Nun bietet auch Acer einen extrabreiten 49" Monitor im 32:9 Format an - anders als die 5K 49 Zöller Dell Ultrasharp U4919DW, Samsung CRG9 und Philips 499P9H zwar nur mit einer Auflösung von 3.840 x 1.080 Pixeln, dafür aber ist er billiger. Das besondere Format bietet eine Menge Desktopplatz für die Bildschirmarbeit (oder das Spielen) besonders auch für die Videobearbeitung.
Der Acer EI491CR 49" nutzt ein mit 400 nits leicht überdurchschnittlich helles VA Panel von Samsung, welches an drei Seiten rahmenlos ist, eine Krümmung von 1800R aufweist und den professionellen DCI-P3 Farbraum zu 90% abdeckt. Die Farbtiefe beträgt allerdings nur 8 Bit. Per Overclocking kann er von 120 Hz auf 144 Hz übertaktet werden und unterstützt auch AMDs FreeSync 2 für variable Bildwiederholungsraten.

Er unterstützt HDR und trägt das DisplayHDR 400 Siegel der VESA, dessen Spezifikationen allerdings zu gering sind, um von echtem HDR sprechen zu können ( siehe auch Wann ist HDR wirklich HDR? Vorsicht bei den DisplayHDR Standards ) - der erweiterte Farbraum und die etwas höhere Helligkeit des EI491CR reichen jedenfalls nicht aus. Die Schnittstellen des Acer EI491CR umfassen einen DisplayPort 1.2, einen HDMI 2.0 sowie zwei HDMI 1.4 Ports. Per Ambient Light System kann von der Rückseite des Monitors und des Standfußes Umgebungslicht in 7 Farben ausgestrahlt werden.
Der Acer EI491CR wird von Acer ab Mai für rund 900 Dollar angeboten - ähnliche technische Daten hat der ROG Strix XG49VQ mit ebenfalls 49" 3.840 x 1.080 Pixeln Auflösung, der ab rund 1.000 Euro zu haben ist . Uns scheint aber der Samsung C49HG90 für und 900 Euro die bessere Wahl zu sein, da dieser deutlich bessere Spezifikationen aufweist: er ist mit 600 nits deutlich heller, besitzt eine Farbtiefe von 10 Bit (8 Bit + FRC) und unterstützt den DCI-P3 Farbraum zu 95%.
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Wer etwas Geld drauflegt kann aber auch gleich einen 49 Zöller mit 5K (5.120 x 1.440 Pixel) Auflösung wie den Dell UltraSharp U4919DW für rund 1.200 Euro oder den Philips 499P9H für rund 1.000 Euro kaufen, welche noch deutlich mehr Auflösung bieten - die Farbraumunterstützung ist hier allerdings etwas kleiner.
Hier unser Grundlagenartikel zum Thema Farbräume und Film.
