Tips : GPU/CPU-Hardware-Ratgeber für Blackmagic DaVinci Resolve : Einleitung / RAM
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Tips : GPU/CPU-Hardware-Ratgeber für Blackmagic DaVinci Resolve

von Mo, 3.März 2014 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  RAM
  TFLOPS und Performance
  Effekte
  Watt denn nu?
  Dual oder mehr

Im Rahmen unseres DaVinci-Tests haben wir uns mit dem Thema beschäftigt, welche Grafikkarte(n) nun eigentlich im Zusammenspiel mit Resolve besonders zu empfehlen sind. Der zugehörige Configuration Guide von Black Magic ist in dieser Hinsicht noch sehr konservativ, sprich: Er empfiehlt eigentlich nur sehr wenig Grafikkarten, die auch intern entsprechend getestet wurden. Da sich Grafikkarten verschiedener Serien jedoch in der Regel weitaus weniger Unterscheiden, als die Auswahl suggeriert und DaVinci durchaus sehr viele Karten stabil unterstützt, lässt sich hier durch etwas Recherche eine Menge Geld sparen.

Blackmagic empfiehlt für Resolve 10 aktuell die Nvidia GFX Titan. Diese Karte stellt aktuell Nvidias Performance-Zugpferd im Consumer-Bereich dar, hinterlässt mit rund 800 Euro aber auch schon deutliche Spuren im Budget. Mit 6GB hat die Karte komfortabel viel RAM. Fast die gleiche Rechenleistung bekommt man übrigens mit der bauähnlichen GTX 780 (Ti) schon für ca. 450 Euro (600 Ti), jedoch wird diese Karte von Nvidia wohl sehr bewusst nur mit 3GB RAM ausgeliefert.

Außerdem verfügt die Titan als einzige Karte im Consumer-Segment über "freigeschaltete" Double Precision Rechenmöglichkeiten. Und liefert damit auch gleich den Beweis, dass man diese Funktionen zwar für Supercomputer, jedoch nicht für DaVinci braucht. Wir konnten zumindest in den uns vorliegenden Messdaten keinerlei Korrelation zwischen DP-Rechenleistung und gesteigerter Performance feststellen.




RAM



Unsere bisherige Erfahrung zur GPU-Speichermenge: Für HD reichen weiterhin 1GB RAM knapp, für 4K können 3-4GB auch knapp ausreichen, wenn man nur homöopathisch die NoiseNoise im Glossar erklärt Reduction, Motion BlurBlur im Glossar erklärt und Time Remapping in parallelen Nodes einsetzt. Die Effekte skalieren dabei wie erwartet mit der Auflösung im Ram-Verbrauch. Da 4K/UHD rund 4x mehr PixelPixel im Glossar erklärt besitzen als FullHD/2K braucht man für ähnliche Effekte eben auch 4 mal mehr Speicher. Wer mit 4K bis auf weiteres auf der sicheren Seite sein will, sollte daher beim GPU-Neukauf so viel GPU-RAM nehmen, wie er aktuell für einen vernünftigen Preis bekommen kann. Außer bei den fast unbezahlbaren Quadro/Tesla/FirePro-Karten erhält man gerade pro GPU-Sockel nur maximal 6 GB. Und eben diese Ausstattung ist momentan nur bei Nvidias Titan (ab ca. 850 Euro) lieferbar. MSI hat jedoch eine Gaming R9 280X mit 6GB angekündigt, die mit einem Preis von 350 Euro eine höchst interessante Titan-Alternative für Resolve werden könnte.

Wer in absehbarer Zukunft kein Interesse an 4K hat, der dürfte auch noch lange mit 2-4 GB GPUs gut fahren, die man in deutlich günstigeren und interessanteren Ausführungen erhält (u.a auch als DUAL Karten).

Für die Lite-Version spielt RAM übrigens fast gar keine Rolle, da es hier keine Optical-Flow-Algorithmen für Motion BlurBlur im Glossar erklärt und NoiseNoise im Glossar erklärt Reduction gibt. Mit “normalen” Nodes schafft man es praktisch nie, bei FullHDFullHD im Glossar erklärt 1GB und bei 4K 4GB zum Überlaufen zu bringen.



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TFLOPS und Performance / Effekte
Watt denn nu? / Dual oder mehr
    

[45 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
Tiefflieger    11:09 am 11.3.2014
So jetzt ist es raus, OSX 10.9.3 beta unterstützt 4K bis 60p http://www.golem.de/news/apple-os-x-10- ... 04984.html Gruss Tiefflieger
Frank Glencairn    12:32 am 6.3.2014
Ich seh auch kein Problem 4k/5k Material "nur" in HD zu schneiden. Man kann ja zur Kontrolle jederzeit umschalten.
Tiefflieger    12:17 am 6.3.2014
Danke für die Hinweise Frank, 4Kp24 und UHD bis 30p ist über HDMI von Apple spezifiziert und problemlos darstellbar. Wenn Apple ein Update nachschiebt ist auch 60 Hz unter OSX...weiterlesen
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