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Camcorder: Empfehlung für DVD-Format



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von Michael Moser:


Hallo NG,
habe mir Sony DVD 205 gekauft und erste Aufnahmen gemacht. Kenne mich
noch nicht aus und schwanke daher in Unkenntnis zwischen den möglichen
Formaten. Möchte die Filme gerne ein bisschen nachbearbeiten, aber so
verlustfrei wie möglich. Was soll ich nehmen? DVD RW (;Camcorder macht
dann VOB-Dateien) oder DVD-RW im so genannten VR-Modus? Welche
Schnittsoftware wird von der NG empfohlen?

Vielen Dank!

Michael Moser




Antwort von Günter Hackel:

Michael Moser schrieb:
> Hallo NG,
> habe mir Sony DVD 205 gekauft und erste Aufnahmen gemacht. Kenne mich
> noch nicht aus und schwanke daher in Unkenntnis zwischen den möglichen
> Formaten. Möchte die Filme gerne ein bisschen nachbearbeiten, aber so
> verlustfrei wie möglich. Was soll ich nehmen?

KEINE DVD-Kamera am besten denn NAchbearbeiten und schon bei der
Aufnahme komprimiertes Video, das verträgt sich nicht.
gh




Antwort von Michael Moser:

Günter Hackel schrieb:
> Michael Moser schrieb:
>> Hallo NG,
>> habe mir Sony DVD 205 gekauft und erste Aufnahmen gemacht. Kenne mich
>> noch nicht aus und schwanke daher in Unkenntnis zwischen den möglichen
>> Formaten. Möchte die Filme gerne ein bisschen nachbearbeiten, aber so
>> verlustfrei wie möglich. Was soll ich nehmen?
>
> KEINE DVD-Kamera am besten denn NAchbearbeiten und schon bei der
> Aufnahme komprimiertes Video, das verträgt sich nicht.
> gh
OK, ich habe die DVD-Kamera gewählt, weil mir die Geschichte mit dem
Band noch von der Hi-8 her unkomfortabel in Erinnerung gewesen ist.
Nun weiß ich aber trotzdem noch nicht, ob es Qualitätsunterschiede
zwischen den beiden Formaten DVD RW (;VOB-Dateien) und DVD-RW (;VR-Format
von Sony) im Hinblick auf die Nachbearbeitung gibt. Kann jemand helfen?
Michael Moser









Antwort von Stefan Koschke:

Michael Moser schrieb:
> Günter Hackel schrieb:
>> Michael Moser schrieb:
>>> Hallo NG,
>>> habe mir Sony DVD 205 gekauft und erste Aufnahmen gemacht. Kenne mich
>>> noch nicht aus und schwanke daher in Unkenntnis zwischen den
>>> möglichen Formaten. Möchte die Filme gerne ein bisschen
>>> nachbearbeiten, aber so verlustfrei wie möglich. Was soll ich nehmen?
>>
>> KEINE DVD-Kamera am besten denn NAchbearbeiten und schon bei der
>> Aufnahme komprimiertes Video, das verträgt sich nicht.
>> gh
> OK, ich habe die DVD-Kamera gewählt, weil mir die Geschichte mit dem
> Band noch von der Hi-8 her unkomfortabel in Erinnerung gewesen ist.
> Nun weiß ich aber trotzdem noch nicht, ob es Qualitätsunterschiede
> zwischen den beiden Formaten DVD RW (;VOB-Dateien) und DVD-RW (;VR-Format
> von Sony) im Hinblick auf die Nachbearbeitung gibt. Kann jemand helfen?
> Michael Moser
Hallo Michael,

ich habe zwar keine Sony sondern eine Panasonic, kann aber auch
wahlweise VR-Format auf DVD-RW / DVD RAM oder DVD-Format auf DVD-RW und
DVD R schreiben.
Ich habe 3 Einstellmöglichkeiten für die Aufnahme : XP (;höchste Qualität
mit ca. 8MB/s und 20 min pro DVD) bis LP (;Longplay, Qualität erinnert an
VideoCD, nicht mal SVidoe-CD).
Die Aufnahmen in XP und NP sind qualitativ am Fernseher nicht von einer
Fernsehsendung zu unterscheiden.
Die beiden von Dir genannten Formate unterscheiden sich in der
Komprimiermethode nicht, nur der Dateiaufbau ist etwas unterschiedlich,
so daß bei DVD und fiinalisieren im Camcoder jeder DVD-Spieler die DVD
sofort abspielen können sollte.

Nun mein Tip, was die Wahl des Formates betrifft :
Nimm das FormatFormat im Glossar erklärt, welches Dein Videoschnittprogramm direkt einlesen kann
und wähle in dem Camcorder die DatenrateDatenrate im Glossar erklärt / Qualität, bei der der fertig
geschnittene Film dann auf die fertige DVD paßt.
Mit einem vernünftigen Programm, welches dann bei der DVD-Erstellung
nicht noch mal neu umrechnet und nur an den gewünschten Stellen
schneidet bekommst Du ein Top-Ergebnis!
Wenn Du aber z.B. XP aufnimmst und dann das Ergebnis nicht auf die DVD
paßt und somit die DatenrateDatenrate im Glossar erklärt heruntergesetzt werden muß (;neuberechnung)
kannst Du je nach Programm recht miserable Ergebnisse erhalten.

Ich verwende jetzt, wenn ich DVD-RAM drin habe (;da geht das DVD-Format
nicht, die DVD braucht aber nicht finalisiert zu werden um sie am PC
einlesen zu können) das VR-Format und bei DVD-RW das DVD-Format wobei
die DVD dann aber im Camcorder erst finalisiert werden muß.
Als Schnittprogramm abe ich Canopus Let's Edit2 im Einsatz (;Schnäppchen
bei eBay für 15 EUR :-)))

Egal welches der beiden Formate verwendet werden, ich habe keine
Unterschiede bemerken können.

Ciao
Stefan




Antwort von Michael Moser:

Stefan Koschke schrieb:
> Michael Moser schrieb:
>> Günter Hackel schrieb:
>>> Michael Moser schrieb:
>>>> Hallo NG,
>>>> habe mir Sony DVD 205 gekauft und erste Aufnahmen gemacht. Kenne
>>>> mich noch nicht aus und schwanke daher in Unkenntnis zwischen den
>>>> möglichen Formaten. Möchte die Filme gerne ein bisschen
>>>> nachbearbeiten, aber so verlustfrei wie möglich. Was soll ich nehmen?
>>>
>>> KEINE DVD-Kamera am besten denn NAchbearbeiten und schon bei der
>>> Aufnahme komprimiertes Video, das verträgt sich nicht.
>>> gh
>> OK, ich habe die DVD-Kamera gewählt, weil mir die Geschichte mit dem
>> Band noch von der Hi-8 her unkomfortabel in Erinnerung gewesen ist.
>> Nun weiß ich aber trotzdem noch nicht, ob es Qualitätsunterschiede
>> zwischen den beiden Formaten DVD RW (;VOB-Dateien) und DVD-RW
>> (;VR-Format von Sony) im Hinblick auf die Nachbearbeitung gibt. Kann
>> jemand helfen?
>> Michael Moser
> Hallo Michael,
>
> ich habe zwar keine Sony sondern eine Panasonic, kann aber auch
> wahlweise VR-Format auf DVD-RW / DVD RAM oder DVD-Format auf DVD-RW und
> DVD R schreiben.
> Ich habe 3 Einstellmöglichkeiten für die Aufnahme : XP (;höchste Qualität
> mit ca. 8MB/s und 20 min pro DVD) bis LP (;Longplay, Qualität erinnert an
> VideoCD, nicht mal SVidoe-CD).
> Die Aufnahmen in XP und NP sind qualitativ am Fernseher nicht von einer
> Fernsehsendung zu unterscheiden.
> Die beiden von Dir genannten Formate unterscheiden sich in der
> Komprimiermethode nicht, nur der Dateiaufbau ist etwas unterschiedlich,
> so daß bei DVD und fiinalisieren im Camcoder jeder DVD-Spieler die DVD
> sofort abspielen können sollte.
>
> Nun mein Tip, was die Wahl des Formates betrifft :
> Nimm das FormatFormat im Glossar erklärt, welches Dein Videoschnittprogramm direkt einlesen kann
> und wähle in dem Camcorder die DatenrateDatenrate im Glossar erklärt / Qualität, bei der der fertig
> geschnittene Film dann auf die fertige DVD paßt.
> Mit einem vernünftigen Programm, welches dann bei der DVD-Erstellung
> nicht noch mal neu umrechnet und nur an den gewünschten Stellen
> schneidet bekommst Du ein Top-Ergebnis!
> Wenn Du aber z.B. XP aufnimmst und dann das Ergebnis nicht auf die DVD
> paßt und somit die DatenrateDatenrate im Glossar erklärt heruntergesetzt werden muß (;neuberechnung)
> kannst Du je nach Programm recht miserable Ergebnisse erhalten.
>
> Ich verwende jetzt, wenn ich DVD-RAM drin habe (;da geht das DVD-Format
> nicht, die DVD braucht aber nicht finalisiert zu werden um sie am PC
> einlesen zu können) das VR-Format und bei DVD-RW das DVD-Format wobei
> die DVD dann aber im Camcorder erst finalisiert werden muß.
> Als Schnittprogramm abe ich Canopus Let's Edit2 im Einsatz (;Schnäppchen
> bei eBay für 15 EUR :-)))
>
> Egal welches der beiden Formate verwendet werden, ich habe keine
> Unterschiede bemerken können.
>
> Ciao
> Stefan
Hallo Stefan,
vielen Dank für die rasche Antwort, die mir weiterhilft. Ich denke
mittlerweile auch, dass das -RW VR-Format im besten Aufnahmemodus der
Kamera das richtige sein wird. Hier muss das Schnittprgramm (;Ulead Video
Studio 9) nicht umrechnen, konvertieren etc, sondern kann es direkt
einlesen und bearbeiten. Einziger Nachteil: Mein DVD-Player kann das
VR-Format nicht abpielen, ich kann also nicht direkt die Mini-DVD "aus
der Kamera in den Player", was aber nicht schlimm ist. Beim nächsten
Player achte ich eben auf das VR-Format.
Beim FormatFormat im Glossar erklärt RW brauche ich zwar nicht zu finalisieren und kann auch
unmittelbar im Player abspielen, jedoch macht die Bearbeitung die von
dir aufgezeigten Umrechnungs- und damit Qualitätsprobleme. Ulead
konvertiert das VOB erst in ein Zwischenformat, um am Ende dann wieder
ein VOB-Format zu schaffen.
Also nochmals vielen Dank für deinen guten Tipp,
Grüße Michael




Antwort von Jürgen He:

Bitte zitiere nicht sinnlos den gesamten Text, sondern nur die Passagen,
auf welche Du Dich beziehst.

Michael Moser schrieb:
> Ich denke
> mittlerweile auch, dass das -RW VR-Format im besten Aufnahmemodus der
> Kamera das richtige sein wird. Hier muss das Schnittprgramm (;Ulead
> Video Studio 9) nicht umrechnen, konvertieren etc, sondern kann es
> direkt einlesen und bearbeiten.

Das müsste es auch im DVD-Video Modus nicht machen. Beides ist MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt, es
wird nur unterschiedlich organisiert.

> Ulead
> konvertiert das VOB erst in ein Zwischenformat, um am Ende dann wieder
> ein VOB-Format zu schaffen.

Wenn sich das wirklich nicht abstellen lässt, dann gehört das Programm
in die Tonne getreten. Für das FormatFormat im Glossar erklärt, für das Du Dich bei der Camera
entscheiden hast, brauchst Du ein Schnittprogramm, das "Smartrenderig"
beherrscht (;mit diesem Begriff sollte Google ausreichend Fundstellen
liefern). Bei dieser Technik werden nur Schnitt- oder Effektstellen neu
berechnet, alles andere wird 1:1 kopiert.

Gruß, Jürgen





Antwort von Michael Moser:

Für das FormatFormat im Glossar erklärt, für das Du Dich bei der Camera
> entscheiden hast, brauchst Du ein Schnittprogramm, das "Smartrenderig"
> beherrscht (;mit diesem Begriff sollte Google ausreichend Fundstellen
> liefern). Bei dieser Technik werden nur Schnitt- oder Effektstellen neu
> berechnet, alles andere wird 1:1 kopiert.
>
> Gruß, Jürgen

Danke Jürgen, ich schau gleich mal nach. Muß mir in dieser Theamtik
sicher noch einiges an Wissen erarbeiten.

Gruß Michael
>




Antwort von Michael Moser:

Jürgen He schrieb:
> >
> Das müsste es auch im DVD-Video Modus nicht machen. Beides ist MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt, es
> wird nur unterschiedlich organisiert.
>
DVD RW scheint dann das komfortablere FormatFormat im Glossar erklärt zu sein, da man die
Mini-DVD nicht abschließen braucht und in allen gängigen DVD-Player
jederzeit anschauen kann. Allerdings sind nach meiner Beobachtung
VOB-Dateien auf der Mini-DVD.
>
>> Ulead
>> konvertiert das VOB erst in ein Zwischenformat, um am Ende dann wieder
>> ein VOB-Format zu schaffen.
>
OK, das war eine Vermutung, weil Ulead diese VOB-Dateien erst nach einem
aufwendig erscheinenden Import annimmt. Da rattert die Festplatte im
Gegensatz zum VR-Modus deutlich heftiger.

> > liefern). Bei dieser Technik werden nur Schnitt- oder Effektstellen neu
> berechnet, alles andere wird 1:1 kopiert.

Das bedeutet dann ja, dass es vollkommen gleich ist,
ob ich -RW (;VR) oder RW wähle, solange das Schnittprogramm das
Smartrendering beherrscht>
>
Gruß Michael>




Antwort von Jürgen He:

Michael Moser schrieb:
> OK, das war eine Vermutung, weil Ulead diese VOB-Dateien erst nach
> einem aufwendig erscheinenden Import annimmt. Da rattert die
> Festplatte im Gegensatz zum VR-Modus deutlich heftiger.

Teilweise werden die Daten demuxt (;in Bild und Tonstream zerlegt).
Manche Programme scannen einen Stream auch erst, vermutlich um dann
schneller navigieren zu können. Das ist alles ok. Wichtig ist, das beim
abschließenden Export nicht alles neu Encodiert wird. Bei reinen
Schnitten, in Verbindung mit Smartrendering, dürfte der Export nicht
wesentlich länger dauern, als die Festplatte zum Wegschreiben der Daten
benötigt. Auch sollte das Datenvolumen dem importiertem, abzügl. der
Schnittstellen entsprechen.

> Das bedeutet dann ja, dass es vollkommen gleich ist,
> ob ich -RW (;VR) oder RW wähle, solange das Schnittprogramm das
> Smartrendering beherrscht>

So ist es. Beides ist bei gleicher Qualitätseinstellung identisch. Das
VR-Format lässt im Gegensatz zum Videoformat eine "Bearbeitung" auf dem
Recorder zu. Das solltest Du auch im Handbuch beschrieben finden.

Gruß, Jürgen





Antwort von Stefan Koschke:

Hallo Jürgen,

"Jürgen He" schrieb im Newsbeitrag

>
> So ist es. Beides ist bei gleicher Qualitätseinstellung identisch. Das
> VR-Format lässt im Gegensatz zum Videoformat eine "Bearbeitung" auf dem
> Recorder zu. Das solltest Du auch im Handbuch beschrieben finden.
>

nicht unbedingt nur VR.
Bei meinem Panasonic kann ich auch Aufzeichnungen in DVD im Camcorder
bearbeiten, schneiden, zusammenfügen usw.
Nur das ist so umständlich, daß ich die DVD leiber am PC einlese und die
Filme dort bearbeite.

Ciao
Stefan






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