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Canon erwartet 50% schrumpfenden Weltmarkt für DSLR + Mirrorless



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Frage von cantsin:


Bin sicher nicht der erste hier, der dies gelesen hat:
https://www.dpreview.com/news/411568306 ... 5-6m-units

In einem Interview mit dem Wirtschaftsmedium Nikkei sagt Canons CEO, dass er eine Halbierung des globalen Markts für Wechseloptik-Kameras (also sowohl Spiegelreflex, als auch Mirrorless) innerhalb der nächsten zwei Jahre erwartet.

Dieser Markt (also der Gesamt-Weltmarkt, nicht nur der von Canon) wird z.Zt. auf 10 Millionen Kameras/Jahr geschätzt. Das ist schon eine Halbierung ggü. 2012 (siehe http://www.cipa.jp/stats/documents/e/d_2012_e.pdf). Canons Geschäftsleitung erwartet, dass die globalen Verkaufszahlen für Wechseloptik-Kameras Ende 2020 bei 5-6 Millionen landen. Dabei erzeugen laut Canon Spiegelloskameras keinen neuen Markt bzw. kein neues Wachstum, sondern fressen den alten DSLR-Markt auf.

Dementsprechend verschiebt Canon jetzt seinen Schwerpunkt vom Consumer-Markt auf Firmenkunden, bzw. auf "industrial, surveillance and medical imaging".



Antwort von srone:


Dementsprechend verschiebt Canon jetzt seinen Schwerpunkt vom Consumer-Markt auf Firmenkunden, bzw. auf "industrial, surveillance and medical imaging".

ist der markt, mit dem sich bei image videos das meiste geld verdienen lässt...;-)

das ist auch das, wo olympus dick im geschäft ist, denn krank sind wir ja alle irgendwie...;-)

lg

srone



Antwort von Darth Schneider:

Das der Consumer Kamera Markt einbrechen wird behaupte ich ja schon eine Weile.
Also jetzt ises offiziell, wobei ja die Hersteller ja teilweise selber schuld sind.
Das liegt einerseits an den immer besser fotografierenden und filmenden Smartphones.
Andererseits schmeissen die Kamerahersteller seit über 10 Jahren ja neue Modelle und Technolgien schneller auf den Markt als die Kunden diese kaufen können, oder wollen.
Jetzt ist trotz des Bevölkerungswachstums der Markt halt ziemlich gesättigt.
Und ich denke das wird nicht besser...8K steht in den Starlöchern, bald gehören alle 4K Kameras zum alten Eisen....
Bis dann halt immer mehr Kunden den Zirkus nicht mehr mitmachen.
Dann schrumpft der Markt und die Preise steigen massiv und die Auswahl wird viel kleiner, gleichzeitig werden die Smartphones immer besser und günstiger, jetzt kommen auch noch die neuen kleinen Gimbals mit integrierten kleinen Kameras, also noch ein neuer Player.
Das alles zusammen kann auf die Dauer nicht gut gehen, einer, oder mehrere Märkte werden dabei viel verlieren...
Gruss Boris





Antwort von cantsin:

Die Frage ist, welche Konsequenzen diese Prognose (wenn sie eintrifft) für das Angebot auf dem Markt hat - wieviele Modelle und Hersteller es noch geben wird. Von einer Halbierung muss man dann realistischerweise ausgehen.

Und mit Sparmaßnahmen bei der Produktentwicklung, die ja jetzt schon bei Herstellern wie Sony und Olympus zu sehen sind, die in ihren neuen Modellen Alt-LSIs recyclen und das mit KI-Features in der Firmware kaschieren.

5 Millionen entspricht ungefähr der Größe des Gesamtmarkts für Analogkameras Ende der 90er Jahre.



Antwort von klusterdegenerierung:

Vielleicht hat das auch einfach mal wieder ganz profane Gründe, nämlich die, das vor ca.4-5 Jahren gefühlt jeder deutsche meinte er bräuchte eine halbwegs professionelle Kamera für sein privates hobby, bzw um dem armen Berufsfotografen mal zu zeigen wo der kreative Hammer hängt.

Das waren die Zeiten wo jeder Kunde sagte, die Cam habe ich, mein Sohn und Tochter und davon die Freundin uns auch gekauft, dazu aber nicht das 4L sondern das 2.8L.

Jetzt wo die meißten gemerkt haben das sie doch andere Ziele und Hobbys haben und smartphones für den privaten Bereich durchaus reichen, kauft natürlich kaum noch jemand eine 700D oder gar 6D mit Kitlinse oder gar 2.8L.

Das ist aber zu erwarten gewesen, da sich dieses Konsumentenverhalten auf alle Berreiche der Konsumgüter adaptieren läßt.

Die Zeit wo jeder für 2000€ unbedingt eine Italienische Espressomaschine brauchte, sind ja auch vorbei, das hatte delonghi aber im Auge! ;-)



Antwort von Jalue:

Da dürfen sich die Hersteller an die eigene Nase fassen. Jahrelang lautete das Marketingkonzept, massiv künstlichen Druck aufzubauen, nach dem Motto: "Wenn du nicht sofort auf 3-D, 4K, 8K, HDR, ‚DSM (…) umstellst, bist du raus!"

Um noch einen draufzusetzen, werden bewährte Features einfach weggelassen oder Kameras auf den Markt geschmissen, die veritable Bugs haben, um dann beim Nachfolgemodell deren Beseitigung als große Innovation zu preisen. Wahlweise werden Geräte künstlich ausgebremst, um das höherpreisige Segment zu schützen, Stichwort: 4:2:2

Eine Zeit lang kann man die Kunden so vor sich hertreiben, aber nicht ewig. Die ignorieren dann einfach den neuesten "Gamechanger" und beschränken sich auf Ersatzinvestitionen.

Der Ausweg? Vielleicht auf mehr Nachhaltigkeit setzen: Verarbeitungsqualität, Ergonomie, deutlich besserer Service, modulare Nachrüstbarkeit … Die meisten Leute, die ich kenne, sind eben keine Geeks, die alle zwei Jahre neues Bling-Bling brauchen, sondern lieber möglichst lange mit bewährten Geräten arbeiten.



Antwort von cantsin:


Der Ausweg? Vielleicht auf mehr Nachhaltigkeit setzen: Verarbeitungsqualität, Ergonomie, deutlich besserer Service, modulare Nachrüstbarkeit … Die meisten Leute, die ich kenne, sind eben keine Geeks, die alle zwei Jahre neues Bling-Bling brauchen, sondern lieber möglichst lange mit bewährten Geräten arbeiten.

Das setzt aber die Todesspirale nicht außer Kraft: Denn das bedeutet ja wiederum weniger Stückzahlen und eine schrumpfende Industrie, die sich über höhere Margen und damit höhere Verkaufspreise retten muss.

Das ist praktisch das Geschäftsmodell Leica.

Wenn nur noch das übrigbleibt...

EDIT: Realistischerweise wird's so laufen wie früher bei Stereoanlagen bzw. -komponenten (die in den 70er und 80er Jahren Massenprodukte waren und dann durch Walkman, mp3-Player und Smartphones sukzessiv marginalisiert wurden). Es bleibt ein ultrateures High End-Segment übrig, und noch ein paar Restmodelle von den großen Elektronikherstellern, die ggü. früher praktisch keine Produktinnovation mehr enthalten oder im schlechtesten Fall sogar durch Sparmaßnahmen verschlechtert werden. (Wie z.B. die heutzutagen verkauften Plattenspieler.)



Antwort von Drushba:


Da dürfen sich die Hersteller an die eigene Nase fassen. Jahrelang lautete das Marketingkonzept, massiv künstlichen Druck aufzubauen, nach dem Motto: "Wenn du nicht sofort auf 3-D, 4K, 8K, HDR, ‚DSM (…) umstellst, bist du raus!"

Um noch einen draufzusetzen, werden bewährte Features einfach weggelassen oder Kameras auf den Markt geschmissen, die veritable Bugs haben, um dann beim Nachfolgemodell deren Beseitigung als große Innovation zu preisen. Wahlweise werden Geräte künstlich ausgebremst, um das höherpreisige Segment zu schützen, Stichwort: 4:2:2

Eine Zeit lang kann man die Kunden so vor sich hertreiben, aber nicht ewig. Die ignorieren dann einfach den neuesten "Gamechanger" und beschränken sich auf Ersatzinvestitionen.

Der Ausweg? Vielleicht auf mehr Nachhaltigkeit setzen: Verarbeitungsqualität, Ergonomie, deutlich besserer Service, modulare Nachrüstbarkeit … Die meisten Leute, die ich kenne, sind eben keine Geeks, die alle zwei Jahre neues Bling-Bling brauchen, sondern lieber möglichst lange mit bewährten Geräten arbeiten.

Seh ich genauso. Hab mir jetzt aus Trotz eine gebrauchte GH5 mit XLR-Adapter bestellt, die wird mein filmisches Rückgrad und wohl eine ganze Weile bleiben. Weder Canon noch Nikon noch Sony haben da im Knipsenbereich was Praktischeres an den Start gebracht. Zum Fotografieren tuts meine Vorkriegs-5D Mark III. Damit gehen die Hersteller bei mir leer aus. Ich steig wieder ein, wenn ein Modell sämtliche Vorzüge der letztjährigen Neuerscheinungen vereint (Bildstabi, 10Bit intern, gute Audiopreamps, lange Akkulaufzeiten, keine Überhitzung, exzellenter Followfocus, mehr als 12 Blenden Kontrastumfang, interner ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt wie bei der Oly). Das wird schätzungsweise frühestens in zwei Jahren der Fall sein.))



Antwort von Jalue:


Realistischerweise wird's so laufen wie früher bei Stereoanlagen bzw. -komponenten (die in den 70er und 80er Jahren Massenprodukte waren und dann durch Walkman, mp3-Player und Smartphones sukzessiv marginalisiert wurden). Es bleibt ein ultrateures High End-Segment übrig, und noch ein paar Restmodelle von den großen Elektronikherstellern, die ggü. früher praktisch keine Produktinnovation mehr enthalten oder im schlechtesten Fall sogar durch Sparmaßnahmen verschlechtert werden. (Wie z.B. die heutzutagen verkauften Plattenspieler.)

Gut möglich, aber das muss nicht negativ sein. Wenn ich eine Kamera zehn Jahre lang nutzen kann, zahle ich auch 10K dafür. Unter dem Strich immer noch günstiger, als wegen "eingebauter Obsoleszenz" alle drei Jahre für 3K kaufen zu müssen, von dem Aufwand, der damit einhergeht (Einarbeitung, den alten Kram verkaufen, meist auch noch die Postprotechnik aufbohren ...), ganz zu schweigen. Zugegeben, das ist der professionelle Blickwinkel, aber wie hier schon gesagt: Für die allermeisten Amateurfilmer dürfte das Smartphone künftig ausreichen.



Antwort von cantsin:


Gut möglich, aber das muss nicht negativ sein. Wenn ich eine Kamera zehn Jahre lang nutzen kann, zahle ich auch 10K dafür.

Damit stirbt aber das Prosumer-Segment, leider.

Um mal bei der Stereoanlagen-Analogie zu bleiben: So, wie rückblickend die 70er und 80er Jahre die große Zeit dieser Technologie waren, werden wir mal nostalgisch auf die 2000er und 2010er Jahre zurückblicken als eine Zeit, in der es Spitzentechnik an jeder Ecke zu vergleichsweise lächerlichen Preisen gab.

Auch einen EOS 350D-Plastikbomber kann man ja zehn Jahre lang nutzen. Eigentlich gab's in den letzten 15 Jahren kaum DSLR-/Mirrorlesskameras, die wirklich Schrott waren und nach kurzer Zeit ihren Geist aufgaben.



Antwort von Jalue:


Auch einen EOS 350D-Plastikbomber kann man ja zehn Jahre lang nutzen. Eigentlich gab's in den letzten 15 Jahren kaum DSLR-/Mirrorlesskameras, die wirklich Schrott waren und nach kurzer Zeit ihren Geist aufgaben.

Absolut richtig, vielleicht sollte man hier besser von "suggerierter Obsoleszenz" sprechen. So nutze ich für journalistische Onlinevideos immer noch gerne meine D 5200, Baujahr 2013. Nicht lange her, da hat sie eine C100 MK II sichtbar weggeputzt, was den Look der Bilder anging. Das ist es, was beim Betrachter hängen bleibt und nicht, ob eine Kamera X-Pixel oder Y-Prozent mehr Dynamikumfang hat.

Prosumer werden künftig dann eben wieder mehr über Flohmärkte oder durch Gebrauchtläden stromern, um "Golden Oldies" zu erwerben. Angenehmer Nebeneffekt: Die Preise für gute, gebrauchte Kameras stabilisieren sich.



Antwort von slashCAM:


Der Webseite Canon Rumors zufolge hat Canons CEO Fujio Mitarai in einem Interview mit der japanischen Tageszeitung Nikkei geschätzt, daß der weltweite Markt für Wechselo...

Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Canon CEO: weltweiter Kameramarkt könnte in den nächsten 2 Jahren um 50% einbrechen




Antwort von dienstag_01:

Vielleicht wehrt sich ja auch der eine oder andere Hersteller mit Preissenkungen ;)



Antwort von Peppermintpost:

zu analog Zeiten haben die großen Hersteller versucht die Kamera so perfekt wie möglich zu bauen (mit entsprechend langen Produktionszeiten), heute wird uns ganz im Trend der Computer Industrie aktuelle Technik scheibchenweise verkauft.
Das diese Salami Taktik nicht jeden erfreut ist ja nicht neu.

Mein Mitleid hält sich da sehr in Grenzen.



Antwort von Jan:

Es geht doch schon seit Jahren in den meisten Geschäften 10-20% vom Umsatz je Jahr runter im Bereich Foto und das trifft selbst große Ketten mit guter Lage. Nur sehr wenige Fachgeschäfte in Toplage, auch mit Service für die Profis, haben keine Umsatzrückgänge, das sind aber ganz wenige. Die Mehrzahl der kleineren Fachgeschäfte am Stadtrand oder in kleinen Städten ist schon von der Landkarte verschwunden. Wenn es nach meinem Chef ginge, würden wir den Fotobereich gleich schließen, der rechnet sich nicht. Man benötigt im Bereich Foto auch Mitarbeiter, die viel Wissen lernen wollen. Einen Mixer oder Toaster kann jeder Depp nach 5 Minuten Einarbeitungszeit beraten und verkaufen und der hat manchmal eine höhere Gewinnspanne als eine Canon-Kamera. Wir hatten einen Werkstudenten bei uns im Haus, der sehr lernbegierig war. Er hat nach sechs Monaten gesagt, dass er sich jetzt grob mit der Materie auskennt und einigermaßen vernünftig beraten kann. Noch schlimmer ist nicht der Umsatzrückgang, sondern die miesen Gewinnspannen und da ist besonders Canon für Händler einfach mal richtig schwach. Nicht ohne Grund setzen viele Fachgeschäfte auf Fuji, nicht weil sie viel bessere Kameras bauen würden, sondern weil sie nach Leica die höchste Gewinnspanne für den Laden abwerfen und auch im Internetvergleich sehr preisstabil sind. Canon wird dagegen oft verramscht.

Die Sache ist ganz einfach, Kandidaten wie Canon oder Nikon können auf Dauer nur im Vollformatbereich überleben, der Rest ist Geschichte. Wenn man überlegt, wie viele Jahre sich die Ixus-Modelle wie Brot verkauft haben und jetzt geht fast gar nichts mehr, das ist schon erschreckend.



Antwort von fred43:

Viele ernsthafte Fotografen sind ob der aberwitzigen Bilderflut unserer Zeit zur Erkenntnis gelangt,daß man eigentlich nichts mehr Neues zeigen kann.Alles schon mal dagewesen,jedes Motiv zig-tausendfach abgelichtet bis in die verstecktesten Löcher unseres Planeten.Diesen bildmäßig arbeitenden Leuten waren gute Werkzeuge wichtig,dafür war man bereit gutes Geld auszugeben.Viele von denen fotografieren nur noch mit den Augen,hat man mal gelesen.
Otto Normalbürger hat inzwischen seinen Smartfön,der reicht ihm für das bequeme Festhalten von alltäglichen Dingen von der Wiege bis zum Grabe völlig.



Antwort von marcszeglat:

Man sollte auch die Preisentwicklung nicht aus den Augen lassen! Die Kameras können zwar immer mehr und lösen immer höher auf, ersetzten aber die Standards von einst. Leider nicht zu den gleichen Preisen sondern jede Neuerung muss teuer bezahlt werden. Was kostete damals noch eine Eos 5 und was kostet das neuste Modell heute? Fast 3 Mal soviel? War die erste Eos 5 noch innovativ für den Filmer, so entäuschten die Nachfolger umso mehr. Panasonic macht den gleichen Fehler: kostete eine GH2 noch um die 1000 €, biste bei der gh5s bei fast 2500! Dazu kommt, dass immer mehr Semi-Profis merken, dass sie nicht mehr verdienen, sondern immer weniger! Standard in der Distribution bleibt HD! Ich selbst habe noch nicht ein einziges 4K Video direkt verkauft, letztendlich muss ich es immer in HD ausgeben. Und was kommt jetzt 8K! Bitte ohne mich!



Antwort von Darth Schneider:

Beeindruckende Aufnahmen die du da gemacht hast von den Vulkane.
Bin gerade auf Lanzarote, morgen machen wir einen Ausflug zu denen, leider gibts dor keine Lava zum filmen....Aber faszinierend ist es allemal.
Gruss Boris



Antwort von srone:


Beeindruckende Aufnahmen die du da gemacht hast von den Vulkane.
Bin gerade auf Lanzarote, morgen machen wir einen Ausflug zu denen, leider gibts dor keine Lava zum filmen....Aber faszinierend ist es allemal.
Gruss Boris

viel spass, war im november letztes jahr dort...;-)

lg

srone



Antwort von patfish:

Glaub ich sofort!
Die aktuellen Smartphones sind eben mittlerweile für den Normalverbraucher mehr als genug und immer mit dabei. Ich persönlich habe mich in den letzten Jahren auch immer öfters dabei erwischt meine DSLR öfters zuhause zu lassen und sie nur auf ausgewählte Trips mitzunehmen wo es dann auch wirklich rein um gute Bilder/Filme geht.
Der Qualitative Unterschied vor meinem Update zur Nikon Z6 war einfach nicht mehr groß genug um sie wirklich immer mit dabei haben zu müssen. Das hat sich nu natürlich wieder etwas geändert aber ich fürchte mit meinem nächsten Smartphone (voraussichtlich Galaxy S10) wird der Vorsprung meiner DSLM wahrscheinlich wieder etwas schrumpfen und alles beginnt von vorne :D



Antwort von patfish:



Ich steig wieder ein, wenn ein Modell sämtliche Vorzüge der letztjährigen Neuerscheinungen vereint (Bildstabi, 10Bit intern, gute Audiopreamps, lange Akkulaufzeiten, keine Überhitzung, exzellenter Followfocus, mehr als 12 Blenden Kontrastumfang, interner ND-FilterND-Filter im Glossar erklärt wie bei der Oly). Das wird schätzungsweise frühestens in zwei Jahren der Fall sein.))

Dann bin ich auch wieder dabei! :D ...hab mir die Nikon Z6 ( die bis auf den AF schon fast dort ist ) im Dez. nur deswegen geholt weil mein 1. Kind auf die Welt kam :)]



Antwort von Drushba:

Jetzt sind die amtlichen Preise für die S1/S1R draussen: https://www.43rumors.com/you-can-now-pr ... in-the-uk/
4248 Britische Pfund für eine S1 mit 50er f1,4. Das sind momentan 4855 Euro. Ohne 50er kostet die S1 2000 Pfund weniger. Das 50er kostet damit im Kit über 2285 Euro! Sehr sportlich von Panny und lässt mich meine neue GH5 geniessen).



Antwort von Frank B.:


Jetzt sind die amtlichen Preise für die S1/S1R draussen: https://www.43rumors.com/you-can-now-pr ... in-the-uk/
4248 Britische Pfund für eine S1 mit 50er f1,4. Das sind momentan 4855 Euro. Ohne 50er kostet die S1 2000 Pfund weniger. Das 50er kostet damit im Kit über 2285 Euro! Sehr sportlich von Panny und lässt mich meine neue GH5 geniessen).

Uh, dafür gibts schon die Fuji GFX 50R im Mittelformat. Allerdings noch ohne Objektiv.



Antwort von cantsin:


Jetzt sind die amtlichen Preise für die S1/S1R draussen:

Als Fotokamera/-system hat das IMHO keine Chance auf dem Markt. Jetzt muss man sehen, ob Panasonic wieder wie bei der GH-Serie über Videofeatures punktet bzw. sich eine Nische schafft.



Antwort von ChillClip:

Gut möglich, aber das muss nicht negativ sein. Wenn ich eine Kamera zehn Jahre lang nutzen kann, zahle ich auch 10K dafür.
Du meintest sicherlich 1K ;)
10K würde ich jedenfalls für eine Kamera auch dann nicht bezahlen, wenn sie 20 Jahre lang state-of-art wäre ...

Allgemein muss ich sagen, dass sich etablierten Kamerageschäft nicht viel Innovatives und Spannendes tut, außer halt der Produktpflege. Man wirft ein neues Model mit Einschränkungen auf den Markt, die dann so nach und nach scheibchenweise irgendwann zugestanden werden (Mark II, Mark III, Mark IV, ...).

Wohingegen man bei den Smartphones noch so die Nase rümpfen kann, aber da tut sich was.
Und ich frage mich, warum ich gewisse technische Entwicklungen, die es in Smartphones gibt, nicht auch in teuren Kameras bekommen kann. Wenn schon spielgellose Systeme mit Prozessoren an Bord, dann will ich da eigentlich auch mehr Hilfsprogramme sehen, Algorithmen, KI, interne Bildbearbeitung/Filter, usw.
Da könnten die Kamerahersteller durchaus mal kreativer sein. Aber Innovation findet seit einigen Jahren eben vorwiegend bei den Smartphones statt.
Kein Wunder, dass der Durchschnittskonsument nicht einsieht, warum er noch eine große Kamera braucht, wenn das Smartphone aus seiner Sicht zu einem Drittel des Preises mehr kann ...



Antwort von cantsin:


Gut möglich, aber das muss nicht negativ sein. Wenn ich eine Kamera zehn Jahre lang nutzen kann, zahle ich auch 10K dafür.
Du meintest sicherlich 1K ;)

Er meinte IMHO tatsächlich 10K.

Für 1K bekommt man ja bei den neuen Fullframe-Spiegellossystemen nichts, und selbst gehobene MFT- und APS-C-Bodies liegen drüber.



Antwort von Darth Schneider:

Die neue Pocket kostet fast nur ein K, mal schauen wie lange sie dann hält, wenn sie dann endlich lieferbar wird. 10 Jahre würden mich überraschen, 5 sind da schon realistischer, vieleicht auch länger wenn sie nicht im Daueraufnahmebetrieb ist.
Eine Fuji XT 3, oder eine Gh5 könnte durchaus 10 Jahre lang halten, warum auch nicht ?
Die kosten auch nur eineinhalb K, genau so eine G81, kostet unter einem K.
Gruss Boris



Antwort von Jalue:



Stimmt. Es geht ja nicht nur um die Haltbarkeit im technischen Sinne, sondern auch um die Möglichkeit, eine Kamera konkurrenzfähig zu halten - und was konkurrenzfähig ist, bestimmen die Kunden. Gerade im Corporate Video-Bereich werden oft ganz bestimmte Kameratypen verlangt, bevorzugt die neuesten Modelle auf dem Markt. Wenn ich ein Gerät lange state-of-the-art halten könnte, wären 10 K auch nicht teurer auf die Nutzungszeit gerechnet, als aktuell vielleicht 3k für eine Mühle, die schon übermorgen reif für die Resterampe ist.



Antwort von Jan:



Jetzt sind die amtlichen Preise für die S1/S1R draussen:

Als Fotokamera/-system hat das IMHO keine Chance auf dem Markt. Jetzt muss man sehen, ob Panasonic wieder wie bei der GH-Serie über Videofeatures punktet bzw. sich eine Nische schafft.

Ich bin bei der S1/S1R auch sehr misstrauisch, der Preis ist hoch angesetzt und die Videofunktionen klingen teilweise altbacken. Sony ist in der Klasse erfahren und beliebt, Canon und Nikon haben reichlich Kundschaft mit Altglas und Panasonic will jetzt mit Leica kommen, wo die meisten reinen Leica-Besitzer eh eine Originalleica haben wollen. Das wird nicht leicht werden für die S1.



Antwort von cantsin:

Zum Spaß mal 'ne Prognose über den Kameramarkt in fünf Jahren, am 1.2.2024:

- Von Sony, Canon und Nikon bleiben 2 oder 2 1/2 Hersteller übrig: zwei mit einem voll ausgebauten Kamerasystem, einer mit einem ausgedünnten und nur sporadisch aktualisierten System für alte Bestandskunden (so, wie heute Pentax). Wobei Sony und Canon wahrscheinlich die Vollanbieter bleiben und Nikon der Nischenanbieter wird oder sogar verschwindet.

- Leica und eventuell noch Fuji bleiben als Luxusmarken.

- Von Markt verschwinden: Pentax, Olympus, Panasonic (als Kamerahersteller). Die Namensrechte von Pentax und Olympus werden von chinesischen Herstellern aufgekauft und landen auf Drohnen, Smartphones, Gimbalkameras etc.

In fünf Jahren werde ich dieses Posting wieder lesen - und es ausdrucken und aufessen, wenn ich falsch liege.



Antwort von klusterdegenerierung:

Alles wir von Huawei aufgekauft und von Red mit holodisplays bestückt! ;-)



Antwort von Cyborg:

Warum geht Canon nicht selbst mit einem Smartphone Hersteller eine Partnerschaft ein, wie es schon Leica mit Huawei vorgemacht hat? Es gab bereits 2014 einen Patent-Tausch von Canon mit Microsoft bezüglich Windows Phone.

https://www.golem.de/news/patenttausch- ... 07629.html

Was aus dem mobilen Betriebssystem und dem finnischen Nokia wurde ist eine andere Geschichte.




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