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Audiointerface für Premiere Pro - 5.1 Output



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Frage von dooz:


Moin zusammen,

ich bin gerade auf der Suche nach einem Audiointerface für Premiere Pro.

Wichtig ist, dass es 6 separate Audio-Outputs für 5.1 Audioausgabe hat.
Soweit ich weiß, kann ich jedem Kanal in Premiere einem Ausgang zuordnen, weswegen ich eben diese 6 separaten Outputs für 5.1 benötige.

Allerdings blicke ich bei den Ganzen Geräten nicht so recht durch.

Eigentlich wollte ich mir das Steinberg UR44 holen, da ich das UR22MK2 schon habe und damit auch recht zufrieden bin.
Allerdings bin ich eben über ein Video gestolpert in dem es hieß, dass zwei der vier zusätzlichen Line-Outs mit den Main-Outputs gespiegelt wären und sich nicht ändern lassen.

Darüber hinaus wäre ein InterfaceInterface im Glossar erklärt schön, was keine gesonderte Software benötigt oder wenn nur Optional. Einstecken, Treiber, fertig. (+ Konfiguration in Premiere)
Ich brauche einfach nur 6 separate Outputs für Premiere und ggf. Audition.

Wäre schön wenn jemand weiterhelfen kann!



Antwort von hheditor:

Moin,

die Frage habe ich mir auch schon mal gestellt und habe das hier gefunden:
ESI U86 XT, die Auswahl scheint sehr begrenzt, oder ich habe an der falschen Stelle gesucht.

https://www.videodata.de/shop/products/ ... 86-XT.html

Aber damit würde ich das im Zweifel mal wagen.
LG
Christoph



Antwort von srone:

ich benutze für 5.1 den realtek chip auf dem mainboard, absolut problemlos und nebengeräuschfrei.

lg

srone








Antwort von carstenkurz:

Mal über ne Lösung über HDMIHDMI im Glossar erklärt nachgedacht? Was für ein Verstärker/Lautsprechersystem willst Du denn da ran hängen?

Realistisch wird man eher ein 8-Kanal InterfaceInterface im Glossar erklärt kriegen.

z.B. ESI Gigaport eX




Wie hoch sind denn deine Ansprüche? Vom Grundsätzlichen her geht sowas auch sehr preiswert.



Antwort von freezer:

Das MOTU Ultralite mk4 hat 22 Ausgänge:
https://motu.com/products/proaudio/ultralite-mk4

Hab das selbst im Einsatz. Du kannst alles auf alles routen und im Premiere kann man dann die einzelnen Kanäle zuordnen.



Antwort von carstenkurz:

Naja, im Sinne der Anfrage (5.1 Monitoring) hat es 8 nutzbare.

Was reichen würde, aber eigentlich reicht für die Anwendung auch ein reines 8*Out.



Antwort von dooz:

Super, danke für die Antworten.
Das bestätigt zumindest das ich auf dem richtigen Weg bin ;)


Erstmal noch zum Setup:
Ich arbeite gerade an einem "Kunstprojekt" und die Lautsprecher die später dafür genutzt werden schließe ich auch an das Audiointerface an und arbeite mit denen.
Vermutlich dann sogar auch mit der Workstation am Aufstellort.

Bis dahin kommen 6x M-Audio BX5 zum Einsatz.
HDMI ist deswegen keine Option.

Es sollte also schon ein qualitativ gutes InterfaceInterface im Glossar erklärt sein, was dann auch dauerhaft an der Workstation bleibt. Ab und an kommt auch mal ein Mikrofon dran um etwas aufzunehmen.
Außerdem dauerhaft ein paar M-Audio BX5 und Kopfhörer.
Deswegen wären auch Lautstärkeregler für die Front und Kopfhörer pflicht. Aber eigentlich habe das ja die allermeisten.

8 Kanäle wären eigentlich auch nicht schlecht, dann könnte ich auch später auf 7.1 gehen. Unterstützt das Premiere eigentlich?


Die interne Soundkarte möchte ich nicht verwenden, genauso wie diese kleinen USB-5.1 Karten, da muss schon was besseres her.
Vor allem mit ordentlichen und Stabilen Anschlüssen.
Kosten sollte das Teil zwischen 300-400€. Mehr wird sich wohl nicht lohnen.

Das größte Problem ist unsere IT. Ich arbeite in einem großen Laden mit sehr strickten IT-Richtlinien.
Treiber für ein Gerät bekomme ich noch fix installiert, bei Software ist das Ganze nicht so einfach, vor allem da die IT aktuell nur an den ganzen HomeOffice arbeitet.
Das hat nichts mit dem Aufwand der Installation, sondern mit Prüfung und Freigabe der Software. Es ist ein großes Thema...


Das Motu sieht echt super aus, ist leider nur nicht verfügbar und übersteigt leider auch das Budget.


Rausgesucht habe ich gestern noch diese beiden hier:
https://www.thomann.de/de/presonus_studio_1810c.htm
https://www.thomann.de/de/tascam_series_208i.htm



Antwort von carstenkurz:

Wenn Du einzelne Aktivboxen an so ein Mehrfach-Interface anschließt, hast Du schnell ein Problem - Du hast keinen gemeinsamen Master-Regler. Das kann bei der 5.1 Arbeit schnell nervig werden. Ich habe so ein Surround-Setup mal bequem über den HDMI-Out der Grafikkarte (kostet nix), und einen einfachen Heimkinoreceiver erledigt. Der Receiver macht nebenher auch das Bassmanagement für den .1 Kanal. Da müssen dann nur 5 bezahlbare passive Lautsprecher dran, und man hat einen kalibrierbaren Masterregler am Receiver.

Wenn das bei dir 'nur' für ein Kunstprojekt sein soll, ist Loudness-compliance aber vermutlich kein Problem, dann reicht auch der Masterregler in Premiere.

Es gibt aus der Motu Serie glaube ich noch 2-3 andere , davon eines glaube ich mit 6 outs.

Das Tascam sollte gehen, in dieser Kategorie InterfaceInterface im Glossar erklärt wirst Du aber auf jeden Fall Treiber installieren müssen.

- Carsten



Antwort von freezer:

dooz hat geschrieben:

Das Motu sieht echt super aus, ist leider nur nicht verfügbar und übersteigt leider auch das Budget.
Merkwürdig - es scheint derzeit nirgends verfügbar zu sein.

Das andere Modell Motu Ultralite AVB mit Netzwerkschnittstelle ist sogar günstiger und ähnlich bestückt:
https://www.thomann.de/at/motu_ultralite_avb.htm

Interessant daran ist auch die Standalone-Funktion mit Bedienung per WLAN vom Handy/Tablet aus.

Deine Preisvorgabe ist netto, oder?



Antwort von dooz:

@carstenkurz
Nein, an irgendwelche Normen oder sonstigen Vorgabe muss ich mich nicht halten. Das läuft nachher nur auf einem System hier um Haus und wird nirgendwo mehr eingesetzt.

Am Ende muss es einfach nur laufen, das werden ein paar 100k Besucher sehen.

Ja, das mit der einzelnen Lautstärke habe ich schon befürchtet, wäre aber für mich gerade kein Beinbruch. Es wird eh eine große Bastellei und ein erster Versuch was in die Richtung zu machen.
Von daher sind kleine Stolpersteine im Moment nicht das Problem.


@freezer
Corona sei dank. Elektronik ist ja in vielen Bereich gerade absolute Mangelware und ständig ausverkauft. Vielleicht liegt es ja auch daran.

Das Motu sieht echt gut aus, allerdings ist das wohl ein Gerät, welches ich nicht wirklich ausreizen werde.
Zwar gibt es aktuell Gedanken sich mit Netzwerkaudiolösungen zu beschäftigen und wir haben in einem Bereich auch schon Dante verbaut, aber soweit sind wir an dieser Stelle noch nicht.
Deswegen erstmal kleineres Besteck, bis wir uns sicher sind wie die Zukunft hier aussehen wird.
Und AVB scheint ja nochmal etwas spezielle zu sein? Ich habe damit auch erst gerade das erste mal davon gehört. Schau ich mir auf jeden Fall nochmal an.



Ich denke ich werde zu dem Tascam greifen. Ich glaube damit komme ich erstmal gut zurecht und es liegt preislich noch im angenehmen Rahmen.
Mehr Geld kann ich in Zukunft immernoch verbraten ;)

Die kleine Pegelanzeige und die unabhängig regelbaren Kopfhörerausgänge beim Presonus sind zwar ganz nett, aber ich denke die beiden Audioausgänge mehr beim Tascam machen für die Zukunft mehr sinn.



Antwort von carstenkurz:

Ich weiss nicht genau, was Du bei diesem Projekt unter 5.1, genauer, dem .1 verstehst. In üblichen Heimkinokonfigurationen ist das ein per Tiefpassfilter von den anderen Kanälen abgeleiteter Subwoofer.

Wenn Du einzelne Lautsprecher ohne einen Heimkinoreceiver o.ä. da dran hängst, müsstest Du dir überlegen, wie du in diesen Kanal ein Signal reinkriegst. Ich weiss nicht, ob man so eine Downmix+Tiefpassfilterfunktionalität in Premiere hinkriegt. Müsstest Du mal drüber nachdenken.

Du schriebst oben was von 6x M-Audio BX5 - da ist ja kein Subwoofer dabei. Du schreibst da auch verschiedentlich von einem Kunstprojekt - ich vermute also, Du brauchst eher 6 identische Kanäle als klassisches 5.1. Wenn das so ist, kann man natürlich auch 8 Kanäle nehmen.



Antwort von dooz:

Ja, ich bewege mich eigentlich mit meiner Lösung auf kleinen Umwegen.

Für das Projekt an dem ich arbeite benötige ich mind. 5 Lautsprecher welche separat angesteuert werden können, aber im Gesamten synchron zueinander laufen.
Also jeder hat seine eigene Tonspur, aber ergeben zusammen das "große Ganze".
Da die Sache über 1,5 Jahre im Dauerbetrieb automatisch laufen muss, benötige ich halt eine simple und robuste Lösung zum abspielen.

Am einfachsten geht das mit einer Videodatei auf einem Raspberry Pi oder einem PC. Die starten per Script automatisch das Video und laufen bis zum Stromaus.
Außerdem ist keine spezielle Software nötig. VLC reicht ja völlig aus.

Und genau deswegen 5.1. Das unterstützt jeder Videoplayer, kann einfach per Soundkarte ausgeben und weiter genutzt werden. Außerdem habe ich 5 einzelne Signale welche ich völlig voneinander unabhängig ansteuern kann.

Beim LFE bin ich mir auch noch gar nicht so sicher. Aber das werde ich dann einfach mal ausprobieren.
Prinzipiell ist mit der Lösung ja auch 7.1 denkbar, wobei ich gar nicht weiß ob Premiere das unterstützt.


Aber da sieht man: Ich bewege mich etwas abseits der normalen Wege.
Ich habe auch noch nie etwas mit 5.1 gemacht, aber da bin ich recht zuversichtlich dass ich mein kleines Projekt damit umgesetzt bekomme ;)

Und damit ich den Sound überhaupt erstmal vernünftig bearbeiten kann und auch den Effekt beurteilen kann benötige ich eben an meiner Workstation entsprechende Outputs.
Aktuelle arbeite ich eben mit den M-Audio Lautsprechern, davon hab ich hier noch ein paar. Später wird dann noch den endgültige Anlage aufgebaut zum testen.
Da habe ich keine Lust mit irgendwelchen Adaptern, Mini-Klinke, externen Soundkarten, HDMIHDMI im Glossar erklärt oder sonst was rumzuspielen.








Antwort von carstenkurz:

Premiere unterstützt im Grunde beliebig viele Kanäle. Das ist mehr ne Frage, wie Du das Ausgangsprodukt dann kodierst. Soll dieses InterfaceInterface im Glossar erklärt dann auch am Raspberry PI hängen? Oder geht das dann über HDMIHDMI im Glossar erklärt Audio? Da bräuchte man dann ja auch später ein InterfaceInterface im Glossar erklärt (oder wieder den bereits erwähnten Surround-Receiver).

- Carsten



Antwort von dooz:

Obs später wirklich ein Raspberry wird oder ein PC ist noch offen.

Entweder ein Raspberry mit AudioExtraktor um aus dem HDMIHDMI im Glossar erklärt die Audiokanäle zu ziehen, oder einen PC mit entsprechender Soundkarte.
Die Signale gehen danach munter ihre Wege in diverse Verstärker, DI-Boxen, ...

Das InterfaceInterface im Glossar erklärt bleibt wie gesagt dauerhaft an meiner Workstation für die nächsten Projekte.

Ich bin gespannt obs am Ende klappt, aber eigentlich sollte es das. Wenn nicht, schau ich mal weiter ;)



Antwort von carstenkurz:

Das wird nicht so ganz einfach. Um aus den Extraktoren Mehrkanalaudio rauszukriegen, müssen die Streams AC3AC3 im Glossar erklärt oder dts kodiert sein. Surroundreceiver sind da etwas offener. Ist natürlich auch nicht unmöglich, aus einem Premiereprojekt ein 7.1 AC3AC3 im Glossar erklärt zu erzeugen. Allerdings unterliegen die Kanäle dann eben auch den jeweiligen Codec-spezifischen Einschränkungen.



Antwort von freezer:

Ich würde mir da mal die Software Voice Meeter (Virtual Audio Mixer) anschauen - damit geht viel unter Windows.




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