokoll angeschlossen werden - das ist allerdings nur eine Notlösung bis es entweder einen neuen Schnittstellenstandard gibt oder M.2 Slots, welche direkt mit den PCIe 5.0-Lanes der CPU verbunden sind, was aber möglicherweise erst in der nächsten CPU-Generation von Intel und AMD der Fall sein wird.

Schneller ist heißer


Allerdings bringt die höhere Geschwindigkeit auch Nachteile mit sich: so steigt die Leistungsaufnahme nahezu proportional mit der BandbreiteBandbreite im Glossar erklärt - sie wird deswegen für die PM1743 bei ungefähr 14 Watt liegen und beim zukünftig schnelleren Modellen noch weiter ansteigen. Kühlkörper - eventuell sogar mit einer eigenen Lüftung - werden deswegen für solche SSDs Pflicht, um dauerhaft mit ihrer maximalen Geschwindigkeit arbeiten zu können ohne zu überhitzen.

PCIe-5
Samsung PM 1743


Da zudem der aktuelle M.2 Standard an seine Grenzen stößt, arbeitet die Industrie schon an einem Nachfolgesystem, welches nicht nur eine bessere Signalqualität, sondern auch die Wärmeabfuhr über das Mainboard verbessern soll. Möglicherweise werden dabei auch noch höhere Geschwindigkeiten durch die Anbindung an noch mehr PCIe Lanes erzielt und so eine weitere Beschleunigung noch vor Einführung von PCIe 6.0 möglich.

Samsung PM 1743


Samsungs PM 1743 (mit Speichergrößen von 1.92 bis 15.36 TB) wird passend zum Marktstart von Intels ersten Server-CPUs mit PCIe 5.0 Unterstützung im Sommer 2022 auf den Markt kommen. Die PM1743 nutzt wahlweise vier PCIe 5.0 Lanes (mit jeweils 4 GB/s) in Form von 1×4 (Single Port) oder 2×2 (Dual Port) Enterprise Schnittstellen zum Transfer der Daten.

PCIe6_0


Für die Videobearbeitung jedenfalls (gerade von höher auflösenden Formaten wie 6K und 8K sowie RAW-Aufnahmen) sind höhere Massenspeicherbandbreiten immer eine gute Nachricht, da so mögliche Flaschenhälse bei der Arbeit vermieden werden können - sei es beim Datentransfer von und zu einer NVMe SSD oder beim Einsatz von (mehreren) GPUs zur Berechnung von Effekten.

Link mehr Informationen bei www.adata.com

  
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