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Workshop : Die Alternative - VideoLinux für jeden mit Dynebolic

von Mo, 5.Dezember 2005 | 15 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

 Einleitung

Einige von Ihnen werden sicherlich schon einmal von Linux gehört haben. Linux ist ein Betriebssystem für Ihren Rechner (so wie auch Windows) . Im Gegensatz zu Windows ist Linux aber ein offenes System, welches von tausenden Programmieren rund um den Globus entwickelt wurde. Und Linux hat gegenüber Windows einige Vorteile: Es ist in der Regel deutlich stabiler, in vielerlei Hinsicht eleganter und es ist kostenlos. Dafür hat es auch einige Nachteile: Die Bedienung ist für Windows Benutzer oft erst einmal ungewohnt und es gilt als schwer zu installieren. Gerade letzteres hindert viele Anwender Linux einfach einmal auszuprobieren. Und genau das wollen wir mit diesem Artikel ändern.
Mit der Dynebolic-Ditribution aus dem Internet können Sie Linux in seiner vollen Multimedia-Vielfalt testen, ohne es zu installieren. Denn alle Programme lassen sich direkt von der CD starten.

Doch Dynebolic kann noch mehr. Denn während bekannte Demo-Linux-Distributionen wie Knoppix dafür berüchtigt sind, nicht sonderlich schnell zu sein, lässt sich Dynebolic super-besonders-extra-leicht auf Festplatte installieren. Eine solche Installation erreicht zwar noch nicht die Performance einer echten Linux-Installation, aber für die ersten Schritte im Video-Editing reicht die gebotene Performance locker aus. Allerdings gibt es einen kleinen „Haken“. Die einfache Installation funktioniert nur, wenn Sie Ihre C-Platte unter Windows mit FAT32 formatiert haben. Falls das nicht der Fall ist, können Sie noch einen USB-Stick zur Installation verwenden oder einfach von CD arbeiten. Das Capturen von DV-Video wird dann allerdings wegen der langsamen Geschwindigkeit nicht möglich sein. (In der neuen Dynebolic-Version 2.0 soll wahrscheinlich auch NTFS funktionieren.)

Für diesen Workshop haben wir uns einiges vorgenommen: So wollen wir zuerst zeigen, wie man Dynebolic auf dem eigenen PC installiert. Wenn das System einmal auf der Platte ist, zeigen wir Ihnen anschließend, wie Sie sofort mit Linux losschneiden können. Und bitte keine falsche Scheu. Bei der Installation von Dynebolic wird Ihr Windows System nicht angerührt. Sie können diesen Workshop also gefahrlos ausprobieren, ohne Ihre Festplatte neu partitionieren zu müssen.

Dieser Workshop basiert dabei auf der (gerade noch) aktuellen Dynebolic 1.4.1-Version. Es befindet sich schon seit einiger Zeit die neue 2.0 Version in der Mache (bereits fünfter Beta-Status), jedoch kann es noch etwas dauern, bis man hier die finale Version erreicht hat. Außerdem ändert sich mit der neuen Version doch einiges an der Grundstruktur des Systems, weshalb dieser Artikel vielleicht schon bald ein Update verdient. Nichtsdestotrotz: Wer die nächsten Tage etwas Zeit (und einen schnellen Internetzugang) hat, kann mit diesem Workshop jetzt sofort loslegen.


Dynebolic besorgen


15 Seiten:
Einleitung
Dynebolic besorgen
Boot-Konfiguration
Der erste Start
Die Maus beleben / Einnisten – leicht gemacht
Viele Vorteile
Die Praxis
Sprache wählen
Ab ins Kino
Capturing
Editing
Export
Dynebolic verlassen
Und nun?
  

[5 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Anonymous    19:20 am 14.2.2006
Das Problem lag bei der Garbure Distribution, mit Dynebolic läuft alles bestens (hätte ich von Anfang an die Anweisungen vom Artikel genau gefolgt.....weiterlesen
pietro.pedrozzi    15:41 am 1.1.2006
Besten Dank! Im c't vom 27.12.'05 habe ich übrigens ein Artikel gefunden, der genau über den Umgang mit der Linux-Treiber-Roulette berichtet...weiterlesen
Anonymous    02:47 am 25.12.2005
Schau mal hier, ob deine Soundkarte irgendwo gelistet ist und unterstützt wird. http://www.alsa-project.org/alsa-doc/in ... All#matrix Auf dieser Liste sind so alle möglichen...weiterlesen
[ Alle Kommentare ganz lesen]

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