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Canon R5 - 8K Workflow mit Final Cut Pro



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Frage von Chris12:


Hallo zusammen,

ich habe kürzlich eine Canon R5 bestellt, die für Videoaufnahmen meine A7R IV ersetzen soll.

Mit der Sony Camera habe ich die Videoaufnahmen direkt immer einfach so für den Schnitt verwendet, ohne dass ich ein LUT verwenden musste.

Gibt es für die R5 eine Art automatisches Colourgrading-Tool, dass z.B. in C-Log3 gemachte Aufnahmen automatisch aufbereitet, ohne das ich jeden einzelnen Clip Colour-graden muss? Ich verwende Final Cut für den Schnitt.

Kann mit da jemand einen Tip geben? Das wäre sehr nett!

Grüße,
Chris



Antwort von Darth Schneider:

Wenn du kein Colorgrading machen willst, warum dann mit CLog aufnehmen ?

Gruss Boris



Antwort von Jott:

Genau!








Antwort von Chris12:

Mir wäre es wichtig, ein möglichst natürliches Bild (ohne irgend einen "verfummelten" Look) zu bekommen. Mit einer möglichst guten Bilddynamik.

Der Arbeitsaufwand sollte dabei aber niedrig sein. Wie sähe ein solcher einfacher Arbeitsablauf aus? Als Ergebnis könnte auch HDR im Farbraum BT 2020 herauskommen, ich bin nicht zwingend an SDR/Rec.709 gebunden.

Ohne C-Log sind Aufnahmen, so wie ich es verstehe, nur in 8 BitBit im Glossar erklärt möglich.

Möchte also das möglichst beste Bild mit möglichst geringem Aufwand an notwendigen Postprocessing.



Antwort von Chris12:

Übrigens habe ich auch den Eindruck, das auf Youtube viele möchtegern-Profis über die ganze Clog-Geschichte reden und das Grading sichtbar selber nicht unter Kontrolle haben. Viele dieser angeblich gegradeten Videos haben für mich immer noch einen Grauschleier oder zu hohe Schwarzwerte.

Deswegen suche ich für mich, als nicht Vollprofi, einen möglichst gutes Ergebnis bei einfachem, wenig Fehleranfälligen, Workflow.



Antwort von Jörg:

Übrigens habe ich auch den Eindruck, das auf Youtube viele möchtegern-Profis über die ganze Clog-Geschichte reden und das Grading sichtbar selber nicht unter Kontrolle haben.
nicht nur auf youtube...;-((



Antwort von Darth Schneider:

Man muss sich nicht zwingend an Leuten orientieren die etwas nicht im Griff haben...Das ist für mich kein Grund nicht in RAW zu filmen und mich nicht mit Colorgrading auseinander zu setzen.
Ausserdem, wer das Maximum an Bildqualität aus seiner Kamera heraus holen möchte, sollte doch schon auch etwas Zeit investieren.
Mit einfach ein Lut darüber knallen, wird das meiner Meinung nach nix, mit der angestrebten maximalen Bilddynamik.
Gruss Boris



Antwort von rdcl:

Chris12 hat geschrieben:
Mir wäre es wichtig, ein möglichst natürliches Bild (ohne irgend einen "verfummelten" Look) zu bekommen. Mit einer möglichst guten Bilddynamik.

Der Arbeitsaufwand sollte dabei aber niedrig sein. Wie sähe ein solcher einfacher Arbeitsablauf aus? Als Ergebnis könnte auch HDR im Farbraum BT 2020 herauskommen, ich bin nicht zwingend an SDR/Rec.709 gebunden.

Ohne C-Log sind Aufnahmen, so wie ich es verstehe, nur in 8 BitBit im Glossar erklärt möglich.

Möchte also das möglichst beste Bild mit möglichst geringem Aufwand an notwendigen Postprocessing.
Die r5 hat ohne LOG ein wirklich schönes und in 4K knackscharfes Bild. Die Farben und Hauttöne gefallen mir richtig gut.
Ohne LOG und entsprechendem Aufwand in der Post musst du aber bei hohen Kontrasten mit abgesoffenen Schatten und ausgebrannten Lichtern leben, wie bei jeder Kamera.
Und ein etwas geliftetes Schwarz ist meistens der schönere und filmischere Look als alles auf 0 zu ziehen. Das schreit immer nach Digitalkameralook.

Was man auch bedenken muss: Für die LOG Files aus der r5 in 10bit h265 braucht man selbst in 4K einen verdammt starken Rechner, oder eine CPU die decodiert bzw. Apple mit M1 Chip.
Ich hatte noch nie Material das sich nativ so schlecht bearbeiten lässt wie das der r5. Das war 4K 50fps, sowohl in Premiere, als auch in Resolve.
Und die Belichtung in LOG funktioniert natürlich komplett anders als ohne LOG. Und mit dem CLOG3 Update nochmal anders, weil es eine andere Base ISO hat.



Antwort von Chris12:

Wo bekommt man denn die Infos her, wie man C-log mit der R5 korrekt nutzt? Mir scheint es, dass diese Infos quer durchs Netz fragmentiert sind, zudem kommen mir die Infos, die man schnell finden kann, teilweise wie gefährliches Halbwissen vor.

Wo finde ich da verständliche und inhaltliche korrekte Informationen und "how to"-Anleitungen.

Gibt es da eine empfehlenswerte Webseite oder vielleicht ein gutes Buch? Oder einen Youtuber, den Ihr als kompetent betrachtet?



Antwort von iasi:

Einfach mal nach C-log suchen.

Canon gibt aber eben auch selbst zu bedenken:

Ist Canon Log eingestellt, sind folgende Funktionen bei der Video-Aufnahme nicht verfügbar: Bildstil, Automatische Belichtungsoptimierung, Tonwert Priorität, Zeitraffer-Movie und HDR-Movie.

Bei Aufnahmen mit Canon Log kann die Fokussierung eines Objekts per Autofokus bei wenig Licht oder bei geringem Kontrast schwieriger sein als in anderen Aufnahmemodi.

Erfolgt die Aufnahme mit Canon Log, so können je nach Motiv und Aufnahmesituation eventuell horizontale Streifen mit Bildrauschen entstehen. Daher wird empfohlen, vor dem eigentlichen Shooting ein paar Testfilme aufzunehmen. Bedenken Sie, dass beim Grading eines Films Bildrauschen verstärkt wird – insbesondere, wenn der Kontrast beim Color-Grading verstärkt wird.

Bei eingestelltem Canon Log kann möglicherweise die Farbabstufung des Himmels oder von weißen Wänden nicht richtig dargestellt werden. Es können unregelmäßige Farben, eine unregelmäßige Belichtung und Bildrauschen auftreten.


https://www.canon.de/cameras/eos-5d-mar ... log-gamma/

Dies gilt nämlich nicht nur für die 5d-IV.



Antwort von Paralkar:

https://www.canon.de/support/consumer_p ... &language=

hier sind doch alle Canon eigenen LUTs drin,

Schau was du hast, Clog 1 oder Clog 3 und wo du hinwillst, Rec709 oder HLG/ PQ etc.

Standard LUTs sind meistens neutral gehalten, je nach Hersteller mal kontrastreicher, mal weniger,

Wirken halt auch öfters IMHO n bisschen lieblos....

Oder klatsch mal zum Testen was anderes drüber, vielleicht schaut die Alexa Rec 709 LUT auch schick aus oder was auch immer



Antwort von iasi:

Paralkar hat geschrieben:
https://www.canon.de/support/consumer_p ... &language=

hier sind doch alle Canon eigenen LUTs drin,

Schau was du hast, Clog 1 oder Clog 3 und wo du hinwillst, Rec709 oder HLG/ PQ etc.

Standard LUTs sind meistens neutral gehalten, je nach Hersteller mal kontrastreicher, mal weniger,

Wirken halt auch öfters IMHO n bisschen lieblos....
Letztlich bekommt man damit, was die Kamera intern fabriziert.








Antwort von rdcl:

Paralkar hat geschrieben:
https://www.canon.de/support/consumer_p ... &language=

hier sind doch alle Canon eigenen LUTs drin,

Schau was du hast, Clog 1 oder Clog 3 und wo du hinwillst, Rec709 oder HLG/ PQ etc.

Standard LUTs sind meistens neutral gehalten, je nach Hersteller mal kontrastreicher, mal weniger,

Wirken halt auch öfters IMHO n bisschen lieblos....

Oder klatsch mal zum Testen was anderes drüber, vielleicht schaut die Alexa Rec 709 LUT auch schick aus oder was auch immer
Das beantwortet allerdings überhaupt nicht die Frage nach der Belichtung von CLog.



Antwort von Paralkar:

@ iasi,

ja prinzipiell schon, aber zu Not kannst du dann noch immer eingreifen, außerdem war die Frage ja nach möglichst keinem Aufwand, die bereitgestellten LUTs der Hersteller sorgen für ein "immer" nutzbares Ergebnis, vorausgesetzt es wird nicht massiv unter oder überbelichtet.

Die Frage die man sich stellen sollte, ist ein CodecCodec im Glossar erklärt dieser Art sinnvoll für möglichst keinen Aufwand? Mit einer oben erwähnten LUT sinkt der Aufwand massiv und lässt Optionen offen. Außerdem ist das Endmedium sehr wichtig, wenn du vernünftiges HDR machen willst dann brauchst du auch ne vernünftige Bildqualität und natürlich vernünftig belichtete Bilder.

Wenn man kein Aufwand will und in Rec 709 raushaut, dann is ne R5 mit solchen Möglichkeiten vielleicht nicht die richtige Kamera, bzw. das Potential wird nicht ansatzweise ausgeschöpft.

@Chris was versprichst du dir von der R5 im Vergleich zur 7R IV?

Zum Thema Belichtung,

Hab das Ding nicht, aber ich würds einfach testen,

eine Szene einrichten und dann mal Zebra auf 100%, dann so belichten das gerade nix überbelichtet laut Zebra, und in NLE schauen ob es überbelichtet ist, sonst den Zebra runterschrauben,

Canon selbst sagt bei Canon Log (vermutlich auch bei Canon Log 3) erreicht die R5 keine 100% Helligkeit in den Zebras, dementsprechend schauen, wo is der Wert, das nix überbelichtet ist (https://cam.start.canon/de/C003/manual/ ... _0140.html Unter Hinweise unten)

Wenn du ehh nix graden willst bringt dir ETTR sowieso nix, weil du dann die Belichtung korrigieren müsstet, dann würd ich sagen, mittels View Assist nach Gefühl belichten



Antwort von rdcl:

Es geht ja schon bei der ISO los. CLog hat ISO400 als Basis, CLog3 hingegen ISO800. Das sind schon Dinge die man wissen muss, da kann man nicht einfach mal irgendwas testen wenn man nicht ein paar Wochen damit verbringen will.
Und die LUTs funktionieren auch wirklich nur dann, wenn die Bilder korrekt für das jeweilige Log-Profil belichtet.
Ich hatte letztens leicht bis stark unterbelichtetes CLog (nicht CLog3) aus der r5 zum Graden bekommen. Je ubtereblichteter das Footage war, desto mehr haben sich die Mitten und Schatten in Richtung gelb / grün verschoben, und feine Verläufe wurden nicht mehr korrekt aufgelöst. Das gab richtig hässliche Farben und ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt / Verläufe. Alles ohne irgendein Grading wohlgemerkt, einfach nur CLog 2 rec709 via RCM. Habe es dann such mal ohne RCM mit CST versucht, und schließlich auch mit den Canon-LUTs. Schön war das alles nicht. Und das lag hauptsächlich an der falschen ISO beim Dreh.
Ein zu niedriger ISO-Wert clippt dann ausserdem die Highlights, was das Bild richtig seltsam aussehen lässt.
Zu CLog 3 kann ich dahingehend nichts sagen.

Ich finde diesen Artikel für den Anfang nicht schlecht: https://www.4kshooters.net/2020/03/15/h ... -properly/



Antwort von Jott:

Man kann sich schon fragen, wieso der Threadstarter sein Leben unbedingt komplizieren will:

" Mit der Sony Camera habe ich die Videoaufnahmen direkt immer einfach so für den Schnitt verwendet, ohne dass ich ein LUT verwenden musste."



Antwort von Chris12:

Danke für Eure Antworten. Werde mich da weiter langsam ran tasten.



Antwort von Chris12:

Die Verwendung von Clog3 scheint mir eher etwas für szenisches Filmen zu sein.

Kann man sich für eine "run and gun" Anwendung von Clog3 nicht einfach an dem exposute level display orientieren, um die notwendige Überbelichtung zu erzielen?

Ich lauf ja nicht ständig mit einer Grautafel durch die Gegend…



Antwort von Jott:

Ich versteh's immer noch nicht so recht. Beide Kameras machen doch fix und fertig schöne run and gun-Bilder, ganz ohne Log- und LUT-Voodoo? Also das, was du ja willst. Vorausgesetzt, du kannst korrekt belichten. Das setze ich mal voraus.



Antwort von Chris12:

Ich verstehe nicht, dass Du nicht verstehst, dass ich mich aber auch für einen einfachen LOG-Workflow interessiere.

Oder bist Du von der "Hauptsache dagegen"-Fraktion?

Inhaltlich scheinst Du zu diesem Thema nichts beitragen zu können.



Antwort von dnalor:

Chris12 hat geschrieben:
Hallo zusammen,

ich habe kürzlich eine Canon R5 bestellt, die für Videoaufnahmen meine A7R IV ersetzen soll.

Mit der Sony Camera habe ich die Videoaufnahmen direkt immer einfach so für den Schnitt verwendet, ohne dass ich ein LUT verwenden musste.

Gibt es für die R5 eine Art automatisches Colourgrading-Tool, dass z.B. in C-Log3 gemachte Aufnahmen automatisch aufbereitet, ohne das ich jeden einzelnen Clip Colour-graden muss? Ich verwende Final Cut für den Schnitt.

Kann mit da jemand einen Tip geben? Das wäre sehr nett!

Grüße,
Chris
Du kannst in Final Cut Luts importieren und über dein LOG- Material legen, hier findest du die passenden Infos: https://support.apple.com/de-de/guide/f ... 966423/mac








Antwort von Chris12:

dnalor hat geschrieben:
Chris12 hat geschrieben:
Hallo zusammen,

ich habe kürzlich eine Canon R5 bestellt, die für Videoaufnahmen meine A7R IV ersetzen soll.

Mit der Sony Camera habe ich die Videoaufnahmen direkt immer einfach so für den Schnitt verwendet, ohne dass ich ein LUT verwenden musste.

Gibt es für die R5 eine Art automatisches Colourgrading-Tool, dass z.B. in C-Log3 gemachte Aufnahmen automatisch aufbereitet, ohne das ich jeden einzelnen Clip Colour-graden muss? Ich verwende Final Cut für den Schnitt.

Kann mit da jemand einen Tip geben? Das wäre sehr nett!

Grüße,
Chris
Du kannst in Final Cut Luts importieren und über dein LOG- Material legen, hier findest du die passenden Infos: https://support.apple.com/de-de/guide/f ... 966423/mac
Danke!

… habe tatsächlich auch schon ein schon ganz brauchbares LUT gefunden, dass von Jordan Drake empfohlen wurde.

Leider gibt es kein schönes Tutorial, wie man im run and gun-Modus eine halbwegs verlässliche Belichtung mit R5-Boardmitteln, also ohne Graukarten und externen Monitor mit Waveform-Darstellung hinbekommt.



Antwort von cantsin:

Ohne hier jetzt irgendwas gegen FCPX sagen oder einen NLE-Glaubenskrieg lostreten zu wollen - aber für das von Dir angestrebte einfache Reinwerfen von Log-Material in den NLE und automatisches Umformen nach Rec709 ist ein Color Grading-lastigeres Programm wie Resolve grundsätzlich besser geeignet; es sei denn, es gibt vergleichbare Funktionen in Color Finale (und da bin ich nicht auf der Höhe).

In Resolve könntest nämlich alle CLog3-Clips entweder pauschal über die Projekteinstellungen, eine Timeline-Node oder, falls Du mit gemischtem Material arbeitest, in eine Farbkorrektur-Clip-Gruppe so nach Rec709 umwandeln, dass dabei ein Tone Mapping + Farbraum-Mapping gemacht wird und die Levels durch ein psycho-visuelles Modell ("Forward OOTF") normalisiert werden. Dadurch entfällt in den meisten Fällen das für LUTs typische Problem, dass Log-Material nach (bzw. eigentlich: vor) der Rec709-Transformation erst einmal händisch mit Lift/Gamma/Gain belichtungskorrigiert werden sowie geclippte Schatten und Spitzlichter wieder zurückgeholt bzw. hoch- und runtergezogen werden müssen.

Eventuell wäre es daher ein Workaround, Dein Clog3-Material in Resolve vorzuprozessieren: also einfach alle Clips importieren, in eine TimelineTimeline im Glossar erklärt schmeissen, Timeline-Node mit Color Space Transform sowie gesetzten Tone Mapping, Gamut Mapping und OOTF drüber, und dann im "Deliver"-Tab als individuelle ProRes-Clips für den späteren Schnitt in FCPX rausrendern.



Antwort von Chris12:

… werde definitiv auch mal Resolve ausprobieren.

Momentan geht es mir aber erstmal darum, im ersten Schritt überhaupt erst einmal brauchbares Material aufzunehmen. Falsch belichtet nützt das ganze ge-grade am Ende ja auch nichts.



Antwort von cantsin:

Chris12 hat geschrieben:
Momentan geht es mir aber erstmal darum, im ersten Schritt überhaupt erst einmal brauchbares Material aufzunehmen. Falsch belichtet nützt das ganze ge-grade am Ende ja auch nichts.
Aber das hat doch nichts mit Deinem NLE zu tun, sondern nur mit Deiner Kamera?!?

Deine Frage war doch "Gibt es für die R5 eine Art automatisches Colourgrading-Tool, dass z.B. in C-Log3 gemachte Aufnahmen automatisch aufbereitet, ohne das ich jeden einzelnen Clip Colour-graden muss?" (Der von mir beschriebene Resolve-Workflow macht exakt das.)

???

(EDIT: Oder könnte es sein, dass Dir nicht klar ist, was ist ein Log-Profil ist?)



Antwort von Chris12:

Doch, doch, ist mir alles klar. Der Workflow ist mir mittlerweile wirklich halbwegs klar. Danke auch für alle Antworten.

Hatte nur beim Beginn des Threads nicht ganz auf dem Schirm, dass Schritt Nummer 1, also korrekt belichtetes Material zu erstellen, natürlich grundlegend ist.

Aber halt eben auch nicht so einfach, wenn man LOG filmt.



Antwort von cantsin:

Chris12 hat geschrieben:
Hatte nur beim Beginn des Threads nicht ganz auf dem Schirm, dass Schritt Nummer 1, also korrekt belichtetes Material zu erstellen, natürlich grundlegend ist.

Aber halt eben auch nicht so einfach, wenn man LOG filmt.
Da würde ich mich einfach an den Belichtungsmesser der Kamera halten - und nicht ETTR belichten, wenn Du mit einer Standard-LUT arbeitest und Dir Nachbearbeitung sparen willst. (Die Resolve-Lösung funktioniert gerade auch mit ETTR-belichtetem Material.)



Antwort von Chris12:

Ich versuche es mal so herum:

ETTR ist ja nichts, dem ich unbedingt aus dem Weg gehen will; es geht mir rein technisch um die Frage, wie ich sauber, etwas nach rechts verschoben, belichte. Und zwar so, dass man es schnell hinbekommt, wenn es die Situation erfordert.

Daher hatte ich auch den internen Belichtungsmesser der Kamera in Erwägung gezogen, um verlässlich etwas überzubelichten.



Antwort von cantsin:

Chris12 hat geschrieben:
ETTR ist ja nichts, dem ich unbedingt aus dem Weg gehen will; es geht mir rein technisch um die Frage, wie ich sauber, etwas nach rechts verschoben, belichte. Und zwar so, dass man es schnell hinbekommt, wenn es die Situation erfordert.

Daher hatte ich auch den internen Belichtungsmesser der Kamera in Erwägung gezogen, um verlässlich etwas überzubelichten.
Und wenn Du das machst und in FCPX eine Standard-LUT drüberlegst, ist Dein Material visuell überbelichtet, und Du musst händisch korrigieren. Es gibt AFAIK nur drei Lösungen:

1) Auf Belichtungsmesser 0 belichten, in den NLE, Standard-LUT drüber, und dann denselben Nachbearbeitungsaufwand haben bei konventionellem Rec709-Material (aber mit mehr Dynamik-Korrekturreserven im Material).

2.) Eine Transformations-LUT einsetzen, die für ETTR konzipiert wurde und da auch einen genauen Belichtungswert definiert (wie z.B. "+1" oder "+2" für die jeweiligen Blenden Überbelichtung) und dann bei der Aufnahme konsequent mit diesem Wert belichten.

3.) Um Dich zu zitieren, "etwas nach rechts verschoben belichten. Und zwar so, dass man es schnell hinbekommt, wenn es die Situation erfordert" - dann wirst, welche LUT Duch auch einsetzt, im NLE inkonsistent belichtetes und optisch auf verschiedene Weisen clippendes Material haben, das mehr händische Korrekturen erfordert. Oder eben das von mir vorgestellte Preprocessing mit Resolve tun, dass Dir diese Unterschiede automatisch ausbügelt.

Es sei, denn da geht noch irgendetwas mit FCPX und/oder Color Finale, das ich nicht kenne.



Antwort von Frank Glencairn:

1. BlendeBlende im Glossar erklärt 2 Stops unter deine Drehblende einstellen.
2. Alles so einrichten (Einleuchten etc.) daß das Ergebnis so nah wie möglich an deinem gewünschten Endbild ist (idealerweise mit Vorschau LUT).
3. BlendeBlende im Glossar erklärt wieder auf (natürlich darauf achten daß nix clippt)
4. In der Post exakt 2 Blenden runter ziehen - fertig.








Antwort von Chris12:

Danke für Eure Antworten.

Ich werde in der nächste Zeit mal etwas probieren und schauen, ob ich das mit den vielen Tips eventuell brauchbar hinbekomme.



Antwort von Hugo C:

Hallo, ich möchte mich hier auch nochmal einklinken.
Ich habe auch das Problem mit meiner R6 beim Dreh gleich korrekt zu belichten. Ich habe kürzlich an einem sehr hellen Nachmittag mit HDR PQ in 4k, 50p, D+, gefilmt. Ich habe versucht mich nach dem HistogrammHistogramm im Glossar erklärt oder der Belichtungsanzeige zu orientieren.
Es war leider so hell dass es schon schwierig war das Display überhaupt vernünftig zu beurteilen. Aufgefallen ist mir dabei, dass das HistogrammHistogramm im Glossar erklärt und die Bel.Anzeige immer sehr unterschiedlich zu einander waren. Ich hab mich dann auf mein Bauchgefühl verlassen. Das Problem ist auch dass das HistogrammHistogramm im Glossar erklärt während der Aufnahme verschwindet.
Kann mir vielleicht Jemand einen Tipp geben woran ich mich orientieren soll?
Letztendlich sah das Material gut aus in Final Cut. Ich hab das HDR-Lut darüber gelegt und PQ zu 709 (nicht HDR zu 709) ausgewählt. Es war eben nur schwer sich während dem Dreh auf die Belichtung zu konzentrieren.
Ansichthilfe bei HDR PQ in der Kamera war auf "Mitten" eingestellt.
Grüße...



Antwort von Frank Glencairn:

Warum drehst du eigentlich in HDR, wenn du dann sowieso eine 709 LUT drüber legst?
Wäre es für deine Zwecke nicht einfacher, gleich in 709 zu drehen?



Antwort von Hugo C:

Das war nicht meine Frage.
Weil ich in 10Bit 4.2.2 filmen möchte



Antwort von Frank Glencairn:

Und das kann die R6 nicht im 709 Modus?



Antwort von Hugo C:

Wie ich das verstehe nur in HDR PQ und C-Log.
Würde mich über Antworten freuen...



Antwort von Frank Glencairn:

Dann nimm halt LOG-C



Antwort von Hugo C:

Beantwortet leider nicht meine Frage...danke



Antwort von cantsin:

Wenn FCP das Raw-Format der R5 nicht unterstützt, bleibt nur, es in einem anderen Programm wie Resolve Studio oder Assimilate Scratch zu öffnen, Grundparameter (WB, Belichtung, Nachschärfung, Farbraum, Gamma) festzulegen und es in einem FormatFormat im Glossar erklärt wie ProResProRes im Glossar erklärt 4444/XQ für den Schnitt in FCP zu exportieren.








Antwort von Jott:

"Wenn FCP das Raw-Format der R5 nicht unterstützt"


Das raw-Plug In von Canon - auch für die R5 - gibt‘s doch schon seit September 2020 für fcp?

https://www.fcp.co/final-cut-pro/news/2 ... -cut-pro-x




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