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Green Screen Setup optimieren



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Frage von Blacklights:


Hallo Leute,

ich weiß es gibt schon einige Threads und ich habe mich auch schon um die Suche bemüht, aber ganz zufrieden bin ich mit meinem bisherigen Ergebnis - basierend auf bisheriger Recherchen und Empfehlungen - noch nicht.

Vielleicht könnt ihr mir dabei helfen, das Setup zu "verfeinern".

Was bisher geschah

Camcorder
Panasonic 757

Licht für den Hintergrund
2x 5in1 Tageslicht Studio Fotostudioset 2700W mit 60x40cm Softbox
http://www.ebay.de/itm/2x-5in1-Tageslic ... 1237839286?

Vordergrundbeleuchtung
3x Softboxen ~ 80 Watt

Soweit so gut, oder auch nicht?

Ich denke der Camcorder sollte für meine Zwecke ausreichen (was meint ihr?). Das Vordergrundlicht scheint auch zu passen, nur mit dem Green /White Screen hab ich noch trouble. Die 2 Lampen leichten einfach einen zu starken HotSpot in den Green Screen, was nicht optimal erscheint.

Ich habe mich deshalb etwas schlau gemacht und bin auf das Video gestoßen:

Dort werden die Philips Master Graphica 950 empfohlen, 2 je Seite mit einem passenden Reflektor. Was haltet ihr davon?

Was mich ebenfalls noch interessieren würde, ich habe einen weißen Hut, der sehr schnell ein grünes schimmern aufwirft. Deshalb wollte ich zunächst mit einem weißen Hintergrund und dem LUMA Key arbeiten, dieser scheint auch andere Vorteile zu haben. Aber ein weißer Hut vor einem weißen Hintergrund scheint auch nicht ideal, oder macht das eher weniger?

Danke für's lesen. :)

lG



Antwort von Axel:

Mein Rat an dich ist, mehr selbst zu testen.

> Für einen optimales Ergebnis ist die Auflösung des Vordergrundmotivs am wichtigsten. Es ist deshalb üblich, einen stehenden Menschen mit um 90° gekippter Kamera und möglichst bildfüllend aufzunehmen.

Spillvermeidung:

> möglichst großer Abstand des Vordergrundmotivs zur grünen Fläche
> möglichst kleine grüne Fläche, Benutzen von Masken, um den Rest wegzuschmeißen
zum Bild http://www.photostudiosupplies.com/imag ... _Small.jpg

Mit einer 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt HD-Consumerkamera und ohne ein Heer von Praktikanten, die manuell alles noch zusätzlich rotoskopieren, hast du sehr schlechte Karten, wenn du eine komplette grüne Wand in einem normalen Raum (wg. Abstand zur Fläche) hast.

Das wirst du rausfinden, wenn du selbst testest.



Antwort von pixler:

Bei Kameras mit 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt Farbsampling (dazu gehört Deine Kamera) wird ca. 3/4 der gesamten Farbinformation gelöscht. Für normale Aufnahmen mag das gehen für Greenscreen ist dies ein Riesenverlust.

Miete mal für einen Tag eine Kamera mit 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt SamplingSampling im Glossar erklärt (z.B. Blackmagic Cinema Camera) und Du wirst ein Wunder erleben :-)





Antwort von Blacklights:

Danke für eure Antworten, ging ja fix. :)

Denkt ihr bei dem Camcorder wird man mit dem Luma KeyingKeying im Glossar erklärt besser bedient sein?

Ich bin gerade am überlegen ob ich die 2 gerade gekauften "2x 5in1 Tageslicht Studio Fotostudioset 2700W" auftrenne und somit die je 45 Watt ESL mit neuen Fassungen und Reflektoren seitlich aufbaue.

Die Idee hab ich von diesem Video geklaut:

Was haltet ihr davon?
Klar muss ich es am Ende eh selber testen, aber als absoluter Neuling freut man sich über jeden Tipp, der diesen Prozess etwas verkürzt. :)

Momentan denke habe ich folgendes im Kopf:

Methode a.)

Die 2 Lampen behalten und / oder Leuchstoffröhren/ weitere ESL dazu.

Methode b.)

Die 2 Lampen zerreisen und aufteilen.

Methode c.)

Die 2 Lampen zerreisen und / oder Leuchstoffröhren/ weitere ESL dazu.

Rein aus dem Bauch raus, was würdet ihr mir raten?
Es gibt hier so viele Möglichkeiten, da weiß man ja nicht wo man am besten anfängt^^.

Was denkt ihr sollte der min Abstand zur Wand sein? Ich hätte 2 Möglichkeiten wo ich das Set aufbaue. Einen Raum der etwas kleiner ist und einen größeren. Der kleinere hat den Vorteil, dass ich nur eine Türe und ein Fenster abdichten muss, damit der Raum schalldicht ist. Beim größeren müsste ich 2 Türen und 2 Fenster abdichten, außerdem müsste ich den ganzen Raum ausräumen.

Ich denke ich probier es mal mit den kleineren (ist 3,20m lang) und versuche mit Masken zu arbeiten.

lG



Antwort von tundra:

Ich würde den größeren Raum empfehlen. Der möglichst große Abstand zum Greenscreen ist wirklich wichtig. Weiße Kleidung vor weißem Hintergrund ist auch bei Helligkeitsunterschied mindestens äußerst gefährlich, klappt sehr wahrscheinlich nicht. Es müsste m.E. schon graue Kleidung sein vor weißem Hintergrund oder umgekehrt. Die Key-Farben Grün und Blau wurden aber nicht zufällig gewählt.

Ich unterstütze auch den Rat, eine andere Kamera (die so unkomprimiert wie möglich speichert) zu mieten, falls es nicht ein reines Hobbyprojekt ist.

Zur gleichmäßigen Ausleuchtung des Hintergrunds sind ggf. auch Dimmer (und dimmbare Lampen) hilfreich. Wobei Dimmer evtl. zu laut brummen können, kann ein Problem für den Ton sein, falls wichtig. Es ist meiner Meinung nach nicht so sehr eine Frage der konkreten Lampe, sondern der Diffusion (möglichst groß) und evtl. eben auch der Helligkeitsanpassung. Ein richtiger Fleck wäre wirklich nicht gut, leichte Helligkeitsabweichungen sind hingegen m.E. eher unproblematisch.



Antwort von pixler:

Lumakeying wird spätestens mit dem Weiss in den Augen ein Problem haben - kannst Du aber mit "händischer Maskierungsarbeit" korrigieren. Kommt halt auch drauf an wie viel Arbeit für einen sauberen Key eingesetzt werden kann: muss es ein "one-Klick" Key sein oder kann in der Post (AfterEffects o.ä.) noch einige Stunden nachgearbeitet werden. "one klick Keys" sind in der Regel nur mit Nahaufnahmen möglich in welchen mann die Füsse (Bodenkontakt, Schatten...) nicht sieht. Danach muss meist mit händischen Maskierungen , oder dem Anwenden verschiedener Keyes nachgeholfen werden.

ps. die KeyingKeying im Glossar erklärt Suite (Primatte) von Redgiant hat bei mir übrigens schon manchen Key hinbekommen, an welchem sich KeylightKeylight im Glossar erklärt die Zähne ausgebissen hat.

http://www.redgiant.com/products/keying-suite/

Der Tipp mit dem drehen der Kamera um 90° kann ich auch sehr empfehlen.

Zudem: falls doch mit 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt Kamera arbeitest: das AVCHDAVCHD im Glossar erklärt Material vor dem Keyen unbedingt nach ProRes4444 oder ähnlichen CodecCodec im Glossar erklärt umkodieren und damit keyen.

ps. Schatten vermeiden wo es nur geht: denn Schatten sind Schwarz und nicht Grün!

Vielleicht auch mal das hier lesen:
http://chriszwar.com/wordpress/2010/05/ ... echnology/



Antwort von CameraRick:

Die KeyingKeying im Glossar erklärt Suite von Red Giant verkauft einem vor allem ganz viele Dinge, die man auch einfach selber bauen kann, aber verlangt dafür sehr viele Euros.
Der Trick bei KeylightKeylight im Glossar erklärt ist, mehr als einen Keyer zu nehmen; kein wirklich brillanter Key setzt auf einen einzigen Keyer.

Wenn man mit KeyingKeying im Glossar erklärt etwas mehr Kontrolle etc will, würde ich mir eher mal Fusion anschauen. Kost nüscht, hat den Primatte schon drin, und bietet einem dazu alle weiteren Tools ohne dafür einem Plugin-Hersteller mehrere hundert Euro in den Rachen zu werfen.



Antwort von Blacklights:

Hi Leute,

danke für den wertvollen Input!

Mit der Kamera macht ihr mich echt fertig, ich dachte ich habe ein brauchbares Teil erstanden. :D Ich schau einmal wie weit ich damit komme, ich möchte regelmäßig, also mehrmals die Woche üben und gute Videos dann verwerten. Wenn ich andauernd eine Kamera mieten muss, wäre das nicht optimal.

Zur Beleuchtung:

Ich hab mir Gestern 10 Reflektoren gebaut und bereits einen getestet, scheint sehr gut zu klappen. Somit werde ich nun links und rechts 4x 56W und oben und unten 1x 54 W verwenden. Danach noch link und rechts 2 50 W, die von hinten auf das Objekt strahlen (und natürlich über dem Objekt noch 1x 80 und vorne links und rechts je 80W).

Ich dachte mir das ich beim LUMA Key den Hut im AfterEffekts manuell mit einer Maske versehe, wie gut das klappt müsste ich aber erst testen. Sorgen macht mir etwas, dass das Tracking der Maske möglicherweise nicht so gut klappt?

Ich hätte heute eine weiße Leinwand bekomme, damit könnte ich die Tage einen ersten Test machen, wenn die Beleuchtung soweit fertig wäre.

Sollte das mit dem Luma KeyLuma Key im Glossar erklärt hinhauen, dann könnte ich mir vielleicht den größeren Raum sparen, oder ist das eher utopisch?

Ist die keying-suite viel besser wie After Effects?

vG



Antwort von CameraRick:



Ist die keying-suite viel besser wie After Effects?

Abgesehen von Primatte kannst Du die Meisten Sachen auch in AE machen, die ganzen kleinen "Helfer". Sind halt viele hundert Euro

https://www.blackmagicdesign.com/de/products/fusion

Kost nüscht, kann mehr. Als die KeyingKeying im Glossar erklärt Suite, und als AE (wenns ums Keyen geht)

Man kann mit günstigen Mitteln einen ganz guten Key ziehen, aber leider verlangt gescheites Keyen nach wie vor nach optimaler Kamera, CodecCodec im Glossar erklärt, etc



Antwort von Axel:

Die total ungenaue Konturenerfassung von 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt (im Bereich von 4 Pixeln, Haare und sowas könntest du normalerweise gleich vergessen, es sei denn du filmst in 4k für HD) hätte im Keyer von FCP X noch eine gute Chance, der nicht nur einfacher, sondern auch unglaublich fein einstellbar ist. In diesem Video wird noch nicht einmal die Hälfte der Optionen erwähnt, die die Apple Hilfe auflistet. Widerlegt dreierlei:
1. Dass mit 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt kein guter Key möglich ist.
2. Dass der Greenscreen perfekt sein muss.
3. Dass FCP X ein Amateur-Scheiß ist.



Antwort von Blacklights:

Danke für den Tipp Rick!

Man kann mit günstigen Mitteln einen ganz guten Key ziehen, aber leider verlangt gescheites Keyen nach wie vor nach optimaler Kamera, CodecCodec im Glossar erklärt, etc

Ist die Kamera den für eine gehobene Qualität völlig unbrauchbar? Wenn sie gar nicht gehen sollte muss ich sie halt zurück schicken und mir eine gebrauchte bessere zulegen, falls es in diesem Preissegment (~500€) was brauchbares gibt.

Benötigt den Luma und Chroma die selbe Kameraqualität?

vG



Antwort von Blacklights:

1. Dass mit 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt kein guter Key möglich ist.

Also die Kamera am besten zurück schicken oder?

Was kostet den eine 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt mindestens (neu / gebraucht?).

Ah, jetzt ist der Groschen gefallen. Musste das erst 2 mal lesen, dass ich verstanden habe was du meintest. Wenn ich das jetzt recht verstehe dürfte es mit der Kamera und FCP einigermaßen gut klappen, oder?

Ist den FCP in Sachen KeyingKeying im Glossar erklärt AEF etc. überlegen?

Ich schau dann das Video an, muss jetzt los.

vG



Antwort von Axel:

Ist den FCP in Sachen KeyingKeying im Glossar erklärt AEF etc. überlegen?

Nein, es bietet nur dasselbe mit wesentlich einfacher zu handhabenden Werkzeugen. Du erhältst, bereits ohne den Effekt überhaupt angewendet zu haben, eine Vorschau auf Basis der dominierenden Farbe, bereits mit halbwegs passenden Parametern. Du musst das praktisch nur noch ein bisschen tunen. In Primatte, KeylightKeylight im Glossar erklärt oder dergleichen tastest du dich erst mühsam vor. In diesem Video

siehst du ab 2'33" einen wirklich grausamen Greenscreen, aber es ist (bereits in dieser älteren FCP X-Version) kein großer Aufwand. Vorteil außerdem: Die Anpassung der Farben von Vordergrund und Hintergrund ist kein "Effekt", sondern Eigenschaft des Clips. Nicht besser, aber einfacher. Also besser.



Antwort von CameraRick:

Widerlegt dreierlei:
1. Dass mit 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt kein guter Key möglich ist.
2. Dass der Greenscreen perfekt sein muss.
3. Dass FCP X ein Amateur-Scheiß ist.
Das gilt aber auch nur bei schlechten Keyern, oder wenn Leute keine Ahnung vom Keyen haben.
420 kann man super easy aufwerten dass ein Key deutlich besser funktioniert, via einfachem Script kann man anhand einer Cleanplate oder auch ohne einen super faltigen Screen einfach gerade ziehen. Ist alles kein Hexenwerk. Selbst ein traumhafter Haarkey ist easy, wenn man a bissl was von den Techniken versteht.
Die Frage ist halt, wie viel Kontrolle man über den Key will, und wie gut er sein muss. Ich einem Interview mache ich zB nicht so ein Trara wie einen internationalen Werbespot, bzw generell bei Filmen.

Der Fusion ist da zB extrem potent, was das angeht. Und das ohne etwas zu kosten (also weder eine KeyingKeying im Glossar erklärt Suite von Red Giant, noch FCPX oder einen Mac)
Natürlich weiß ich nicht ob der OP auf Windows fährt, Fusion gibts halt nicht für Mac.

Was kostet den eine 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt mindestens (neu / gebraucht?).
Eine 422 Cam die Dir auch einen wirklichen Vorteil bietet (also keine HVX200) kostet deutlich mehr als 500€ (und selbst die HVX200 wird mehr kosten)



Antwort von Axel:

Der Fusion ist da zB extrem potent, was das angeht. Und das ohne etwas zu kosten (also weder eine KeyingKeying im Glossar erklärt Suite von Red Giant, noch FCPX oder einen Mac)

Stimmt.

Eine 422 Cam die Dir auch einen wirklichen Vorteil bietet (also keine HVX200) kostet deutlich mehr als 500€ (und selbst die HVX200 wird mehr kosten)

Die günstigste 4:2:2-Kamera dürfte die BMPCC sein, manchmal kriegt man sie für ~600 € "kaum benutzt".

Aber die Regel, dass 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt generell besser ist, ist halbwegs widerlegt. Was mehr zählt ist die spatiale Auflösung.

EDIT: Wie auch immer, der Plan des TO zur Errichtung einer grünen Hölle, "schallgedämmt", suggeriert mir irgendwie komplette Unerfahrenheit mit dem Thema. Deshalb empfahl ich Tests. Man kann auch im Kleinen Greenscreen testen, etwa in einem Karton. Für den gelten nämlich exakt die gleichen Regeln wie für das Riesenset von Der Hobbit. Unabhängig davon, ob 420 oder 444, Greenscreen ist eine Spezialanwendung, die man auch nur für wenige, spezielle Anforderungen nutzen sollte, und dann mit entsprechenden Praxiskenntnissen.



Antwort von Blacklights:

Das gilt aber auch nur bei schlechten Keyern, oder wenn Leute keine Ahnung vom Keyen haben.

Wie gut das es hier Leute mit Ahnung gibt, die noch dazu so hilfsbereit sind. Echt ein spitzen Forum!

Ich denke ich werde heute die weiße Leinwand aufbauen und es dann mal mit dem Luma KeyLuma Key im Glossar erklärt und der Maske beim weißen Hut versuchen. Wenn ich das mit dem trennen von Weiß (Hut) auf Weiß (Hintergrund) hinbekommen sollte (was ich etwas bezweifle, da der Hut wirklich sehr weiß strahlt), dann sehe ich mir die einzelnen Softwares, die hier empfohlen wurden, noch einmal genauer an.

Ich sehe schon, dass wird noch ein weiter Weg, bis alles passt, aber so wird's wohl jedem am Anfang ergehen...

vG



Antwort von Blacklights:

Die günstigste 4:2:2-Kamera dürfte die BMPCC sein, manchmal kriegt man sie für ~600 € "kaum benutzt".

Ist den die BMPCC signifikant besser wie die 757 Panasonic?

EDIT: Wie auch immer, der Plan des TO zur Errichtung einer grünen Hölle, "schallgedämmt", suggeriert mir irgendwie komplette Unerfahrenheit mit dem Thema. Deshalb empfahl ich Tests. Man kann auch im Kleinen Greenscreen testen, etwa in einem Karton. Für den gelten nämlich exakt die gleichen Regeln wie für das Riesenset von Der Hobbit. Unabhängig davon, ob 420 oder 444, Greenscreen ist eine Spezialanwendung, die man auch nur für wenige, spezielle Anforderungen nutzen sollte, und dann mit entsprechenden Praxiskenntnissen.

Ja ich bin ein Neuling in dem Bereich, ist mein erstes "Set", aber irgendwo muss man ja anfangen. :)

Ich versuche jetzt auch die ersten Test's, sobald das Grobe einmal steht.

vG



Antwort von CameraRick:


siehst du ab 2'33" einen wirklich grausamen Greenscreen, aber es ist (bereits in dieser älteren FCP X-Version) kein großer Aufwand.
das ist für Dich ein grausmaner Greenscreen? :o der ist a bissl dunkel, aber das wars auch schon. Der Shot davor keyed die Haare ganz grauenhaft... das sind doch jetzt weder gute Keys, noch schlimme Plates?

Einen Luma-Key um Menschen frei zu stellen, das ist sehr mutig. Ich bin mir nicht so sicher wieso das immer so schnell empfohlen wird, sauber geht mit jedem halbwegs gescheiten Greenscreen und einem schlechten Keyer deutlich besser.

Ist den die BMPCC signifikant besser wie die 757 Panasonic?
Was heißt besser, ist eben anders. Für Greenscreen wäre sicher eine bessere Wahl, da der CodecCodec im Glossar erklärt Dir auch nicht alles zerstört, dafür ists generell etwas "schwieriger" für Anfänger mit dem Material richtig um zu gehen.
Da gilt einfach, testen testen testen.
Ich zieh Dir einen schönen Key auch aus der 757 bei schummrigen Licht, aber da gehört dann auch a bissl mehr zu und ist nicht klick+fertig



Antwort von Blacklights:

Ok also dann werde ich das Wochenende über testen, testen, testen, schauen wir mal was ich zusammen zimmern kann. :D

Ich frag jetzt nochmal ganz kurz, mit einem 3,2 m Raum werde ich wohl auch mit gutem Molton Greenscreen und Kantenlicht + ordentlichem Key nicht das selbe Ergebnis erwarten können, wir bei einem 6 m Raum und deutlich mehr Abstand zum Screeen, sehe ich das richtig?

Wenn dem so ist, dann bau ich gleich im großen Raum alles auf, den Mehraufwand des Dämmens und die zusätzlichen Absorber muss ich dann halt in Kauf nehmen.

vG



Antwort von Morton:

Hi zusammen,

schaut mal hier:
Da wird eine Blackmagic Cinema Camera mit der GH4 verglichen. Der Tester kommt zu dem Schluss, dass die 4K-Auflösung der GH4 beim KeyingKeying im Glossar erklärt viel mehr Wert ist, als das 4:2:24:2:2 im Glossar erklärt Farbsampling der Blackmagic.

Insofern wären vielleicht die Panasonic FZ1000 oder die LX100 auch günstige Lösungen fürs Keying.

Ich selbst habe die Pocket Cinema Camera und will da bald auch mal Greenscreen-Tests mit machen, habe aber auch schon überlegt, mir eine der zuvorgenannten Panasonics zuzulegen. :-)

Viele Grüße

Martin



Antwort von Blacklights:

Hey,

ja die FZ1000 oder die LX100 wären preislich beide im Budget. Wenn diese beiden Cams besser sind, dann schick ich die 757 zurück und hole mir eine der beiden.

vG



Antwort von CameraRick:

Aber teste es vorher gründlich durch.
Die LX100 zB hat kein kippbares Display und kann auch keinen Monitor ansteuern (während der Aufnahme zumindest), das kann schnell zum Dealbreaker werden.
Dieses Video zeigt halt auch nur einen Click+Done Key, ein gescheites Objekt aber wenig Nähe zur Praxis. Gerade Haare sind Dinge wo man sich nicht zu sehr drauf versteifen sollte, so schwer ist das Keyen von denen halt nicht wenn man mehr als eine Minute investiert

Im Idealfall leihst Du Dir die mal und probierst es aus.
Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, als Anfänger kann man sich in einem Forum gern alles empfehlen lassen und es funktioniert in div Setups echt gut, aber in Deinem ggf nicht (welchen Grund auch immer das haben mag).

Das gilt für Cams wie für Keyer wie für Plugins wie für Screens.



Antwort von Blacklights:

Aber teste es vorher gründlich durch.

Ich kann die Cam 30 Tage lang testen, bevor sie zurück gehen muss, das sollte reichen, das ich einen Standard aufnehmen kann, um diesen später mit der 4 K vergleichen zu können.

Wenn ich soweit bin dann poste ich vielleicht einen kurzen Testfilm oder ich schick ihn euch per PN, falls keiner was dagegen hat. :)

Die LX100 zB hat kein kippbares Display und kann auch keinen Monitor ansteuern (während der Aufnahme zumindest), das kann schnell zum Dealbreaker werden.

Das ist gut zu wissen, dann lass ich die LX mal links liegen.

Dieses Video zeigt halt auch nur einen Click+Done Key, ein gescheites Objekt aber wenig Nähe zur Praxis. Gerade Haare sind Dinge wo man sich nicht zu sehr drauf versteifen sollte, so schwer ist das Keyen von denen halt nicht wenn man mehr als eine Minute investiert

Denkst du man hätte die Qualiy der 4K mit einer HD Cam und ordentlichem KeyingKeying im Glossar erklärt auch hinbekommen?

Im Idealfall leihst Du Dir die mal und probierst es aus.
Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, als Anfänger kann man sich in einem Forum gern alles empfehlen lassen und es funktioniert in div Setups echt gut, aber in Deinem ggf nicht (welchen Grund auch immer das haben mag).

Das gilt für Cams wie für Keyer wie für Plugins wie für Screens

Davon gehe ich auch aus. ;)

vG



Antwort von Blacklights:

Hier gibt's ein Video zu FZ:

Ich hab zwar keine Ahnung, aber perfekt gekeyed sieht das für mich nicht aus, was sagt ihr dazu?

vG



Antwort von CameraRick:

Naja wenn einen die Säume um die Person herum nicht stören könnte man das einen gelungenen Key nennen.
Das ist halt eine Frage, was man erwartet und was man will.

Denkst du man hätte die Qualiy der 4K mit einer HD Cam und ordentlichem KeyingKeying im Glossar erklärt auch hinbekommen?
das ist halt so die Frage, deutlich überragender fand ich den Key nun auch nicht. Dass Dir zusätzliche Auflösung hilft, wenn das Endformat in beiden Fällen HD ist, ist ja recht logisch.

Die Qualität des Keys kommt ja auf mehr an als nur die Erstellung eines richtigen Alpha. Der Hintergrund muss mit dem Vordergrund zusammen passen, das Licht muss stimmen, ggf ein passender Lightwrap, gescheiter (und passender Despill), usw usf
Wenn es nur ein generischer bunter Farbmist sein soll, wie etwa im Videobeispiel von Axel, ist im Endeffekt eins so gut wie das andere.



Antwort von Blacklights:

Naja wenn einen die Säume um die Person herum nicht stören könnte man das einen gelungenen Key nennen.
Das ist halt eine Frage, was man erwartet und was man will.

Ich finde sie ziemlich störend.

das ist halt so die Frage, deutlich überragender fand ich den Key nun auch nicht. Dass Dir zusätzliche Auflösung hilft, wenn das Endformat in beiden Fällen HD ist, ist ja recht logisch.

Ich fand den Unterschied ehrlich gesagt auch eher gering, zwar feststellbar aber wenn man keine Referenz zum abgleichen hat, wird es vielen nicht so deutlich auffallen.

Die Qualität des Keys kommt ja auf mehr an als nur die Erstellung eines richtigen Alpha. Der Hintergrund muss mit dem Vordergrund zusammen passen, das Licht muss stimmen, ggf ein passender Lightwrap, gescheiter (und passender Despill), usw usf
Wenn es nur ein generischer bunter Farbmist sein soll, wie etwa im Videobeispiel von Axel, ist im Endeffekt eins so gut wie das andere.

Ich bin auch kein Freund von diesen künstlichen abstrakten Hintergründen, gefällt mir nicht. Ich würde gerne schöne natürliche Hintergründe verwenden (Wasserfall, Sonnenuntergang) und da sollte es nicht künstlich reingeschnitten aussehen.

Vielleicht hilft euch diese Info etwas. :)

vG



Antwort von CameraRick:

Ahja ein Sonnenuntergang musst es mal nach leuchten, genau wie einen Wasserfall oder so. Das wird nicht weniger reingesetzt aussehen wie generische Hintergründe.
Um etwa einen Sonnenuntergang glaubhaft nach zu leuchten kommst mit den paar Leuchten, die Du da hast, auch nicht so richtig aus - und der Hintergrund muss stehen bevor Du das filmst, damit das Licht auch entsprechend gesetzt werden kann :/



Antwort von Axel:

Ich bin auch kein Freund von diesen künstlichen abstrakten Hintergründen, gefällt mir nicht. Ich würde gerne schöne natürliche Hintergründe verwenden (Wasserfall, Sonnenuntergang) und da sollte es nicht künstlich reingeschnitten aussehen.

Vielleicht hilft euch diese Info etwas. :)

Nichts übertrifft hier freilich eine echte Aufnahme. Greenscreen ist da sinnvoll, wo das nicht geht.

Ich habe den vagen Verdacht, du weißt selbst noch gar nicht genau, wozu das Ganze dienen soll.

Wenn du den Hintergrund hast, kannst du den Vordergrund entsprechend einrichten. Lichtrichtung - beim Sonnenuntergang praktischerweise Gegenlicht, eine "Kante" hilft hier dem Key, wobei sie ansonsten den Trick verrät (alte Tagesschau, im "heute-journal" noch massig Spill oder Kantenaliasing wg. zuviel grüner Fläche), Wind, sowas.

Aber das ist nicht leicht, denn die Vordergrundmenschen müssen natürlich auch glaubhaft darstellen, dass sie an diesem Ort sind. Selbst für gestandene Schauspieler eine bittere Pantomime im grünen Nichts. Bei der Suche nach jenem Maschwitz-Tip, für den Hintergrund die kleinstmögliche grüne Fläche zu wählen ('green towels', aus DV Rebel's Guide) stieß ich auf diese Oblivion-Featurette, die er auf Twitter verlinkt hatte, mit dem Kommentar: "Such a great visual lesson on why greenscreen sucks. "Backgrounds" aren’t just backgrounds—they’re lighting."

Wenn es nur ein generischer bunter Farbmist sein soll, wie etwa im Videobeispiel von Axel, ist im Endeffekt eins so gut wie das andere.

Seitenhieb verstanden, geschieht mir recht.

Ich rate hier nochmals dazu, spielerisch an die Sache ranzugehen und nicht zuviel Geld zum Fenster rauszuwerfen.



Antwort von Peppermintpost:

@blacklights

Keying ist eine echte Wissenschaft mit der sich schon Generationen von Filmemachern beschäftigen. Da wird dir also keiner einen Tip geben können, der dir mit einem Klick ein perfektes Ergebniss liefert.

Einige Eckdaten sind hier bei den Antworten ja auch schon genannt.
Eine möglichst geringe KompressionKompression im Glossar erklärt wird helfen. Möglichst viel Detail (Auflösung) und anschliesendes Downsampling hilft. Eine Bedeuchtung die dem Licht deines VFX Backgrounds entspricht hilft, etc.

Aber beim Keyen läuft es im Grunde immer auf eins hinaus, je mehr Aufwand du betreibst, desto besser wird dein Ergebniss aussehen.
Und genau an der Stelle must du für dich selbst definieren wie hoch der Aufwand den nun tatsächlich sein soll den du betreiben möchtest.

Es ist ja ein gewaltiger Unterschied ob du einen 45 Minuten Vortrag vor Blau filmst, oder ob du 5 Shots mit jeweils weniger als 10 sec hast.

Einen wirklich guten Key wirst du niemals und unter keinen Umständen bekommen in dem du einen Key auf dein Bluescreen Footage setzt und das dann als Finales Ergebniss benutzt.
Aber du bekommst unter Umständen einen ausreichend guten Key für deine Anwendung. Das bedeutet, das du möglicherweise nicht den gleichen Quatitätsanspruch an einen Bluescreen Vortrag stellen musst wie an einen VFX Shot für einen Spielfilm.

Für die Version des Vortrags gibt es heute einige sehr gute "all-in-one" Keyer, die verschiedene Funktionen unter einem Dach kombinieren, also das grobe KeyingKeying im Glossar erklärt, Detail KeyingKeying im Glossar erklärt, Matte Refinement und Despill.

Keyer wie der Ultimate Keyer oder der Primate Keyer sind genau solche Keyer, die können alles unter einer Haube. Da gibt es natürlich noch mehr, das sind jetzt nur 2 sehr bekannte Keyer.

Wenn dir klar ist, das dein Compositing auf jeden Fall mit so einem Keyer stattfinden soll, dann must du sehr viel Aufmerksamkeit in deine Aufnahme investieren und am Set so gut wie möglich deine Ausleuchtung auf den einzubauenden Hintergrund anpassen.

Eine andere Aufgabe ist es wenn du einen Key für einen Spielfilm brauchst. Da wirst du es niemals schaffen mit nur einem einzigen Key ein anständiges Ergebniss zu erziehlen. Hier greifen immer mehrere Keys ineinander. Der KeylightKeylight im Glossar erklärt Keyer ist hier fast immer in Benutzung, er wird aber nur als Key für die Kanten eingesetzt und dann mit Keyern kombiniert die seine Schwächen ausgleichen. Seit Nuke so verbreitet ist kommt auch gelegentlich der IBK Keyer zum Einsatz, der aber in der Basis im Grunde nur ein etwas weier entwickelter Difference Key ist.
Aber auch der wird immer in Kombination mit anderen Keyern benutzt.
Massives RotoscopingRotoscoping im Glossar erklärt und ein ausgeklügeltes Despill sind weitere essentielle Zutaten für einen guten Key.

Alles ist heute keybar, und was Details angeht auch bis zur letzten Haarspitze, aber es ist halt immer mit einem entsprechenden Aufwand verbunden, und da kannst nur du sagen wie weit du gehen möchtest.

Hier ich hab mal ein Tutorial gemacht, das sich zu 90% mit dem Despill beschäftigt, weil das meiner Meinung nach ein Schlüssel zum Erfolg ist, fast wichtiger als ein wirklich perfekter Key.



ich hab das mal für Nuke und Smoke/Flame gezeigt, die Technik ist aber im Grunde in jeder Software anwendbar.

viel Spass beim ansehen.

p.s. das ist übrigens übelst runter Kompremiertes Low Res Footage, ich bin mir sicher alles was aus deiner Kamera kommt ist um Welten besser.



Antwort von Blacklights:

Ahja ein Sonnenuntergang musst es mal nach leuchten, genau wie einen Wasserfall oder so. Das wird nicht weniger reingesetzt aussehen wie generische Hintergründe.

Das mit dem Sonnenuntergang war nur einmal ein Beispiel, für den Anfang reicht auch einfacher Hintergrund.

Ich habe den vagen Verdacht, du weißt selbst noch gar nicht genau, wozu das Ganze dienen soll.

Doch ich verfolge ein klares Ziel. Bei den Videos handelt es sich um 5-20 Minuten Vorträge, Präsentationen etc. .Ich wollte ursprünglich alles vor einem weißen Hintergrund machen, nur wirkt es auf den Seiten zu kühl und distanziert.

Aber das ist nicht leicht, denn die Vordergrundmenschen müssen natürlich auch glaubhaft darstellen, dass sie an diesem Ort sind.

Es sind eben eher statische Vorträge, also keine Handlungen, was die Sache sicher einigermaßen erleichtern sollte.

@Peppermintpost Danke für den Link zum Tutorial.

Ich werde jetzt einmal versuchen über das Wochenende ordentliches Rohmaterial zu erzeugen. Dazu such ich mir zunächst einen passenden Background aus und versuche die Beleuchtung einigermaßen hinzubiegen. Dann werde ich mir den Thread nochmal von vorne bis unten genauestens durchlesen und versuchen mithilfe der Tipps das Optimum (welches mir möglich ist) zu erreichen. Dann sehen wir was dabei rum kommt.

vG



Antwort von Peppermintpost:

mach mal und lade dann auch mal einen kurzen clip hoch, dann können sich ja einige beteiligen ein gutes setup zu finden



Antwort von Blacklights:

mach mal und lade dann auch mal einen kurzen clip hoch, dann können sich ja einige beteiligen ein gutes setup zu finden

Werde ich machen.

Btw. was würdet ihr wegen dem Licht empfehlen? ich denke mal mit den 3 80W werde ich mit den Schatten nicht zufrieden sein, darum würde ich gerne noch ein paar Lampen hinzunehmen, die ich an einem Gestell das über den Green Screen reicht, befestigen kann. Ich denke an verschiedene ESL stärken, um das Licht besser einzustellen (also das man immer die verschraubt, die am besten passen).

Was haltet ihr davon?

vG



Antwort von friuli:

Ähm, hab ich irgendwas überlesen?

Aber Lumakey wird mit einem schwarzem Hintergrund gemacht und scheint perfekt geeignet!

Weißer Hut vor schwarzem Hintergrund mit Luminanzkey !? Fertig.



Antwort von Blacklights:

Ähm, hab ich irgendwas überlesen?

Aber Lumakey wird mit einem schwarzem Hintergrund gemacht und scheint perfekt geeignet!

Weißer Hut vor schwarzem Hintergrund mit Luminanzkey !? Fertig.

Das klingt gut, ich hau mal die Googlesuche an, mal schauen was ich finde.

vG



Antwort von Blacklights:

Ich hab das soeben schnell getestet, allerdings scheint das nicht gut zu klappen, da man mit dem Schatten Problemen bekommt. Wenn das Gesicht perfekt ausgeleuchtet ist, sollte das gut gehen, nur wenn man gezielt Schatten setzt, damit der Vordergrund zum Hintergrund passt, wird es schwer werden.

Gut, war nur ein einziger Test auf die Schnelle, aber das Grundproblem mit den Schatten wird sich doch kaum vermeiden lassen?

vG



Antwort von Axel:

Doch ich verfolge ein klares Ziel. Bei den Videos handelt es sich um 5-20 Minuten Vorträge, Präsentationen etc. .Ich wollte ursprünglich alles vor einem weißen Hintergrund machen, nur wirkt es auf den Seiten zu kühl und distanziert.

Es sind eben eher statische Vorträge, also keine Handlungen, was die Sache sicher einigermaßen erleichtern sollte.

So könnte man sagen. Es hat doch überhaupt keinen Sinn, bei einem Vortrag verbergen zu wollen, dass der Hintergrund eine bessere Fototapete, bewegt oder unbewegt, ist. Oder willst du eine solche katastrophale Ästhetik wie bei Galileo und dergleichen? Wo Aiman Abdallah solide ausgeschnitten vor einem ausbrechenden Vulkan oder dem erwähnten Sonnenuntergang steht?

Damit wären wir nämlich doch wieder bei CameraRicks generischem buntem Farbmist, allemal passender.

Ich hab das soeben schnell getestet, allerdings scheint das nicht gut zu klappen, da man mit dem Schatten Problemen bekommt. Wenn das Gesicht perfekt ausgeleuchtet ist, sollte das gut gehen, nur wenn man gezielt Schatten setzt, damit der Vordergrund zum Hintergrund passt, wird es schwer werden.

Schatten? In einem als solchen erkennbaren Studio erwartet man keine Lichtrichtung (die ansonsten für szenische Bilder immer erkennbar sein sollte). Eine Greenscreen-Ebene im Studio wird nur plastisch durch Bildkomposition (Kranfahrten im Weitwinkel über Moderatorentische, die wie riesige Handschmeichler aussehen > setzt Tracking voraus), ansonsten ist schattenarme/-freie Ausleuchtung angesagt. Früher benutzte man sowohl im Studio als auch in Spielfilmen einen Lichtsaum zur Freistellung (Stichwort "3-Punkte-Ausleuchtung"). Heute auch gern, weil er das Bild dreidimensionaler macht. Aber nur, wenn er durch eine natürliche Lichtquelle am Set (Gegenlicht) zu rechtfertigen ist. Sonst sieht dein Vorträgler erst recht aus wie auf den Hintergrund gestanzt. Könntest du trotzdem probieren, eine saubere (nicht geclippte!) KanteKante im Glossar erklärt brennt den Spill weg, und ein bisschen geschmackvoller Retro-Look ist vielleicht okay.
zum Bild https://i1.ytimg.com/vi/Q7F1LceXUBw/hqdefault.jpg
Deutlicher Heiligenschein verhindert Spill-Kanten, Teufel > Beelezebub
zum Bild https://propagandaschau.files.wordpress ... syrien.png
heute-journal: Greenscreen, in HD (wenn man genau hinsieht) Reste von Spill oder Kantenaliasing
zum Bild https://www.tagesschau.de/multimedia/bi ... eowebm.jpg
Tagesschau/Tagesthemen: Seit genau einem Jahr ohne Green/Bluescreen. Ergebnis: entspanntere Moderatoren, aber, äh, blauer "Spill"

Zur Schalldämmung: In der Hauptsache sollte dein Moderator ein Lavalier tragen, ein gutes. Das killt dann fast komplett die Raumcharakteristik, solange sie nicht wirklich extrem ist. Körperloser Ton. Wie passt das zum nahtlosen Stanzen in einen atmosphärischen Hintergrund?



Antwort von Blacklights:

Hey Axel,

danke für die ganzen Tipps. Ich will nicht 100% verbergen das der Clip nicht wirklich draußen gedreht wird, das wird (gerade am Anfang) mein Wissen übersteigen. Aber es sollte in sich stimmig aussehen.

Als Hintergrund dachte ich eher an sowas: http://www.shutterstock.com/de/video/cl ... Cg:1:69/3p

oder an etwas wo die Lichtquelle (Sonne) hinten zu sehen ist, um damit durch Beleuchtung von Hinten auf mich die Reflektionen des Greenscreens zu vermindern. Eventuell verwende ich auch Hintergründe die leicht animiert aber dennoch gut aussehen.

Natürlich wäre ein reiner weißer Hintergrund oder ein blauer oder grauer am einfachsten, aber es sieht deutlich freundlicher aus, wenn man einen ansprechenden warmen und freundlichen Hintergrund im Video hat.

Als Mikrofon habe ich momentan ein Kondensatormikro, dass möchte ich am Anfang verwenden.

vG



Antwort von Blacklights:

Ein kleines Update von mir. Ich habe übers Wochenende leider nur an der Beleuchtung gearbeitet und für die 10 ESL verstellbare Reflektoren gebastelt, ganz fertig bin ich noch nicht, sollte sich aber bis morgen ausgehen, wenn mir nichts dazwischen kommt.

Ich hab jetzt für den Screen 3 50W seitlich und oben und unten 2, ich denke das könnte ganz gut hinkommen. Zudem habe ich noch links und rechts 2 Stk. die von hinten nach vorne beleuchten, da bin ich mir bei der Stärke noch nicht sicher, gut möglich das hier 50 Watt zu stark wären.

Um die Sonne zu simulieren, hab ich jetzt noch eine warme 1000W NDL, ist aber möglicherweise etwas übertrieben. :D Vielleicht kauf ich mir noch eine 250W NDL.

Schönen Start in die neue Woche.

vG



Antwort von Blacklights:

Gestern ist der neue grüne Molton gekommen, der wurde jetzt 3 mal mit Dampf geglättet und mit Zangen gespannt, sieht soweit gut aus. Ein paar kleine Falten sind noch drinnen, die werden aber durch mehrmaliges Dampfen noch rauskommen.

Beim ersten Test war deutlich zuviel Spill, jetzt habe ich die Lampen mit einem normalen Blatt Papier verbessert (als Diffusor), hat einiges gebracht, aber ganz zufrieden bin ich noch nicht. Ich probiere am Abend einmal die Lampen gegen die Wand zu richten oder ein zweites Blatt Papier aufzukleben.

Als Keyingsoftware habe ich mir jetzt einmal das hier empfohlene Fusion Programm geholt, da ich Windows nutze. Jetzt brauch ich nur noch einen Converter für den ProRes4444 Codec. Welchen könnt ihr empfehlen?

Ein Tutorial für Fusion wäre auch sehr hilfreich, meine erste Recherche bei Youtube hat noch nicht viel brauchbares zu Tage gefördert, hat ihr vielleicht einen Link zu Hand?

Sollte ich mit Fusion nicht zurecht kommen, versuche ich FCP mit einem Simulator.

Vielleicht habt ihr bei den Kameraeinstellungen noch einen Tipp? Ich verwende jetzt den manuellen WeißabgleichWeißabgleich im Glossar erklärt, dazu öffne ich die Linse soweit, dass ich gerade nicht über beleuchtet bin und den Fokus stelle ich zuerst auf automatisch (hier habe ich ein Objekt vor der Kamera stehen) und stelle dann auf manuell, in der Hoffnung, dass so der automatische ZoomZoom im Glossar erklärt (der hoffentlich stimmt) festgestellt wird. Mir kommt es aber fast so vor, dass der automatische ZoomZoom im Glossar erklärt nur optimal funktioniert, wenn die Gesichtserkennung ein Gesicht erkennt, kann das sein? Und hab ich bei der Kamera was übersehen?

vG



Antwort von CameraRick:

Wozu genau brauchst Du einen Prores4444?
Wenn die Kamera den nativ aufzeichnet ist das Problem gegessen, dann musst Du nur die Prores Komponente von Quicktime installieren.
Irgendwelche Formate in Prores4444 zu wandeln bringt Dir nichts außer weniger Speicherplatz, also lass das mal lieber einfach sein.

Es gibt leider wirklich wenig Ressourcen für Fusion, und die die man kaufen kann sind oft unendlich alt und einfach nicht so gut. Bzw, teilweise echter Schrott.

Ich kann Dir aber eins aufnehmen, wenn Du magst, so ein "Crashkurs" fürs Keyen (nicht für die grundlgende Bedienung, da reichen die offiziellen von BMD)



Antwort von CameraRick:


Wenn es nur ein generischer bunter Farbmist sein soll, wie etwa im Videobeispiel von Axel, ist im Endeffekt eins so gut wie das andere.

Seitenhieb verstanden, geschieht mir recht.

Ich rate hier nochmals dazu, spielerisch an die Sache ranzugehen und nicht zuviel Geld zum Fenster rauszuwerfen.
Morgen Axel,

sorry hatte lange nicht in diesen Thread hineingeschaut, hatte ihn aus den Augen verloren.
Ich wollte Dir tatsächlich keinen Seitenhieb verpassen, tut mir leid wenn das so angekommen ist :( war wirklich nur zur Verdeutlichung welche Art von Hintergrund ich meine. Einen Screenshot suchen fand ich albern weil es im Video ja schon zu sehen war.
Natürlich kann es jetzt sein dass Du solche Hintergründe gut findest und ich schon wieder in den Fettnapf getreten bin :) ich find die halt nur wenig fördernd und eher fehl am Platz, aber ich compe halt auch nie für Interviews/News.
"generischer bunter Farbmist" klingt vielleicht etwas hart, aber das war die beste Beschreibung die mir in den Sinn kam :/



Antwort von Blacklights:

Wozu genau brauchst Du einen Prores4444?
Wenn die Kamera den nativ aufzeichnet ist das Problem gegessen, dann musst Du nur die Prores Komponente von Quicktime installieren.
Irgendwelche Formate in Prores4444 zu wandeln bringt Dir nichts außer weniger Speicherplatz, also lass das mal lieber einfach sein.

Du fragst mich Sachen, die ich auf Anhieb gar nicht beantworten kann. :D

Ich dachte dadurch steigt die Qualität des Keyings an:

Zudem: falls doch mit 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt Kamera arbeitest: das AVCHDAVCHD im Glossar erklärt Material vor dem Keyen unbedingt nach ProRes4444 oder ähnlichen CodecCodec im Glossar erklärt umkodieren und damit keyen.

Ob meine Kamera nativ aufzeichnen und was das genau bedeutet muss ich erst recherchieren, werde ich aber machen.

Es gibt leider wirklich wenig Ressourcen für Fusion, und die die man kaufen kann sind oft unendlich alt und einfach nicht so gut. Bzw, teilweise echter Schrott.

Ich kann Dir aber eins aufnehmen, wenn Du magst, so ein "Crashkurs" fürs Keyen (nicht für die grundlgende Bedienung, da reichen die offiziellen von BMD)

Das wäre schon sehr zuvorkommen und würde mir auch wirklich weiterhelfen. :)

vG



Antwort von Jott:

Deine Kamera steht doch oben: AVCHD-Camcorder, also H.264, 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt, 8Bit. Da gibt es nichts weiter zu recherchieren.



Antwort von CameraRick:

Das Material vorher umzuwandeln bringt Dir einfach mal gar nichts. Solang die Software richtig eingestellt ist (und man zB nicht in 8bit arbeitet) bringt das nur Nachteile: man muss Files umrechnen, man verbraucht Speicherplatz, etc
Einen gescheiten, freien Enkoder, der auf Windows richtiges Prores4444 auch wirklich erstellen kann, gibt es dazu mEn auch gar nicht.

Hast Du einen kleinen Sample-Clip den Du so auch benutzen würdest? Bitte nichts, was Du vorher schon mal umgewandelt hast, sondern Rohdaten, dann kann man so ein kurzes How-To besser angehen



Antwort von Blacklights:


Hast Du einen kleinen Sample-Clip den Du so auch benutzen würdest? Bitte nichts, was Du vorher schon mal umgewandelt hast, sondern Rohdaten, dann kann man so ein kurzes How-To besser angehen

Momentan hab ich noch keines, da ich die ersten Versuche schon gelöscht habe. Aber ich hab jetzt den neuen Screen der relativ faltenfrei ist und am Abend, wenn ich kein Störlicht von außen habe, werde ich eines aufnehmen. :)

vG



Antwort von CameraRick:

Alles klar, heut hab ich wohl auch ein wenig Zeit dafür.
Wenn Du es wirklich in Fusion machen willst, kannst Dir hier ja schon mal die Basics anschauen: https://www.blackmagicdesign.com/de/pro ... n/training



Antwort von Blacklights:

Danke Rick, sieht soweit super aus die Software, ich finde sie auch etwas intuitiver wie AAE.

Das Testvideo hab ich jetzt aufgenommen, es lädt gerade bei Youtube hoch, ich hau hier dann den Link rein, sobald der Upload abgeschlossen ist.

vG



Antwort von Blacklights:

So also der Upload ist fertig. Das Video ist vielleicht noch etwas holprig und amateurhaft (ist auch eines meiner ersten Aufnahmen), aber rein für den Zweck des Keyingtests und der Vorstellung meines aktuellen Equipment, wird es hoffentlich ausreichen. :)

Ich wäre für jede Verbesserung des Equipments, der Beleuchtung, der Kameraeinstellung und was noch alles dazu gehört dankbar.

Einen ganz besondern Dank schon einmal im Voraus an Rick für seine Mühen.

Nun aber genug gelabert, hier das Video:

https://youtu.be/IvO70-Pt4ms

und für Rick in HD:

http://uploaded.net/file/4hzv8ism

Noch ein paar Informationen zu Video Aufnahme:

Weißabgleich wurde eine vorgewählte Einstellung verwendet.
Zoom ist auf automatisch eingestellt gewesen.
Die Einstellung der BlendeBlende im Glossar erklärt hab ich nicht kontrolliert (war denke ich auch auf automatisch).

vG



Antwort von CameraRick:

Du entschuldige, aber ich lade sicher keinen 400mb clip mit 50kbit runter :/

Schick das mal über WeTransfer oder so, oder lad es in eine Dropbox o.ä. :/

Adresse für WeTransfer oder so wäre camerarick2k (@) gmail (.) com



Antwort von Blacklights:

Hi,

sry wusste nicht das upload.to so langsam ist.

Ich lade es gerade auf gmail hoch und sende es dir dann an deine Email. :)

vG



Antwort von Blacklights:

@ Rick, das Video ist gesendet, dauert aber anscheinend noch etwas, bis es auf Googledrive verfügbar ist.

@ All, falls noch gröbere Fehler beim Setup vorhanden sind, wäre ich euch für Tipps sehr dankbar.

vG



Antwort von CameraRick:

Ja, hab es runter geladen.
Was mir zuerst auffällt: kann Deine Kamera auch progressiv aufzeichnen? Mit Interlacing tust Du Dir nämlich keinen Gefallen.
Ich schau mir das morgen mal näher an und mache dann ein flinkes Recording



Antwort von Blacklights:

Hi,

Ich kopiere einmal aus der Bedienungsanleitung:

Aufnahmeformat
Aufnahme-Modus

Bildgröße/
Bildwechselfrequenz
1920k1080/
50p
1920k1080/
50i
1920k1080/
50i
1920k1080/
50i
1920k1080/
50i
SD-Karte
4 GB 19 min 21 min 30 min 40 min 1 h 30 min
16 GB 1 h 20 min 1 h 30 min 2 h 2 h 40 min 6 h 40 min
64 GB 5 h 20 min 6 h 8 h 30 min 11 h 27 h 30 min
Interner Speicher* 16 GB 1 h 20 min 1 h 30 min 2 h 2 h 40 min 6 h 40 min

Seite 220: https://www.medienzentrum-clp.de/wp-con ... HCV757.pdf

Allerdings steht dort auch folgendes:

Sie können zwischen den Aufnahmeformaten
AVCHD*1, MP4 oder iFrame für die Videoaufnahme
mit Hilfe dieses Geräts wählen. (l 77)
*1 Es ist kompatibel zu AVCHDAVCHD im Glossar erklärt Progressive
(1080/50p).

Sie können Videos in 1080/50p (1920k1080/50 progressiv) aufnehmen, der besten AVCHD
Bildqualität für dieses Gerät.

Seite 77

Wenn Sie das Aufnahmeformat der in 1080/50p aufgenommenen Videos zu 1080/50i
konvertieren, können Sie diese auf Geräte kopieren, die AVCHDAVCHD im Glossar erklärt Progressive nicht unterstützen.

Seite
135

Also müsste die Cam progressiv aufnehmen, wenn ich auf 1080/50 p stelle oder?

vG





Antwort von CameraRick:

Ja, das p bei 50p steht für progressiv. 50p wäre jetzt nicht meine erste Wahl, sondern eher 25p.
Hat damit zu tun dass die DatenrateDatenrate im Glossar erklärt bei 50p üblicherweise nur verschwindend geringer ist als bei 25p, obwohl es doppelt so viele Bilder gibt. Das trägt nicht zur Qualität bei.
Aber wenn es nur 50p gibt, auch gut. Wieso interlaced so schlimm ist siehst du dann auch gleich wenn ich ein Beispiel gemacht hab.

Übrigens schon vor weg, das Licht auf dem Greenscreen ist gut und auch der Screen an sich ist total in Ordnung. Aber das Licht auf dem Vordergrund ist in erster Linie hell, und hat nichts mit schönem Licht zu tun. Keine große Definition, einfach nur hell. Da wird die erfolgreiche Integration in irgendein sinnvolles Bild schwierig werden



Antwort von Blacklights:

Hi Rick,

das die Beleuchtung vorne noch nicht passt, hab ich schon vermutet. Ich hab noch diverse Farbfolien gekauft und dazu noch 3x 45 W ESL (5.500K), die 80 Watt sind scheinbar zuviel des Guten, vielleicht kann ich aber auch mit den weißen Styroporblatten oder einer Wandreflektion was machen.

Das Problem ist, dass ich aufgrund mangelnder Erfahrung eine Referenz brauche, nach der ich mir ungefähr richten kann, bis ich ein Gespür für das Licht entwickle, ich bin da gerade auf der Suche nach geeigneten Videos. Den ganz ohne Ahnung und mit dem kleinen Kameradisplay das auch noch recht weit entfernt steht, ist es gar nicht so einfach.

Es ist natürlich blöd das ich jetzt mit dem falschen FormatFormat im Glossar erklärt aufgenommen habe, doch da ich jetzt weiß wo der Fehler lag, kann ich das beim nächsten mal korrigieren. Sonst passen aber die gröbsten Einstellungen? Der Fokus ist auf Automatik, ich hab zwar gelesen das dies nicht optimal ist, aber es wird bei mir schärfer als ich es manuell hinbekommen.

Momentan bastle ich auch etwas im AE und auch wenn dieser Versuch deutlich besser läuft wie der erste, bin ich noch nicht zufrieden. Die Kanten sind zu unscharf, den Spill bekomme ich auch noch nicht 100 % raus (die Beleuchtugn ist aber nicht zu stark beim GS. oder?). Ich denke wenn man in das Gesicht etwas reinzoomt, damit das Video dynamischer wird, muss das noch besser werden.

Ich schau mich jetzt noch etwas im Internet um und hol mir ein paar Tipps für ein besseres Frontlicht und am Abend versuche ich es dann noch einmal. Achja, ich schick dir noch ein Bild des Hintergrundes, welchen ich verwenden möchte (oder besser gleich den ganzen Videoloop).

Schönen Samstag noch!

vG



Antwort von CameraRick:

Ich hab Dir das Video per Mail zurück geschickt.

Ein paar Zusatzgedanken -

Fusion mag keine MP4s, wie Du im Video auch sehen wirst. Zu MTS hat Fusion keine Meinung, die liest er einfach gar nicht (wie DaVinci auch).
Ich habe Deinen Clip vorher nach Cineform umgewandelt, um ihn einlesen zuu können.
Fusion ist Shot-basiert, es ist also nicht so gedacht dass man wie in AE einfach tausend Shots in einem Projekt machen kann (was ich auch der Übersicht und Performance wegen nicht machen würde), eine richtige TimelineTimeline im Glossar erklärt wie man das im NLE hätte (FCPX o.ä.) hat es natürlich schon gar nicht.
Günstiger Greenscreen ist immer ein Kompromiss aus verschiedenen Faktoren, und im Zweifel sollte man der Technik folgen wenn es gut aussehen soll. Sprich, ein weißer Hut ist einfach nicht so die tolle Sache.
Diese Lampen, von denen Du da sprichst, sind diese Energiespar-Fotolampen, nicht wahr? Die machen halt immer ein recht weiches Licht, und ist überhaupt nicht gerichtet. Kann gut (und gewollt) sein, aber ist nicht in jeder Lichtstimmung die richtige Lampe.
Wenn Du Licht recherchierst, such nicht nur explizit für Greenscreen. Solang der Screen gut beleuchtet ist ist am Ende des Tages ja alles super, Screen und Vordergrund sind zwei verschiedene Setups, also behandle sie auch so in der Recherche :)



Antwort von Blacklights:

Wow Rick, erstmal ein ganz großes DANKE für das Tutorial, das ist richtig professionell geworden!

Sehr gut vertont, sehr informativ und hilfreich. Machst du das beruflich? Echt selten so ein gutes Tutorial gesehen.

Die Lampen sind normale ESL, hier sieht man eine: http://www.ebay.de/itm/Pflanzenlicht-En ... 1350336504

Wenn andere Lampen besser sind, werde ich mir die besorgen. Ich hätte noch einen normalen Baustrahler (250W), der macht aber deutlich wärmeres Licht, den kann ich ja einmal versuchen.

Ich mach mir erstmal einen Account bei Dropbox um das Video ganz runter zu laden, konnte nur die ersten 15 min sehen, aber das Ergebnis kann man mit meiner AE Panscherei nicht vergleichen. :D (achso das geht auch ohne Account)

vG



Antwort von CameraRick:

Ich arbeite in dem Sektor beruflich, aber ich mache sicher keine Tutorials beruflich, sonst würde ich an meiner Aussprache arbeiten :)
Freut mich, wenn es Dir gefallen hat, aber so dolle wars dann auch wieder nicht

Wusste gar nicht dass es da Beschränkungen bei Dropbox gibt, hätte aus auch auf meinen Google Drive laden können

Baustrahler machen natürlich warmes Licht, aber das könnte man (zur Not) mit Folien auch umbauen. Baustrahler machen aber eben auch hartes, eher gerichtetes (zumindest mehr als diese Birnen) Licht, und je nachdem was Du machen willst kann das eine gute Wahl sein. Der besagte Sonnenuntergang zum Beispiel braucht eine gewisse Wärme; natürlich kann man das auch bedingt dort hin graden, aber die Szenerien in-camera zu matchen macht schon viel Sinn.
Es gibt nicht die richtige oder falsche Lampe generell, sondern nur bezogen auf den Shot :)



Antwort von Morton:

Hallo Rick,

ist Dein Tutorial denn auch irgendwo öffentlich zu sehen? Mich würde es auch sehr interessieren :-)

Viele Grüße

Martin



Antwort von Pitty:

Hi,

ich habe das Problem, dass ich nicht gut ausgeleuchtetes Material angeliefert bekommen habe. Ich konnte es bis jetzt gut bearbeiten bis auf einen kleinen fiesen Schatten, der mich nervt und natürlich unschön aussieht. Gibt es dafür auch Möglichkeiten? Techniken? Plug-Ins? Es ist erst mein zweites Green Screen und ich weiß nicht so recht weiter. Hab schon mit Belichtung, Hintergrund, usw. alles Mögliche ausprobiert. Ich arbeite mit FCPX. Motion hätte ich auch da...

Wäre für eine Hilfe sehr dankbar. Schatten sind, wie schon weiter oben gesagt worden ist, leider nicht grün. :-/



Antwort von CameraRick:

@Morton

Den Kommentar sehe ich viel, viel zu spät verzeihung! Nicht öffentlich, aber ich kann einen Link raus schicken.

@Pitty

Das schreit meist nach einer selektiven Bearbeitung mit zB einer Maske. Aber hast Du dafür ein Beispiel? Wenn es nicht mehr keybar ist (wieso auch immer), kommt man oft um eine fixe roto nicht herum.



Antwort von Pitty:

@CameraRick

Vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Hier ist ein Fotoausschnitt von dem Bereich mit dem Schatten. In der Zwischenzeit habe ich mit dem Plug-In Lawn Road Fast Mask von Fx Factory herumprobiert. Damit kann ich den Schatten maskieren und grün machen. Allerdings ist es mir nicht möglich, das Endresultat zu sehen, sprich das fertige Bild mit Hintergrund. Entweder stelle ich mich zu doof an oder es liegt an der Testversion.



Antwort von CameraRick:

puh, mit diesen Plugins kenne ich mich gar nicht aus, bzw generell mit FCPX/Motion

Aber in Deinem Beispiel ist ja noch recht viel grün drin. Ich würde versuchen einen sehr aggressiven Key zu machen, der den Bereich weg holt, und via Maske auf den Bereich zu beschränken. Wie das in Deinem Setup geht, keine Ahnung :/
Und nächstes mal einen Meter nach vorne gehen... :)



Antwort von Pitty:

Ok, ich versuche mal mein Glück. Danke für die Tipps. ;-)



Antwort von soan:

Ich habe nur Bruchteile dieses Threads durchgelesen, aber wenn ich solch ungünstig erstellten Green-screens erhalte würde hätte ich sofort um "neu machen" gebeten. Die Produkte sind so grottenschlecht ungünstig platziert das man mit "neu machen" am schnellsten fahren würde...



Antwort von CameraRick:

Ich habe nur Bruchteile dieses Threads durchgelesen, aber wenn ich solch ungünstig erstellten Green-screens erhalte würde hätte ich sofort um "neu machen" gebeten. Die Produkte sind so grottenschlecht ungünstig platziert das man mit "neu machen" am schnellsten fahren würde...
Der Thread ist über ein halbes Jahr alt und wurde mit einer Frage ausgegraben... :)



Antwort von soan:

trotzdem neu machen *duckundweg* hehe....thx




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